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Unsicherheit bei Hundebegegnungen- eure Erfahrungen?

Als ich an den beiden vorbei fuhr, sprang der Hund plötzlich ohne Vorwarnung auf mich zu.
Echt Mist wenn so etwas passiert.
Wenn ich einen Hund hätte der so etwas macht, sprich "nicht richtig funktioniert", würde ich das mit Hilfe einer Hundeschule abtrainieren. Besonders bei so einer Rasse. Ein Maulkorb würde da nämlich auch nichts bringen.

Man kann Hunden so viel beibringen, leider auch unerwünschtes Verhalten und sich dann wundern.

Mich hatten beim Gassi eigentlich immer die Leute genervt die seltsame Ansichten zur Hundeerziehung hatten und dann sehe ich den Hund dazu und denke ja klar, das ist dann das Ergebnis.
Es ist wie bei der Kindererziehung, wenn dann Probleme auftreten ist es meist schon zu spät bzw Kind oder Hund dann angeblich die Ursache des Problems.
 
Wenn ich einen Hund hätte der so etwas macht, sprich "nicht richtig funktioniert", würde ich das mit Hilfe einer Hundeschule abtrainieren
Es wäre "schön", wenn es so einfach wäre und man unerwünschtes Verhalten wie eine Fehlfunktion bei einer Maschine einfach abstellen könnte.
Aber das ist es nicht und deswegen gibt es solche Probleme (Reaktivität) ja auch häufig.

Hunde haben wie wir Menschen auch einen individuellen Charakter.
Der Wunschtraum, dass man sich einen Hund kauft, der dann lustig auf der Hundewiesen mit allen Artgenossen spielt, mit jedem gut Freund ist und auf kleinsten Fingerzeig jedes Kommando sofort ausführt, ist eben genau das: Ein Wunschtraum. Die Realität sieht oft ganz anders aus. Und das nicht nur, weil der Mensch es nicht kann, sondern weil der Hund kein Roboter ist.

Es gibt Hunde, die eignen sich für das Stadtleben, andere nicht.
 
Nein. Die Kleinhundebesitzerin hätte ihren Hund anleinen müssen, wenn sie ihn nicht von der ungefragten Kontaktaufnahme abhalten kann.
Das Beschnüffeln eines anderen Hundes ist nicht per se freundlich, sondern kann sehr provokant wirken.
Beschnüffeln ist unter Hunden ein Privileg und wird in der Regel von dominanten Hunden eingefordert. Sehr deeskalierende Hunde lassen das zu, andere wehren sich.


Ich stimme dir bei vielen deiner Aussagen zu, aber hier und da wollte ich schon gerne einharken 😊
Nein, genau das sehe ich nicht so: Ein Hund, der bei etwas alltäglichem, wie einem freilaufenden anderen Hund (es könnte auch eine Katze oder ein Kind sein) zu einer Furie wird, die vom Halter kaum mehr zu bändigen ist, ist gefährlich und sollte speziell gesichert werden...zB mit Maulkorb.
Ein verantwortungsvoller Hundehalter MUSS sicherstellen, dass sein Hund auch mit Dingen fertig wird, die einem Hund eben im Alltag so passieren können. Sich dann darauf zu berufen, der andere hätte sich anders verhalten müssen zählt nicht: Wer einen gefährlichen Hund halten will, muss auch ungünstiges oder sogar Fehlverhalten seiner Mitmenschen einkalkulieren und vorbereiten.
Wenn man das nicht kann, muss man sich einen Hund anschaffen, der eben zu klein ist, um wirklichen Schaden anzurichten.
Genau DAS ist doch die Verantwortung bei gefährlicheren Hunden.
Natürlich muss JEDER Hundehalter seinen Hund erziehen: auch ein kleiner Hund sollte nicht einfach andere Hunde anschnuffeln...jedoch ist es das Gefahrenpotential mancher Hunde, die einfach vom Halter eine komplett andere Vorsicht erfordert.
Und genau deswegen habe ich persönlich so große Angst vor Hunden: weil man eben genau diese Vorsicht oft nicht antrifft....
Oft sind Opfer von gefährlichen Hundeangriffen ja sogar Menschen aus dem Umfeld des Hundes- sogar die Herrchen oder Frauchen: allein das zeigt doch schon, dass hier ein eklatantes Missverhältnis zwischen der selbst wahrgenommenen Kontrolle über den Hund und der realen Gefahr gegeben sein muss. Sonst gäb es doch Hundeangriffe überhaupt nur in Extremsituationen und nicht im normalen Alltag....
 
