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Stiefsohn (29 Jahre) hat große finanzielle Probleme und braucht immer wieder Geld

Unverschämt bist nicht du, Thomasi22, unverschämt ist allein dein Stiefsohn mit den nie endenden Forderungen. Lass' dir weder von ihm noch von deiner Partnerin Schuldgefühle einreden; denn der junge Mann ist allein für sich selbst verantwortlich. Mancher leibliche Vater hätte einem solchen Früchtchen schon längst den Geldhahn zugedreht. Und wenn deine Partnerin obendrein meint, die Faulheit und Kriminalität ihres Sohnes weiterhin unterstützen zu müssen, dann soll sie auch zusehen, wie sie an das nötige Geld dafür kommt. Am besten schuftet sie selbst dafür, anstatt dich finanziell dafür bluten zu lassen. Als Mann wäre ich mit so einer Frau wahrscheinlich die längste Zeit zusammen gewesen. Ich würde sie vor die Wahl stellen: Entweder sie gibt ihrem Sohn weiterhin Geld, dann muss sie aber auf dich als zahlungskräftigen Partner verzichten und sich einen Dümmeren suchen, oder aber sie entzieht ihrem Sohn die finanzielle Unterstützung, damit er endlich mal in voller Härte die Folgen seines unverantwortlichen, kriminellen Handelns zu spüren bekommt. Und wenn er dann vor die Hunde geht, ist es seine Entscheidung, seine alleinige Verantwortung und sonst niemandes "Schuld". Ehrliche Arbeit schändet nicht, ob es ihm passt oder auch nicht. Und wenn ich auf ein Auto angewiesen bin, um zur Arbeit zu kommen, oder wenn ich auch nur zu faul bin, um früher aufzustehen und mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln hinzufahren, dann muss ich mir mein Geld eben so einteilen, dass es für den Sprit, die nötige Wartung und die erforderlichen Versicherungen inkl. Kfz-Steuer reicht. Dann kann ich nicht andere damit erpressen, dass ich meinen Arbeitsplatz verliere, wenn sie mir den Sprit und das Auto nicht finanzieren und ich deshalb vermeintlich nicht mehr zu meinem Arbeitsplatz gelangen kann.

Im Übrigen braucht in unserem Staat niemand zu verhungern. Wenn er nicht mal das Nötigste zum Leben hat, muss er eben zum Sozialamt bzw. zur Arbeitsagentur gehen und Hartz IV beantragen. Aber das will er wahrscheinlich nicht. Da könnte man ihn ja bei den Hammelbeinen packen und ihm eine Arbeitsstelle vermitteln. Solche Typen halten ja jede Arbeit für "unzumutbar". Eine Schuldnerberatung passt ihm wahrscheinlich auch nicht. Die würden ihm was anderes erzählen, als sich eine Kaffeemaschine für 400 Euro anzuschaffen und Geld auf Stadtfesten auszugeben, solange er in den roten Zahlen ist. Das weiß er auch, und deswegen zapft er lieber andere Geldquellen an.

Aber das muss jeder selber wissen, inwieweit er sich freiwillig faule Kriminelle und ihre leicht manipulierbaren, abhängigen und ihrerseits manipulativen Muttis ans Bein binden und sich von ihnen aussaugen lassen will. Ist deine Partnerin eigentlich erwerbstätig oder lebt sie auf deine Kosten? Und wenn ja, in welchem Umfang? Vielleicht überlegst du mal mittelfristig, ob du nicht doch eine bessere Partnerin verdient hast.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Sarnade
Irgendwie macht das doch keinen Sinn, kein Ref zu machen....?
kenne nur Leute mit Ref, wusste gar nicht (1 x Staatsanwalt, 1 x Sozius, 1 x Richterin Sozialgericht), dass das als "voll" gilt.....
 
@Sarnade
Irgendwie macht das doch keinen Sinn, kein Ref zu machen....?
kenne nur Leute mit Ref, wusste gar nicht (1 x Staatsanwalt, 1 x Sozius, 1 x Richterin Sozialgericht), dass das als "voll" gilt.....

Naja, mit dem 1. Staatsexamen kannst du promovieren und im gehobenen Dienst in der Verwaltung anfangen. Ob das Sinn macht, ist eine andere Frage.
 
Liebe Community!

Habe mich heute extra hier angemeldet, weil ich nicht mehr weiter weiß und ich hoffe hier Rat zu bekommen.

Meine langjährige Partnerin hat zwei Söhne. Einer davon, 29 Jahre alt, hat immer wieder Geldprobleme bzw. einiges an Schulden (etwa 5000,-€).
Bald hat er einen Gerichtstermin wegen Betruges (unter anderem da er diversen Privatleuten online Artikel verkauft und nicht versendet hat....hier geht es um etwa 30000,-€).

