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Bin ich als Schwiegermutter eine schlechtere Oma?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 118400
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Das die Mutter evtl ein vertrautes und herzliches Verhältnis zur eigenen Mutter und evtl Vater (Familie) hat, macht es schon zur Ausnahme.
Mit dem Kindesvater ist es öfters wie man denkt, am Anfang schwierig, da muss sich ein Ablauf und das Vertrauen auch erst einpendeln. Oft übernehmen da die Frauen instinktiv und manchmal auch übertrieben das Zepter und hat weniger mit der TE zu tun. Natürlich möchte der frische Papa auch erstmal nur Frieden und keine Streitgespräche oder Stellungnahme zur Babyvergabe. Auch er muss sich erstmal in seiner neuen Rolle finden.
Und ob die halbe Bekanntschaft da ein und aus läuft wie geschildert, ist sehr fraglich.
Man sieht,hat alles seine zwei Seiten.
 
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Ich wollte nochmal etwas ergänzen: Es stimmt schon, dass es die Großeltern väterlicherseits schwerer haben. Das steht tatsächlich auch in bestimmter Lektüre. Allerdings, liebe TE, wohnt ihr ganz nah am Enkelkind. Das wird sich dadurch wieder ausgleichen. Das solltet ihr nie vergessen! Nur, weil die ST jetzt ihre Ruhe möchte und ihr enttäuscht seid, würde ich diesen Vorteil durch Wegzug nicht aufgeben. Das Enkelkind wird später bestimmt gerne und viel Zeit mit euch verbringen wollen!
 
Ich bin ehrlich entsetzt. Leute, die noch nie eine Geburt erlebt haben oder vlt. Erfahrungen mit Geburtstrauma haben maßen sich an zu sagen die ST soll sich nach 3 Monaten nicht mehr so anstellen! Selbst die liebe keinSchwiegermonster liked alle Beiträge dazu, obgleich du doch behauptet hast Verständnis für deine ST zu haben? Ahja? Wo ist das plötzlich hin?
Wer lässt bitte nach 3 Monaten die Großeltern mit seinem Baby allein spazieren fahren? Ich finde es schon frech, dass ihr sowas verlangt. Ich glaube auch nicht, dass da andere Menschen ein und aus gehen. Übertreibst du da nicht etwas? Sei bitte mal ehrlich zu dir selber.
Nach so einer Geburt ist das Wohlbefinden der Mutter das Wichtigste (neben dem Baby). Das wird oft vergessen und aberkannt in unserer Gesellschaft . Traurig. Habt ihr noch nie davon gehört, dass die Mutter erstmal ein paar Monate Ruhe braucht und die buckelige Verwandtschaft mit ihren Forderungen hinten ansteht?! Ihr werdet schon noch Kontakt zum Kind hanen, wenn es älter ist. Schade, dass ihr so fordernd seid und doch nicht so locker wie anfangs dargestellt.
Liebe Mirila,
fühlst du dich angegriffen von manchen Kommentaren?
Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass die Mitglieder ihrer eigenen Familie inkl. Cousins, Onkel, Tante sehr oft zu Besuch sind. Mit der Mutter und dem Stiefvater meiner ST verstehen wir uns gut, daher erzählen die das schon mal.
Unsere Enkeltochter schläft friedlich in ihrem Kinderwagen, was ist also so schlimm daran, dass wir Großeltern sie einfach ein bisschen spazieren fahren und so Zeit mit ihr verbringen? Ich habe Verständnis, dass meine ST unter sehr unschönen Bedingungen die Kleine zur Welt bringen musste, das hat aber doch nichts damit zu tun, dass ausschließlich unsere Familie von ihr ausgegrenzt wird.
Bei meinem mittleren Sohn hatte ich leider eine Horrorgeburt mit 25 h Wehen, Saugglocke etc. Er musste dann auch noch am 2. Lebenstag wegen einer schweren Krankheit für knapp 4 Wochen in die Kinderklinik. Ohne Baby die Klinik verlassen zu müssen, war sehr traurig für uns.
Ich kenne also sehr gut das Trauma einer solchen Situation.
 
Ja genau-Momo..
Mir kommt es so vor, als wenn Einige nur DAS lesen,was sie lesen wollen.

Hallöchen liebe TE,
Dein Thema bewegt mich, weil wir in ähnlicher Situation sind.
Ich kann alles nachvollziehen, wie Du fühlst.
Wie schon geschrieben, kannst Du andere Menschen nicht ändern.. Laßt sie machen..
Eines würde ich aber auf keinem Fall tun..und zwar aus dem Haus, das IHR gebaut habt-aus ziehen....
Das Kleine wird laufen lernen....
Bitte haltet durch und versucht, Euch das Leben so gut wie möglich zu machen-Euch andere Wertschätzungen zu holen und andere schöne Dinge zu erleben.

Liebe Grüße und unbekannterweise eine Umarmung
Vielen lieben Dank für deine herzlichen Worte. Es tut mir von Herzen leid, dass ihr in einer ähnlichen Situation seid.
Auch von mir liebe Grüße zurück und fühl dich fest gedrückt ❤
 
[...]