Nein, Hundehalter haben die alleinige Verantwortung für ihre Hunde.
Ganz genau! Es liegt allein in der Verantwortung des Besitzers und wenn ein Mensch keinen Kontakt mit dem Hund haben möchte, ist das ohne wenn und aber zu respektieren und sicher zu stellen.
Das ist übrigens überall sonst in unserer Gesellschaft auch so: Im Straßenverkehr sagt auch keiner: wer nicht angefahren werden will, muss halt ausweichen. Und es sagt auch keiner: Wer nicht von meinem Kind befingert werden will, der muss sich nur ein wenig lockerer machen. Wer nicht will, dass ich in seinen Garten laufe, muss halt einen Zaun drum bauen usw.
Solche Dinge fallen einfach in die persönliche Haftung.
Und die Erfahrung zeigt halt, dass das nicht bei allen Hundehaltern so gesehen wird.
Und da du als Passant ja nicht wissen kannst, an welche Hunde-Herrchen-Kombi du da gerade gerätst, ist man gerade als ängstlicher Mensch eigentlich immer in Anspannung, wenn man auf größere Hunde trifft. Ich finde das schon belastend.
 
Wer sagt denn, dass jeder frei laufende Hund es nur darauf abgesehen hat, kleine Kinder umzurempeln?

Hast du da Zahlen wie oft das vor kommt? Wie oft ein Hund kleine und größere Kinder gar nicht beachtet? Wie oft treffen Hunde auf kleine Kinder? Und auf größere? Wo eben nichts passiert?
Das wäre mir in dem Moment aber total egal: Wenn mein Kind von einem Hund angegriffen wird, ist es mir völlig wuppe, ob das statistisch gesehen sehr selten passiert.
 
Ein Hund, der bei etwas alltäglichem, wie einem freilaufenden anderen Hund (es könnte auch eine Katze oder ein Kind sein) zu einer Furie wird, die vom Halter kaum mehr zu bändigen ist
Ein Hund, der einen anderen gegen seinen Willen beschnüffeln will, ist nicht alltäglich - es ist eine Respektlosigkeit.
Stell dir vor, Jemand fasst dir im Vorbeilaufen an den Hintern. Da gibts verschiedene Bewältigungsstrategien: Eine davon wäre, den Mund zu halten und einfach weiter zu gehen, eine andere, demjenigen die Meinung zu geigen.

Es ist zudem etwas völlig unterschiedliches, ob es sich um ein Kind, eine Katze oder einen Hund handelt. Du verhältst dich sicher gegenüber Mitmenschen auch anders als gegenüber einer anderen Spezies.

Wo ich dir recht gebe, ist, dass man in der Lage sein sollte, seinen Hund zu halten. Und falls er Verletzungsabsichten haben sollte, dann sollte man ihn mit einem Maulkorb ausstatten.
 
Ich frage mich manchmal, warum sich gerade junge Leute solche kräftigen Hunde anschaffen.

Auch kräftige Hunde wollen ein Herrchen.
Und da sind junge Leute eben naheliegend, weil die so einen Hund sicher besser halten können als eine 60 Jährige Oma.
Auch wollen so kräftige Hunde meist gerne körperlich ausgelastet werden. Kann ein junger Mensch auch besser.
Von daher passt das doch, wenn kräftige Hunde vor allem von jungen Menschen gehalten werden.

Aber ich verstehe dein Unwohlsein, weil man sich ja leider nie darauf verlassen kann, dass Hundehalter allgemein ihre Hunde auch richtig erziehen.
Darf sich ja leider jeder Hans und jede Franzi einen Hund anschaffen.

Aber wichtig ist im Kopf zu halten: Es ist IMMER der Hundehalter das Problem, nie der Hund selber. Der ist Opfer der Umstände, wenn er leider an den falschen Menschen gerät.
 
