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Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen

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Gut, diese weiterführende Fragestellung würde sich ja erst nach der Einführung eines BGE lohnen.
Und diesbezüglich habt "ihr" ja aktuell deutlich den schwarzen Peter. Denn die Frage ist ja nicht wie viele Menschen das wollen, sondern ob damit die Einführung beeinflusst wird. Selbst wenn der gemeine Pöbel in der Mehrheit wäre, hätte dies dennoch ziemlich wenig mit einer tatsächlichen Einführung gemeinsam.
Deswegen bin ich ja ein großer Anhänger der indirekten Demokratie, wie sie in D besteht.
 
Ich bin kein Fan des BGE. Ich habe noch kein Modell gesehen, das wirtschaftlich und sozial funktionieren könnte.

Dennoch glaube ich, dass es die Zukunft ist. Wenn die Automatisierung so weiter geht, dann gibt es in 50 Jahren nur noch für wenige Menschen ein Arbeitseinkommen. Was machen wir dann?
Innovationen und technische Innovationen gibt es schon, werden Menschen denken können. Also keine Entwicklung der letzten Jahrzehnte.
Verstärkte Automatisierung fand und findet permanent statt.
 
Weil es den ein oder anderen Leser evtl. interessiert:

Es haben schon einige Menschen ein zeitl. begrenztes Grundeinkommen gewonnen. Und ein paar davon wagten so den Sprung in die Selbständigkeit.




Mich würde da tatsächlich eine Auswertung interessieren; nicht nur ob kurzfristig ein positiver Effekt da war, sondern ob die Selbständigkeit weitergeführt und ausgebaut werden konnte, ob sogar der ein oder andere Arbeitsplatz geschaffen wurde.
Studie von 100 Deutschen haben ein Jahr BGE
Weil es den ein oder anderen Leser evtl. interessiert:

Es haben schon einige Menschen ein zeitl. begrenztes Grundeinkommen gewonnen. Und ein paar davon wagten so den Sprung in die Selbständigkeit.




Mich würde da tatsächlich eine Auswertung interessieren; nicht nur ob kurzfristig ein positiver Effekt da war, sondern ob die Selbständigkeit weitergeführt und ausgebaut werden konnte, ob sogar der ein oder andere Arbeitsplatz geschaffen wurde.
Bei den ganzen Studien fehlt die Wirkung auf Bewohner, die das BGE bezahlen sollen. Das fehlt völlig in den Studien. Es wird immer nur die Ausgabenseite betrachtet, die Einnahmeseite bleibt eine Blackbox.
Die Studien betrachten auch nie die Wirkung des BGE auf Heranwachsende Menschen bzgl. schulischen Engagement und später in der Ausbildung. Warum wohl?
 
Dein Vorschlag freut den Vermögenden😋
Und die anderen schauen neidisch zu, wie Vermögenszuwächse nicht versteuert werden.
Gut das das geändert wurde.
Das schreibt ein von der Besteuerung betroffener und im Steuerrecht gut auskennender Bürger.

Ja Vermögende sind böse. Deswegen versucht der deutsche Staat ja seit Jahrzehnten zu verhindern, dass der Deutsche Bürger zu Vermögen kommt.
Da wird lieber dem italienischen und griechischen Staat geholfen. Das hat für diese Länder auch den Vorteil, dass deren Bürger nicht so viel Steuern zahlen müssen und ihre Vermögen behalten 😉
Gemessen daran, dass immer behauptet wird, die reich Deutschland ist, haben die Deutschen extrem wenig Vermögen.

Und mit Vermögen meine ich nicht Reichtum. Ich meine Möglichkeiten privater Vorsorge oder der Anschaffung einer Immobilie.

Und das fällt und jetzt auf die Füße. Während in anderen Ländern Eigenvorsorge Tradition hat, hat man sich in Deutschland immer auf das Umlage- und Rentensystem verlassen. Darin zahlen aber immer weniger ein.
Am Ende hat der Deutsche nichts.
Er hat keine eigene Immobilie wie die viele Italiener.
Keine eigenes Aktienvermögen wie viele Amerikaner.
Er hat weniger Gesamtvermögen als die Griechen.
Seine Ansprüche an Rentenkassen sind immer geringer.
...
Und nun soll das "Nichts" mit einem BGE verteilt werden.

Menschen sollten mehr haben als eine Mangelverteilung durch ein BGE. Arbeit und sparen sollte sich wirklich lohnen und es sollte möglich sein privat vorzusorgen.
 
