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Bin ich ein schlechter Mensch?

Bin ich ein schlechter Mensch?

Ich glaub, Menschen sind grundsätzlich menschlich- dazu gehören nun alle menschlichen Schwächen und Irrtümer und Fehler plus deren Folgen, die er eh tragen muss.

In diesem Sinne, ein schlechter Mensch ist für mich jemand, der meint, er ist nur gut. Das gibts nicht. Wir sind ja nicht Gott, sondern eben bloß Menschen.
 
Es ist sicher nicht im Sinne der TE, hier eine Zölibats-Debatte anzuzetteln.
Umwas geht es sonst? Das schlechte Gewissen von Grinsekatze stammt daher, weil es ein Zölibat gibt bei den Katholiken, was kann sie und ihr lieber Mann dafür, dass sie nicht offiziell haben dürfen, was eigentlich zutiefst erwünscht ist von der menschlichen Grundnatur.

Meine beste Freundin ist die Tochter eines Pfarrers, sie hatte ein Verhältnis zu einem katholischen Priester, einem, der vom Rundfunk und Fernsehen gut bekannt ist, ein sehr hoher Posten, den er inne hat, wie man sehen kann, er ist auch nur ein Mensch.
 
Dieses Gesetz haben ja Leute irgendwann im Mittelalter geschaffen, aus vielerlei Gründen, unter anderem der Erbfolgefrage, oder?

Niemals gibts auch nur einen Grund, dich schlecht zu fühlen, weil du da nicht mitspielst.
Stimmt, im ersten Jahrtausend n.Chr. war die Frage des Zölibat für Priester (nicht für Ordensleute, das war was anderes) bei der Geistlichkeit noch sehr umstritten.
Im früheren Mittelalter, z.B. zur Zeit der Ottonen im 10. Jahrhundert, war es auch noch ganz normal, daß ein Priester Frau und Kind hatte, und die höheren Chargen der Kirche haben das leicht stirnrunzelnd toleriert.
Aber in den folgenden Jahrhunderten wurde die Kirche immer mächtiger, und im 12. Jahrhundert machte sie endgültig den Deckel drauf.
Denn damals wurden Priesterehen für ungültig, und die Kinder von Priestern für unehelich und nicht erbberechtigt erklärt.
Und wem haben dann die Priester wohl ihr Vermögen vermacht? 😁😇
Genau, der heiligen römischen Kirche.
Es ging also mal wieder um schnöden Mammon, und sonst gar nichts...
 
Stimmt, im ersten Jahrtausend n.Chr. war die Frage des Zölibat für Priester (nicht für Ordensleute, das war was anderes) bei der Geistlichkeit noch sehr umstritten.
Im früheren Mittelalter, z.B. zur Zeit der Ottonen im 10. Jahrhundert, war es auch noch ganz normal, daß ein Priester Frau und Kind hatte, und die höheren Chargen der Kirche haben das leicht stirnrunzelnd toleriert.
Aber in den folgenden Jahrhunderten wurde die Kirche immer mächtiger, und im 12. Jahrhundert machte sie endgültig den Deckel drauf.
Denn damals wurden Priesterehen für ungültig, und die Kinder von Priestern für unehelich und nicht erbberechtigt erklärt.
Und wem haben dann die Priester wohl ihr Vermögen vermacht? 😁😇
Genau, der heiligen römischen Kirche.
Es ging also mal wieder um schnöden Mammon, und sonst gar nichts...
Du tust der/dem TE keinen Gefallen, wenn der thread ins GF verschoben wird.
 
Ich kannte mal einen katholischen Pfarrer, der mit einer Frau, ebenfalls aus der Kirchengemeinde, eine Beziehung hatte. Nicht viele haben es gewusst, aber diejenigen, die es mitbekommen haben, haben es den beiden gegönnt. Ich habe nicht viel mit der Kirche zu tun gehabt, aber die waren sehr sympathisch und haben vieles für die Gemeinde getan und zusammen ihr Glück gefunden. Ist doch schön. Alles nur positive Geschichten.

Deine Situation ist nicht einfach. Ich könnte das lügen nicht und das ist wohl deine Zwickmühle, weil du ehrlich sein möchtest, aber auch mit deinem Freund eine Beziehung führen und wegen dieser ganzen Regelungen es geheim halten musst. Besteht denn gar keine Möglichkeit, dass du es deiner Familie und Freunden erzählen könntest, diese es für sich behalten und gut damit umgehen?
 
Du bist mit Sicherheit kein schlechter Mensch. Die Rolle deines Freundes finde ich jedoch nicht okay. Er weiß genau, dass er niemals offen zu dir stehen kann, weil ihm die Regeln seiner Kirche wichtiger sind. Er verlangt dir mit dieser heimlichen Beziehung sehr viel ab, du musst Familie und Freunde belügen und ein normales Leben mit zusammenziehen und etwaigem Nachwuchs wird nie möglich sein. Ich finde das - gelinde gesagt - sehr egoistisch von ihm.

Anstatt dich also zu fragen, ob du ein schlechter Mensch bist, solltest du besser darüber mal nachdenken. Wie stellst du dir eine Zukunft mit diesem Mann vor?
 
Stimmt, im ersten Jahrtausend n.Chr. war die Frage des Zölibat für Priester (nicht für Ordensleute, das war was anderes) bei der Geistlichkeit noch sehr umstritten.
Im früheren Mittelalter, z.B. zur Zeit der Ottonen im 10. Jahrhundert, war es auch noch ganz normal, daß ein Priester Frau und Kind hatte, und die höheren Chargen der Kirche haben das leicht stirnrunzelnd toleriert.
Aber in den folgenden Jahrhunderten wurde die Kirche immer mächtiger, und im 12. Jahrhundert machte sie endgültig den Deckel drauf.
Denn damals wurden Priesterehen für ungültig, und die Kinder von Priestern für unehelich und nicht erbberechtigt erklärt.
Und wem haben dann die Priester wohl ihr Vermögen vermacht? 😁😇
Genau, der heiligen römischen Kirche.
Es ging also mal wieder um schnöden Mammon, und sonst gar nichts...

Leider wird das sehr ernst und streng genommen, von meiner Warte aus natürlich unverständlich, ich begreife nicht, wieso sich so viele fügen....und leiden, wirklich leiden, statt das zu hinterfragen.

Aber ich füge mich auch Dogmen bestimmt, ( unbewusst) ohne das zu hinterfragen, das ist vielleicht menschlich, typisch Mensch.
 
Leider wird das sehr ernst und streng genommen, von meiner Warte aus natürlich unverständlich, ich begreife nicht, wieso sich so viele fügen....und leiden, wirklich leiden, statt das zu hinterfragen.

Aber ich füge mich auch Dogmen bestimmt, ( unbewusst) ohne das zu hinterfragen, das ist vielleicht menschlich, typisch Mensch.
Es gibt aber auch Dogmen, die im Grunde ganz gut fürs menschliche Zusammenleben sind.
Welche das genau sind, fällt mir jetzt nicht ein, ich werde nämlich gerade wieder müde.
Also, bevor ich jetzt um diese Zeit noch lange darüber nachdenke, knipse ich lieber wieder das Licht aus, und schlafe wiederein...😴
 

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