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Mich kotzt alles an! (Schwangerschaft)

  • Starter*in Starter*in Elfenbeinchen
  • Datum Start Datum Start
Ich merke, Du kennst Dich aus und erkennst vor allem auch das langfristige Problem. Respekt für Deine 19 Jahre, ich habe das mit 19 so noch nicht reflektiert sondern erst mit 24.

Ich habe das zwar nie gemacht, aber ich habe einige Freundinnen, die auf ähnlich hohem Niveau auch als Escort arbeiten und ich habe es zumindest auch mal überlegt, fand deren Geschichten spannend, habe mich dann aber dagegen entschieden.

Am Ende ist es schnelles Geld aber es macht Dich auch abhängig und die meisten Frauen gewöhnen sich dann einfach an das - vermeintlich - leicht verdiente Geld.

Es macht vor allem für Dich keinen Sinn, dem Vater nicht viel Geld abzunehmen aber Dich parallel als Escort anzubieten! Warum, woher kommt diese falsche Bescheidenheit?

Ich denke, dass ich noch gar nicht so richtig realisiert habe, dass ich sein eigenes Fleisch und Blut in meinem Bauch trage. Da er bereits Kinder hat, wird er sich das bestimmt besser vorstellen können. Ich denke, dass es mir wesentlich leichter fallen wird ihn um Unterstützung zu bitten, wenn das Kind da ist. Dann wird alles greifbarer für mich. Evtl. wird der Kindspapa sogar Gefühle für das Kind entwickeln und sich von sich aus um sein Kind kümmern, ohne dass ich das von ihm verlangen muss. Ich gebe ihm erstmal ein bisschen Zeit für sich, um in Ruhe zu überlegen wie er mit der Situation umgehen möchte. Er hat gesagt, dass es ihm sehr weh tut, dass er für sein Kind nicht so gut da sein kann. Ich habe das Gefühl, dass er das Kind gerne hätte und die Situation auch als belastend empfindet.
 
Wer Unterhaltsvorschuss beantragen möchte, ist verpflichtet dazu den Vater anzugeben bzw. sich darum zu bemühen ihn ausfindig zu machen.
Das ist nicht ganz richtig.
Es ist nämlich so wenn man schwanger von einem Mann aus dem Internet ist bist du dazu verpflichtet alle Daten die du von ihm hast dem Jugendamt mitzuteilen das könnte Nickname, Plattform wo man sich kennengelernt hat und z.b auch das Geburtsdatum sein.
Dann muss du versuchen ihn ausfindig zu machen wenn es nicht klappt übernimmt das Jugendamt das und glaub mir die haben immer Erfolg.
Wenn du den Vater nicht bei der Geburt angibst wird es zum Jugendamt weiter geleitet die werden dir dann ein Besuch abstatten und mit dir darüber reden.
Und spätestens dann muss du den Namen preisgeben am sonsten wird man dich gerichtlich dazu zwingen es zu sagen.
Und das hat auch einen guten Grund dein Kind hat nicht nur das recht zu wissen wer ihr Vater ist sondern auch einen Erbanspruch.
Deswegen kann er es nicht verheimlichen.
 
Zudem könnte der Kindsvater sich aus der Sache auch einfach rauskaufen, indem er mir den Unterhalt für 18 Jahre im Voraus bezahlt. Ich persönlich würde an seiner Stelle auch auf einen Vaterschaftstest bestehen. Erfahrungsgemäß leugnen Väter, welche partout kein Kind wollen doch die Vaterschaft und hoffen bis zum Schluss darauf eben nicht der Vater des Kindes zu sein. Er hat mir sogar mitgeteilt, welche Mädchennamen er schön findet, ohne dass ich ihn danach gefragt habe. Und über meinen Bauch gestreichelt hat er mir auch sowie mir erzählt was das Kind alles braucht, was ich beachten muss usw. Ich habe nicht das Gefühl, dass er dieses Kind nicht will. Wie würdet ihr das beurteilen?
 
