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Bin ich ein schlechter Mensch?

Nein, aber die Alimente werden klaglos von der katholischen Kirche bezahlt werden, solange der Urheber nicht bekannt wird.
Außerdem klingt die TE auch nicht, als ob Kinder und Familie jetzt so ein dringendes Thema für sie sind.
Wenn das mal anders wird, werden sich die beiden wohl entscheiden müssen.
Aber zur Zeit werden sie ja von niemandem bedrängt, also müssen sie sich da auch keinen Druck machen.
 
PS: Das Thema heiraten, gemeinsame Wohnung, Kinder etc. ist nicht wichtig und belastet mich auch nicht.
Das sind doch optimale Voraussetzungen dafür, dass es weiter funktioniert.

Dein Umfeld weiß wahrscheinlich schon längst, dass da was läuft. "Heimliche" Pärchen denken oft, sie wären ja so diskret, aber werfen sich dann doch immer wieder Blicke zu, die sie enttarnen.

Ich wünsch euch viel Glück, denn klar, nach eurem Glauben seid ihr natürlich Sünder:innen, aber wenn ihr kein moralisches Problem damit habt, spricht doch nichts dagegen.

Wie schon so poetisch geschrieben wurde, es kann nie genug Liebe geben, also kann eure Liebe nicht falsch sein.

Man wird halt die ewige Geliebte sein.
Klingt ziemlich sexy. So bleibt es spannend.
 
Gibt man nicht Gott sein Ja-Wort? Also bitte die Kirche mal im Dorf lassen.
Ein Pastor liebt doch nicht irgendeinen anderen Menschen.
Gott ist doch kein Mensch...
Sonst was ist ein Pastor?
Da bringst du was durcheinander, einen Pastor gibt's nur in evangelischen Kirchen, bei Katholiken heißt das Priester. Nur die Bezeichnung "Pfarrer" ist in beiden Kirchen die Gleiche.
Und "mit Gott verheiratet" sind die katholischen Pfarrer auch nicht, höchstens Ordensleute legen gegenüber Gott und den Oberen des Ordens ein extra Keuschheitsgelübde ab, und Ordensschwestern nannte oder nennt man auch"Bräute Christi".
Wie hier schon erwähnt, war das Zölibat auch schon im frühen Mittelalter sehr umstritten, und daran gehalten haben sich auch nicht alle. Weder damals noch heute...
Ich denke, daß sich dieses Dogma von den ehelosen Priestern eh nicht mehr bis in alle Ewigkeit halten wird, deshalb hätten die meisten Gläubigen kein Problem damit, wenn ein Priester eine Freundin hat.
Die Hauptsache ist doch, daß er seinen Job als Pfarrer trotzdem gut macht, und daß beide trotz dieses blöden Verbots glücklich miteinander sind.
Sollte das der Freundin oder ihm irgendwann mal zuviel werden, müssen sie sich natürlich entscheiden, aber das müssen sie von mir aus weder heute noch morgen.
Sondern dann, wenn sie sich dazu bereit fühlen...
 
Er liebt, was er tut, und das zieht sich sogar bis in die Freizeit.

Hallo,
er liebt, was er tut.
Er begegnet gläubigen Menschen, die ihm vertrauen.
Die sich ihm anvertrauen mit dem, was ihnen auf dem Herzen liegt.
Und die daran glauben, dass er sich an sein Zölibat hält.
Und er schaut ihnen ins Gesicht, lächelt und segnet sie.
Ja, er liebt, was er tut.
Menschen gegenüber nicht ehrlich sein.

Und er gibt Dir deutlich zu verstehen, dass Du nicht bei ihm bleiben brauchst,
wird es Dir zuviel.

So hat er auf seine ihm eigene Weise gegenüber gläubigen Menschen und gegenüber
Dir das, was er für sich in Anspruch nimmt.
Das Leben scheint für ihn daraus zu bestehen, dass zu bekommen, wonach es ihm
strebt. Gläubige Menschen an seiner Seite, die ihm vertrauen, die gerne mit ihm
zusammen sind und eine Frau, die untergeben sich an seiner Seite "aushalten" läßt.

