An einem Bahnhof (gefährlicher Ort) ausgeraubt zu werden.
Wird lustig, zu erklären, warum ich denn jetzt in Budapest (nur als Beispiel) bin, ohne jemandem davon Bescheid gesagt zu haben. „Du bist verrückt, was wenn dir was passiert“, kommt da als Antwort.
Das ist eine emotionale, keine technische Barriere. Ich weiß schon wie man ein Zugticket bucht.
Das Risiko bei mir ist, dass ich, was meine Interessen betrifft, zu breit aufgestellt bin und deshalb an den meisten Dinge recht schnell wieder Motivation verliere.
Ich sprach auch von deiner emotionalen Barriere. Die ist so extrem ausgeprägt, dass du gar nix auf die Reihe bekommst, ohne es absegnen zu lassen.
Und wenn die Antwort kommt: "Du bist verrückt, wenn dir was passiert" - dann sagste: Ja, kann daheim auch passieren. Oder glaubst du, Budapest, Rom, Paris etc sind so viel gefährlicher als Städte in Ö oder D?
Meine Mutter kam mir früher ständig mit "Hast du da keine Angst?" - natürlich wollte sie mir damit Angst machen. Und ich meinte nur: Nein.
Natürlich hatte ich manchmal Angst, wenn ich nachts alleine heimgelaufen bin - wie jede Frau wahrscheinlich. ABer so ist halt das Leben: Man kann vor allen Eventualitäten Angst haben oder man kann leben.
Ist doch egal, wenn du ein Hobby nicht langfristig durchziehst. Manchmal macht mans einfach nur kurzzeitig, weils Spaß macht. Manchmal bleibt man hängen.
Ich sags noch mal: Du BRAUCHST Unterstützung, um aus deinem eigenen Käfig rauszukommen. Du scheinst mir an einem Punkt, an dem du das alleine nicht mehr schaffst.
Du nimmst niemanden einen Therapieplatz weg. Er steht dir genauso zu, wie jedem anderen, der ein Problem hat, mit dem er alleine nicht klarkommt.
Du gehst doch eh schon zu einer Psychologin - besprich das mal mit ihr. Sprich sie drauf an, sag, dass du ein Problem hast, dich von den Erwartungen anderer zu lösen, v.a. von denen deiner Eltern und dass du das mal angehen möchtest.