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Studie zum bedingungslosen Grundeinkommen

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Die Wirkung auf Heranwachsende wäre ebenso unterschiedlich wie das jetzige System.
Während die einen froh wären, sich für eine zu ihnen passende Ausbildung statt für eine mit besseren Einkommensmöglichkeiten entscheiden zu können, wären andere weiterhin auf größtmöglichen finanziellen Vorteil und/oder Karrierechancen gepolt und auch die Faulpelze würde es weiter geben.
Das meine ich mit Realitätsverweigerung.
Heranwachsende neigen stärker als Erwachsene dazu, den Weg des geringsten Widerstandes bzw. den Weg mit geringerem Leistungsdruck zu gehen. Mit BGE werden es meiner Einschätzung nach viel mehr sein.
Ich war auch Mal Heranwachsender. BGE-Anhanger haben diese Phase möglicherweise nicht so intensiv erlebt. Diese Phase ist sehr wichtig und gehört zur Entwicklung des Menschen dazu.
 
So ist es ihr BGE-Anhänger, insbesondere hatte Ideologieglaube hat noch kein Problem gelöst, es schafft nur Probleme.
Du weißt, dass du hier meine Worte wieder falsch verstehst/auslegst? Letztendlich instrumentalisierst du schon wieder ein neutrales Aufgebot um zu Spalten. Meine Intention scheint daher wohl nicht angekommen zu sein, also nochmal: Höret auf einander zu befeuern. Das bringt nichts. Dann nutzt lieber die Zeit für was Nützliches, wenn hier nur gegenseitig beschossen wird, Kernpunkte (und eigentlich ein Großteil) des Themas übergangen werden. Nur Kritik und Anregung erweitern den Horizont. Nicht Beleidigungen und eine Debattenschlacht auf der Selbstbekundungsebene.
 
Mir scheint es, dass du meinen Post nicht ganz gelesen hast. Es soll hier nicht auf Fronten reduziert werden. Dann können wir gleich den Thread schließen, da hier Spaltung provoziert wird, statt entweder Lösungsfindung oder ein Gedankenspiel zu betreiben. Egal ob BGE oder nicht, das wird hier nicht entschieden. Es geht doch hier mehr um das Für und das Gegen zum Thema BGE. Nicht darum einander zu beleidigen oder in Schubladen zu stecken.
Mit dieser Diskussion verbinde ich auch die Idee, dass die BGE-Anhänger belegbare positive Punkte für das BGE vortragen. Ich kann da aber nicht einmal im Ansatz realistische, belastbare Dafürargumente und realistische Massnahmen der Umsetzung sehen.
Ich erwähne nur die Finanzierung durch eine weltweite Finanztransaktionssteuer. Das ist doch fern jeglicher Realitäten. Wie soll man denn auf dieser Ebene einen Meinungsaustausch führen?
 
Das habe ich nirgends geschrieben, da verwechselst du mich mit jemand anderes.
Es sollte aber so sein, dass jeder Vermögenszuwachs, der zu den sieben Einkommensarten gehört, auch entsprechend besteuert wird. Das nennt man Gleichmäßigkeit, nicht mit Gerechtigkeit verwechseln, der Besteuerung. Das sogar im Gesetz, sprich in der Abgabenordnung.
Zukünftig werden die Kapitalerträge mit dem individuellen Steuersatz und nicht mehr mit dem Pauschalsteuersatz der Abschlagssteuer besteuert. Und das ist konsequent.

Man kann durchaus darüber diskutieren ob die derzeitige Abgeltungssteuer gerecht und richtig ist.
Vieles spräche dafür die Steuer progressiv zu gestalten, damit jemand, der Millionen Kapitalerträge hat, prozentual mehr Steuern zahlen muss als jemand mit 10.000 € Kapitalertrag.

Wahrscheinlicher ist aber, dass man wie in der Vergangenheit dem Kleinanleger in die Tasche greift. Sowohl die Reform 2008 als auch die aktuelle Finanztransaktionssteuer, ist für Kleinanleger nachteilig und verschont die Dicken und die Zocker relativ großzügig.

Das ist eigentlich das Traurige bei der Kapitelbesteuerung. Alle Kleinen sind dafür, weil sie glauben, es träfe die Reichen. Am Ende wird aber der Mittelstand besteuert.
 
Du weißt, dass du hier meine Worte wieder falsch verstehst/auslegst? Letztendlich instrumentalisierst du schon wieder ein neutrales Aufgebot um zu Spalten. Meine Intention scheint daher wohl nicht angekommen zu sein, also nochmal: Höret auf einander zu befeuern. Das bringt nichts. Dann nutzt lieber die Zeit für was Nützliches, wenn hier nur gegenseitig beschossen wird, Kernpunkte (und eigentlich ein Großteil) des Themas übergangen werden. Nur Kritik und Anregung erweitern den Horizont. Nicht Beleidigungen und eine Debattenschlacht auf der Selbstbekundungsebene.
Natürlich gibt es Themen, da ist man nicht so festgelegt in der eigenen Meinung. Da ist ein Informations- und Meinungsaustausch hilfreich und sinnvoll.
Beim BGE findet aber gar kein Informationsaustausch mehr statt, weil alles schon mehrfach geschrieben wurde. Wir drehen uns im Kreis.
Meine Intention mich hier noch zu Beteiligen, besteht darin, die aus meiner Sicht absurden Argumente für das BGE zu wiederlegen und so Unentschlossene vor diesem Quatsch zu schützenn. Die BGE-Anhanger werde ich nicht in seiner Meinung beeinflussen. Diese sind in diesem Punkt für die reale Welt verloren gegangen.
 
