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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

10 Jährige Beziehung- Trennung oder nicht?

Kannst du mir das genauer erklären? (...)
bzgl. Burn-out?
Wenn man recht empathisch ist, macht man sich seine Gedanken um Dinge, die einen nichts angehen, (zB in Foren, Egoisten tun dies nicht.).

Dies birgt die Gefahr in sich, dass diese Gedanken lange noch nicht alle sind, und man ständig um Lösungen von Sachverhalten bemüht ist.

Dabei braucht man (für Anderes) derart viel Energie, dass man für eigenes zu wenig Zeit hat und Nötiges immer hinten anstellt.

Man nutzt also die Frische für Arbeit für andere, die Restenergie für sich.
So kann man für sich selbst keine Berge versetzen und merkt dies irgendwann.
Da es aber trotzdem gehen soll übernimmt man sich zuletzt und bricht zusammen.

Der Zusammenbruch ist allerdings die Reaktion auf einen Systemfehler.
Zur Reha kommt noch die Änderung des Selbst.
Beides kostet derart viel Zeit, dass man beizeiten freiwillige Denkarbeit über fremde Baustellen hätte sein lassen sollen. dass man egoistischer hätte sein sollen.

So hätte man für sich selbst mehr geschafft und ausserdem die "Reha Zeit" nicht verloren.
 
Seiner Meinung nach behandelt er mich tatsächlich sehr gut. Ich glaube, dass er sich als tollen Partner sieht und gar nicht merkt wie viel da eigentlich fehlt. Er hat eine völlig andere Sichtweise auf die Beziehung als ich. Ich würde auch nicht unbedingt sagen, dass er mich wirklich schlecht behandelt. Aber ja, er neigt zu Egoismus und ich fühle mich mit allem, was ich für ihn mache, nicht gewertschätzt. Ich bekomme wenig zurück dafür.
Wie wär's, wenn du mal weniger für ihn machst? Er ist schließlich erwachsen, und braucht bestimmt niemand, der ihn pampert, und ihm in allem rechtgibt.

Das ist jetzt nur eine Idee von mir, aber vielleicht ist es ja gerade das, was ihn nervt? Also daß du soviel für ihn tust, oft für ihn zurücksteckst, und dann Dankbarkeit für deine Opferbereitschaft ihm gegenüber haben willst...

Ich hatte selbst mal einen Partner, der immer so lieb und nachgiebig war, und was soll ich dir sagen?
Dieses Verhalten von ihm hat mich auf Dauer nicht nur genervt, sondern mich auch gefühlt irgendwie unter Druck gesetzt.
Denn er hat (auch wenn er das nicht direkt gesagt hat) dann natürlich auch erwartet, daß ich ihm ständig dankbar für seine Nachgiebigkeit bin.

Ich weiß nicht, ob das bei dir auch so ist, aber versuch doch einfach mal, weniger nachgiebig zu sein, und mehr dein eigenes Ding zu machen.
Und vielleicht auch mal mit ihm genauso "ehrlich" zu sprechen, so wie er mit dir redet.😉

Damit meine ich jetzt nicht, daß man immer Gleiches mit Gleichem vergelten soll, schon gar nicht in einer Partnerschaft.
Aber mancher etwas "schwierige" Mensch merkt etwas, und bekommt tatsächlich mehr Einsicht, wenn ein anderer ihn quasi spiegelt, und sich ähnlich wie er selbst verhält!

Und für dich wäre es auch gut und gesund, wenn du nicht so oft nachgibst, sondern einfach das machst, was du dir vorgestellt hast.
Das würde auf Dauer nämlich auch dein Selbstbewusstsein stärken, und dir zeigen, daß du bei Konflikten nicht immer klein beigeben musst...
 
Als kleine Ergänzung hier mal ein Beispiel eines „genervten Tages“, damit ihr versteht was ich meine. Alle nachfolgenden Punkte sind innerhalb eines Tages passiert:

Konflikt Nr 1: wir wollten zusammen joggen gehen. Er entscheidet sich spontan dazu direkt nach dem Frühstück zu gehen. Mir ist das zu früh, weil ich nicht auf vollen Magen laufen will und eigentlich wird das auch nicht empfohlen. Er ist super genervt davon, dass ich schon wieder so empfindlich bin. Ich gehe trotzdem mit und habe im Anschluss Übelkeit und Magenschmerzen. Er verdreht nur die Augen darüber.

