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Was glaubt ihr kommt nach dem Tod?

Fern deiner Heimat...

Ich habe diese Heimat in mir entdeckt und gefunden.

Das ist, wie wenn ich auf einmal kapiert hätte, dass ich fliegen kann. Ich kann jederzeit und immer, wenn mir danach ist, sehr, sehr selig sein. Eine Art mentale Ausrichtung, eine unendliche Zufriedenheit und losgelöste Freude breitet sich in mir aus...dieses berühmte Friede, Freude, Eierkuchengefühl. In meinem "Gott" geborgen.
Sehr schön! Kam das beim älter werden irgendwann? Ich habe so das Gefühl, dass ich in der Rente auch noch irgendwie zur Ruhe komme, aber bis dahin sind es halt noch so 35 Jahre stress 😅

Oder ich versuche dieses Gefühl beim meditieren zu finden, aber irgendwie vergeht die Zeit immer so schnell und der Alltag funkt dazwischen.
 
Wenn du deutsche Nahtod-Erfahrungen zum einschlafen willst: https://www.youtube.com/@Thanatos-Television/videos finde ich noch am neutralsten, der Moderator kann gut zuhören, aber auch da stört mich immer mal wieder was oder ich finde es nicht glaubwürdig.
Haha, denke dass sowas eher nicht schlaffördernd ist. Ich hatte neulich die Beschreibung einer Nahtoderfahrung einer ehemaligen Mitschülerin auf youtube gefunden, also sie war in der Parallelklasse. Ich mag solche Erzählungen weniger. Weiss nicht wieso.

Also ich kenn das Thema jetzt seit einigen Jahren, aber ich bin gespannt, ob mir hier jemand was erzählen kann, was ich auch noch nicht kenne
Du solltest nie denken, dass du alles weisst. Das ist nämlich unmöglich 😉. MIt dieser Haltung verbaust du dir gewisse Wahrnehmungen und Gedankengänge.
 
@Enie
Stimmt mit Schlafen ist dann nicht mehr viel 😃
Es ist halt erstaunlich wie oft man sich wiederholt bei dem Thema. Immer irgendwie Religionen, Nahtod, Esoterik bishin zu abgefahrenen Aliengeschichten oder Drogenerlebnisse, schamanische Astralreisen oder gar nichts. Meine Lieblingsvariante war immer, man bekommt einfach das was man sich vorstellt/selbst erschafft. Aber das passt irgendwie auch nicht, wenn jemand ne negative Erfahrung hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Tati35
Auch immer interessant zuhören, dass wir in einer Computersimulation leben.

Wenn der Tod einfach schwarz/nichts ist, wird es wahrscheinlich wie vor der Geburt, und davor haben wir ja auch keine Angst. Du hast ja schonmal nicht existiert 😊

PS: Erinnert mich daran, wie man erklärt was Blinde sehen. Wir denken vielleicht die sehen schwarz, wie wenn wir die Augen zu machen, und finden das unbehaglich, aber eigentlich sehen sie vermutlich so wie wir etwas durch das Knie sehen würden. Gar nichts 😃 Gibt ja keine Augen im Knie, also ist da auch nichts schwarz, sondern einfach nichts.
Das wir in einer Computersimulation leben, hat er so gar nicht gemeint.
Sondern nur das alle unsere Gefühle letztendlich nur chemische Prozesse sind, gleich eines Computers. Wenn wir zB. verliebt sind, ist das nur ein chemischer Prozess oder ein "Programm" das abgespielt wird und rührt nicht etwa von einer Seele her.
Eigentlich schon irgendwie nachvollziehbar, aber für mich persönlich irgendwo gruselig...
 
Ich weiß, dass ich nichts weiß (aus der Antike)
Wer meint, alles zu wissen, weiß noch weniger.
Wir lernen bis zum Tod.

Alles Streben, nach einem Leben nach dem Tode, zielt aus meiner Sicht nur darauf ab, die Angst vor dem unausweichlichen Ende zu überwinden.
Ein Leben nach dem Tode gibt es in fast allen Religionen.

Ich habe mich damit auseinandergesetzt, dass ich eines Tages sterben werde und dann nicht mehr existiere. Warum sollte ich davor Angst haben, es gibt dann ja nichts mehr, was mir Angst machen kann.
Lediglich das wie, spielt eine große Rolle, da habe ich aber auch nur minimalen Einfluss.

Ich lebe gerne, versuche jeden Tag und jede Stunde zu genießen, das ist mir wichtig und gelingt mir immer besser. Das Ende kommt, darum brauche ich mich nicht zu sorgen.
 
