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Arbeitskollegin akzeptiert meine Erkrankung nicht

Ich habe es versucht. Sie macht mich stattdessen nur weiterhin fertig. Wenn das so weiter geht, dann wird mir das zu viel. Ich werde mich dann wieder krankschreiben lassen müssen.
Du willst dich krankschreiben lassen ohne krank zu sein, aber der Kollegin machst du Vorwürfe?
Die merkt doch auch, was da abgeht. Da wundert es mich nicht, wenn ihr ein schlechtes Verhältnis zueinander habt.
 
Spannend. Magst du mir erklären, wie du das finanzierst? Und wie du das begründest, fast nur noch im Homeoffice zu arbeiten?

Daran scheitere ich nämlich schon eine ganze Weile.
Kannst Du es Dir leisten die Stunden zu reduzieren und damit auf Gehalt zu verzichten. Der GdB gibt in einem solchen Fall keinen Ausgleich dafür.

Gruß von Grisu

Ich kann jetzt natürlich nur von mir sprechen und von dem, was in meinem Fall realistisch ist. GdB 50 + Merkzeichen G + Pflegegrad 2. Ich habe dann unter anderem Anspruch darauf, dass mein Arbeitsplatz oder generell die Arbeitsbedingungen in einem zumutbaren Rahmen angepasst werden. Mein Job ist zu 95% im Homeoffice machbar. Ich müsse eigentlich nur für die restlichen 5% ins Büro, und das wäre vielleicht 1-2 Mal im Monat. Wir müssen aber alle aktuell öfters ins Büro wegen den persönlichen Präferenzen unserer Chefin. Sie möchte nicht immer nur telefonieren, sondern persönlich sprechen, und Meetings will sie nicht online machen etc. Das ist an sich ja auch in Ordnung, aber hat nichts mit der eigentlichen Aufgabenerfüllung zu tun.

In meinem Fall ist der Weg zur Arbeit schon eine große Belastung. Ich bin draußen immer auf Krücken angewiesen und teilweise sogar in meiner Wohnung. Das heißt, ich muss bei Wind und Wetter mit Krücken raus und in die öffentlichen Verkehrsmittel. Es ist natürlich teilweise auch körperlich anstrengend, die Strecke zurückzulegen. Außerdem steigt die Gefahr, dass ich stürze natürlich deutlich im Vergleich zum Homeoffice. Unterwegs kann es passieren, dass ich versehentlich geschubst werde etc.

Ich habe natürlich auch schon einen Plan, wie ich alles finanziere, wenn ich meine Stunden reduziere. Mein Teilzeit-Gehalt, Teil-Erwerbsminderungsrente, Pflegegeld, Entlastungsbetrag und mein Nebenjob. Ich komme da zwar nicht ganz auf mein aktuelles Einkommen, aber bis auf wenige hundert Euro relativ nah dran. Das passt dann alles. Und zu meinem Nebenjob. Das ist etwas ganz lockeres. Ich mache das von zuhause. Es ist nicht belasten. Es sind nur wenige Stunden. Ich verdiene damit auch nicht unendlich viel, aber in so einem Fall zählt jeder Euro. Das ist auch mit der Teil-EM vereinbar. Ich habe mich da schon informiert.

Diese Art Gesprächsführung ist nicht zielführend. Ihr als Mitarbeiter werdet die Kindergartenkinder, der Chef zum Kindergärtner, der Streit schlichten soll.

Hätte der Vorgesetzte viel früher, nach deiner Rückkehr, ein Gespräch angesetzt oder wärst du bereits direkt aktiv geworden, sobald klar war, du bist wenig belastbar ab jetzt, könnte der Verlauf anders aussehen.

So aber wurde diese ungesunde Situation erschaffen.

Was war denn die Aussage der Vorgesetzten?
Wie wurden die Aufgaben verteilt?
Blieb einfach alles wie vorher und ihr sollt das untereinander regeln?
Dann wird vermutlich darauf gesetzt, dass man dich loswerden wird, wenn du dich nur unwohl genug fühlst.

