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Freunde "aussortieren"

Ein sehr guter Rat!

Ich für meinen Teil lerne Fremdsprachen und lese viel. Mich wundert es immer, dass die meisten Singlefrauen null Hobbies oder Interessen haben. Die machen einfach gar nichts nach der Arbeit außer tindern.
Umso verzweifelter sind sie dann, wenn es mit Date x wieder mal nicht geklappt hat...

Ansonsten- wer sich meldet, meldet sich, wer nicht, halt nicht. Ich renne niemandem hinterher.

Ich lebe allerdings auch in Beziehung, das macht es deutlich einfacher und mein sozialer Akku ist immer gut gefüllt.

Ich bin in meinem letzten Job (Versicherung) umgeben gewesen von Frauen. Das war zum Abgewöhnen. In meinem Team waren damals 20 Frauen und 4 Männer. Einer der Männer war Fußballer, der andere hat in einer Band gespielt, ein anderer war mit der Familie stark eingebunden. Bei den Frauen hatten einige einen Hund. Das wars. Keine von denen hat außer Fitness Studio (um gesehen zu werden) sichtbar ernsthaft Sport betrieben, ein Hobby gehabt oder sonst war. Viele waren allenfalls an den Wochenenden feiern. Alle waren auf Single Apps unterwegs. Manche haben außerhalb der Apps dann einen Freund kennengelernt.

Ich hatte mit keiner von ihnen Themen und immer das Gefühl, dass sie sich für nichts wirklich interessieren. Lediglich die konsequente Beschwerde über die "ach so passiven Männer" ist mir immer wieder entgegnet. Also als Frau musste man sich garnicht großartig im Leben bewegen, maximal beim Feiern mal raus gehen, weil man sowieso recht schnell in Kontakt kommt, gerade mit Männern. Zumindest bei den Kolleginnen bis Mitte/Ende 30 konnte ich das flächendeckend so verzeichnen. Erst so ab 40 ließen die "Angebote" dann nach und ich habe noch eine Hand voll Kolleginnen im Kopf, die dann beklagten, dass sie keine Partner finden, so garnicht mehr von Männern angequatscht werden und die wurden zunehmend tatsächlich ratlos und versuchten sich irgendwie etwas zu aktivieren, was aber mangels Interessen irgendwie schwer war.

Ich muss zugeben, eine Zeitlang habe ich auch Ausschau gehalten, wo man einer Aktivität nachgehen könnte, wo man vielleicht jemanden kennenlernen könnte und kann sagen, das ist das beste Rezept um gerade niemanden kennenzulernen, wenn man genau hiernach seine Interessen ausrichtet. Das ist genauso erfolglos wie Online Dating Apps, weil man gezielt sucht und dann meist nicht findet.

Aus dem Grunde weiter fahren mit dem Motto: Mach, was dich interessiert und bleib dir treu. Man merkt, dass sich irgendwann eine innere Zufriedenheit einstellt und das zieht tatsächlich eher Leute an als der suchende Blick, den man ansonsten ständig unbewusst an den Tag legt.
 
Mein bester Kumpel kannte ich seit 1996. Letztes Jahr habe ich dann den Kontakt abgebrochen weil er mir zu anstrengend wurde.
Eigentlich schade, aber nervlich habe ich den nicht mehr aushalten können.
Der wird froh sein, wenn du wieder kommst und ausgeschlafen bist wieder. Versuchs mal und stell rechtzeitig Regeln auf, damit es nicht wieder so weit kommt. So eine lange Freundschaft überlebt auch Brüche, die ja passieren können. Man ist auch nur bedingt belastbar und wie ich immer wieder sehe, solche Krisen brauchts manchmal, um alles neu aufzustellen, wie zb. eine Schieflage beim Geben und Nehmen wird oft nicht bemerkt, dann kommts zu solchen Brüchen, nachher ist man wieder gerade gestellt. Man braucht nur einsehen, zufällig kommts nicht zum Streit, da war etwas falsch am Laufen.

Meine langjährigen Gefährten und ich, wir haben schon etliche Krisen durch. Wir ändern uns und werden immer reifer, nach jedem Knall ist etwas gegangen, was gehen musste, etwas dazugekommen, was uns gut tat.
Dass es sich um echte Freundschaft handelt, beweist, weil wir alle nicht wirklich auseinander kamen, auch nach kritischen Phasen haben wir uns immer wieder gefunden.
 
