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Wer leidet auch weil er/sie arbeiten muss?

Ich war schon in mehreren Büros.
Hier bin ich jetzt am längsten, schon über 10 Jahre.
Ich fand es in jedem Büro langweilig und gleichzeitig anstregend, weil es teilweise kompliziert ist.
Muss mich sooooo überwinden dass ich es durchziehe.
Ich habe leider keine Interessen, die man beruflich nutzen kann.

Meine erste Arbeitsstelle war auch ein Büro, die Ausbildung habe ich nach einem halben Jahr abgebrochen. War für mich auch das schlimmste Arbeiten, aber es hat auch explizit überhaupt nicht zu mir gepasst, ich war weder gut darin, noch hat es mir Spaß gemacht, noch habe ich einen persönlichen Sinn darin gesehen. Die Bezahlung war auch mies.
 
mir ging es mit dem Druck, dem ständigen frühen Aufstehen etc. einfach psychisch richtig schlecht & ich war oft depressiv.

same here....

Ich bin mittlerweile auf 30 Stunden runter.
Muss pro Tag eine Stunde hin und retour pendeln.
Habe es 8 Jahre Vollzeit gemacht mit dem pendeln, da war ich aber dann nur mehr fertig und depressiv.

Mit 30 Stunden gehts mir besser als mit 40.

In der Schule war ich bis 18 Jahre immer total fleißig und motiviert.
Im Abitur-Jahr habe ich gemerkt dass mich die Lust auf Leistung verlässt.
Habe nach dem Abi dann im Büro angefangen, mangels anderer Ideen.
Habe arbeiten ab Tag 1 schrecklich gefunden, mich eingesperrt gefühlt.
 
Welche Ausbildung hast du? Ich sehe immer wieder Stellen im Homeoffice ausgeschrieben für kaufmännische Berufe. Vielleicht wäre das eine Idee - vielleicht würde es dir besser gehen, wenn du nicht pendeln müsstest. 2h ist schon lang.

VG
Santino
 
same here....

Ich bin mittlerweile auf 30 Stunden runter.
Muss pro Tag eine Stunde hin und retour pendeln.
Habe es 8 Jahre Vollzeit gemacht mit dem pendeln, da war ich aber dann nur mehr fertig und depressiv.

Mit 30 Stunden gehts mir besser als mit 40.

In der Schule war ich bis 18 Jahre immer total fleißig und motiviert.
Im Abitur-Jahr habe ich gemerkt dass mich die Lust auf Leistung verlässt.
Habe nach dem Abi dann im Büro angefangen, mangels anderer Ideen.
Habe arbeiten ab Tag 1 schrecklich gefunden, mich eingesperrt gefühlt.

Ich finde die Idee mit der Reha von @Santino sehr gut. Vielleicht ergibt sich auch dort keine 100% perfekte Lösung, aber ich denke doch, dass es Situationen gibt, in denen du weniger leidest als jetzt.
Aktuell gibts ja quasi einen "Arbeitnehmer:innen-Markt", wir können uns Jobs eher aussuchen als noch vor einigen Jahren und auch mehr eigene Bedingungen stellen, zB öfter Home Office, etc.
 
Aktuell gibts ja quasi einen "Arbeitnehmer:innen-Markt", wir können uns Jobs eher aussuchen als noch vor einigen Jahren und auch mehr eigene Bedingungen stellen, zB öfter Home Office, etc.
Ich glaube, dass das nicht in jedem Bereich so ist. Ich denke aber, dass es für dich eine bessere Arbeit gibt, @Alicia_p77 - 2 Stunden Pendeln pro Tag wäre mir auch zu viel, zumal Büroarbeit ja eigentlich aus dem Homeoffice erledigt werden kann.
 
Du kannst auch einfach zum Hausarzt gehen und deinen Erschöpfungszustand dort schildern. Es muss dich kein Psychologe krankschreiben, das wäre aber natürlich der nächste Schritt.

VG
Santino
 
Hallo :)
ich verstehe dich so gut. Hab auch einenn bürojob, der nur mäßig spannend ist und sich auch überhaupt nicht sinnvoll anfühlt.
Das schlimmste ist für mich, dass ich so fremdbestimmt bin. (obwohl ich noch recht flexibel mit home Office, gleitzeit etc.) Im Studium zb musste ich auch immer viel machen und auch immer mit Jobs nebenher. Aber ich konnte viel freier entscheiden wann ich was tue und wie ich es tue. Ich konnte mich entscheiden, dass ich mo-mi mal keine lust habe was zu machen und saß dann halt samstag auf sonntag nacht 12 stunden dran - aber ich hatte die Freiheit das zu entscheiden.
Jetzt muss ich jeden Abend früh ins Bett, jeden Tag früh aufstehen und kann nicht einfach mal unter der Woche mittags was unternehmen. Ich fühle mich einfach so unfrei. Dazu kommen noch unendlich viele Meetings die teilweise so sinnlos sind etc. Das hamsterrad hat mich einfach voll im Griff und bin auch nicht mutig genug gerade auszubrechen.
Falls du Lust hast dich irgendwie auszutauschen oder dich einfach mal auszukotzen, kannst du mir gerne privat schreiben.

Liebe Grüsse
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube, dass das nicht in jedem Bereich so ist. Ich denke aber, dass es für dich eine bessere Arbeit gibt, @Alicia_p77 - 2 Stunden Pendeln pro Tag wäre mir auch zu viel, zumal Büroarbeit ja eigentlich aus dem Homeoffice erledigt werden kann.

Schon in ziemlich vielen klassischen Berufsgruppen, meiner Erfahrung nach. Bei meinem Träger waren die Verwaltungsstellen ewig ausgeschrieben und es war sehr schwer, jemanden zu finden. Und mein Arbeitgeber ist eigentlich ein recht guter Arbeitgeber mit attraktiven Konditionen und hoher Zufriedenheit.
 

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