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Neffe retten vor toxischen Vater

Ob es in der Situation helfen würde, wenn der Junge mal (woanders) eine Zeit lang unter "fachlicher Beobachtung" stünde
Das hilft relativ oft, nur mir den Ergebnissen können die Beteiligten dann oft nicht leben. Was ist wenn es bei der Tante super läuft, was bedeutet das? Und muss er ins Heim oder was passiert, wenn es bei der Tante gar nicht und in der Psychiatrie nur mit Müh und Not geht?
 
@ dr.superman
Ob es in der Situation helfen würde, wenn der Junge mal (woanders) eine Zeit lang unter "fachlicher Beobachtung" stünde und zwar derart, dass diese sowohl einem Mediziner als auch dem Jugendamt und den Eltern ebenfalls ihre Erkenntnisse nahe bringen könnte?

Er war schon einmal für Monate in einer Klinik mit kontakt zum Jugendamt, zur Beobachtung. Die haben ihn irgendwann nach Hause geschickt, weil er da nur noch ausgerastet ist, weil er nach Hause wollte. Sie haben dort bei ihm die soziale- emotionale Störung festgestellt und das er oft ein autistischen Verhalten zeigt, aber dadurch das er es nicht immer zeigt, wollen sie das nicht bestätigen. Meine Schwester wollte nochmal das er in die Klinik geht, aber mein Schwager weigert sich.
 
Asperger sind von der emotionalen Entwicklung etwa 3 Jahre hinterher,
so muss das Zusammenleben mit ihm eingeschätzt werden.... hat Vor- und Nachteile....

Beim letzten Gespräch wurde gesagt das er emotional auf dem Stand eines 4 jährigen ist und nicht eines 8 jährigen. Er erkennt keine Grenzen von selber, er kann nicht einordnen ob jemand sauer ist, ist aber sehr feinfühlig ob jemand traurig ist und ist dann mit traurig.
Ich komme mit ihm gut klar, weil ich immer direkt sage wenn was ist, wo meine Grenzen sind und auch zu den Kindern immer sage was mich wütend, sauer oder fröhlich macht, damit die das einordnen können. Er ist sehr groß für sein Alter und ICH muss oft meinen Schwager dran erinnern das er erst 8 ist und emotional nicht so weit.
 
Für mich klingt das alles ein wenig nach: Ich bin die liebe Tanze, die es ganz toll macht.

Wenn Du die wirklich sein willst, frag wie Du sie unterstützen kannst. Hilf den Eltern, dann hilfst Du auch dem Kind.

Iseb das mal jeden Tag und am besten noch mit deinen Erzählungen was sie aus deiner Sicht falsch machen.
Du weißt nicht im Ansatz wie verletzend die ganzen schlauen Sprüche sind, weil Du auch nicht um die Besonderheiten weißt. Du lebst das nichts, also trag positiv dazu bei, oder halt dich zurück.

Und ich kann mir kaum vorstellen,.dass der Junge das wirklich so gesagt hat. Schau Dir mal Dokus an über Kinder die aus ganz krassen Verhältnissen kommen, selbst die wollen zurück. Dann kommst du als Tanze und das Band ist plötzlich gekappt?

Wobei mir seine Reaktionen auch als Überforderung zu weit gehen.
 
Kann ich meinen Neffen als Pflegekind aufnehmen?
Hallo liebe KeMeTa, vielleicht versuchst du es vorerst sanft und mit "gemächlicher" Behutsamkeit- tu wenigstens so, sei extra, extra beruhigend, speziell dem Vater gegenüber, der Mutter gegenüber ebenso und mach mit dem Kleinen aus, dass ihr schon einen Weg finden werdet, alles wird gut..

Diese Tabletten sollen sogar den Kindern auch Erleichterung verschaffen, manche behaupten, seit sie die nehmen sind sie weniger innerlich aufgeregt und können sich besser konzentrieren, leiden weniger, spüren weniger Unruhe. Also vielleicht solltet ihr das nicht zu schlimm sehen, wenn dieser Weg vorerst eingeschlagen wird. Ein biochemischer Prozess ist beteiligt daran, dass er schnell ausrastet, das kann daher stimmen, wenn man das Medikament verabreicht, dass ihm leichter wird. Ich habe das kürzlich gelesen und meine Meinung wegen dem ändern können- ich bin extrem wütend geworden immer, wenn man Kindern Tabletten gab, statt Rücksicht auf ihre Eigenart zu nehmen. Nun, wenn sogar die Kinder selber sagen, es wird besser, wärs vielleicht zu lösen, euer Problem. Vorerst...als Maßnahme, um den Krieg zu entschärfen, ihn vielleicht zu verhindern.

Wenn du Platz, Zeit, Potential hast, ihn zu dir zu nehmen, was könnte besseres passieren? Du kannst damit umgehen, dir vertraut er, die Eltern wären doch dann auch entlastet vorerst einmal.
Ich bete darum, dass sich eine gute Lösung finden lässt...ich denke da, du holst ihn vorsichtig immer mehr zu dir her...zuerst mit Abständen, dann immer öfter, bis er bei dir gelandet ist. Ohne Behutsamkeit glaube ich nicht, dass das so leicht geht. Du könntest mit dem Vorschlag, die Pflegschaft übernehmen zu wollen derzeit einen Tür-ZU- Effekt auslösen, man kann nicht rationell denken, wenn man unter Stress steht. Zuerst Stress abklingen lassen, dann verhandeln...nicht dass du den Kontakt verlierst, der geht nun mal über die Eltern.
 
Hier geht es, wenn ich richtig Verstehe um ein 8 jähriges Kind, richtig?

Ein Kind mit der Diagnose AdS und Asperger?
Da gibt es Paragraphen im KjHG , z.B ,35a, oder andere, so genau weiß ich es nicht, aber er hat ein Anspruch auf deutlich mehr Unterstützung durch die Jugendhilfe als durch das wöchentliche Parken bei der Tante.
 
Da gibt es Paragraphen im KjHG , z.B ,35a, oder andere, so genau weiß ich es nicht, aber er hat ein Anspruch auf deutlich mehr Unterstützung durch die Jugendhilfe als durch das wöchentliche Parken bei der Tante.
Das Jugendamt kann einen Schulbegleiter stellen oder das Kind in eine Wohbgruppe oder zu einer Pflegefamilie schicken. Im besten Fsll gibt es noch Trainingsprogramme für Kinder mit ADHS oder eben Autisten. Aber was das Kibd braucht sind verlässliche Bezugspersonen, und das scheint die Tante ja zu sein.
 

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