Bei den Frauen hatten einige einen Hund. Das wars. Keine von denen hat außer Fitness Studio (um gesehen zu werden) sichtbar ernsthaft Sport betrieben, ein Hobby gehabt oder sonst war.


Das wundert mich eben auch immer bei meinen Single-Bekannten.

Ich kenne sicherlich ca. 30 Frauen, die solo sind. Keine einzige ist in einem Verein, nicht einmal im Fitness-Studio sind sie angemeldet. Null Interessen, da wird nicht einmal abends ein Buch gelesen.

Der Fokus liegt ganz klar auf der Partersuche, die in der Freizeit exzessiv betrieben wird. Da wird abends getindert, mit den entsprechenden Herren telefoniert oder sich gedatet. Das war es.

Dementsprechend uninteressant gestaltete sich der Kontakt mit diesen Frauen, was auch der Grund ist, wieso ich mich aktuell von einer Singlefreundin stark distanziere. Es gibt nun einmal kein einziges anderes Thema außer die Männersuche. Leider ist für meine Themen kein Platz, da wird nicht einmal nachgefragt, wie es mir geht. Und ansonsten heißt es "sei froh, dass du deinen Partner hast"... so nach dem Motto "Halt die Klappe, du hast es ja ach so gut."

Erst so ab 40 ließen die "Angebote" dann nach

Das beobachte ich auch, besagte Freundin ist 44, ihre Freundin ebenfalls und beide sind wirklich wahnsinnig verzweifelt auf der Suche mittlerweile. Da wird sich an jeden Strohhalm geklammert, sprich da werden auch völlig unpassende Männer gedatet, die zehn Jahre jünger sind, noch in einer WG wohnen und einen Kinderwunsch haben. Hauptsache Mann.

Mach, was dich interessiert und bleib dir treu. Man merkt, dass sich irgendwann eine innere Zufriedenheit einstellt und das zieht tatsächlich eher Leute an als der suchende Blick, den man ansonsten ständig unbewusst an den Tag legt.

Dieses Mindset habe ich auch, allerdings eher in Bezug auf meine Freundschaften. Das sehe ich nun deutlich lockerer und lasse die Leute kommen.

Das ist genauso erfolglos wie Online Dating Apps, weil man gezielt sucht und dann meist nicht findet.

Ich habe meinen Partner über tinder kennengelernt, das lief sehr gut.
 
Man ist auch nur bedingt belastbar und wie ich immer wieder sehe, solche Krisen brauchts manchmal, um alles neu aufzustellen, wie zb. eine Schieflage beim Geben und Nehmen wird oft nicht bemerkt, dann kommts zu solchen Brüchen, nachher ist man wieder gerade gestellt.

Naja Blutdruck hat ja lang und breit beschrieben, dass der ehemalige Freund eben nichts "gerade gestellt" hat, trotz zahlreicher Hinweise.

Irgendwann ist das Maß dann auch mal voll.
 
Ich bin in meinem letzten Job (Versicherung) umgeben gewesen von Frauen. Das war zum Abgewöhnen. In meinem Team waren damals 20 Frauen und 4 Männer. Einer der Männer war Fußballer, der andere hat in einer Band gespielt, ein anderer war mit der Familie stark eingebunden. Bei den Frauen hatten einige einen Hund. Das wars. Keine von denen hat außer Fitness Studio (um gesehen zu werden) sichtbar ernsthaft Sport betrieben, ein Hobby gehabt oder sonst war. Viele waren allenfalls an den Wochenenden feiern. Alle waren auf Single Apps unterwegs. Manche haben außerhalb der Apps dann einen Freund kennengelernt.

