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Wohnung kaufen als Investition?

Wie meinst du das genau? Das die Preise wieder fallen?

ja, die Preise werden von den niedrigen Zinsen getrieben, wenn die Inflation steigt, muss die EZB auch den Leitzins anheben, wenn 500.000 € plötzlich nicht mehr 4.000 € pro Jahr Zinsen kosten, sondern wieder 15.000 € kann niemand mehr die überzogenen Preise zahlen …
 
EZB auch den Leitzins anheben, wenn 500.000 € plötzlich nicht mehr 4.000 € pro Jahr Zinsen kosten, sondern wieder 15.000 € kann niemand mehr die überzogenen Preise zahlen …
das stimmt so auch nicht;
wir haben unser Haus damals mit günstigen 8% finanziert, das war ganz normal und wir waren nicht die einzigen und waren auch nicht die super Verdiener,
 
Wie meinst du das genau? Das die Preise wieder fallen?
Ob Immobilienpreise steigen oder nicht hängt davon ab, wie sich die Beliebtheit der Lage entwickelt. In den letzten Jahren sind Immobilienpreise stark gestiegen, aber ob das so weiter geht kann keiner voraussagen.

Beliebt waren Innenstädte ohne Ende, weil man da bezahlter weise "was machen kann". Der Erlebnisfaktor wird befriedigt, da in Mehrparteienhäusern auf der Etage Langeweile aufkommt.

Neuerdings gibts Corona.
Ende mit Kino, Disko, Kneipe.
Ab 1Meter 50 Abstand zu Anderen fehlt der Kontakt.
Ein bisschen Durchzug, und man versteht oder riecht das Gegenüber nicht mehr.
Komplette Wirtschaftszweige siechen dahin, allen voran der Beruf der Taschendiebe.

Arbeitgeber haben , nachdem sie die Zeitarbeit zu Minilöhnen entdeckt haben, nun auf homeoffice umgestellt.
Keine Frage, es gibt keinen Anfahrtsweg für Beschäftigte, dafür tragen sie aber die anteiligen Bürokosten auch selber. Wer sonst?
Im Schnitt dürften Löhne also eher gesunken sein, als gestiegen.
Also wird mancher sich fragen, ob er per Internet auf dem Land zu günstigeren Konditionen nicht dasselbe - oder eher mehr übrig hat. Den Besuch der geliebten Institutionen kann man dann auf den Präsenztag verschieben - falls einer geöffnet hat.

Baumärkte verzeichnen aktuell Gewinne , was daran liegen dürfte, dass Leute sich mit ihrem zuhause beschäftigen.
Wer sind denn "Leute"?
"Leute" werden eher kaum Zuwanderer sein, die mit nichts ankommen.

Also betrachtet man die Nachkommen der Leute der Wirtschaftswunderzeit der 60er, als es ohne Mehrwertsteuer 19% billiger war, etwas zu kaufen.
Dass sich unter derartigen Bedingungen die Bevölkerungsdichte gesteigert hat, war abzusehen: es gab die Babyboomer.
Diese sind aber heute die Erben der Personen, die in den 60ern schon knapp erwachsen waren, und davon gibt es viele.
Die vielen haben aber unter zunehmend teureren Bedingungen nicht mehr Scharen an Kindern bekommen.
Also werden deren Erben - heute Mitte/Ende 20 - bei Erbschaften Immobilien auszahlen müssen.

Die aktuellen Mietpreise, Steuerbelastungen, Corona, Leiharbeit, Stadtliebe anstatt Landflucht und so weiter geben aber kaum noch Spielraum für Bankguthaben.

Folglich wird es absehbar viele Immobilien auf dem Markt geben, die von Alten noch... bewohnt werden, obwohl zu groß. Das Angebot vieler sterbender Babyboomer sodann wird also auf weniger Kinder verteilt werden müssen, welche das Salz in der Suppe nicht verdienen. Folge: Verkauf, Überangebot.

Spätestens wenn die Renditeberechnung von Leuten (oder Investoren) dazu führt, dass der Kauf im Ballungsgebiet bezüglich der Restlebenszeit teurer ist als zu mieten setzt das Nachdenken ein - und man verzichtet dankend.
Dass dadurch Preise nicht noch weiter steigen, dürfte klar sein.
Man muss sich dazu vorstellen, dass aktuell Immobilien gerne auch 20 Jahresnettomieten kosten, was im Mietwagenverleih 42 Euro monatliches Einkommen je 10.000 Euro-Auto entsprechen würde.
unter derartigen Bedingungen sehe ich keinen Sinn darin, heute noch überteuerte Immobilien zu erwerben, die absehbar durch Zeitablauf renoviert werden müssen, weil Leitungen verfaulen oder Dächer undicht werden.
Besser kann man dahin gehen, wo man die Hälfte verdient und die Miete 1/4 so hoch ist, da man im Leben nur rund 45 produktive Jahre hat und am Ende abgerechnet wird, was übrig geblieben ist.
 
Also wenn ich der te wäre würde ich in der Einliegerwohnung bleiben. Ich selbst lebe genau in der gleichen Situation. Habe im Elternhaus ein eigenes stockwerk mit einliegerwohnung und sehe keinen sinn darin irgendwo miete zu zahlen wo mir hier die wohnung gehört.
 
Ein Wort: Rendite

Rechne dir aus, welche realistische Rendite du bei einer Immobilie für die 7 Jahre erwartest. Unter Berücksichtigung von:
- unterstellter Wertsteigerung des Objektes
- Mieteinnahmen
- Kauf- und Verkaufsnebenkosten
- laufende Kosten
- Steuern (bei Verkauf innerhalb von 10 Jahre fällt Spekulationssteuer an)
- Renovierungs- und Instandhaltungsaufwand
- etc.