Das wir in einer Computersimulation leben, hat er so gar nicht gemeint.
Sondern nur das alle unsere Gefühle letztendlich nur chemische Prozesse sind, gleich eines Computers. Wenn wir zB. verliebt sind, ist das nur ein chemischer Prozess oder ein "Programm" das abgespielt wird und rührt nicht etwa von einer Seele her.
Eigentlich schon irgendwie nachvollziehbar, aber für mich persönlich irgendwo gruselig...
Aja, das ist auch irgendwie so mit den Ärzten, ich bin zum Beispiel asexuell, also habe noch nie Interesse an Sex gehabt und leide auch nicht darunter, aber es gibt immer wieder Frauenärzte, die meine Hormone etc prüfen wollen und mir erzählen, dass mit der richtige Zugabe von Hormonen oder sonst was, ich mich ändern würde. Aber ich denke mir immer, das bin ja dann nicht mehr ich.
Bei Homosexuellen traut man sich das nicht, die heilen zu wollen 😅
Wäre halt komisch, wenn ich dir jetzt anbieten würde dich homosexuell zu machen 😊 musst nur die richtigen Hormone/Zutaten in den Körper spritzen.
Aber andererseits Depressionen versucht man ja auch so zu heilen, oder? Antidepressiva geben etc. aber da leidet man auch mehr drunter.
 
Aber andererseits Depressionen versucht man ja auch so zu heilen, oder? Antidepressiva geben etc. aber da leidet man auch mehr drunter.
Ja, das stimmt. Und ich frage mich oft, warum ich die überhaupt noch nehme. Denn das Leiden hört dadurch nicht auf. Würde ich sie nicht mehr nehmen, würde ich mein Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst beenden.

Da sind wir bei einem nächsten Thema. WArum hat unsere Gesellschaft so Angst vor dem Tod? Ich begreife es nicht, ich finde es überrieben, ja krank fast. Warum will man die Menschen um jeden Preis am Leben halten? Da ist etwas ganz mächtig in Schieflage geraten in meinen Augen.
 
Ich könnte nicht leben mit dem Gefühl dass nach dem Tod alles aus ist.

Ich rede mit meinen lieben Verstorbenen, ich bin sicher dass sioe auch meine Schutzengel sind, ich erlebe immer wieder "Zeichen" .

In letzter Zeit denke ich viel darüber nach welche Materie wir dann sein werden, ob es im Himmel auch Bier, Zigaretten und Zocken gibt, welche Materie wir, also unsere Seelen, haben werden.

Aber dann höre ich damit wieder auf und sage mir Jesus ist so ein guter toller Mann, er hat schon damals die Gefallenen geliebt und ich kann sicher sein dass es nichts Schlechtes ist das uns erwartet.

Ich freue mich ungeheuer auf das Wiedersehen mit all meinen Lieben, auch paar HRler dabei,
aber bete trotzdem dass ich gerne noch ein Weichen hier sein möchte.

Aber mir ist so viel Gutes widerfahren im Leben trotz schwerer Schicksalsschläge so dass ich es nehme wie es kommt. Ich freue mich auf mein Leben nach dem Tod, und ich freue mich über jeden Tag den ich hier lebe.
 
Aja, das ist auch irgendwie so mit den Ärzten, ich bin zum Beispiel asexuell, also habe noch nie Interesse an Sex gehabt und leide auch nicht darunter, aber es gibt immer wieder Frauenärzte, die meine Hormone etc prüfen wollen und mir erzählen, dass mit der richtige Zugabe von Hormonen oder sonst was, ich mich ändern würde. Aber ich denke mir immer, das bin ja dann nicht mehr ich.
Bei Homosexuellen traut man sich das nicht, die heilen zu wollen 😅
Wäre halt komisch, wenn ich dir jetzt anbieten würde dich homosexuell zu machen 😊 musst nur die richtigen Hormone/Zutaten in den Körper spritzen.
Aber andererseits Depressionen versucht man ja auch so zu heilen, oder? Antidepressiva geben etc. aber da leidet man auch mehr drunter.
Depressionen sollen demnach auch nur eine "Fehlschaltung" in der Gehirnchemie sein.
 
Ja, das stimmt. Und ich frage mich oft, warum ich die überhaupt noch nehme. Denn das Leiden hört dadurch nicht auf. Würde ich sie nicht mehr nehmen, würde ich mein Leben mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst beenden.

Da sind wir bei einem nächsten Thema. WArum hat unsere Gesellschaft so Angst vor dem Tod? Ich begreife es nicht, ich finde es überrieben, ja krank fast. Warum will man die Menschen um jeden Preis am Leben halten? Da ist etwas ganz mächtig in Schieflage geraten in meinen Augen.

Das frage ich mich auch oft, was wäre so schlimm wenn man einfach gehen möchte.
Aber na ja, Leben beenden ist auch doof, wenn da noch Leute sind die einen Lieben, denen kann man das gar nicht antun. Ganz schlimm. Zerstört denen komplett ihr Leben. Man hat seine Trauer an andere weitergegeben.
Heikler wirds schon, wenn man ganz alleine auf der Welt ist, wer vermisst einen dann noch? Die Gesellschaft will ja eher deine Arbeitskraft, aber würde sich nicht an dich erinnern.
Klar ist das traurig, wenn man in der Zeitung liest es hat sich ein Obdachloser umgebracht, der niemanden mehr hatte. Aber wie lange trauert man wirklich darum.

Übler wird es dann, wenn man an Reinkarnation glaubt, dann könnte es doch noch Konsequenzen haben.
 

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