Konflikt Nr 2: Wir sind auf einen Geburtstag eingeladen. Das Geburtstagskind bekommt den Freischaltcode für ein Computerspiel. Mein Partner hat dazu eine Art Karte mit dem Code gestaltet und gedruckt. Die Rückseite ist leer und ich schlage vor, dass ich auf dort ein paar Geburtstagsgrüße schreiben könnte. Kommt gar nicht in Frage, sowas macht man doch nicht, da kann ich ja auch irgendwo auf den Rand des Blatt Papiers was schreiben (nicht lesbar, war Sarkasmus).

Konflikt Nr 3: Er möchte einen leeren Kasten Bier ins Auto in den Kofferraum stellen. Das Auto steht in einer Garage mit einem Fahrrad direkt dahinter, also sehr wenig Platz. Er hat den Kasten in der Hand und bittet mich den Kofferraum zu öffnen. Ich mache das, stoße aber dabei an das Fahrrad dahinter. Er verdreht wieder die Augen und meint genervt „wie ein Elefant im Porzellanladen“.

Konflikt Nr 4: Wir müssen für den Geburtstag noch eine Kleinigkeit einkaufen gehen. Er will aber nicht, weil er nach dem Joggen zu verschwitzt ist und nach dem Duschen hat er keine Lust nochmal loszufahren. Ok, gehe ich halt einkaufen (bekomme weder Bitte noch Danke dafür). Als ich zurückkomme fragt er mich, ob ich ihm was Schönes mitgebracht hätte. Ich sage, dass er mich den ganzen Tag schon genervt und herablassend behandelt und ich da sicher keine Lust hätte ihm noch was Schönes mitzubringen. Er meinte, dass ich nur zu empfindlich wäre und mich ja von allem beleidigt fühlen würde. Er würde halt klar und direkt, aber ehrlich kommunizieren.

Da ist schon noch Potential, dass du einfach mal bei deinen Bedürfnissen bleibst und nicht alles machst, was dein Partner verlangt.

Zu 1:
Er hätte doch alleine joggen können?

Zu 2:
Bisschen kindisch. Was hätte er gemacht, wenn du trotzdem auf die Rückseite geschrieben hättest? Es war doch ein gemeinsames Geschenk?

Zu 3:
Sag ihm, er soll es nächstes mal einfach selbst machen. Stößt er nie irgendwo an?
Genervtes Augenrollen wegen pillepalle ist ein no-go. Sag ihm das.

Zu 4:
"Ihr" müsst was einkaufen, aber er hat keine Lust, also springst du. Warum??? Dann hast du halt auch keine Lust.

Mir scheint, dein Partner ist das Maß aller Dinge. Wo bleibst du?
 
@Rotfuchs7 :

Weiter oben schrieb jemand, dass Dein Partner vielleicht gar nicht alles von Dir Gegebene erwartet.
Unterwegs schriebst Du, Du seist ein people - pleaser.
**************
Manchmal geht es bei Hilfe nicht nur darum zu helfen sondern auch darum , sich selbst zu beweisen, dass man diese Art der Hilfe geben kann.
Hilfe ist dann aber nicht selbstlos sondern soll den Selbstwert erhöhen.

Fällt der Aufwand für aussergewöhnliche Hilfegaben so hoch aus, dass man Eigenes dafür aufgibt, so hat man ein Problem oder bekommt eins.
Auch diese Betrachtung ist wichtig.
 
Dir scheinen wirklich sehr viele Dinge aufzufallen; vielleicht mehr als gut ist. Gut wäre, viele Dinge einfach zu übersehen, ihnen nicht die derzeitige Wichtigkeit zuzuordnen.
Ich meine damit, dass Dir Dinge zwar auffallen dürfen, dass es aber von deiner Seite einfach keine Reaktion gibt sondern Gelassenheit.
Diese Art zu leben hab ich für mich entdeckt fühle mich jedes mal gut, wenn ich nichts sage - und sich darauf ein Ding von selbst erledigt.
Du sprichst mehrfach über Änderungen auf seiner Seite, dass ihm etwas auffallen sollte.
Wichtig wäre in Eurer Beziehung abzuklären, ob ihm manches eben nicht auffallen kann.
Denn sonst würdest Du von einem einbeinigen verlangen Schritt für Schritt zu tun - aber er hat ja nur ein Bein.

