Ich hatte so eine Ahnung, dass der Sohn schon "etwas älter" ist.
Um so ein Ding abzuziehen braucht man eine gewisse Frechheit, die eher nicht bei Kindern zu finden ist.
Erst die Situation, dann das Handy anstellen und in dem Bewusstsein loslegen, dass man alles auf Video hat.
Im Moment krieg ich das nicht hin, Dich zu verurteilen....
Nun folgt logischerweise, wie Du schreibst, dass er Dich " in der Hand hat".
Das Spiel ist nicht nur vorüber gehend sondern endet erst wenn er es will.
Da ich mal geschieden wurde weiss ich, wann der Punkt gekommen ist, dass man den Partner einfach nur noch los werden will.
Den Punkt müsstest Du in Deiner Beziehung prüfen, erkennen. Es ist der "point of no return".
Wenn er bei Euch bereits da ist gibt es nichts mehr zu retten.
Da ich - leider - innerhalb der gemeinsamen Zeit - erpresst wurde ( ich kann nicht behaupten, dass sie es war, da ich keine Beweise habe), aber durch die Erpressung runde 100.000 Euro ( Kindesunterhalt) verloren habe, würde ich heutzutage NIE mehr darauf eingehen.
Ich fände alles besser als auf Dauer erpresst zu werden.
Auch finanziell.
Drum tu Dir den Gefallen und wäge ab.
Ich schreib Dir nicht, was Du abwägen sollst.
Aber wäge ab.
Danach wählst Du das geringere Übel, wie auch immer es aussehen mag.
Ich bin etwas unsicher, ob sich die Geschichte jemals wieder kitten lassen wird. also ob er bei Dir endgültig versch** hat.
Was auch immer er veranlasst wird sich nie mehr das Gefühl einstellen, dass Du Vertrauen haben kannst.
In Bezug auf Deinen Mann, der seinen Sohn anscheinen hofiert, hat es nun auch erhebliche Risse gegeben. Ich frag mich drum nun auch, welche Zukunft die Beziehung hat.
Das Ziel des Sohnes wird es gewesen sein, dem Vater die Beziehung nicht zu gönnen. Eifersucht. Er will ihn nicht teilen.
Wenn der Vater das so mit macht, ist er nicht der richtige für diese Beziehung, die teilbar sein muss.
Sie sollen sich dann besser gegenseitig heiraten.
Sollte bei euch Eigentum im Spiel sein, so wird Dein Mann sich langsam überlegen müssen, zu wem er steht.
Auch für ihn wird eh einiges auf dem Spiel stehen.
Aktuell tendiere ich tatsächlich dazu, Deinem Mann die Wahl zu lassen (zwischen... und).
Der Sohn wäre nicht der Grund - aber der Auslöser.