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Bin ich ein schlechter Mensch?

Er zwingt mich zu nichts oder redet mir etwas ein. Er setzt mich nicht unter Druck oder stellt seine Gefühle über meine. ... Er hat mir von Anfang an gesagt, dass ich das alles nicht muss. Er sagt mir bis heute, dass ich gehen kann, wenn ich das nicht mehr aushalte.

Aber genau damit, dass er Dir sagt, Du müsstest das nicht und könntest gehen, setzt er Dich unter Druck. Das ist eine ganz fiese Manipulation. Auch beim Missbrauchsskandal der katholischen Kirche gab es Pfarrer, die ihren Opfern genau das sagten: Du brauchst das nicht tun, Du kannst jederzeit gehen. Damit liegt die ganze Schuld allein beim Opfer, denn es kommt ja quasi freiwillig immer wieder zum Pfarrer und er ist fein raus.

Sein Job ist sein Leben. Er liebt, was er tut, und das zieht sich sogar bis in die Freizeit.

Er betrügt seinen Arbeitgeber und die Menschen, die ihm vertrauen und an ihn glauben.
 
Schwieriges Thema. Es ist deine Entscheidung, ob dir die Rolle der heimlichen Geliebten als Lebensentwurf genügt.
Für mich war es in meiner Ehe wichtig, jemanden an meiner Seite zu haben, mit dem ich Dinge unternehmen konnte. Freunde Treffen, Essen gehen etc.
Der zu mir stand und mich z.B. auch in Notfällen abgeholt hat.

Wenn du aber sagst, du kannst dein Leben und deinen Alltag sehr gut alleine bewältigen und die Beziehung beschränkt sich auf schöne Stunden zu zweit, ist es sicher auch okay. Aber dein EP klang, als hättest zu doch Probleme mit deiner Rolle.
Alles Gute
 
Es ist doch normal, dass man in solchen Situationen mal down ist, viel nachdenkt oder frustriert ist. Ohne direkt alles beenden zu wollen und alles schlecht zu reden. Es kann nicht immer alles toll sein, wenn man in einer schwierigen Situation ist, aber deswegen ist man nicht automatisch unglücklich. Auch wenn man mal eine schlechte Phase hat.

Hallo,
vielen Dank für Dein Vertrauen und Deine Worte.

Es beschäftigt Dich und das ist auch gut.
Ja, seine Liebe zu Dir hat sein Leben "durchkreuzt".
Da stimme ich zu.

Er wußte auf was er sich mit seinem Zölibat einläßt; dass es ihm kirchlicherseits
verwehrt wird, gleichzeitig zu seiner Berufung eine Beziehung zu leben.
Wie steht er ehrlicherweise korrekt zu seinem damaligen Einverständnis, dass
er gegenüber der Kirche gegeben hat. Wie ernst und ehrlich wird es von ihm
genommen. Es nun zu "verniedlichen" macht die Gesamtsituation nicht besser
und auch seine Haltung nicht klarer.
Das, was im Leben passiert hat nun einmal damit verbundene Erfahrungen.
Und es braucht Ehrlichkeit und nicht "Verniedlichung dessen, was ernstgemeint
ist".

Überschätze bitte nicht Körper, Geist und Seele.
Es ist und es bleibt das "Verheimlichen" einer gegenseitigen Liebe und sie kann
nicht so ausgelebt werden, wie es normalerweise üblich ist.
Es kann auf die Jahre betrachtet gesundheitliche Auswirkungen haben.
Achte gut auf Dich und sorge liebevoll und fürsorglich für Dich.
Es ist und bleibt Dein Leben mit Deiner Eigenverantwortung.
Das Herz fragt nicht danach, ob es eine Einbindung in ein kirchliches Sein gibt
oder nicht.

Es wird auch für Euch ein Auseinandersetzungsprozess sein.
Und er hat es für sich klar entschieden: Seine Liebe/seine Berufung der Kirche
gegenüber und seine Liebe zu Dir. Er lebt beides. Vermeidet es, mit seiner
Liebe zu Dir zu stehen, da es für ihn sofort Konsequenzen hat.

Vielleicht gelingt es Dir, Dich innerlich langsam damit auseinanderzusetzen, dass
er mit seiner Liebe zur "Kirche" steht und mit seiner Liebe Dir gegenüber sich
in einem Verstecktsein der Öffentlichkeit bewegt. Es kann durchaus sein, dass
es Dir nicht möglich ist, das gedanklich zuzulassen.
In einer für Dich stillen Minute vielleicht.
Schau Dir an, wie er liebevoll und fürsorglich zu seinen Mitmenschen steht, die
kirchlich eingebunden sind.
Wie fühlt sich so ein "Versteckspiel" Dir gegenüber an.
Er meidet die Konsequenzen und steht nicht bedingungslos zu Dir.
Und Du hast Gefühle.
Eine sehr verletzende Lebensweise Dir gegenüber.

Ich kenne einen ehemaligen Priester, der seiner Liebe begegnete.
Es war für ihn ein Auseinandersetzungsprozess.
Er entschied sich für seine Frau.
Also für seine Ehrlichkeit zur Liebe der Beziehung.
Würde er es wirklich wollen, zu Dir liebevoll und fürsorglich zu stehen, würde er
die Konsequenzen leben wollen. Er möchte beides und bekommt es auch.

alles Liebe
flower55
 
Schwieriges Thema. Es ist deine Entscheidung, ob dir die Rolle der heimlichen Geliebten als Lebensentwurf genügt.
Für mich war es in meiner Ehe wichtig, jemanden an meiner Seite zu haben, mit dem ich Dinge unternehmen konnte. Freunde Treffen, Essen gehen etc.
Der zu mir stand und mich z.B. auch in Notfällen abgeholt hat.

Wenn du aber sagst, du kannst dein Leben und deinen Alltag sehr gut alleine bewältigen und die Beziehung beschränkt sich auf schöne Stunden zu zweit, ist es sicher auch okay. Aber dein EP klang, als hättest zu doch Probleme mit deiner Rolle.
Alles Gute

Es ist nicht so, dass wir uns nur zuhause im Keller treffen. Wir machen alles zusammen und auch fast jeden Tag. Ich war auch schon bei ihm bei der Arbeit, habe mit ihm Mittagspause gemacht oder ihn abgeholt. Wir unternehmen was zusammen, gehen essen, treffen Freunde etc. Nur nicht als Paar, und es darf alles auch nie nach einem Date aussehen.
 
Ich glaube auch nicht, dass meine streng gläubigen Eltern das so tolerieren würden
Aber natürlich, sie würden das verstehen, wenn sie nachvollziehen können, wie es wirklich ist, wie ihr Kind fühlt, leidet, denkt.

Viele Tabus sind haltlos, wie sich herausgestellt hat, ergibt es Sinn, diese zu brechen ( eine Frau darf nicht studieren, eine Frau darf nicht arbeiten gehen, eine Dicke darf keinen Bikini tragen, man darf nicht gleichgeschlechtlich lieben usw.) es gibt ein kollektives Umdenken, wenns wer trotzdem tut.
 
Ich bewundere jeden, der nicht nötig findet, andere über sein Intimleben aufzuklären. Das geht wohl niemanden etwas an. Offiziell bedeckt, neutral, konform mit der Regelung, ( solange es dieses Gesetz noch gibt) wäre sicher die einfachste Variante. Gute Freundschaft mit dem Pfarrer haben ist nicht verboten und alles andere passiert ohne Zeugen.
 

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