Wir haben unserem Sohn und damit natürlich auch unserer ST das große Haupthaus quasi als vorgezogenes Erbe überlassen, waren und sind immer da, wenn es Probleme gibt (auch in finanzieller Hinsicht). Ich möchte aber ausdrücklich betonen, dass wir daraus keinen wie auch immer gearteten Anspruch ableiten (falls das manche hier so auffassen wollen). Unsere drei Kinder sind das Wichtigste für uns, daher ist es völlig selbstverständlich, sie zu unterstützen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Unsere Enkeltochter schläft friedlich in ihrem Kinderwagen, was ist also so schlimm daran, dass wir Großeltern sie einfach ein bisschen spazieren fahren und so Zeit mit ihr verbringen?
Liebe KeinSchwiegermonster;
Das wäre mal eine sehr gefühlvolle und intime Frage-gestaltung zwischen dir und deiner ST, um wahre Gründe zu erkennen und evtl zu verstehen.
Rein logisch betrachtet müsstest du aber auch als Mutter verstehen,das gerade die frisch Geborenen einen in der Regel 4 Stunden Wach und Essensrythmus haben,der damit schon durcheinander gebracht wird.
Es kann natürlich purer Egoismus oder auch Antipathie sein,das die ST nicht so Großzügig zu Dir/euch ist.
Irgéndetwas scheint ja zwischen euch zu stehen und vllt findest den wahren Knackpunkt, wenn du dafür Sensibel bist/bleibst.
Ich halte dich auch für eine sehr symphatische Frau, doch Druck oder Unmut erzeugt das Gegenteil.
Es sei denn du wolltest eigentlich nur mal enttäuschte Luft ablassen, das ist auch Verständlich.^^
Aber doch auch teilweise weniger, wenn die ST keinerlei Mitspracherecht hier hat und es nur deine Sicht der Dinge gibt. So kommt doch irgendwann das Gefühl bei einigen Hoch,die ST etwas schützen zu wollen.
Nix für Ungut.
 
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Du hast bestimmt auch Bekannte und Verwandte, die du anderen vorziehst und mit denen du lieber Zeit verbringst. Wenn du von deiner Schwiegertochter gemocht werden willst, musst du eben an dir und an eurer Beziehung arbeiten. Von nichts kommt nichts.
Glaub mir, das habe ich von Anfang an versucht 🤷‍♀️ Mit ihrer Vorgängerin hatten wir ein sehr herzliches Verhältnis, auch wenn die Trennung leider nicht so schön war. Aber wann sind Trennungen jemals schön 😉
 
[...] Wir haben unserem Sohn und damit natürlich auch unserer ST das große Haupthaus quasi als vorgezogenes Erbe überlassen, waren und sind immer da, wenn es Probleme gibt (auch in finanzieller Hinsicht). Ich möchte aber ausdrücklich betonen, dass wir daraus keinen wie auch immer gearteten Anspruch ableiten (falls das manche hier so auffassen wollen). Unsere drei Kinder sind das Wichtigste für uns, daher ist es völlig selbstverständlich, sie zu unterstützen.
Das ist eine dünne Messers schneide.
Für euch völlig normal, die Für-Sorge und das "immer da sein" . Da träumen einige von.
Aber nicht jeder kann oder will mit soviel Fürsorge umgehen.
Vllt fasst aber deine ST indirekt "gearteten Anspruch" daraus, was sich in den Widerwillen ausdrücken könnte.
Hinzu könnte kommen,das Sie sich wünscht das ihr Mann, dein Sohn ..sich emotional mehr von seinen Mutter/Eltern löst.
 
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Unsere drei Kinder sind das Wichtigste für uns, daher ist es völlig selbstverständlich, sie zu unterstützen.
Ich finde das sehr vorbildlich von Dir, aber Unterstützung ist keine Einbahnstraße mehr, sobald die Kinder erwachsene Menschen sind. Dass Dein Sohn Dich in dieser Sache nicht unterstützt und zu feige ist (sorry), seine Frau bezüglich dieser Sache anzusprechen, hat mit gegenseitiger Unterstützung nichts zu tun.
Wir haben unserem Sohn und damit natürlich auch unserer ST das große Haupthaus quasi als vorgezogenes Erbe überlassen, waren und sind immer da, wenn es Probleme gibt (auch in finanzieller Hinsicht).
Dann hat Deine Schwiegertochter ja echt das große Los gezogen. Einen Ehemann, der nichts zu melden hat und verständnisvolle Schwiegereltern, die man schön ignorieren kann, bevor man das Erbe antritt.
Tut mir echt leid für Dich 🙁
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich möchte noch eine letzte Anmerkung machen. Ich selbst habe noch keine Ambitionen, Oma zu werden. Vielleicht kommt es noch. Momentan wäre ich auch total zufrieden damit, die Enkel irgendwann ein Stündchen spazieren zu fahren und dann wieder abzugeben. Ich denke, damit wären die TE und ihr Mann auch schon sehr zufrieden. Großeltern sind sehr stolz, das Enkelchen im Kinderwagen spazieren fahren zu dürfen. Das sollte die Schwiegertochter respektieren, auch wenn sie nicht möchte, dass sie das Frühgeborene auf den Arm nimmt und knuddelt. Das kann ich auch verstehen.

Trotzdem kann man der TE einfach nur raten, Geduld zu haben, bis das Kind etwas älter ist und die Pandemie vielleicht vorübergeht.
 

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