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Geld verleihen an Mutter

Hallo Andreas900,
ich nochmal: hast Du meinen Vorschlag nicht gelesen? Du bist zwar Beamter, aber kennst Du alle Tricks und Kniffe an Geld zu kommen? Wenn ja, da frage ich, warum Du Dich an uns wendest. Denn dann weißt Du doch alles. Wenn nein, dann lies es Dir wenigstens durch. Ohne ein Wohnungsrecht im Grundbuch hätte ich heute auch nur noch eine Hartz4-Karnikelbude von 45 qm oder so. Im Moment habe ich einen Job - aber wer weiß schon wie lange.

Sich gegen den Staat absichern ist die Parole, nicht "mitmachen". Das kommt Dir als Beamter natürlich nicht in den Sinn. Du mußtest Loyalität schwören und insoweit bin ich froh hier anonym unterwegs zu sein.

Viele Grüße

Das hilft ihm aber in keinster Weise, um mit seiner Mutter klar zu kommen?! Sauber am Thema vorbei beraten, würde ich sagen.

Ob die Dame ihr Haus verkauft oder nicht, ist doch dem Staat völlig egal. Die Dame sollte mal ihren Hintern hoch bringen und ihre Bequemlichkeit verlassen - und nicht, dass ihr ihre Nachkommen Geld hinterher tragen, weil sie es nicht schafft!

Wenn eine Mutter so schadhaft ist, würde ich den Kontakt reduzieren und sie mal machen lassen...
 
Kann übrigens sein - falls Deine Übernahme in Betracht kommt, dass Du die Pflicht zur energetischen Sanierung hast...
 
Erwartungsgemäß dramatisiert sich die Situation und der Kontakt zu meiner Mutter ist ausnahmslos negativ geworden.
Sie hat sich jetzt zwar einen Makler genommen, aber nicht den von mir empfohlenden sondern einen 65 jährigen billig-Makler, der ihr alles für nur 1% Maklergebühr verspricht. Aufgrund ihrer absurd hohen Preisvorstellung für das Haus hat sie bislang nur unseriöse Interessenten. Der Verkauf zieht sich also weiter. Genau wie die Suche nach einer Mietwohnung. Dabei steigen gleichzeitig ihre Erwartungen.

Sie hat jetzt noch 200 € auf dem Konto und wie sie sagt 36 € in der Brieftasche. Die erste Position, die sie jetzt nicht mehr zahlen kann, ist die Gebäudeversicherung von 500 €. Auch die Grundsteuer könnte eng werden.
Sie ruft mich regelmäßig an und berichtet mir von ihrem "Leid". Meistens betont sie, dass sie ja niemanden habe und früher als ihre Eltern noch lebten, sie sich wenigstens noch auf Menschen verlassen konnte. "Die Oma hätte ihr sofort die 500 € für die Gebäudeversicherung gegeben"

Natürlich bin ich nicht dumm. Ich merke natürlich wie meine Mutter mich auf diese Weise indirekt immer wieder um Geld bittet. Zumal meistens sowas folgt wie "du kannst doch auch nicht wollen, dass das Haus unter den Hammer kommt" oder bei fast jedem Gespräch eine Androhung, dass sie "am liebsten mit der Welt Schluss machen" oder "schon unter der Erde" wäre.

Ich schildere dies auch deswegen so ausführlich, weil ich es als emotionale Erpressung empfinde und dies vielleicht anderen von Euch in ähnlichen Situationen helfen kann.

Früher hätte ich gedacht, dass mich sowas kalt lässt. Tut es aber nicht. Meine Mutter schafft es auf diese Weise mir irgendwie doch immer Magenschmerzen einzureden. Und sei es nur, dass ich mir vorstelle, dass sie sich wirklich was antut (was ich aber absolut nicht glaube).

Über all die Jahre habe ich meine Mutter als schwach und psychisch instabile wahrgenommen. Jemand, der Hilfe braucht. Dabei musste mir erst mein Arzt klar machen, was meine Mutter mein Leben lang mit mir macht. Mag sein, dass meine Mutter Hilfe braucht, aber sie macht (vermutlich ungewollt) mich kaputt.

Und ich habe ein tiefes Bedürfnis all das nieder zu schreiben, vielleicht mein ganzes Leben. Für mich war es im ok bei meinem Großeltern aufgewachsen zu sein. Ich hatte eine tolle Kindheit und meine Großeltern haben mir ihr Haus vererbt. Alles also super könnte man denken. Als ich meinem Arzt meine Geschichte erzählte und ihm sagte, dass ich Probleme mit zwischenmenschlichen Beziehungen habe, sagte er "kein Wunder! Sie kämpfen ihr Leben lang gegen eine enge Beziehung zu ihrer Mutter. Eine Beziehung die ihre Mutter erzwingen will und Sie nicht wollen. Sie haben ihr Leben lang trainiert wie man sich so Menschen auf Distanz hält. Sie haben Angst Nähe zuzulassen". Ich habe damals beim Arzt geweint, weil mir dies erstmalig so klar wurde.

In gewisser Weise hasse ich meine Mutter. Ich habe ihr mehrfach deutlich gesagt, dass sie mir nicht mit Selbstmord drohen soll, weil mich das emotional belastet. Ich bin heute zwei Tage nach dem letzten Telefonat mir ihr erkältet und mein Rücken tut weh. Keine Ahnung, aber ich könnte mir vorstellen, dass mich das auch körperlich trifft.

Ich werde meiner Mutter weiter "zusehen", versuchen den Kontakt auf ein Telefonat die Woche zu begrenzen. Ein Teil von mir könnte aber auch damit leben, wenn sie Morgen umkippt..... Ja ich bin ein egozentrischer und böser Mensch....
 