Es wird wahrscheinlich auch ein Gespräch zwischen Vorgesetzter und Kollegin gegeben haben.

Dafür gibt's Zeitarbeit.
Es wird kaum nur derart anspruchsvolle Tätigkeiten auf diesen beiden Arbeitsplätzen geben, dass sich nicht eine Entlastung ergeben könnte. Ohne vorherige monatelange Einarbeitung; die so oftmals gar nicht mehr stattfindet. Vielfach werden neue Mitarbeiter ins kalte Wasser geworfen, das ist ein alter Hut. Weil es gut genug funktioniert. In Einarbeitung wird nur das Nötigste investiert.

Das sehe ich nicht.
Es wird ausgesessen statt zu handeln.

Es gibt mehrere Teams, es hätten sich bessere Ansätze finden lassen können, als während des Ausfalls einer Mitarbeiterin die eine verbliebene Kollegin einfach mit allem zu überlasten. Zeitarbeit hätte ein alternativer (Vollzeit) oder zusätzlicher (dann reduzierte Stunden) Weg sein können.
Unzufrieden wie sie sich zeigt fühlte sie sich offensichtlich im Regen stehengelassen, zu Recht.
Als gute Führung kann ich das nicht sehen.

Schön, aber ein Unternehmen ist keine Sozialstation, das muss man auch ganz klar sehen.
Wenn du keine ausreichende Leistung erbringen kannst, muss das früher oder später Folgen haben.

Wieso gab/gibt es keine betriebliche Wiedereingliederung?

Wenn du nicht arbeiten kannst, musst du krankgeschrieben werden.
Wenn du nicht krankgeschrieben wirst, musst du liefern. In Deutschland gibt es nur diese Alles-oder-Nichts-Mentalität, wir haben keine Teilzeit-Krankschreibung.

Alternativ wäre noch eine Möglichkeit, in Teilzeit zu gehen und der Betrieb stellt eine weitere Teilzeitkraft ein. Über Zeitarbeit oder direkt. Das wird weder vom Unternehmen (Kostengründe) oder dir (du willst ja trotz Minderleistung Vollzeit bezahlt werden) gewünscht.

Ich finde das Verhalten aller drei Beteiligten nicht angemessen und am bezeichnendsten das der Vorgesetzten, da hier die Verantwortung läge.
Liebe TE, bitte sei mir nicht böse, aber irgendwie bist du fasch informiert.

Wundert mich ehrlich gesagt. Du warst doch in der Reha.
Die haben Sozialberater. Wurdest du nicht über die weiteren Schritte informiert?

Du bist offenbar arbeitsfähig entlassen worden?
Sehr seltsam alles......

Reduziere auf gar keinen Fall von dir aus die Stunden.
Wenn sie nicht dumm ist, schreibt sie bereits Bewerbungen und verabschiedet sich aus dem Chaosladen.

Sehr merkwürdig, ja.
Die Klinik bescheinigt nach einer Reha ja die (Rest-)Leistungsfähigkeit.
Auch wenn es danach noch eine Verschlechterung gegeben hätte, hier muss das wohl volle Leistungsfähigkeit gewesen sein.
Würde auch erklären, dass nichts über eine Wiedereingliederung geschrieben wurde.
Alles aber nur Glaskugelguckerei, wenn du, @Träumchen95 , uns dazu keine Infos gibst.
Das geht schon, ein Grund für einen GdB muss nicht zwingend die Leistungsfähigkeit derart negativ beeinflussen wie hier geschildert.

Wenn ich jedoch nur derart eingeschränkt leistungsfähig bin, müsste das die Rehaklinik bemerkt haben. Dann wäre eine Stundenreduktion nötig.

Wenn die Rehaklinik volle Leistungsfähigkeit bescheinigte, ist schwer nachvollziehbar, wie es danach zur geschilderten deutlichen Leistungsminderung kommt.

Alles sehr verwirrend.

