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Arbeitskollegin akzeptiert meine Erkrankung nicht

Wenn sie Aufgaben liegen lässt, dann natürlich nur, weil sie so viel zu tun hatte. Krankheit immer nur mit Attest usw. Unsere Chefin hat keine Anhaltspunkte, um gegen sie etwas zu machen.
Das liest sich nicht, als sei die Kollegin ein linkes Biest.
Und warum sollte die Chefin etwas gegen die unternehmen, die aktuell für zwei ackert?
Da wäre sie ja selten dämlich.
 
Ich hatte vor etwa sechs Monaten eine schwere Hirnhautentzündung und war deswegen vier Monate lang krankgeschrieben. Ich bin bis heute nicht vollständig genesen und daher auch weiterhin öfters krankgeschrieben. Es gibt Tage, da geht es mir nicht gut, und ich habe auch oft Arzttermine, die den ganzen Tag oder sogar mehrere Tage dauern. Außerdem bin ich generell nicht mehr so leistungsfähig wie vorher.
Wie passt das zu deinem anderen Faden?
Du weißt schon, Konzert und so.
 
Das liest sich nicht, als sei die Kollegin ein linkes Biest.
Und warum sollte die Chefin etwas gegen die unternehmen, die aktuell für zwei ackert?
Da wäre sie ja selten dämlich.
Ist auch schwer. Sie kann die Kollegin ermahnen, diese argumentiert aber folgerichtig, dass die Vollzeitkraft nicht vollumfänglich das Arbeitspensum schafft.
Die Führungskraft kann offen mit der Kollegin sprechen und appellieren nachsichtig zu sein. Sie kann auch beide zum Gespräch bitten, die Frage ist ob das zielführend und von der TE gewünscht ist.
 

Die Frage ist, was sich für die TE durch den GdB und/oder Pflegegrad ändern wird.

Bei Pflegegrad 2 gibt es ein bisschen Pflegegeld, aber ob das reicht, um die Arbeitszeit zu reduzieren? Der GdB bringt nur eine Steuererleichterung.

Wenn die Kollegin bisher kein Verständnis gezeigt hat, wird sie es auch bei bestätigtem Schwerbehindertenstatus eher nicht tun.

Wenn ich dann als schwerbehindert eingestuft bin, habe ich andere Möglichkeiten und Ansprüche. Ich werde meine Stunden so reduzieren, dass ich dann den Anforderungen wieder entspreche. Ich habe dann nämlich Möglichkeiten, das dann fehlende Geld aufzustocken. Außerdem werde ich dann fast nur noch im Homeoffice arbeiten und habe Anspruch auf mehr Pausen. Das wird dann alles besser funktionieren.

Wie passt das zu deinem anderen Faden?
Du weißt schon, Konzert und so.

Musik hören ist offensichtlich mit Behinderung verboten? Oder was möchtest du mir damit sagen?

Natürlich kann die Kollegin sich gegen die vertragswidrige konstante Mehrarbeit wehren.
Und natürlich muss sie diese nicht akzeptieren.
Die Argumentation der TE: "Ich kann zwar nicht richtig arbeiten, brauche aber den vollen Verdienst!" wird nicht mehr lange ziehen.
Spätestens, wenn die Kollegin wegen chronischer Erschöpfung ausfällt, wird die Chefin handeln müssen.
Ich würde es als Kollegin genau dahin führen.

Das wäre ein guter Schritt.
Ich habe bislang nicht erkennen können, was dein Wunsch ist, liebe TE.
Dass die Kollegin deine Arbeit ohne Murren miterledigt?
Dass sie gefälligst nicht krank wird?

Ich möchte eigentlich keinen Stress und Probleme bei der Arbeit haben. Es geht mir mit meiner persönlichen Situation schon körperlich und psychisch schlecht genug. Ich möchte keinen Streit mit ihr. Ich habe nicht entschieden, dass sie meine Arbeit übernehmen muss. Ich möchte eigentlich immer so gut es geht mit allen gut auskomme, keine Probleme verursachen und entspannt leben. Das versuche ich immer und tue viel dafür. Und in erster Linie will ich nicht gemobbt werden. Das, was sie macht, geht nämlich so langsam in diese Richtung. Sie will mich einfach nur fertig machen, anstatt mal mit unserer Chefin über mögliche Lösungen zu sprechen. Sie will nicht verstehen, dass ich krank bin und nichts dafür kann. Sie will erzwingen, dass wir gleich viel arbeiten, aber das geht aktuell nun mal nicht. Ich habe jetzt so oft versucht, es ihr im normalen Ton zu erklären. Ich habe sogar Verständnis gezeigt. Ich bin auf unsere Chefin zugegangen. Ich habe es versucht. Sie macht mich stattdessen nur weiterhin fertig. Wenn das so weiter geht, dann wird mir das zu viel. Ich werde mich dann wieder krankschreiben lassen müssen.
 
Wenn ich dann als schwerbehindert eingestuft bin, habe ich andere Möglichkeiten und Ansprüche. Ich werde meine Stunden so reduzieren, dass ich dann den Anforderungen wieder entspreche. Ich habe dann nämlich Möglichkeiten, das dann fehlende Geld aufzustocken. Außerdem werde ich dann fast nur noch im Homeoffice arbeiten und habe Anspruch auf mehr Pausen. Das wird dann alles besser funktionieren.

Spannend. Magst du mir erklären, wie du das finanzierst? Und wie du das begründest, fast nur noch im Homeoffice zu arbeiten?

Daran scheitere ich nämlich schon eine ganze Weile.
 
Wenn ich dann als schwerbehindert eingestuft bin, habe ich andere Möglichkeiten und Ansprüche. Ich werde meine Stunden so reduzieren, dass ich dann den Anforderungen wieder entspreche. Ich habe dann nämlich Möglichkeiten, das dann fehlende Geld aufzustocken. Außerdem werde ich dann fast nur noch im Homeoffice arbeiten und habe Anspruch auf mehr Pausen. Das wird dann alles besser funktionieren.
Na, dass Du Dich da mal nicht täuschst!!!

Ich habe GdB 60 - der alleine hätte mir aber Null gebracht.

Ein GdB von/ab 50 bedeutet, dass eine Person als schwerbehindert gilt und damit Anspruch auf spezielle Rechte und Nachteilsausgleiche im Arbeitsleben hat, wie z.B. besonderen Kündigungsschutz, bezahlten Zusatzurlaub (5 Tage pro Jahr bei 5-Tage-Woche), die Möglichkeit der Freistellung von Mehrarbeit, steuerliche Vorteile und die bevorzugte Berücksichtigung bei Einstellungen. Der Arbeitgeber muss zudem die Arbeitsumgebung prüfen und anpassen, um die Teilhabe zu ermöglichen. Im Büro bedeutet das andere Gerätschaften ect. die aber nur dann - so kenne ich es - gestellt werden, wenn die DRV das unterstützt und bewilligt. Dein Arbeitgeber wird diese Kosten nicht zahlen, weil er das auch nicht muss.

Das Integrationsamt wird zu einer Kündigung befragt, akzeptiert eine solche aber zumeist! Anspruch auf Homeoffice, falls Dein Arbeitgeber das gewähren sollte kein Problem, hat aber grundsätzlich nichts mit dem GdB zu tun.

Kannst Du es Dir leisten die Stunden zu reduzieren und damit auf Gehalt zu verzichten. Der GdB gibt in einem solchen Fall keinen Ausgleich dafür.

Gruß von Grisu
 

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