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Wer leidet auch weil er/sie arbeiten muss?

Bist du denn in einer Therapie?

Das ist ja echt traurig, dass du dich ja letztlich nach etwas sehnst, was es halt einfach nicht gibt, zumindest für fast niemanden.

nein bin nicht in Therapie.

Stimmt, ich sehne mich nach etwas, das es sehr selten gibt.
Mein innerer Widerstand gegen dieses ewig-normal-brave Leben macht es mir halt schwer seit Tag 1.
 
Und wenn dein Widerstand so groß ist gegen das, was du tust, warum tust du dann nichts etwas anderes?

Und was heißt "braves Leben"? Ich kenn Leute, die sind acht Stunden am Tag brave Beamt:innen und leben ansonsten ein wildes Leben.

Die meisten Grenzen, die dich so einengen, gibt es fast nur in deinem Kopf.

Ich halte dich für dringend therapiebedürftig. Wärest du dazu denn bereit?
 
@Bauernsturm
Ich finde das Dilemma ist, wenn man nicht weiß was man machen möchte. Wenn das Herzblut nicht in dem Job hängt, ist es logischerweise scheixxe zu arbeiten. Hätte ich früher gewusst, was ich gerne gemacht hätte, hätte es für mich evtl. anders ausgesehen. Wenn man seinen Lieblingsjob hat, dann macht man die Arbeitszeiten wie sie sind auch gerne.
 
Jetzt bin ich in einer anderen Branche im Büro, viel besser bezahlt.
Und die Kollegen sind nett.


Immerhin habe ich es mir dahingehend sehr verbessert.

Das ist doch schon mal etwas Positives. Und ab sofort siehst nur noch die Dollars vor deinem inneren Áuge 😉

Das einzige was ich dir raten kann, ist, dir nicht jeden Tag erzählen wie scheixxe der Job ist, das macht dich fertig. Ich habe mir mein Nettogehalt in den Stundenlohn ausgerechnet und mir morgens erzählt was ich an dem Tag wieder verdient habe. Und dann kam zwischendurch Post von der Rentenversicherung, die Post hat mich strahlen lassen und dann kam Post von der VBL, die hat mich noch mehr strahlen lassen. Es nutzt nichts, jetzt bist du drin und kannst es kaum noch ändern, du musst da durch und dann am besten, wenn du es dir gut gehen lässt und die Scheixxgedanken nicht zulässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß aber keine Alternative.
Dann weine bis du in Rente bist und nachher wirst du weinen, weil du so gelebt hast, so wider deiner Natur. Normal ist es so, dass man nichts wirklich als Arbeit empfindet, wenn man das, was man tut kann und mag.
Liebe Alicia, meine Schwiegertochter hasste auch ihren Job, dann bekam sie Kinder und da ging sie auf wie ein Hefezopf, überglücklich machte sie "dieser Job" und weil sie das nicht ändern will lernte sie um und bildete sich aus als Tagesmutter und später will sie Betreuerin werden im Altersheim nebenan. Das liegt nicht jedem, aber ihr schon. Hat sie da nicht Recht? Du hast das Recht das zu machen, was du magst.
Weinen.. Jahraus, Jahrein klagen...wieso tust du dir das an? Du könntest wohl mehr als das. ZB irgendwo anfangen, wo du im Homeoffice bei freier Zeiteinteilung archivieren hilfst, oder Durchsichten oder was weiß ich, was manche so machen, die hier bei uns am Campingplatz leben und sagen, sie jobben von da aus.
 
Ich bin froh, dass ich noch arbeiten kann. Ich mag meine Arbeit, meine Chefs und meine Kollegen. Klar, manchmal ist irgendwer oder irgendwas nervig. Das hat man überall.

Trotzdem empfinde ich meine Arbeit als sinnvoll. Das mag am Arbeitsbereich liegen.

Im Büro zu arbeiten finde ich sehr easy im Gegensatz zu anderen Berufsfeldern, wo man z. B. nicht mal eben aufs Klo kann oder eine Pause machen, wann man möchte.

Wenn du so sehr leidest, solltest du grundsätzlich prüfen, ob du in deinem Leben etwas verändern musst. Normal ist das nicht, dass man nach dem Urlaub heult.
 
Es tut mir echt leid, dass du dich damit so quälst. Wenn du da aber so blockiert bist, dass du dich "wie gelähmt" fühlst, wenn du es nicht schaffst, das anzugehen, den Job zu wechseln oder dir Erleichterung zu schaffen, dann denke doch wirklich darüber nach, dir professionelle Hilfe zu suchen. Vielleicht steckt da etwas tieferes dahinter, was dich da so lähmt?
Den Versuch ist es wert. Wenn es nicht klappt, hast du einige Stunden und etwas Geld verloren. Wenn es klappt, hast du einen Haufen Zufriedenheit gewonnen. Ich wünsch es Dir.

Ich arbeite seit jeher in einem Büro - das kommt einfach mit meinem Job. Den empfinde ich dennoch als sinnstiftend und dank Gleitzzeit und Teilzeit hab ich genug Zeit für den "nicht biederen Teil" meines Lebens.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war schon in mehreren Büros.
Hier bin ich jetzt am längsten, schon über 10 Jahre.
Ich fand es in jedem Büro langweilig und gleichzeitig anstregend, weil es teilweise kompliziert ist.
Muss mich sooooo überwinden dass ich es durchziehe.
Ich habe leider keine Interessen, die man beruflich nutzen kann.
Es kommt halt auch darauf an, was für einen Beruf Du hast.
Darauf hast Du nicht geantwortet und welche Verantwortung Du übernehmen willst.
Ich arbeite lieber in kleineren Büros. Da sind die Aufgaben vielseitiger und es ist überhaupt nicht langweilig.
 
same here....

Ich bin mittlerweile auf 30 Stunden runter.
Muss pro Tag eine Stunde hin und retour pendeln.
Habe es 8 Jahre Vollzeit gemacht mit dem pendeln, da war ich aber dann nur mehr fertig und depressiv.

Mit 30 Stunden gehts mir besser als mit 40.
Warum suchst Du Dir nicht was, wo Du weniger Pendeln musst? Das macht auch schon viel aus.
100 % same bei mir........
Dieses Hamsterrad, dieser ewige Rhythmus......
Dann suche Dir einen Job, bei dem Du mehr selber bestimmen kannst.
Ich weiß dass es ein ziemliches Luxusproblem ist, das ich habe.
Glücklich bin ich halt trotzdem nicht.
Ich hätte gerne Unbeschwertheit, mal eine lockere Zeit.
Aber das geht halt nicht.
Vielleicht geht es da nicht , wo Du arbeitest.
Woanders vielleicht schon.
Ich kann beispielsweise vollkommen selbst bestimmen, wann ich was abarbeite und wie ich das tue.
Wenn ich heute keine Lust drauf habe , erledige ich es halt morgen.
Ich kann Urlaub nehmen wann ich will, ohne Probleme.
Auch sowas gibt es. Man muss sich halt auf die Suche danach machen.
 

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