Ich wurde arbeitsunfähig aus der Reha entlassen und war danach auch noch eine gewisse Zeit krankgeschrieben. Die Arbeitsfähigkeit wurde mir erst im nachhinein bestätigt, und ich habe auch eine Wiedereingliederung gemacht. Es zeichnete sich da schon ab, dass ich nicht mehr so ganz die Leistung von vorher bringen kann, aber ich hätte nicht gedacht, dass es mir dauerhaft auch körperlich zu anstrengend wird. Das war am Anfang noch okay und hat sich erst im Laufe der Zeit gezeigt. Außerdem wurde immer wieder gesagt, dass ich wahrscheinlich wieder vollständig genese, wenn ich weiterhin die Therapien mache. Ich habe das natürlich gehofft und mich in gewisser Weise auch auf die Aussage fallen.

Meine Chefin war (und ist vielleicht noch) mit meiner verminderten Leistung fein. Es hat sie nicht so sehr gestört. Das hat aber vielleicht auch generell mit unser Struktur zu tun und damit, dass ich ja kein Totalausfall bin.

Ich möchte nicht genau sagen, was ich arbeite und welche Aufgaben wir haben, aber ich versuche es mal etwas vereinfacht zu erklären, damit es verständlicher wird.

Jedes Team hat einen eigenen Aufgabenbereich. Die haben zwar alle etwas miteinander zu tun, aber die Bereiche sind aufgeteilt. Aufgabe A zu Team A, Aufgabe B zu Team B usw. Es war daher schon immer so, dass die Teams unterschiedlich viel Arbeit hatten. Immer je nachdem, wie das Arbeitsaufkommen ist. Innerhalb der Teams sind die Aufgaben nicht verteilt. Beide machen alles. Die Aufgaben werden nacheinander abgearbeitet. Wenn man mit einer Sache fertig ist, dann fängt man die nächste an. Es wurde noch nie darauf geachtet, ob von 10 Aufgaben wirklich jeder 5 gemacht hat. Hauptsache, alles ist erledigt.

Die einen arbeiten schneller. Die anderen langsamer. Der eine hat einen guten Tag und macht mehr. Die andere hat einen schlechten und schafft weniger. Das ist bei uns eigentlich total normal. Es gibt bei uns Teams, die laufen generell nicht synchron. Der eine ist langsamer und der andere schneller. Und dann macht einer nur 4 von 10 Aufgaben und der andere 6. Es sind aber beide fein damit, und keiner hat ein Problem.

Es gibt z.B. einen Kollegen, der schafft generell schon immer das Pensum, welches ich jetzt nur noch schaffe. Er ist gesund, hat keine Einschränkungen. Das ist halt schon immer so ein Pensum/sein Tempo. Das ist auch für alle in Ordnung, weil er ja schon immer so arbeitet. Ich war vorher jemand, der schnell, viel und ordentlich gearbeitet hat. Es ist jetzt natürlich für meine Kollegin nicht in Ordnung, dass ich es nicht mehr so schaffe.

Und wie gesagt, ich bin kein Totalausfall. Ich fange eine Aufgabe an und beende die ordentlich. Meine Kollegin muss da nichts nacharbeiten oder neu machen. Ich schaffe es weiterhin, alles korrekt zu bearbeiten. Ich schaffe nur nicht mehr 6 Aufgaben, sondern nur noch 4 am Tag.

Ich hoffe, man versteht mit dieser vereinfachten Erklärung ein bisschen mehr.
 
Mein Sohn hatte ein Hirnhautentzündung als Kind.

Als es ihm besser ging, hatte der behandelnde Arzt mir unter anderem von seiner Kollegin erzählt, die ebenfalls irgendwann daran erkrankt war und seitdem nicht mehr richtig laufen kann.

Ich hatte in der ersten Nacht im Krankenhaus mit allem gerechnet und die Ärzte wohl auch.
 