Die Rendite sollte bei einem Mietobjekt bei mindestens 5% liegen, die erhoffte Rendite eher bei 8-10%.

Bei vielen Immobilien wird heutzutage die Rendite fast nur noch über die Wertsteigerung erreicht. Die Mietrendite einer Wohnung in München ist oft unter 1%. Und das ist natürlich spannend, weil klar ist: Der Markt hängt wie ein Süchtiger an der Nadel der Wertsteigerung.

Mein Tipp: Wenn deine Rechnung auch ohne unterstelle Wertsteigerung der Immobilie zumindest positiv ist, kannst du es machen. Nicht aber wenn die Miete so gerade eben alle Ausgaben deckt.

Generell sei gesagt, dass die meisten Privatinvestoren nicht gut mit Immobilien umgehen können. Obwohl die letzten 20 Jahre sicher gute waren, machen die meisten Privatanleger nur zwischen 2 und 3% Rendite. Erschreckend: Die meisten haben keine Ahnung welche Rendite sie wirklich machen.


Der größte Vorteil eigener Immobilien ist meist nur der Hebel. Man kann heute zu fast 0% Immobilien finanzieren.

Ich persönlich stand vor vielen Jahren auch vor der Frage wie ich mein Geld anlege und habe mich damals für Aktien entschieden. Die Anlage in Aktien ist einfacher und kann ohne Klumpenrisiko gestaltet werden. Fast immer gilt aber: Man braucht einen langen Atem. Auch eine Immobilie ist meiner Meinung nach ungeeignet um Geld nur ein paar Jahr zu parken. Ich persönlich wollte auch den potenziellen Stress mit Mietern nicht. Ich bin handwerklich nicht geschickt und mir reicht es schon meine selbstgenutzte Immobilie instand zu halten.

Du kannst natürlich auch Zwischenlösungen suchen, z.B. in Immobilienfonds investieren oder REITS (das sind Immobilienaktien). Statistisch fährt der Privatanleger z.B. mit einer Vonovia Aktie besser als mit der eigenen Mietimmobilie.
 
Zum Thema Immobilienblase:

Wir erleben ja derzeit gerade eine steigende Inflation. Falls (!) das so weiter geht und die Banken seit langem wieder Zinsen erhöhen sollten, könnte das natürlich wie 2008 geschehen Immobilienpreise drücken.
Fast egal wenn man heute eine Immobilie kauft, die man über Jahrzehnte halten oder selber bewohnen will. Falls man aber darauf spekuliert eine Immobilie mit dicker Wertsteigerung zu verkaufen, könnte das schief gehen.
 
Zum Thema Immobilienblase:

Wir erleben ja derzeit gerade eine steigende Inflation. Falls (!) das so weiter geht und die Banken seit langem wieder Zinsen erhöhen sollten, könnte das natürlich wie 2008 geschehen Immobilienpreise drücken.
Fast egal wenn man heute eine Immobilie kauft, die man über Jahrzehnte halten oder selber bewohnen will. Falls man aber darauf spekuliert eine Immobilie mit dicker Wertsteigerung zu verkaufen, könnte das schief gehen.

Deshalb steckt die EZB in der Sackgasse. Auf der einen Seite die Hyperinflation (Finanzkrise) auf der anderen ein Platzen von Spekulationsblasen (Finanzkrise) ausgelöst durch steigende Zinsen. Einbrechen werden auch die Aktienmärkte. Diese sind seit Jahren heißgelaufen. Die Aktiekurse spiegeln schon lange nicht die Leistung eines Unternehmens wieder. Aufgrund der Niedrigzinsphase investieren Leute in Aktien...Angebot- Nachfrage tut den Rest. Aber z.B. VW dominiert den Automarkt nichtzu 100%, der als Begründung für die aktuellen Aktienkurse genannt werden könnte. Klar steckt in Aktienkursen auch der zukünftige Erfolg eines Unternehmens aber man sollte realistisch bleiben. Laut einigen "Analysten" wird eine Tesla Aktie bald 10.000$ und mehr kosten. Aber für was?
Tesla macht im Kerngeschäft Verluste. Tesla lebt nur vom Bitcoin und dem Verkauf von CO² Zertifikaten.
 
Deshalb steckt die EZB in der Sackgasse. Auf der einen Seite die Hyperinflation (Finanzkrise) auf der anderen ein Platzen von Spekulationsblasen (Finanzkrise) ausgelöst durch steigende Zinsen.

stimme voll zu. Die EZB und die FED haben die „Mutter aller Blasen“ ausgebrütet … witzigerweise kann es aber noch 10 oder auch 20 Jahre so weiter gehen, da es eine Frage der Massenpsychologie ist … solange alle denken, es ist alles gut, ist auch alles gut 😁
Genau aus diesem Grund trauen sich die Zentralbanken auch nicht die Blase abzubauen, denn der erste Schritt zum Ausstieg könnte genau die Panik verursachen, die alles zum Einsturz bringt.
 
Wie gesagt, ich würde es sofort machen wenn die band dir den Kredit gibt. Solltest du den kredit nicht mehr bedienen können dann kannst du immer noch die wohnung verkaufen. Also es ist immer eine winwin situation.
Verstehe deshalb nicht warum viele noch zur miete wohnen.
In spanien italien usw. Hat fast jeder eine eigentumswohnung und diese länder sind wirtschaftlich deutlich schwächer als D.
 

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