Wie bereits erwähnt, ist es für mich schwer vorstellbar, dass Du wirklich glücklich
bist mit ihm.
Gefrustet sein birgt auch ein gewisses Leid in sich.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Du jeden Tag glücklich jubelnd aufstehst,
Dich ganz herzensglücklich in seiner Nähe fühlst, in der niemand merken darf,
was Euch beide verbindet.
Ich verbinde es eher damit, dass es auch traurige Phasen in Deinem Leben mit ihm
an Deiner Seite gibt. Und dass Dir innerlich daran gelegen ist, es ihn nicht spüren zu
lassen; er soll sich wohl fühlen an Deiner Seite. Das ist Selbstaufgabe.

Deine von Dir mitgeteilten Sichweisen wirken auf mich wie ein absolutes
eigenes Schönreden Deiner Lebenssituation mit ihm.
Vielleicht magst Du auch Deine eigene Traurigkeit nicht fühlen wollen oder dass
es weh tut, so leben zu müssen, da er sich nicht klar und mit seiner ganzen Liebe
in seinem Herzen zu Dir bekennt. Er bekennt sich zu seinem kirchlichen Dasein
und trägt Angst und auch die Gewißheit in sich, dass ihm das seine Existenz
kostet, sobald er seine Liebe zu Dir öffentlich macht und sich zu Dir bekennt.

In einer derartigen Scheinwelt möchte ich nicht leben wollen.

Vielleicht irgendwann in einigen Jahren wird mehr und deutlicher zu spüren sein,
welche gesundheitlichen Auswirkungen mit seiner derartigen Haltung Dir gegenüber
sich bei Dir zeigen.
Das damit seelisch Verbundene läßt sich nicht unterdrücken; evtl. für eine gewisse
Lebensphase jedoch nicht auf die Jahre gesehen.

Es ist und bleibt ein seelisches Bedrücktsein und auch ein Herzensverwundetsein
nicht mit dem Mann zusammen sein zu können, dem das Herz und damit auch die
Liebe gehört.
Es scheint so zu sein, dass es da momentan ganz viel Abwehr in Dir und Schönreden
gibt und es Dein Lebensinhalt ist, bei ihm zu bleiben, ihm nahe zu sein.
Auf den Punkt gebracht: Er kann Dir nicht die Liebe schenken, die der Liebe
gebührt und das ist emotional sehr, sehr verletzend.
Es scheint in der jetzigen Lebensphase so zu sein, dass es "gut verdrängt" oder
"anderweitig verarbeitet" wird.

Vergiss jedoch Deine eigene Seele nicht.
Vielleicht wird es Dir in einigen Jahren bewußter.
Eine Seele leidet, bekommt sie die Liebe nicht, die sie teilen möchte.
Das löst emotionale Verletzungen aus.

Es macht Sinn, sich irgendwann an eine Lebensberatungsstelle zu wenden, irgendwan,
irgendwann, um abzuklären, ob diese Liebe für Dich gesundheitliche Auswirkungen
hat.

Es ist und bleibt keine erfüllte Liebe.
Auch Frust setzt sich in den Lebenszellen des Körpers fest und kann durchaus zu
gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
Der Körper ist durchaus in der Lage, gewisse Lebensphase so zu verarbeiten, dass
es nach außen hin nicht deutlich als gesundheitliche Beeinträchtigung spürbar ist.
Vergess Deine Seele, Deine Emotionen nicht. Dein Körper ist keine Maschine.
Und Seele nicht seelenlos. Manche Lebensumstände tragen dazu bei, dass Erlebtes
nicht wahrgenommen werden will und die damit erlebten und gelebten Emotionen
"verdrängt" werden. Diese Letztgenannten sitzen tief in einem und möchten irgendwann
gesehen und wahrgenommen werden.

alles Liebe
flower55
 
Hallo,
er liebt, was er tut.
Er begegnet gläubigen Menschen, die ihm vertrauen.
Die sich ihm anvertrauen mit dem, was ihnen auf dem Herzen liegt.
Und die daran glauben, dass er sich an sein Zölibat hält.
Und er schaut ihnen ins Gesicht, lächelt und segnet sie.
Ja, er liebt, was er tut.
Menschen gegenüber nicht ehrlich sein.