Ich wurde arbeitsunfähig aus der Reha entlassen und war danach auch noch eine gewisse Zeit krankgeschrieben. Die Arbeitsfähigkeit wurde mir erst im nachhinein bestätigt, und ich habe auch eine Wiedereingliederung gemacht.

So wird das Bild klarer.
Beachtlich straffer Zeitablauf; gab es nur die Frühreha für dich?

Es ist jetzt natürlich für meine Kollegin nicht in Ordnung, dass ich es nicht mehr so schaffe.

Ich denke, für deine Kollegin ist ein anderer Punkt wichtiger, nämlich, dass all das auf ihrem Rücken ausgetragen wird, sie alles auffangen soll.

Meine Chefin war (und ist vielleicht noch) mit meiner verminderten Leistung fein.

Schön. Der Druck, die Belastung, darf bei deiner Kollegin bleiben...

Kam es bisher nicht dazu, dass Aufgaben nicht rechtzeitig erledigt werden konnten?
Wie lange wird sie der Mehrbelastung noch standhalten können?
Wie wird es die Chefin sehen, wenn Arbeit liegen bleibt?
Was, wenn die Kollegin länger ausfällt?

Es hat sie nicht so sehr gestört.

Nicht so sehr? Also doch nicht ganz fein damit?

Ich finde derartig kurzsichtige und ignorante Herangehensweisen unternehmerisch unklug.

Bis Anträge bearbeitet sind und ein Bescheid rausgeht, vergeht etwas Zeit.

Aus purem Egoismus wäre es gut für dich, die Arbeitskraft dieser Kollegin erhalten zu wollen und deshalb über praktikablere Lösungen nachzudenken, auch wenn ds nicht deine Aufgabe ist.
Ob das noch gemeinsam mit der Kollegin geht, jetzt, wo der Karren bereits im Dreck steckt, bezweifle ich bei den geschilderten Gegebenheiten.
 
Ich habe einen GdB von 90, AG und dabei Pflegegrad 1. Ich kann mich allein anziehen und duschen , es gibt ja Haltestangen zum Festhalten, wenn ich wackelig bin.
Also den GdB plus G kann ich mir gut vorstellen bei dir, den Pflegegrad leider nicht. Da braucht es sehr viel Hilfebedarf bei der Körperpflege. Das wird oft sehr überschätzt, was wirklich von der Pflegekasse angerechnet wird. Auch von den Sozialpädagogen in der Reha.
Den Weg der teilweisen Erwerbsminderung ,oder wie das genannt wird,sehe ich realistischer.
Ich beziehe seit 30 Jahren komplette Erwerbsunfähigkeitsrente, das gibt es so in dieser Form glaube ich nicht mehr.
 
Ich habe einen GdB von 90, AG und dabei Pflegegrad 1. Ich kann mich allein anziehen und duschen , es gibt ja Haltestangen zum Festhalten, wenn ich wackelig bin.
Also den GdB plus G kann ich mir gut vorstellen bei dir, den Pflegegrad leider nicht. Da braucht es sehr viel Hilfebedarf bei der Körperpflege. Das wird oft sehr überschätzt, was wirklich von der Pflegekasse angerechnet wird. Auch von den Sozialpädagogen in der Reha.
Den Weg der teilweisen Erwerbsminderung ,oder wie das genannt wird,sehe ich realistischer.
Ich beziehe seit 30 Jahren komplette Erwerbsunfähigkeitsrente, das gibt es so in dieser Form glaube ich nicht mehr.

Der Pflegegrad 2 wird bei mir vor allem damit argumentiert, dass ich meinen Alltag nicht alleine bestreiten kann.

Wenn ich meine Arme hebe und dann viel bewege, wird meine Gleichgewichtsstörung noch schlimmer, als sie sowieso schon ist. Schwindel und schwarz vor Augen kommt dann dazu. Jetzt könnte man argumentieren, dass ich mich hinsetzen soll. Das muss ich sowieso aber durch den Schwindel usw. kann ich keine Tätigkeit in dieser Position ausführen. Das ist vor allem beim Haare, waschen, föhnen usw. ein Problem und teilweise auch beim anziehen.