Nein, genau das sehe ich nicht so: Ein Hund, der bei etwas alltäglichem, wie einem freilaufenden anderen Hund (es könnte auch eine Katze oder ein Kind sein) zu einer Furie wird, die vom Halter kaum mehr zu bändigen ist, ist gefährlich und sollte speziell gesichert werden...zB mit Maulkorb.
Ein verantwortungsvoller Hundehalter MUSS sicherstellen, dass sein Hund auch mit Dingen fertig wird, die einem Hund eben im Alltag so passieren können. Sich dann darauf zu berufen, der andere hätte sich anders verhalten müssen zählt nicht: Wer einen gefährlichen Hund halten will, muss auch ungünstiges oder sogar Fehlverhalten seiner Mitmenschen einkalkulieren und vorbereiten.
Wenn man das nicht kann, muss man sich einen Hund anschaffen, der eben zu klein ist, um wirklichen Schaden anzurichten.
Genau DAS ist doch die Verantwortung bei gefährlicheren Hunden.
Natürlich muss JEDER Hundehalter seinen Hund erziehen: auch ein kleiner Hund sollte nicht einfach andere Hunde anschnuffeln...jedoch ist es das Gefahrenpotential mancher Hunde, die einfach vom Halter eine komplett andere Vorsicht erfordert.
Und genau deswegen habe ich persönlich so große Angst vor Hunden: weil man eben genau diese Vorsicht oft nicht antrifft....
Oft sind Opfer von gefährlichen Hundeangriffen ja sogar Menschen aus dem Umfeld des Hundes- sogar die Herrchen oder Frauchen: allein das zeigt doch schon, dass hier ein eklatantes Missverhältnis zwischen der selbst wahrgenommenen Kontrolle über den Hund und der realen Gefahr gegeben sein muss. Sonst gäb es doch Hundeangriffe überhaupt nur in Extremsituationen und nicht im normalen Alltag....
Nein absolut nicht. Mit Alltagsdingen sollte ein Hund umgehen können, mit frei laufenden anderen Hunden, die einfach Kontakt aufnehmen, Menschen die in ungefragt anpacken etc. muss nein Hund nicht umgehen können. Es ist ein Tier und keine Maschine, auch Tiere möchten manche Dinge nicht und müssen es nicht einfach aushalten. Wenn mein Hund einem freilaufenden Hund, der einfach ungefragt Kontakt aufnimmt, wegbeißt, ist das hündische Kommunikation. Der Fehler liegt darin, dass der andere Hundehalter seinen Hund nicht kontrolliert.
Genau könnte ich sagen, Menschen die Angst vor Hunden haben, müssen das halt aushalten. Denen kann immer mal ein freilaufender Hund entgegen kommen, ist halt so.
 
Ganz genau! Es liegt allein in der Verantwortung des Besitzers und wenn ein Mensch keinen Kontakt mit dem Hund haben möchte, ist das ohne wenn und aber zu respektieren und sicher zu stellen.
Das ist übrigens überall sonst in unserer Gesellschaft auch so: Im Straßenverkehr sagt auch keiner: wer nicht angefahren werden will, muss halt ausweichen. Und es sagt auch keiner: Wer nicht von meinem Kind befingert werden will, der muss sich nur ein wenig lockerer machen. Wer nicht will, dass ich in seinen Garten laufe, muss halt einen Zaun drum bauen usw.
Solche Dinge fallen einfach in die persönliche Haftung.
Und die Erfahrung zeigt halt, dass das nicht bei allen Hundehaltern so gesehen wird.
Und da du als Passant ja nicht wissen kannst, an welche Hunde-Herrchen-Kombi du da gerade gerätst, ist man gerade als ängstlicher Mensch eigentlich immer in Anspannung, wenn man auf größere Hunde trifft. Ich finde das schon belastend.
Mir fällt dazu gerade ein mit wie vielen freien Tieren wir Menschen eigentlich noch leben. Alles ist weg gesperrt oder ausgerottet wenn es uns auch nur ein bisschen stört oder Angst macht.
Alles muss sich richtig verhalten. Was richtig ist, ist wiederum relativ bzw kommt auf die Angst der Person an.

Wenn ein Hund zu mir kommt und mich anschnüffelt, habe ich kein Problem damit. Passiert auch nicht oft, die meisten Hunde interessieren sich für andere Dinge.
Aber es darf natürlich für einige Leute gar nicht passieren, weil sie Angst haben.... Oder meinen sie stehen über allem, müssen über alles die Kontrolle haben und Tiere müssen wie Maschinen funktionieren.
Wir Menschen leben nicht alleine auf der Erde, da leben auch noch Tiere mit uns.
OK, die meisten Tiere werden wie Produkte und Feinde betrachtet, erschossen, vergiftet, gequält, eingesperrt und aufgegessen.
Ein Tier hat also kein Anrecht hier frei zu leben, der Mensch bestimmt wie es zu leben hat.
Das zeigt sich mir immer in einer Leinenpflicht Diskussion.


