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Wer leidet auch weil er/sie arbeiten muss?

Ich war schon in mehreren Büros.
Hier bin ich jetzt am längsten, schon über 10 Jahre.
Ich fand es in jedem Büro langweilig und gleichzeitig anstregend, weil es teilweise kompliziert ist.
Muss mich sooooo überwinden dass ich es durchziehe.
Ich habe leider keine Interessen, die man beruflich nutzen kann.

Also ich habe auch immer im Büro gearbeitet , aber Büro und Büro sind ja lange nicht das gleiche. Auch die Arbeit ist unterschiedlich, ob ich jetzt z. b. in der Pharmabranche oder der Hotellerie arbeite. Ich habe auch mehrfach die Branchen gewechselt, wenn mir eine keinen Spaß mehr gemacht hat.
Langeweile hab ich durchaus erlebt, anstrengend und kompliziert fand ich nichts.
 
Ich nehme an, du bist auch privat nicht zufrieden, Alicia und steckst auch da fest.

Man gehe auf Kur oder eine wochenlange Reha, man schaut sich mal andere Dinge an, legt seine mal total weg und dann öffnen sich Fenster und Türen, die man niemals gesehen hätte, hätte man diesen Tapetenwechseln nicht gehabt.

Aussteigen, zur Ruhe kommen, warten, was sich auftut nachher. Vielleicht hilft dir ein Beinbruch, wie bei mir. Ich musste dann umsatteln nach einem schweren Autounfall und einem psychischen Zusammenbruch und bei mir war das, als ob das Ego nun enthauptet worden wär, das den Weg versperrt hat zum Glück und zur Zufriedenheit. Falsche Ziele im Visier können auch lähmen.
 
Was mich ein wenig erschreckt ist, dass es Dir seit 25 Jahre ergeht (Büro ist langweilig)

Das ist kein Vorwurf, denn Passivität und immer mehr leiden ist menschlich.

Einfach nur schreiben (also ist gut) hilft auf Dauer nichts

Im Grunde genommen hilft nur:

Chancen am Schopfe packen

Was möchtest Du wirklich anstatt machen?

Schreib Dir das auf und aus der Liste findest Du sicherlich einen Beruf mit dem Du leben kannst.

Manchmal hilft eine kleine Auszeit, Kur...

Passivität ist im Grunde genommen tödlich

Wir haben Fachkräftemangel und ich kenne einige ältere Bekannte, die eine Ausbildung machen.

Guck, was Du möchtest und arbeitete darauf zu

Wichtig ist, dass Du Dein Ziel nicht gleich wegen einem Hindernis weg wirft.

Auf guten Wegen trifft man immer auf Hindernisse. Betrachte es als kleine Reise.

Lasse Dich nicht entmutigen. Es gibt auch Bürojobs mit Außendienst z.b. Immobilien Makler oder irgendwas, wo man Vorort hin muss.

Gucke einfach mal auf Jobportale. Als Quereinsteiger mit Berufserfahrung hat man gute Chancen.

Alles Liebe

Kolya,
 
Gibt es irgendwas im Leben, was dir Freude bereitet? Oder dich zumindest ablenkt?

ja, ich liebe Musik, Serien, Kino, spazierengehen bzw. im Sommer mit dem Cabrio fahren, ich tanze hobbymäßig, lese gerne, liebe mein Haustier, besuche bzw. treffe gerne Freunde.

Aber derzeit gehts mir nicht immer gut, habe Stimmungsschwankungen.
Bin auch gerade sehr traurig weil meine Oma (Anfang 90) derzeit soooo schnell gesundheitlich abbaut und sie schon vom Sterben redet.
Das zieht mich natürlich sehr runter, macht mich traurig.

Da fällt mir das arbeiten noch schwerer, Konzentration leidet noch mehr als sonst.
 
ja, ich liebe Musik, Serien, Kino, spazierengehen bzw. im Sommer mit dem Cabrio fahren, ich tanze hobbymäßig, lese gerne, liebe mein Haustier, besuche bzw. treffe gerne Freunde.

Aber derzeit gehts mir nicht immer gut, habe Stimmungsschwankungen.
Bin auch gerade sehr traurig weil meine Oma (Anfang 90) derzeit soooo schnell gesundheitlich abbaut und sie schon vom Sterben redet.
Das zieht mich natürlich sehr runter, macht mich traurig.

Da fällt mir das arbeiten noch schwerer, Konzentration leidet noch mehr als sonst.
Dann verschaffe Dir doch einen Ausgleich in der Freizeit.
 
ja ich bin in beruflicher Hinsich extrem passiv.
Obwohl ich nie zufrieden war mit Büro, habe ich es nie geschafft eine andere Idee zu haben, was ich machen könnte.

Hatte nie einen Berufswunsch, nicht mal als Kind.
Mein Traum war immer nicht zu arbeiten.
Den Traum kannst Du vergessen, es sei denn Du möchtest gerne vom Bürgergeld leben.
 
Bei allem Respekt: Du schreibst von Dingen, die du gerne tust, willst all das aber haben, ohne irgendwas dafür tun zu wollen. Das ist letztlich der Entwicklungsstand eines trotzigen Kleinkinds.

Da hilft auch kein Rat hier und keine Schreiberei. Du suchst etwas, das es halt für die allermeisten Menschen nicht gibt, nie gegeben hat, nie geben wird.

Letztenendes lehnst du die Grundlage unseres gesellschaftlichen Zusammenlebens ab. Ich vermute dahinter irgendeine größere psychische Sache, die es zu ergründen gilt. Vielleicht will ein Teil von dir aufgrund irgendeiner Erfahrung unglücklich sein, und sucht sich quasi eine allgegenwärtige Begründung, es dann auch zu sein: Arbeit.
 
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