Er hat eine ausländische Freundin (arbeitslos....kann leider nicht gut deutsch) mit Kind (7 Jahre).

Er arbeitet immer wieder bei einer Zeitfirma, wechselt aber regelmäßig den Job oder ist mal auch ein paar Wochen arbeitslos. Nur logisch, dass mein Stiefsohn und seine Familie nicht mit dem Geld klarkommen. Meine Partnerin schießt ihm regelmäßig Geld zu (monatlich 100 bis 200,-€)....sozusagen alles, was ihr möglich ist.

Weil er vorletzten Monat seine Miete nicht ganz bezahlen konnte, habe ich ihm 400,-€ geliehen. Drei Monate davor bekam er von mir 1000,-€ für ein gebrauchtes Auto.

Jetzt bezahle ich ihm auch den Rechtsanwalt für den Gerichtsprozess. Das habe ich ihm versprochen (er wollte keinen Anwalt mehr, da er verzweifelt ist).

Heute früh hat er mir eine Nachricht geschrieben, dass wieder mal unvorhergesehene Kosten auf ihn zugekommen sind und er kein Geld mehr für Essen, Sprit etc hat und ob ich ihm helfen könne.

Ich bin mir recht sicher, dass das ganze nicht aufhört und er immer wieder Geld braucht, weil er einfach nicht mit Geld umgehen kann und wenn mal ein paar Euro übrig sind, dann geht es beispielsweise auf ein Stadtfest und dann werden 30 oder mehr Euro für Biertrinken und Wurst meiner Meinung (bin ich da zu spießig?) nach unnötig ausgegeben.

Seine Freundin ist seit 2 Jahren hier und hat bisher keinen Job bekommen, da sie kein deutsch kann.

Er hat Depressionen und macht seiner Mutter (meiner Partnerin) immer wieder ein schlechtes Gewissen und bekommt dann immer wieder Geld.

Bei ihm wird vermutlich immer Geldmangel vorhanden sein....Mein Verhältnis zu ihm ist so lala.....ich mag es nicht, wie er seine Mutter ausnutzt. Dann immer wieder diese Versprechungen, dass er bald Geld haben wird und er dann klarkommen wird.

Ich bin mir sicher, dass er das Geld nicht mehr zurückzahlen kann, dass er mir schuldet.

Und jetzt will er wieder Geld?

Ich weiß nicht, wie ich weitermachen soll?!

Bitte um Eure Meinungen!

Wenn deine Partnerin und du ihn weiter finanziell unterstützen wollt, knüpft es an Bedingungen, z. B. Besuch einer Schuldenberatung, Sprachkurs für die Mutter....

Irgendwann seid ihr beide nicht mehr für ihn da und dann muss er auch alleine zurecht kommen...
 
Irgendwas läuft das schief, @Thomasi22 !

Wenn man im Strafverfahren als Beschuldigter kein Geld hat, bekommt man einen Pflichtverteidiger. Er braucht kein Geld für einen Anwalt. Was ihm zur Last gelegt wird ist auch nicht so, dass man einen Superprofi benötigen würde.

Das Strafverfahren endet mit Tagessätzen oder Haftstrafe auf Bewährung, denke ich. Es kann also sein dass ein paar tausend Euro Geldstrafe anfallen. Zusätzlich zu den Gerichtskosten.

Dann kommen ein paar der Gläubiger und wollen ihr Geld wieder haben, sagen wir 10000 € werden tatsächlich zurückgefordert.

Dazu hat dein Schwiegersohn schon 5000€ Schulden. Erfahrungsgemäß kann man diesen Betrag verdoppeln, wenn wirklich nachgerechnet wird.

Dein Schwiegersohn wird die Geldstrafe nicht zahlen können bzw. wollen. Macht je Tagessatz 1 Tag Haft. Wenn es nicht gleich zu einer Haftstrafe ohne Bewährung kommt. Ist Letzteres der Fall, macht fast jeder neue Schulden. Aus dem Knast heraus kann man Geldfragen nicht klären.

Finanziell ist dein Schwiegersohn pleite für die nächsten 10 Jahre. Das ist ein hoffnungsloser Fall!! Rette dein eigenes Geld. Halte deinen eigenen Schaden gering. Deine Partnerin wird ihren Sohn nicht fallen lassen, so ist das Leben.
 
Seine Freundin ist seit 2 Jahren hier und hat bisher keinen Job bekommen, da sie kein deutsch kann.
Passt ja alles wunderbar.
Was meinst du wie viele putzen gehen und kein deutsch können?
Sorry, aber der Sohn deiner Partnerin mit Anhang ist regelrechtes Pack.