Das meine ich mit Realitätsverweigerung.
Heranwachsende neigen stärker als Erwachsene dazu, den Weg des geringsten Widerstandes bzw. den Weg mit geringerem Leistungsdruck zu gehen. Mit BGE werden es meiner Einschätzung nach viel mehr sein.
Ich war auch Mal Heranwachsender. BGE-Anhanger haben diese Phase möglicherweise nicht so intensiv erlebt. Diese Phase ist sehr wichtig und gehört zur Entwicklung des Menschen dazu.

Vielleicht solltest Du nicht von Dir auf andere schließen?
Ichckenne das anders und einige junge Leute mit ordentlich Biss und Leistungswillen.

Die Realität ist für jeden das, was er aus seinem Blickwinkel wahrnehmen kann. Den Standpunkt etwas verlassen zu können fällt vielen überaus schwer.
 
Man kann durchaus darüber diskutieren ob die derzeitige Abgeltungssteuer gerecht und richtig ist.
Vieles spräche dafür die Steuer progressiv zu gestalten, damit jemand, der Millionen Kapitalerträge hat, prozentual mehr Steuern zahlen muss als jemand mit 10.000 € Kapitalertrag.

Wahrscheinlicher ist aber, dass man wie in der Vergangenheit dem Kleinanleger in die Tasche greift. Sowohl die Reform 2008 als auch die aktuelle Finanztransaktionssteuer, ist für Kleinanleger nachteilig und verschont die Dicken und die Zocker relativ großzügig.

Das ist eigentlich das Traurige bei der Kapitelbesteuerung. Alle Kleinen sind dafür, weil sie glauben, es träfe die Reichen. Am Ende wird aber der Mittelstand besteuert.
Genau, die Kapitalerträge sollen der normalen Progression unterliegen.
Liegt man mit seinem Grenzsteuersatz unterhalb der 25% Abschlagssteuer bekommst die mehr gezahlten Kapitalertragsteuern über die Steuererklärung zurück.

Wer in D Kapitalerträge von 10.000€ hat, gehört ganz gewiss zu den Vermögenden. Und darauf sind natürlich Steuern zu zahlen, wenn über Grundfreibetrag liegt.
Bei den andern Einkünftearten gibt es auch keinen zusätzlichen Freibetrag.
Es ist sogar so, dass auf Kapitalerträge keine Sozialabgaben liegen. Somit haben diese Einkünfte schon einen Vorteil gegenüber Lohneinkünften.
Also umgekehrt wird ein Schuh draus.

Wer 10000€ Kapitalerträge hat, gehört nicht mehr vermögensmäßig zum Mittelstand.
 
Vielleicht solltest Du nicht von Dir auf andere schließen?
Ichckenne das anders und einige junge Leute mit ordentlich Biss und Leistungswillen.
Ich habe nichts gegenteiliges geschrieben!
Aber mit BGE neigen tendenziell mehr Jugendliche dazu, die schulische Bildung zu vernachlässigen bzw. keine Ausbildung aufzunehmen.
Ich dachte ich hätte das durch die Unterstreichung des Wortes "mehr" deutlich gemacht zu haben.
 
Die Realität ist für jeden das, was er aus seinem Blickwinkel wahrnehmen kann. Den Standpunkt etwas verlassen zu können fällt vielen überaus schwer.
Da sagst du was. Manche Mitmenschen scheinen nicht nur mit Scheuklappen die Gesellschaft wahrzunehmen, sie scheinen sich mit verbundenen Augen und Ohren zu bewegen.
 
Mit dieser Diskussion verbinde ich auch die Idee, dass die BGE-Anhänger belegbare positive Punkte für das BGE vortragen. Ich kann da aber nicht einmal im Ansatz realistische, belastbare Dafürargumente und realistische Massnahmen der Umsetzung sehen.
Ich erwähne nur die Finanzierung durch eine weltweite Finanztransaktionssteuer. Das ist doch fern jeglicher Realitäten. Wie soll man denn auf dieser Ebene einen Meinungsaustausch führen?
Dann liefert man Gegenargumente. Im besten Fall hast du sogar eine Studie oder einen Verweis zur Hand. Dann ist das doch schon perfekt. Wenn sich das Gegenüber nicht einlässt, schön, deren Pech. Aber zumindest werden hier keine Gräben ausgehoben.
Wenn ich eine Studie finde, die ich nicht (subjektiv) nachvollziehen kann, geht man nicht her und beleidigt oder wettert gegen den Auftraggeber der Studie. Nein, man wiederholt und vergleicht die Studie und damit hat man das Beste gemacht und den Erkenntnisstand idealerweise sogar vorangebracht. Die Leute zu beleidigen bringt gar nichts mit sich, was auch nur ansatzweise progressiv ist. Im Gegenteil.
Im Kern also: Wenn du die weltweite Finanztransaktionssteuer für absurd haltest, nenn deine These/Sichtweise, liefere eventuell sogar vergleichbares Material (im Idealfall), aber verzichte auf das Beleidigen oder das Verdrehen des Kontextes. Das fördert nicht den deliberativen Diskurs!
 
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