Da er sich so langsam fertig entwickelt beschreitet er natürlich den Weg dazu und prüft rundum, wie er damit ankommt. Wenn gut, dann sagt ihm sein Erfolg, dass er so weiter machen soll.
Dies schließt nicht aus, dass er hochgradig sachlich ist, falls es ihm kranheitshalber an Empathie mangelt.
Das Ding mit dem Umkippen und die Frage, wieso Du ans Essen nicht gedacht hast, ist jedenfalls logisch verknüpft und an Sachlichkeit nicht zu überbieten - aber für Dich die Katastrophe.

Wenn er immer so handelt, kann dies wie eine Garantie sein, dass er Dich emotional nicht treffen will.

Ich selbst fände so einen Mann als Partner für die Frau gut .
Aber vielleicht nicht für Dich, da Du Dich dann ja für IHN ändern müsstest: weg vom emotinalen hin zum Sachlichen.
Oft ist Ändern aber keine Option.

(Im Rahmen der Antwort würde ich Dich aber gerne bitten, mindestens 3 Gänge zurück zu schalten.
Umkippen im Laden geht gar nicht und zeigt, dass Du Deine Grenzen zum einen nicht kennst und zum anderen bereits längst überschritten hast!)
Das Problem ist, dass ich genau diese Einstellung schon sehr lange hatte, das aber einfach nicht mehr kann. Nichts sagen, entspannt bleiben, "er kann halt nicht anders, so ist er eben", er meint es ja nicht böse ect.
Ja er denkt fast rein sachlich. So ist er eben und das wird sich vermutlich auch nicht ändern.
Aber auf Dauer macht mich das kaputt. Mir fehlt Wärme und Geborgenheit, Verständnis und Mitgefühl. Empathie eben.

Und wenn ich keine Hilfe bekomme, wenn es mir schlecht geht, ja sogar eher alleine gelassen werde, dann ist das für mich definitiv nicht ok. Selbst wenn es meine eigene Schuld ist. Er muss ja keine Luftsprünge machen, aber zumindest etwas Hilfe in diesem Moment ist einfach das Mindeste. Übrigens ist mir das zum ersten Mal in Jahren passiert. Also ich Falle jetzt nicht regelmäßig aus eigenem Verschulden in Ohnmacht 😉.
 
Das denke ich auch. Bei manchen Krankheiten ist derjenige gar nicht in der Lage, Dinge so wahrzunehmen, wie man sie selbst wahrnimmt.
Das stimmt definitiv. Er hält sich und sein Verhalten für relativ normal und unproblematisch. Er hat eine völlig andere Sichtweise als ich.
Wie wär's, wenn du mal weniger für ihn machst? Er ist schließlich erwachsen, und braucht bestimmt niemand, der ihn pampert, und ihm in allem rechtgibt.

Das ist jetzt nur eine Idee von mir, aber vielleicht ist es ja gerade das, was ihn nervt? Also daß du soviel für ihn tust, oft für ihn zurücksteckst, und dann Dankbarkeit für deine Opferbereitschaft ihm gegenüber haben willst...

Ich hatte selbst mal einen Partner, der immer so lieb und nachgiebig war, und was soll ich dir sagen?
Dieses Verhalten von ihm hat mich auf Dauer nicht nur genervt, sondern mich auch gefühlt irgendwie unter Druck gesetzt.
Denn er hat (auch wenn er das nicht direkt gesagt hat) dann natürlich auch erwartet, daß ich ihm ständig dankbar für seine Nachgiebigkeit bin.

Ich weiß nicht, ob das bei dir auch so ist, aber versuch doch einfach mal, weniger nachgiebig zu sein, und mehr dein eigenes Ding zu machen.
Und vielleicht auch mal mit ihm genauso "ehrlich" zu sprechen, so wie er mit dir redet.😉

Damit meine ich jetzt nicht, daß man immer Gleiches mit Gleichem vergelten soll, schon gar nicht in einer Partnerschaft.
Aber mancher etwas "schwierige" Mensch merkt etwas, und bekommt tatsächlich mehr Einsicht, wenn ein anderer ihn quasi spiegelt, und sich ähnlich wie er selbst verhält!