Es ist nett von dir das du hilfst, aber das wird nicht aufhören.
Ich habe im April 4.000 meiner Schwester geschenkt. Sie haben 2 Kinder und einen wirtschaftlichen Totalschaden ihres Autos zu verkraften das leider noch nicht abgezahlt war. Meiner anderen Schwester werde ich dieses Jahr wahrscheinlich 1.000 schenken da sie bei jemandem seit längerem in der Kreide steht, der mittlerweile nicht mehr Ruhe hält.
Ich habe das in diesem großen Stil noch nie gemacht und für mich ist klar, dass das eine einmalige Sache ist. Fehlt nochmal Geld, biete ich mich nicht mehr an. Da kann kommen was wolle. Außerdem gebe ich faulen Menschen nichts. Das würde ich auch dir raten.

Aber natürlich fühle ich mich auch nicht gut, wenn die nix zu essen haben. Wobei ich nicht die Zigaretten bzw. so ähnliche (günstigere) Dinger bezahlen möchte.

Ha, DER war gut. Natürlich finanzierst du das. Wenn du ihnen Geld für Essen gibst kann er seins für Klimmstengel und andere, unnötige Dinge einsetzen. Das ist doch jetzt makulatur. 😆
 
Zuletzt bearbeitet:
Irgendwas läuft das schief, @Thomasi22 !

Wenn man im Strafverfahren als Beschuldigter kein Geld hat, bekommt man einen Pflichtverteidiger. Er braucht kein Geld für einen Anwalt. Was ihm zur Last gelegt wird ist auch nicht so, dass man einen Superprofi benötigen würde.

Hier habe ich jetzt nur Halbwissen, daher die Nachfrage:

Hat man bei fehlenden eigenen Mitteln in einem Strafprozess nicht nur Anspruch auf einen Pflichtverteidiger bei Verfahren ab den Landgerichten?

Oder kann man bei Strafverfahren vor dem Amtsgericht so eine Art Prozesskostenhilfe bekommen?
 
Hat man bei fehlenden eigenen Mitteln in einem Strafprozess nicht nur Anspruch auf einen Pflichtverteidiger bei Verfahren ab den Landgerichten?

Oder kann man bei Strafverfahren vor dem Amtsgericht so eine Art Prozesskostenhilfe bekommen?
Meiner Meinung nach bekommt man als Beschuldigter im Strafverfahren immer einen Pflichtverteidiger, also auch vor dem Amtsgericht. Ob es auf eigenen Wunsch auch ohne Anwalt geht, weiß ich nicht auf Anhieb. Bei größeren Sachen sicher nicht.

Prozesskostenhilfe gibt's keine. Das Gericht weist den Verteidiger aus einer Liste zu. Im Zivilverfahren kann man sich mit dieser Hilfe den Rechtsanwalt ja aussuchen. Ich glaube auch, dass man nicht von den Gerichtskosten befreit wird, was bei Zivilverfahren ja auch der Fall ist.
 
Hab grad nochmal nachgegoofelt; in einfachen Fällen geht es auch ohne Pflichtverteidiger. Aber ab 1 Jahr möglicher Freiheitsstrafe (Strafrahmen) ist er z.B. vorgeschrieben. Praktisch geht es ohne den Pflichtverteidiger nur bei Bagatellsachen.

Bei den Fall hier geht es um gewerbsmäßigen Betrug. Mit erheblichem Schaden. Da wäre eine Haftstrafe locker drin.
 
Warum geht er nicht ins Gefängnis und sitzt die Strafe ab? Kann doch nicht sein, daß der sich einen schlauen Lenz auf Kosten anderer macht.

Und wer bezahlt ihm den Gefängnisaufenthalt? DA macht er sich doch einen lauen Lenz auf Kosten anderer. Nene der Richter wird eine Geldstrafe verhängen und dann wird er selbst arbeiten müssen.

Lieber TE,
worauf fußt das schlechte Gewissen? Konnte er wegen ihr einen Schulabschluss oder eine Ausbildung nicht machen? Nein? Dann ist es ja völlig irrational. Kann man ihr das nicht vor Augen führen? Tja…bleibt eben die Mutter. Aber ggf kann man sie wirklich davon überzeugen, auf Naturalien umzusteigen. Um dabei dem Sohn den Umgang mit Geld näher zu bringen, ihm auch jedes Mal vor Augen zu führen, was er alles von ihr bekommt und ihm nicht Geld zu geben, mit dem er nicht umgehen kann, weil das für IHN nicht gut ist. Das könnte auch eine Mutter überzeugen?
 

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