Ich kann nicht alleine einkaufen und brauche immer jemanden, der mitgeht.

Ich kann meine Wohnung nicht alleine sauber halten.

Ich kann teilweise nicht alleine zu Behandlungen/Therapien gehen.

Ich kann zwar alleine laufen, aber Treppensteigen ist ohne Hilfe nicht möglich. Das Problem kann man im Alltag einigermaßen umgehen, aber wenn ich dann doch mal alleine irgendwo bin, und dort sind nur Treppen, dann komme ich nicht weiter.

Ich kann nicht mal meinen Teller vom Tisch zur Spülmaschine tragen oder eine Tasse Tee von der Küche ins Wohnzimmer.

So wird das Bild klarer.
Beachtlich straffer Zeitablauf; gab es nur die Frühreha für dich?



Ich denke, für deine Kollegin ist ein anderer Punkt wichtiger, nämlich, dass all das auf ihrem Rücken ausgetragen wird, sie alles auffangen soll.



Schön. Der Druck, die Belastung, darf bei deiner Kollegin bleiben...

Kam es bisher nicht dazu, dass Aufgaben nicht rechtzeitig erledigt werden konnten?
Wie lange wird sie der Mehrbelastung noch standhalten können?
Wie wird es die Chefin sehen, wenn Arbeit liegen bleibt?
Was, wenn die Kollegin länger ausfällt?



Nicht so sehr? Also doch nicht ganz fein damit?

Ich finde derartig kurzsichtige und ignorante Herangehensweisen unternehmerisch unklug.

Bis Anträge bearbeitet sind und ein Bescheid rausgeht, vergeht etwas Zeit.

Aus purem Egoismus wäre es gut für dich, die Arbeitskraft dieser Kollegin erhalten zu wollen und deshalb über praktikablere Lösungen nachzudenken, auch wenn ds nicht deine Aufgabe ist.
Ob das noch gemeinsam mit der Kollegin geht, jetzt, wo der Karren bereits im Dreck steckt, bezweifle ich bei den geschilderten Gegebenheiten.

Ich habe versucht, eine Lösung zu finden, indem ich mit unserer Chefin gesprochen habe. Sie ist aber offensichtlich nicht gewillt, irgendetwas zu machen. Eine andere Idee habe ich nicht, wie ich die Situation verbessern oder auflösen soll.
 
Es gibt z.B. einen Kollegen, der schafft generell schon immer das Pensum, welches ich jetzt nur noch schaffe. Er ist gesund, hat keine Einschränkungen. Das ist halt schon immer so ein Pensum/sein Tempo. Das ist auch für alle in Ordnung, weil er ja schon immer so arbeitet. Ich war vorher jemand, der schnell, viel und ordentlich gearbeitet hat. Es ist jetzt natürlich für meine Kollegin nicht in Ordnung, dass ich es nicht mehr so schaffe.
Ich hab da jetzt nochmal drüber nachgedacht. Klar, wenn ein Kollege schon immer langsam war und sein Teampartner das durch eigenes Tempo ausgleichen konnte, fällt da nichts als Problem auf.
Wenn aber eine Kollegin, mit der ich zuvor gern und gut (!) im Team gearbeitet habe, plötzlich schwer krank wird, und die Krankheit gerade so übersteht, dass sie zwar noch arbeiten kann, aber nicht mehr so leistungsfähig ist, tut mir die Kollegin zunächst mal sehr leid. Das wäre da mein1. Gedanke. Nachdem das offensichtlich bei Deiner Kollegin nicht der dominierende Gedanke ist, kommt für mich die Frage auf, wie euer Verhältnis denn vor deiner Erkrankung war.

Und noch ein Gedanke: Wenn du vorher 6 Aufgaben geschafft hast, hat sie dann nur 4 geschafft? Hat sie jetzt Angst, dass du ihre geringere Leistungsfähigkeit nun nicht mehr ausgleichst und diese somit zutage tritt?
 

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