Ich hatte mit keiner von ihnen Themen und immer das Gefühl, dass sie sich für nichts wirklich interessieren. Lediglich die konsequente Beschwerde über die "ach so passiven Männer" ist mir immer wieder entgegnet. Also als Frau musste man sich garnicht großartig im Leben bewegen, maximal beim Feiern mal raus gehen, weil man sowieso recht schnell in Kontakt kommt, gerade mit Männern. Zumindest bei den Kolleginnen bis Mitte/Ende 30 konnte ich das flächendeckend so verzeichnen. Erst so ab 40 ließen die "Angebote" dann nach und ich habe noch eine Hand voll Kolleginnen im Kopf, die dann beklagten, dass sie keine Partner finden, so garnicht mehr von Männern angequatscht werden und die wurden zunehmend tatsächlich ratlos und versuchten sich irgendwie etwas zu aktivieren, was aber mangels Interessen irgendwie schwer wa

Das erlebe ich ehrlich gesagt bei Freundessuche beim Bumble Bff oder Facebook auch immer wieder.
Wenn man fragt welche Hobbies die Person hat: Serien schauen oder nichts.
Oder dieses sie sollten mal wieder etwas für ihre Figur tun und auch Sport machen, um abzunehmen.

Da gibt es oftmals nur wenig gemeinsame Interessen.

Ich laufe Marathons, trainiere auch darauf hin, lerne nebenbei eine Fremdsprache, bilde mich auch beruflich weiter usw.

Auch da viele Frsuen Anfang 40, ja, sie seien zu alt noch was zu lernen usw.
Einmal sagte ich einer Kollegin, dass ich es inspirierend fand, dass ein Mann mit 93 noch ein Studium begann und mit 96 erfolgreich abschloss. Sie gleich, ja und was darsn inspirierend sein soll, das nutzt dem doch nichts, der hätte wenn früher studieren sollen, so kann er ja kein Geld draus machen.

Es ging darum sich auch im Alter oder überhaupt noch Träume zu erfüllen. Aber das verstehen die wenigsten.
Und das langweilt mich dann an den Personen schon wieder.
 
Corona war für viele ein finanzieller Einschnitt, für manch andere ein sozialer Einschnitt und für viele auch ein willkommener Grund, das ein oder andere, was man sowieso in Frage gestellt hat, zu beenden. Seien es Beziehungen, Freundschaften oder die Mitgliedschaft im Fitness Studio oder Sportverein.
Mich hat Corona damals auch aus dem Fitnessstudio gekickt, aber unfreiwillig. Zuerst war monatelang geschlossen gewesen, danach konnte man eine Zeitlang nur mit tagesaktuellem Coronatest trainieren (habe ich auch nicht gemacht), und als es endlich wieder möglich gewesen wäre, hat mein ehemaliges Studio komplett geschlossen, weil der Mietvertrag gekündigt worden war. Danach war ich dann schon so stark davon abgekommen, dass ich noch mindestens ein weiteres Jahr lang gar nicht trainiert habe.

Inzwischen trainiere ich wieder in einem anderen Studio. Dabei nehme ich einige Unterschiede wahr: meinem Eindruck nach waren die Leute früher etwas aufgeschlossener gegenüber den anderen, man hat auch mal ein paar Worte gewechselt und sich freundlich gegrüßt. Das ist irgendwie aus der Mode gekommen.

Aus dem Grunde weiter fahren mit dem Motto: Mach, was dich interessiert und bleib dir treu. Man merkt, dass sich irgendwann eine innere Zufriedenheit einstellt und das zieht tatsächlich eher Leute an als der suchende Blick, den man ansonsten ständig unbewusst an den Tag legt.
Das mache ich schon seit längerem so, und ich fühle mich auch zufrieden. Meine Freizeit ist ausgefüllt und interessant, auch wenn ich allein bin. Ich bin gern unterwegs, mache Ausflüge und Besichtigungen, gehe in Ausstellungen, Museen, ins Kino, nehme gelegentlich an Kursen teil (habe mich beispielsweise jetzt für einen neuen Sprachkurs angemeldet, der Mitte Mai beginnen wird). Dass das jemanden anziehen würde, habe ich aber bisher nicht festgestellt.
 
Das wundert mich eben auch immer bei meinen Single-Bekannten.

Ich kenne sicherlich ca. 30 Frauen, die solo sind. Keine einzige ist in einem Verein, nicht einmal im Fitness-Studio sind sie angemeldet. Null Interessen, da wird nicht einmal abends ein Buch gelesen.

