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"Dumme", "ungebildete" Kollegen / "Freunde"

Ok, es ist ja klar, dass ungebildet oder gar dumm nicht unbedingt bedeuten muss, dass ein Mensch primitiv ist und man sich nicht mit ihm unterhalten kann (genauso kann ja auch ein augenscheinlich kluger und geblideter Mensch total primitiv sein, so dass man sich nicht mit ihnen unterhalten kann: Erlebe ich zB auch hin und wieder: Stundenlange Gespräche über Börse und Anlageberatung sind auch nicht gerade erhebend😉).
In deinem Fall scheint das ja aber so zu sein. Da hätte ich auch so meine Probleme, mich die ganze Zeit über die Inhalte von irgendwelchen Trash-Tv-Sendungen zu unterhalten. Autsch😖!
Vielleicht kannst Du es ja als eine Art experiment angehen und versuchen, die Gespräche auf andere Themen hochzuziehen. Es gibt ja durchaus Themen über die man völlig "Schichtübergreifend" gerne spricht und die für alle Beteiligten angenehm sind. ZB kochen und essen, Haustiere, Kinder usw. Vielleicht kannst Du solche Themen aufbringen und dabei mal schauen, ob nicht doch noch etwas mehr in Deinen Gesprächspartnern steckt, als sich bisher gezeigt hat.
Manchmal ist die Sichtweise von menschen, denen man sonst vielleicht nie begegnet wäre ja auch sehr interessant: Also aus welchem Hintergrund kommen die? Welche Sorgen haben sie? Wie gehen sie so durchs Leben? Das ist ja durchaus spannend und erlaubt einen Blick über den eigenen Tellerrand raus.
 

So sehr ich mich in die Situation hineinversetzen kann und die dargestellten Situationen total überzeichnet (und dann auch wieder erschreckend nah an der Realität) sind, rückt das Posten solcher Videos Dich dann doch in die überhebliche, sich lustig machende Ecke.
 
Ok, es ist ja klar, dass ungebildet oder gar dumm nicht unbedingt bedeuten muss, dass ein Mensch primitiv ist und man sich nicht mit ihm unterhalten kann (genauso kann ja auch ein augenscheinlich kluger und geblideter Mensch total primitiv sein, so dass man sich nicht mit ihnen unterhalten kann: Erlebe ich zB auch hin und wieder: Stundenlange Gespräche über Börse und Anlageberatung sind auch nicht gerade erhebend😉).
In deinem Fall scheint das ja aber so zu sein. Da hätte ich auch so meine Probleme, mich die ganze Zeit über die Inhalte von irgendwelchen Trash-Tv-Sendungen zu unterhalten. Autsch😖!
Vielleicht kannst Du es ja als eine Art experiment angehen und versuchen, die Gespräche auf andere Themen hochzuziehen. Es gibt ja durchaus Themen über die man völlig "Schichtübergreifend" gerne spricht und die für alle Beteiligten angenehm sind. ZB kochen und essen, Haustiere, Kinder usw. Vielleicht kannst Du solche Themen aufbringen und dabei mal schauen, ob nicht doch noch etwas mehr in Deinen Gesprächspartnern steckt, als sich bisher gezeigt hat.
Manchmal ist die Sichtweise von menschen, denen man sonst vielleicht nie begegnet wäre ja auch sehr interessant: Also aus welchem Hintergrund kommen die? Welche Sorgen haben sie? Wie gehen sie so durchs Leben? Das ist ja durchaus spannend und erlaubt einen Blick über den eigenen Tellerrand raus.

Ja, gute Idee. Einer ist eine wandelndes Auto Lexikon. Der beschäftigt sich seit über 25 Jahren praktisch und theoretisch nur mit Autos und da ich daran denken mir eines zu kaufen, bietet er mir hervorragende Beratung !
 
Der Evolutionspsychologe William von Hippel fand heraus, dass der Mensch einen Großteil seiner Denkleistung dazu verwendet, um sich in seiner komplizierten sozialen Welt zurechtzufinden. Warum guckt mein Chef heute so komisch? Was bedeutet die Anspielung meines Nachbarn über mein neues Auto? Flirtet die Bedienung mit mir oder ist sie einfach nur freundlich?
Unser „soziales“ Gehirn überprüft zwar ab und an auch Fakten. Viel wichtiger jedoch ist ihm die Frage: Welche gesellschaftlichen Konsequenzen hat es, wenn ich dies oder jenes tue oder sage?
Wir haben also einen Mechanismus im Kopf, der uns im Zweifel sogar daran hindert, das zu denken, was richtig ist, wenn es im Gegenzug unseren sozialen Status gefährdet.
Daher tritt dieses Phänomen auch umso stärker auf, je höher der soziale und wirtschaftliche Status einer Person ist. Gebildete und/oder wohlhabende Menschen machen sich mehr Gedanken darüber, was andere von ihren Meinungen halten könnten. Weil sie einen akademischen Ruf oder eine gute berufliche Position zu verlieren haben.
Was dazu noch kommt: Je gebildeter und klüger ein Mensch ist, umso geschickter ist sein Gehirn, ihm den größten Blödsinn als vernünftige Idee zu verkaufen, solange es seinen sozialen Status hebt. Dadurch neigt das gehobene Bildungsbürgertum stärker dazu, irgendwelchen intellektuellen Schnapsideen hinterherzuhängen als einfache Leute.
Der amerikanische Daten-Analyst David Shor stellte in umfangreichen Studien fest, dass gebildete Menschen ideologisch kohärentere und extremere Ansichten vertreten als Menschen aus der Arbeiterklasse. Taxifahrer, Putzfrauen, Handwerker oder Lagerarbeiter haben oftmals viel mehr Realitätsbezug und gesunden Menschenverstand als Professoren, Lehrer und höhere Beamte.
Der ideologische Mitläufer sitzt also weniger am Stammtisch, sondern eher im Hörsaal.
 

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