Ja Vermögende sind böse. Deswegen versucht der deutsche Staat ja seit Jahrzehnten zu verhindern, dass der Deutsche Bürger zu Vermögen kommt.
Das habe ich nirgends geschrieben, da verwechselst du mich mit jemand anderes.
Es sollte aber so sein, dass jeder Vermögenszuwachs, der zu den sieben Einkommensarten gehört, auch entsprechend besteuert wird. Das nennt man Gleichmäßigkeit, nicht mit Gerechtigkeit verwechseln, der Besteuerung. Das sogar im Gesetz, sprich in der Abgabenordnung.
Zukünftig werden die Kapitalerträge mit dem individuellen Steuersatz und nicht mehr mit dem Pauschalsteuersatz der Abschlagssteuer besteuert. Und das ist konsequent.

Übrigens gehöre ich auch zu den Vermögenderen in D.
Die meisten Vermögenden wollen oder wissen gar nicht, dass sie gar nicht mehr zum Mittelstand gehören.
S.
https://www.iwkoeln.de/presse/press...hausen-wer-in-deutschland-vermoegend-ist.html

Es ist nicht deshalb falsch oder schlecht, nur weil es einem selbst negativ betrifft.
 
Und mit Vermögen meine ich nicht Reichtum. Ich meine Möglichkeiten privater Vorsorge oder der Anschaffung einer Immobilie.
Auch das ist einer Besteuerung zu unterwerfen, wenn daraus ein Vermögenszuwachs entsteht.
Da hilft es auch nicht, diesem dem Stempel der privaten Vorsorgr aufzudrücken.
Meine ganze Vermögensbildung dient der privaten Vorsorge. Zu was denn sonst?
 
Aber was völlig wiederspüchlich in deinem Beitrag ist: Es wird aus deiner Sicht unnützes Zeug produziert und dann schreibst du, dass man die Freiheit haben sollte, dass zu machen wozu man Lust hat. Da besteht die größere Gefahr, dass viel unnützes Zeug entsteht.

Da hast Du leider diesen Teil meines Beitrags inhaltlich nicht erfasst.

Wer sich bisher entgegen seiner Neigungen und Fähigkeiten entschied und stattdessen auf einen besser bezahlten Berufszweig setzte, weil sonst zuviel Monat übrigbleiben würde, könnte dann in einen passenderen Beruf einsteigen. Da hinge noch mehr dran, so ausführlich mag ich das aber jetzt nicht aufdröseln.

Kommt doch nicht.
Diese Diskussion zeigt eigentlich nur, wie realitätsfern die BGE-Anhänger sind.

Na, und gerade unter dem Gedanken "kommt doch nicht" kann man sich doch spielerisch auf belebendes Brainstorming einlassen.
Muss man alles so heiß essen?

Bei den ganzen Studien fehlt die Wirkung auf Bewohner, die das BGE bezahlen sollen. Das fehlt völlig in den Studien. Es wird immer nur die Ausgabenseite betrachtet, die Einnahmeseite bleibt eine Blackbox.
Die Studien betrachten auch nie die Wirkung des BGE auf Heranwachsende Menschen bzgl. schulischen Engagement und später in der Ausbildung. Warum wohl?

Welche Wirkung sollte das sein?
Jetzt finanzieren wir auch HarzIV, Sozialhilfe.

Die Wirkung auf Heranwachsende wäre ebenso unterschiedlich wie das jetzige System.
Während die einen froh wären, sich für eine zu ihnen passende Ausbildung statt für eine mit besseren Einkommensmöglichkeiten entscheiden zu können, wären andere weiterhin auf größtmöglichen finanziellen Vorteil und/oder Karrierechancen gepolt und auch die Faulpelze würde es weiter geben.

Wie sollte eine aussagekräftige Studie über etwas Nicht-Existentes möglich sein?
 
Kommt doch nicht.
Diese Diskussion zeigt eigentlich nur, wie realitätsfern die BGE-Anhänger sind.
Mir scheint es, dass du meinen Post nicht ganz gelesen hast. Es soll hier nicht auf Fronten reduziert werden. Dann können wir gleich den Thread schließen, da hier Spaltung provoziert wird, statt entweder Lösungsfindung oder ein Gedankenspiel zu betreiben. Egal ob BGE oder nicht, das wird hier nicht entschieden. Es geht doch hier mehr um das Für und das Gegen zum Thema BGE. Nicht darum einander zu beleidigen oder in Schubladen zu stecken.
 
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