Und er gibt Dir deutlich zu verstehen, dass Du nicht bei ihm bleiben brauchst,
wird es Dir zuviel.

So hat er auf seine ihm eigene Weise gegenüber gläubigen Menschen und gegenüber
Dir das, was er für sich in Anspruch nimmt.
Das Leben scheint für ihn daraus zu bestehen, dass zu bekommen, wonach es ihm
strebt. Gläubige Menschen an seiner Seite, die ihm vertrauen, die gerne mit ihm
zusammen sind und eine Frau, die untergeben sich an seiner Seite "aushalten" läßt.

Wie bereits erwähnt, ist es für mich schwer vorstellbar, dass Du wirklich glücklich
bist mit ihm.
Gefrustet sein birgt auch ein gewisses Leid in sich.
Und ich kann mir nicht vorstellen, dass Du jeden Tag glücklich jubelnd aufstehst,
Dich ganz herzensglücklich in seiner Nähe fühlst, in der niemand merken darf,
was Euch beide verbindet.
Ich verbinde es eher damit, dass es auch traurige Phasen in Deinem Leben mit ihm
an Deiner Seite gibt. Und dass Dir innerlich daran gelegen ist, es ihn nicht spüren zu
lassen; er soll sich wohl fühlen an Deiner Seite. Das ist Selbstaufgabe.

Deine von Dir mitgeteilten Sichweisen wirken auf mich wie ein absolutes
eigenes Schönreden Deiner Lebenssituation mit ihm.
Vielleicht magst Du auch Deine eigene Traurigkeit nicht fühlen wollen oder dass
es weh tut, so leben zu müssen, da er sich nicht klar und mit seiner ganzen Liebe
in seinem Herzen zu Dir bekennt. Er bekennt sich zu seinem kirchlichen Dasein
und trägt Angst und auch die Gewißheit in sich, dass ihm das seine Existenz
kostet, sobald er seine Liebe zu Dir öffentlich macht und sich zu Dir bekennt.

In einer derartigen Scheinwelt möchte ich nicht leben wollen.

Vielleicht irgendwann in einigen Jahren wird mehr und deutlicher zu spüren sein,
welche gesundheitlichen Auswirkungen mit seiner derartigen Haltung Dir gegenüber
sich bei Dir zeigen.
Das damit seelisch Verbundene läßt sich nicht unterdrücken; evtl. für eine gewisse
Lebensphase jedoch nicht auf die Jahre gesehen.

Es ist und bleibt ein seelisches Bedrücktsein und auch ein Herzensverwundetsein
nicht mit dem Mann zusammen sein zu können, dem das Herz und damit auch die
Liebe gehört.
Es scheint so zu sein, dass es da momentan ganz viel Abwehr in Dir und Schönreden
gibt und es Dein Lebensinhalt ist, bei ihm zu bleiben, ihm nahe zu sein.
Auf den Punkt gebracht: Er kann Dir nicht die Liebe schenken, die der Liebe
gebührt und das ist emotional sehr, sehr verletzend.
Es scheint in der jetzigen Lebensphase so zu sein, dass es "gut verdrängt" oder
"anderweitig verarbeitet" wird.

Vergiss jedoch Deine eigene Seele nicht.
Vielleicht wird es Dir in einigen Jahren bewußter.
Eine Seele leidet, bekommt sie die Liebe nicht, die sie teilen möchte.
Das löst emotionale Verletzungen aus.

Es macht Sinn, sich irgendwann an eine Lebensberatungsstelle zu wenden, irgendwan,
irgendwann, um abzuklären, ob diese Liebe für Dich gesundheitliche Auswirkungen
hat.