Hunde haben wie wir Menschen auch einen individuellen Charakter.
Der Wunschtraum, dass man sich einen Hund kauft, der dann lustig auf der Hundewiesen mit allen Artgenossen spielt, mit jedem gut Freund ist und auf kleinsten Fingerzeig jedes Kommando sofort ausführt, ist eben genau das: Ein Wunschtraum.
Sehe ich nicht so. Damit ein Hund oder auch ein Mensch in einer Gesellschaft leben kann bringt man ihm Regeln bei bzw sozialisiert ihn.
Funktioniert überwiegend gut, natürlich auch nicht zu 100%.
Wenn wir uns darauf einrichten, das nur Straftäter auf unseren Straßen herum laufen wäre das doch echt gruselig.
Das wäre ausschließlich Symptombehandlung und würde vermutlich nichts an den Ursachen ändern.

Letztendlich besteht der Wunschtraum für mich darin, das Menschen sich ihrer Verantwortung als Hundehalter bewusst sind und zwar nicht nur gegenüber anderen Menschen, sondern auch dem Hund gegenüber.
Es ist teils schon schlimm zu sehen wie Hunde behandelt werden. Die meistens genauso verunsichert und ängstlich sind wie die Menschen, andere eher aggressiv, kennt man ja auch von den Menschen.

Der Hund als Zwischenglied ist gar nicht das Problem, an ihm zeigt sich nur die Unfähigkeit der Menschen. Sowohl u.a. rücksichtsvoll als auch nachsichtig zu sein. Und vor allem die Angst nicht als den einzig wahren Maßstab zu nehmen.
Das hat u.a. dazu geführt dass der Wolf großteils in Europa ausgerottet ist. Wer braucht schon Wölfe...

Ich weiß nicht, ob das heute noch ging. Mir geht bei jedem freilaufenden friedlichen Hund jedenfalls das Herz auf.
Ich bin früher auch in der Fußgängerzone mit Hund ohne Leine herum gelaufen. Mit Leine ist das nämlich wirklich nervig, er bleibt stehen zum Schnüffeln, ich muss auch stehen bleiben und blockiere den anderen Leuten evtl den Weg. Dann musste ich aufpassen das keiner über die Leine stolpert usw. Wenn der Hund ohne Leine lief, war das perfekt. Man konnte eigentlich gar nicht sagen wem der Hund gehört. Sie lief irgendwo, schnüffelte rum und hatte mich immer im Blick.
Menschen und Hunde ignorierte sie und machte einen Bogen drum herum.
Heute müsste ich wahrscheinlich eine hohe Strafe dafür bezahlen wenn das ein Ordnungsmensch sieht.

Ich würde wohl Schilder aufstellen, auf denen steht, wenn ihr Hund sich im öffentlichen Raum nicht benehmen kann, nehmen sie ihn bitte an die Leine.

Ansonsten sollte die Angst einiger Leute kein Dauerzustand sein und andere Menschen dazu nötigen sich nach ihnen zu richten.
Also auf beiden Seiten gehört etwas getan.
Wobei ich persönlich das noch mag wenn ein netter Hund zu mir kommt. Wahrscheinlich kommen manche Hunde auch deswegen, werden von den Besitzern aber immer zurück gerufen 😕😁
 
Ich sehe das in erster Linie auch so : Der Hundehalter hat die Verantwortung für seinen Hund.
Und ich bin der Meinung ein verantwortungsvoller Hundehalter nimmt auch Rücksicht darauf, dass es eben recht viele Menschen gibt, die Angst vor Hunden haben oder zumindest unsicher sind, bei fremden, unangeleinten Hunden, was ich auch recht verständlich finde.
Kommt dann sowas wie "Was interessiert mich die Angst anderer Leute?" , würde ich so jemanden schonmal nicht unbedingt als verantwortungsvollen Hundehalter einschätzen und auch allgemein nicht gerade als sozial gesinnt.