Und für dich wäre es auch gut und gesund, wenn du nicht so oft nachgibst, sondern einfach das machst, was du dir vorgestellt hast.
Das würde auf Dauer nämlich auch dein Selbstbewusstsein stärken, und dir zeigen, daß du bei Konflikten nicht immer klein beigeben musst...
Ich verstehe schon was du meinst, aber leider hilft das nicht wirklich. Ich habe definitiv schon oft nein gesagt, einfach mal Dinge nicht getan und meine Bedürfnisse geäußert. Aber je nachdem worum es geht, ändert es nichts. Er braucht mich nicht wirklich für viele Dinge und ist sehr selbstständig. Wenn ich was für ihn mache- schön. Wenn nicht, dann macht er es halt selber. Und wenn es ihm auffällt, bekomme ich nur schlechte Stimmung (zB in meinem einen Beispiel, als er sich beschwert hat, dass ich ihm nichts vom Einkaufen mitbringe). Will sagen- bereits ausprobiert, bringt keine Änderung. Spiegeln funktioniert auch nicht. Es gab schon Situationen, wo wir sogar später darüber sprachen, dass er doch genau das gleiche machen würde. Aber er fand immer Gründe, warum das bei ihm was völlig anderes wäre.
Und das zweite Problem an der Sache ist, dass ich nicht meine Persönlichkeit ändern kann und möchte. Ich bin generell eine Person, die eigentlich gerne was für andere Menschen tut und das wird auch so bleiben. Ich möchte jetzt nicht anfangen aktiv nichts mehr für ihn zu tun, nur um ihm etwas zu zeigen oder als "Strafe". Ich weiß auch natürlich, dass ich nicht das Gleiche zurück verlangen kann, was ich freiwillig gebe. Aber in diesem Fall ist der Unterschied doch gravierend und er schafft nicht mal das "Bare Minimum", mMn.
 
Da ist schon noch Potential, dass du einfach mal bei deinen Bedürfnissen bleibst und nicht alles machst, was dein Partner verlangt.

Zu 1:
Er hätte doch alleine joggen können?

Zu 2:
Bisschen kindisch. Was hätte er gemacht, wenn du trotzdem auf die Rückseite geschrieben hättest? Es war doch ein gemeinsames Geschenk?

Zu 3:
Sag ihm, er soll es nächstes mal einfach selbst machen. Stößt er nie irgendwo an?
Genervtes Augenrollen wegen pillepalle ist ein no-go. Sag ihm das.

Zu 4:
"Ihr" müsst was einkaufen, aber er hat keine Lust, also springst du. Warum??? Dann hast du halt auch keine Lust.

Mir scheint, dein Partner ist das Maß aller Dinge. Wo bleibst du?
Nr 1: ja, er hat mich auch nicht gezwungen. Es war meine Entscheidung mit zugehen. Trotzdem war er super genervt von der Tatsache, dass ich eben erst mitgehen wollte. Zudem wusste ich, dass ich mir sonst irgendwann wieder anhören darf, dass ich mir das ja nur einreden würde und noch nie ausprobiert hätte. Für ihn klappt es schließlich super mit fast vollem Magen zu laufen. Also dachte ich, dass ich es eben mal probiere. Einmal um weiteren Konflikte zu vermeiden und andererseits, um es tatsächlich mal auszuprobieren.

Nr 2: ja stimmt, er hat unser Geschenk damit alleine zu seinem Geschenk gemacht. Allerdings geht es mir hier vor allem auch darum, dass er eine total normale Idee von mir als völlig lächerlich hingestellt hat. Typischer Fall von "meine Meinung ist richtig und der Standart".

Nr 3: genervtes Augenrollen ist für MICH ein No- Go. Nicht für ihn. Dieses Gespräch hatten wir schon mehrfach. Er möchte so reagieren wie er will und entweder ich komme damit klar, oder ich habe Pech. Ein grundlegendes Problem mit ihm.

Nr 4: 2 Gründe: Wir brauchten nunmal das Geschenk und ich hatte keine Lust, dass wir es gar nicht holen und es dann zu Lasten unseres Kumpels geht. Außerdem musste ich noch 1 Paket wegbringen und tanken, worauf er überhaupt keine Lust hatte. Ich mußte also eh nochmal los.