Es ist und bleibt keine erfüllte Liebe.
Auch Frust setzt sich in den Lebenszellen des Körpers fest und kann durchaus zu
gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.
Der Körper ist durchaus in der Lage, gewisse Lebensphase so zu verarbeiten, dass
es nach außen hin nicht deutlich als gesundheitliche Beeinträchtigung spürbar ist.
Vergess Deine Seele, Deine Emotionen nicht. Dein Körper ist keine Maschine.
Und Seele nicht seelenlos. Manche Lebensumstände tragen dazu bei, dass Erlebtes
nicht wahrgenommen werden will und die damit erlebten und gelebten Emotionen
"verdrängt" werden. Diese Letztgenannten sitzen tief in einem und möchten irgendwann
gesehen und wahrgenommen werden.

alles Liebe
flower55

Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum es bei einigen Aussagen immer wieder darauf hinausläuft, dass er nicht gut für mich ist und mir absichtlich schaden möchte. Also, dass er von allen Seiten hat, was er will, und es ihm egal ist, wie es mir geht oder wie unsere Beziehung läuft. Das ist definitiv nicht so, und für ihn ist es auch nicht leicht. Er macht es sich auch nicht einfach. Wir reden auch viel über unsere Beziehung, Emotionen, Gedanken usw. Es ist definitiv nicht sein Ziel, mich auszunutzen. Außerdem würde ich das auch nicht zulassen. Ich bin nicht so ein kleines Mäuschen, das alles mit sich machen lässt.

Ich gebe ja zu, dass die Situation manchmal frustrierend ist. Das liegt jedoch nicht an ihm oder unserer Beziehung. Er ist auch nicht schuld daran. Es ist das Grundgerüst.
Und natürlich könnte man sagen, dass er schon irgendwie schuld daran ist. Das sehe ich aber anders. Es gibt immer zwei Seiten der Medaille. Er liebt es, Pfarrer zu sein und macht das mit absoluter Leidenschaft und natürlich hat er sich auf das Zölibat eingelassen. Er hatte jedoch auch keine Wahl, sich dagegen zu entscheiden. Das Zölibat ist generell veraltet, aber er hat es ja nicht erfunden. Jetzt könnte man sagen, dass er sich daran dann auch zu halten hat. Das war sein Plan, aber ich habe den Plan durchkreuzt. Er hatte uns damals nicht eingeplant. Er ist aber auch nicht in der Position, dass er sagen kann: Er ändert die katholische Kirche grundlegend. Es gibt wirklich nicht mehr sooo viele, die vollkommen hinter dem Zölibat stehen, aber es ist nun mal da. Auch wenn es veraltet ist.

Er könnte natürlich sein Amt niederlegen. Das würde unserer Beziehung letztendlich aber auch nicht helfen oder alles kaputt machen. Das würde ihm ja seine Existenz rauben. Die Tatsache würde immer wie eine dunkle Wolke über unserer Beziehung schweben. Ich würde das wie gesagt auch nicht wollen. Er liebt, was er tut, er ist richtig gut und wird gebraucht. Er schreibt mir ja auch nicht vor, in welchem Beruf ich arbeiten soll.

Ich könnte die Beziehung beenden, aber das würde auch niemanden glücklicher machen. Eher gegenteiliges. Ich würde die Liebe meines Lebens verlassen. Meinen Traummann. Das würde ihn auch nicht glücklich machen.

Kein Mensch ist immer durchgehend zu 100% glücklich. Und auch "normale" Beziehungen sind mal schwierig. Das gehört dazu. Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass alles schlecht ist oder der Partner etwas Böses will. Was ich damit eigentlich nur sagen möchte, ist, dass es für uns aktuell keinen goldenen Weg gibt, der alles perfekt miteinander verbindet. Wir versuchen jedoch dennoch aus der Situation das Beste zu machen. Das bedeutet nicht, dass alles immer super läuft und man immer glücklich ist. Das bedeutet aber auch nicht, dass man gar nicht glücklich ist und die Beziehung keinen Sinn ergibt.

Es ist doch normal, dass man in solchen Situationen mal down ist, viel nachdenkt oder frustriert ist. Ohne direkt alles beenden zu wollen und alles schlecht zu reden. Es kann nicht immer alles toll sein, wenn man in einer schwierigen Situation ist, aber deswegen ist man nicht automatisch unglücklich. Auch wenn man mal eine schlechte Phase hat.
 

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