An deiner Stelle würde ich mit deiner Mutter nur ca. 1 x im Monat telefonieren oder den Kontakt erstmal abbrechen..

Aus meiner Sicht bist du VIEL zu gutmütig.

Ich hätte ihr gesagt....du würdest ihr Geld geben aber dafür soll sie dir das Haus überschreiben.
Es steht dir als Erbe zu.

Tut sie dies nicht ...so würde sie von dir keinerlei Hilfe mehr bekommen und auch keine Telefonate mehr.
 
Ich hätte ihr gesagt....du würdest ihr Geld geben aber dafür soll sie dir das Haus überschreiben.
Es steht dir als Erbe zu.

Tut sie dies nicht ...so würde sie von dir keinerlei Hilfe mehr bekommen und auch keine Telefonate mehr.

Das war der ursprüngliche Vorschlag, der zu meiner Überraschung von ihr selber kam. Ist gut 2 Jahre her, dass sie mir sagte sie könne mir das Haus überschreiben wenn ich ihr im Gegenzug eine monatliche Zahlung verspreche. Alles natürlich notariell beurkundet.

Ich bin damals mit ihr zum Rentenberater, hatte einen Notar gesucht und alles vorbereitet. Sie zögerte das ganze einige Monate hinaus bis sie mir schließlich mitteilte, dass sie mir nicht vertrauen würde.
 
Dann würde ich ihr mitteilen, dass du ihr durch ihr Verhalten auch nicht mehr vertrauen kannst.

Sie soll dich dann auch nicht um Geld bitten oder dich am Telefon als seelischen Abfalleimer benutzen.

Vielleicht hat sie Angst...dass du sie wegen dem Erbe ermorden würdest.
Solche Morde passieren tatsächlich.
(Ich hatte auch mal jemanden versprochen mein Haus zu vererben.
Dann bekam ich mit wie sich derjenige ernsthaft einen Mordplan gegen mich ausgedacht hatte.
Ich war schockiert...und machte alles rückgängig.)

Versichere ihr..dass du ihr nix antust....eine Absicherung kann man auch über einen Notar machen.
 
Also erstmal: Du bist KEIN schlechter Mensch: Sag sowas nicht.
Das bist Du ganz bestimmt nicht!
Aber Du bist ein Mensch, der leidet und der unter jahrelangen Manipulationen versucht, seinen Weg zu finden. Und das machst Du ja im Grunde auch ganz gut!
Ich würde an deiner Stelle ehrlich gesagt auch nicht so oft mit der Mutter telefonieren: Wenn es Dir hinterher immer so schlecht geht und es doch eh nichts bringt.
Machst Du eigentlich ne Therapie? Ich glaube, das wäre schon nicht so schlecht für Dich. Oder hast Du wenigstens gute Freunde wo Du Dich mal austauschen kannst? Du wirkst so "allein" in Deinem Schmerz.
Sie hat jetzt noch 200 € auf dem Konto und wie sie sagt 36 € in der Brieftasche. Die erste Position, die sie jetzt nicht mehr zahlen kann, ist die Gebäudeversicherung von 500 €. Auch die Grundsteuer könnte eng werden.
Sie ruft mich regelmäßig an und berichtet mir von ihrem "Leid". Meistens betont sie, dass sie ja niemanden habe und früher als ihre Eltern noch lebten, sie sich wenigstens noch auf Menschen verlassen konnte. "Die Oma hätte ihr sofort die 500 € für die Gebäudeversicherung gegeben"
ja, dann soll sie mal den Analogieschluss RICHTIG ziehen. Sie will heute Kohle von ihrem Sohn. Hätte sie denn als Tochter ihrer Mutter damals auch das Geld gegeben? Oder ist es Gesetz, dass immer nur SIE Geld bekommt?

Natürlich ist das was sie macht Erpressung.
Ehrlich gesagt bekomme ich schon beim lesen den Wunsch, diese Frau anzuschreien.
Bekommst Du diesen Wunsch auch? Vielleicht solltest Du dem mal nachgeben und ihr knallhart vor den Latz knallen, dass Du ihr genug Hilfe angeboten hast die sie nur zu nehmen braucht, und wenn ihr das nicht passt, weil ihr nichts von dem was Du ihr anbietest gut genug ist, dann soll sie zusehen, ob sie woanders so einen "Deppen" findet, der ihr so geduldig zuhört und ihr sogar noch helfen will, wie Du. Und wenn sie alles ablehnt, dann ist sie selber schuld, wenn das haus unter den hammer kommt. Pech!
Also ehrlich gesagt würde ich komplett ausrasten in so einem Gespräch. Vielleicht solltest Du- wenn Du das Befreiung bringen würde- das auch tun und Deine Gefühle zulassen und rauslassen.

Übrigens: Für mich klingen manche Sätze in Deinem Beitrag so, als würdest Du Dich hier ein wenig entschuldigen wollen, dass Du das so ausführlich hier beschreibst. Du brauchst Dich aber für NICHTS entschuldigen. Du darfst noch viel viel ausführlicher schreiben, wann und was immer Du möchtest. Du musst Dich nicht "anpassen" und bequem sein.
 
Du musst dicb auf ein dramatisches Finale und den großen Showdown gefasst machen. Deine Mutter hat nichts und niemanden mehr. Warum sollte sie jetzt zurückweichen und vernünftig werden?
Es gibt genug Menschen die vom Hartz 4 oder Grundsicherung leben. Ist nicht schön aber irgendwie Leben kann man damit. Es ist unverschämt von deiner Mutter so zu tun als wenn ihr Leben vorbei wäre ohne dieses Haus. Das ist es nicht. Ihr droht keine schlimme Krankheit oder sowas. Es ist "nur" Geld.
 

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