Aber genau diese Frage habe ich mir auch schon öfter gestellt. Wo bleibe ich? Ich kann gerne mein eigenes Ding machen, Grenzen ziehen ect, so lange es ihn nicht einschränkt bzw ihm in den Kram passt. Vlt etwas übertrieben formuliert, aber genau dieses Gefühl stellt öfter mal ein bei mir.
 
@Rotfuchs7 :

Weiter oben schrieb jemand, dass Dein Partner vielleicht gar nicht alles von Dir Gegebene erwartet.
Unterwegs schriebst Du, Du seist ein people - pleaser.
**************
Manchmal geht es bei Hilfe nicht nur darum zu helfen sondern auch darum , sich selbst zu beweisen, dass man diese Art der Hilfe geben kann.
Hilfe ist dann aber nicht selbstlos sondern soll den Selbstwert erhöhen.

Fällt der Aufwand für aussergewöhnliche Hilfegaben so hoch aus, dass man Eigenes dafür aufgibt, so hat man ein Problem oder bekommt eins.
Auch diese Betrachtung ist wichtig.
Definitiv, aber ich behaupte mal, dass es nicht so extrem ist. Ich gebe mich nicht selbst auf und wahnsinnig viele Dinge mach ich jetzt auch nicht ständig für ihn. Meines Erachtens nach ist es relativ normal in einer Beziehung was ich für ihn mache und hat in seinem Fall auch nichts mit Selbstwert zutun. Das kann ich aber natürlich nicht beweisen und sehe mich auch nicht von außen. Vielleicht hab ich auch eine falsche Sichtweise darauf.

Fakt ist für mich auf Grund mehrerer Gespräche mit ihm, dass er sich sogar eher über das Gegenteil beschwert, dass ich nicht so viel für ihn tun würde. Also eine vollkommen andere Sichtweise.
 
Ich möchte ja nicht nur einen Vater für meine Kinder, sondern auch einen liebevollen Ehemann.

Wenn ich so hinschaue, dann seid ihr doch bereits wie verheiratet und macht die ganze Zeit über alles mögliche gemeinsam durch, von ganz unten bis hinauf. Wie ein Team, das sich komplett vertraut. Er heuchelt dir nichts vor, auch nicht seinen Unmut, seinen Grant, seine Unzulänglichkeit und du kannst davon ausgehen, dass auch du bei ihm alles sein kannst, es geht immer wieder weiter.

Mein Rat wäre also, dass ihr wirklich aufrichtig zusammen überlegt, woran eure Beziehung scheitern könnte. Du musst dann unbedingt erzählen, dass du schwere Bedenken hast, wegen seiner Respektlosigkeit, die er zeigt immer wieder. Wenn er das weiter so hat, dann machts keinen Sinn, dann wäre gscheiter, er geht alleine weiter. Will er das nicht, dann wird er sich da beweisen müssen.

Probiert mal eine Linie zu erarbeiten, die besser ist, als die vorigen. Man ist nicht in Stein gemeisselt und kann sehr wohl an sich feilen.

Insgesamt sehe ich bei euch eine große Vertrautheit und eigentlich ein Paar, das sich gut verständigen kann. Es ist auch herauszuhören, dass er geliebt wird von dir und du eh gut umgehen kannst mit seinen Eigenheiten.

Mir kommt vor, man muss nur ehrlich hinschauen, geht es bergauf, geht es bergab während wir zusammen sind...fühlen wir uns schlapper oder vitaler, wenn wir neben ihm sind, blühen wir, oder gehen wir gefühlt ein..? Ja oder nein... das kann man doch anhand von allem sehen, was rund um euch ist.

Wenn du eine Entscheidung willst, dann schau mal nur zu und achte auf alle Details in den nächsten Wochen. Dein Unterbewusstsein lässt dann aufleuchten, was du sehen sollst.
So mache ich immer, zb bei einem dringlichen Trennungsgedanken liegt am nächsten Tag ein Liebesbotschafterl am Frühstückstisch, frische Semmelchen, ein herzhaftes Bussi, okay, DAS zählt und nicht meine Fantasien...die oft einen Streich spielen. So geh ich denn und lasse den lieben Herrgott entscheiden, der kennt sich gut aus in Lebensfragen.
 

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