Dass ein Hundehalter die Verantwortung für seinen Hund hat, schließt aber für mich nicht aus, dass eben jeder Mensch auch noch sowas wie Eigenverantwortung hat bzw bei Hundeunfälle mit Kindern, dass Eltern Verantwortung für ihre Kinder haben.
Ich hab mal als Kleinkind nem Hund solange am Schwanz gezogen, bis der nach mir geschnappt hat.
War nur ein genervtes Warnschnappen, aber ich hab natürlich trotzdem geheult und Drama gemacht und für meine Erzeugerin war dann die böse Hundehalterin Schuld. Wie kann die nur mit ihrem "bissigen" Hund an einen Ort gehen, wo viele Kinder sind.
Dass sie da vielleicht auch Verantwortung für mich hat, dass ich den armen Hund nicht belästige und dass der eventuell irgendwann die Faxen dicke hat, und sich dann in der Art wehrt, wie Hunde das nunmal tun, da ist sie irgendwie nicht drauf gekommen.
(Andererseits hätte die Hundehalterin auch eingreifen können, die fand das anscheinend putzig, wie ich mit ihrem Hund "spiele" und war dann ganz überrascht, dass der Hund zuschnappt.)

Mit dem am Schwanz ziehen, ist jetzt schon eher ein Extrembeispiel, aber ein etwas weniger krasses Beispiel wäre: Kind geht an einem öffentlichen Ort zu fremden Hund , um den einfach nur zu streicheln und der schnappt dann zu.
Da sehe ich die Verantwortung dann auch auf beiden Seiten - Hundehalter UND Eltern des Kindes.
Also es hat für mich nicht immer NUR Seite A oder NUR Seite B Schuld bzw besser Verantwortung. Es gibt viele Fälle, da verhalten sich beide Seiten nicht optimal.
Um so Fälle zu vermeiden, wo es zu Hundebissen/Agriffen/Unfällen kommt, halte ich es am ratsamsten, man besteht nicht stur auf sein Recht a la "Was kann ich dafür, wenn der seinen Hund nicht gut erzogen hat?" oder "Was kann ich dafür, wenn der nicht weiß, wie man mit Hunden umzugehen hat?", sondern, wenn man denn sieht, die Gegenseite kommt ihrer Verantwortung nicht nach, dann versuche ich dafür umso verantwortungsvoller zu sein und aus meiner Sicht evtl. auch mal mich "einzuschränken", damit eben nichts passiert.
Also sehe ich, da ist jemand, der klar Angst vor meinem Hund hat, dann leine ich den Hund an und halte ihn eng bei mir, statt den Hund trotzdem zu dem Menschen hinlaufen zu laufen und mir nur zu denken "Dein Pech, du Schisser" (nicht nur um diesen Menschen zu schützen, sondern auch um meinen Hund zu schützen - der Ängstliche könnte ja z.B. in Panik nach meinem Hund treten)
Und sehe ich als Hundehalter, dass da zum Beispiel ein Kind auf meinen Hund zuläuft, dann übernehme ich mal die Verantwortung für das Kind mit und erkläre dem, dass es auf fremde Hunde nicht zuzulaufen hat, was die Eltern wohl verpennt haben, dem Kind beizubringen.

Da viele Eltern ihren Kindern leider keinen richtigen, respektvollen Umgang mit Hunden, oder auch Tieren allgemein, beibringen, sollte sowas meiner Meinung nach auch ein Thema in der Schule sein.
Und ein "müssen meine Kinder nicht lernen, weil wir haben ja keine Hunde" gilt da für mich nicht, weil Hunde einfach so zahlreich sind, die gehören quasi zum Alltagsleben mit dazu. Und da sollte man sein Kind lehren, wie es mit diesen Tieren umzugehen hat.
Gleichzeitig sollte meiner Meinung nach die kommerzielle Tierzucht stark eingeschränkt werden, wo es nur um Geldmacherei geht, und den Verkäufern/Züchtern scheißegal ist, wem sie ihre Tiere anvertrauen.

Durch die beiden Maßnahmen könnten sicher viele Unfälle vermieden werden.
Plus wie gesagt, einfach mal Verantwortung mitübernehmen und auch mal für andere mitdenken, statt stur auf seinem Recht beharren und wenn dann was passiert, es zur alleinigen Schuld/Verantwortung des anderen machen.
Das könnte noch bei vielen anderen Dingen helfen, nicht nur bei der Begegnung Mensch-Hund.
 

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