Vielen Dank für die Reportage, die fasst Einiges gut zusammen. Sie zeigt quasi die Spitze des Eisberges. Ich glaube, kaum jemand kann sich vorstellen, wie es sich anfühlt, jahrelang Tag und Nacht von Vollidioten terrorisiert zu werden.
Ich frage mich wirklich, wie moralisch und seelisch degeneriert man sein muss, um diese psychische Gewalt gutzuheißen und der Auffassung zu sein, der Mensch habe so etwas "verdient".
Erbärmlich.
Der kann noch so nervig, blöde, penetrant, von sich eingenommen oder sonst irgend etwas sein:
Warum ist es deshalb okay, Essen und andere Dinge auf seinen Namen zu bestellen, sich vor seinem Haus zusammenzurotten, Swatting zu betreiben, Sachbeschädigungen zu begehen, ihn Tag für Tag zu beschimpfen und - aus einer Gruppe heraus - im Internet zu demütigen?
Was ist bei jemandem kaputt, der sowas "okay" findet?
Allerdings und das muss ich auch zugeben... die zwei Typen, also die Opfer seiner Körperverletzung, kommen auch zu Wort, etwa ab Zeitindex 12:20 im Video.
Das sind nie und nimmer Medizinstudenten, wie hier und sogar teilweise in der Presse behauptet wird... das macht die ganze Sache wieder etwas unglaubhaft.
Wer wissen will, was ich damit meine, kann sich das Video gerne ansehen.
Das diese zwei Knilche Medizinstudenten sind, glaubt nur, wer sich die Hose mit der Kneifzange anzieht. Das sind die ganz bestimmt nicht. In der Reportage selbst wird es doch aber auch nicht erwähnt, oder?
Es gab zwei andere Studenten und Internet-Selbstdarsteller, die sich zusammen mit einer jungen Frau diesen erbärmlichen "Scherz" ausgedacht haben, Rainer W. eine Beziehung vorzugaukeln.
Und ihn dann vor laufender Kamera zu beschimpfen, auszulachen und zu demütigen, als er dem Mädel nach einigen Monaten einen Heiratsantrag macht.
Die Namen dieser beiden (Ex-)Studenten und ihre Aktivitäten lassen sich mit wenig Internet-Recherche sehr leicht herausfinden.
Beide fanden es übrigens gar nicht witzig, dass ihre Adressen und Namen nach dieser Aktion plötzlich im Internet zu finden waren.
Der eine von den beiden - ein Sozialpädagogik-Student -soll seinen Nebenjob und seinen Studienplatz verloren haben (keine sichere Quelle) und hat sich peinlich und wortreich für seine Beteiligung an dieser Geschichte entschuldigt. Die große Fresse war ganz schnell weg, als ihn die Anonymität des Internets plötzlich nicht mehr geschützt hat.
Der andere - ein mittlerweile fertig studierter Informatiker - ist ein hochmaligner Narzisst, der sich im Internet gerne als Sänger schlechter Metal-Bands, Rapper, Holocaust-Relativierer und sonstiges profiliert. Ganz übler Typ. Da letzterer gerne mit Anwälten und Klage droht, werde ich hier auch keinen "Künstlernamen" nennen.
Aber wenn man sich mal etwas tiefer mit der Materie beschäftigt, sieht man, das da ein wirklich bösartiger, organisierter Mob am Werke ist, der anscheinend das eigene langweilige Leben aufregender macht, indem es einen Intelligenzgeminderten fertigmacht.