Der Fokus liegt ganz klar auf der Partersuche, die in der Freizeit exzessiv betrieben wird. Da wird abends getindert, mit den entsprechenden Herren telefoniert oder sich gedatet. Das war es.

Dementsprechend uninteressant gestaltete sich der Kontakt mit diesen Frauen, was auch der Grund ist, wieso ich mich aktuell von einer Singlefreundin stark distanziere. Es gibt nun einmal kein einziges anderes Thema außer die Männersuche. Leider ist für meine Themen kein Platz, da wird nicht einmal nachgefragt, wie es mir geht. Und ansonsten heißt es "sei froh, dass du deinen Partner hast"... so nach dem Motto "Halt die Klappe, du hast es ja ach so gut."



Das beobachte ich auch, besagte Freundin ist 44, ihre Freundin ebenfalls und beide sind wirklich wahnsinnig verzweifelt auf der Suche mittlerweile. Da wird sich an jeden Strohhalm geklammert, sprich da werden auch völlig unpassende Männer gedatet, die zehn Jahre jünger sind, noch in einer WG wohnen und einen Kinderwunsch haben. Hauptsache Mann.



Dieses Mindset habe ich auch, allerdings eher in Bezug auf meine Freundschaften. Das sehe ich nun deutlich lockerer und lasse die Leute kommen.



Ich habe meinen Partner über tinder kennengelernt, das lief sehr gut.

Ich weiß nicht was das mit 40 so auf sich hat. Da werden doch auch Männer in dem Alter suche oder?
Wahrscheinlich nehmen die dann die Jüngeren?

Aber wenn man nur noch für Partnersuche existiert finde ich in Sachen Freundschaft quch langweilig.
Die Frauen wirken nicht nur verzweifelt, auch sehr frustriert. Macht auch wenig Spaß sich da zu treffen.
 
Sie gleich, ja und was darsn inspirierend sein soll, das nutzt dem doch nichts, der hätte wenn früher studieren sollen, so kann er ja kein Geld draus machen.
Das ist übrigens beispielsweise immer auch die Einstellung meiner Mutter gewesen. Und auch viele Leute im sozialen Umfeld denken so. Häufig schon habe ich Kommentare der Art "Was soll denn das bringen?" gehört, wenn ich etwas von meinen Plänen und Interessen erzählt habe.

Beispielsweise habe ich mal eine Weile ein nebenberufliches Zertifikatsstudium in einem kulturbezogenen Fach absolviert. Nur wenige haben das interessant oder bemerkenswert gefunden. Die übliche Reaktion war "Was soll denn das bringen? Das kannst du doch beruflich gar nicht anwenden."
 
Das ist übrigens beispielsweise immer auch die Einstellung meiner Mutter gewesen. Und auch viele Leute im sozialen Umfeld denken so. Häufig schon habe ich Kommentare der Art "Was soll denn das bringen?" gehört, wenn ich etwas von meinen Plänen und Interessen erzählt habe.

Beispielsweise habe ich mal eine Weile ein nebenberufliches Zertifikatsstudium in einem kulturbezogenen Fach absolviert. Nur wenige haben das interessant oder bemerkenswert gefunden. Die übliche Reaktion war "Was soll denn das bringen? Das kannst du doch beruflich gar nicht anwenden."

Ja, geht mir genauso.
Habe vor 2 Jahren nebenbei ein Fernstudium begonnen. Weniger mit der Intention danach mehr Geld zu verdienen, sondern für mich, weil ich immer studieren wollte.

Da kommt auch stets die Frage was das bringt, was man danach verdient usw.

Gerade auch dieses man sei ja schon zu alt.
Wie viele Leute Ende 30/Anfang 40 da so denken. Dabei ist das erst die halbe Lebenszeit heute. Da hat man noch 40 Jahre vor sich.

Ein Bekannter von mir hat jetzt mit 43 mit Herzschrittmacher an nem Hyrox teilgenommen.
Sowas finde ich inspirierend. Aber die Mehrheit lässt sich lieber hängen, redet sich ein zu alt zu sein oder etwas nicht mehr zu können, verlieren sich in der Mutterrolle oder sind nur noch auf Männerjagd und haben keine eigenen Interessen mehr.

Muss jeder selbst wissen.
 

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