Das ist nicht ganz richtig.
Es ist nämlich so wenn man schwanger von einem Mann aus dem Internet ist bist du dazu verpflichtet alle Daten die du von ihm hast dem Jugendamt mitzuteilen das könnte Nickname, Plattform wo man sich kennengelernt hat und z.b auch das Geburtsdatum sein.
Dann muss du versuchen ihn ausfindig zu machen wenn es nicht klappt übernimmt das Jugendamt das und glaub mir die haben immer Erfolg.
Wenn du den Vater nicht bei der Geburt angibst wird es zum Jugendamt weiter geleitet die werden dir dann ein Besuch abstatten und mit dir darüber reden.
Und spätestens dann muss du den Namen preisgeben am sonsten wird man dich gerichtlich dazu zwingen es zu sagen.
Und das hat auch einen guten Grund dein Kind hat nicht nur das recht zu wissen wer ihr Vater ist sondern auch einen Erbanspruch.
Deswegen kann er es nicht verheimlichen.

Auf was für ein Gesetz beziehst du dich denn da bzw. wie kommst du darauf, dass die Mutter verpflichtet dazu ist den Vater ihres Kindes anzugeben? Man kann einfach angeben, dass der Vater einem unbekannt ist, dann wird in der Geburtsurkunde eben nicht der Name des Vaters eingetragen. Damit verzichtet man offiziell aber auf den Unterhaltsanspruch. Der Vater hat dann auch keine Rechte an seinem Kind.
Das Jugendamt kommt aus so einem Grund sicher nicht vorbei und selbst wenn, kann ich doch offen sagen, dass mich der Vater unterstützt, aber aufgrund seiner Ehe nicht eingetragen werden will? Denkst du die zwingen mich dazu ihn anzugeben? Sollte sich das Jugendamt tatsächlich quer stellen, werde ich ihn zu mir nach Hause einladen, sodass wir gemeinsam mit dem Jugendamt sprechen können. Er ist ein erwachsener Mann, ich kann mich durchaus mit ihm aussprechen. Warum möchtest du, dass ich so viele Dinge über seinen Rücken hinweg entscheide?
 
Er will deine Tochter verheimlichen was sagt es über ihn wohl aus?

Er hat noch zwei andere kleine Kinder, die er sehr liebt und möchte seine Familie nicht verlieren. Und wie gesagt kann man auch ein ganz schlechter Vater sein, wenn man offen zu seinem Kind steht. Findest du es so abwegig, dass ich mich versuche in seine Lage hineinzuversetzen bzw. ein Verständnis für seine Lebenssituation zu entwickeln? Ich wusste von Anfang an Bescheid darüber, dass er verheiratet ist. Er hat mir keine Liebe vorgegaukelt oder mich zur Abtreibung gedrängt. Ich bin nicht automatisch „die Gute“, wenn ich ihn offiziell als Vater eintragen lasse. Ich hatte auch die Möglichkeit gehabt das Kind abzutreiben. Meiner Meinung nach habe ich mich auf diese blöde Situation eingelassen und muss mich nun damit arrangieren, der Kindsvater und ich sitzen im selben Boot. Deshalb sollten wir alle Entscheidungen, welche sich auf das Kind beziehen, gemeinschaftlich treffen. Ich glaube, dass es nicht richtig ist irgendwelche Alleingänge zu machen. Wie gesagt habe ich mich auf sein moralisches Niveau begeben und habe nun kein Recht dazu mich über ihn zu stellen, indem ich ihn für sein Fremdgehen verurteile. Wenn man mit Fremdgehen ein Problem hat, sollte man sich gar nicht erst auf solche Menschen einlassen. Ich hätte das Kind auch abtreiben können, denn ich habe von der ganzen Situation ja von Anfang an gewusst.
 
Selbstverständlich möchte ich, dass er meine Tochter nicht dauerhaft verheimlicht. Ich verfolge aber eine Strategie um das zu erreichen. Zunächst möchte ich, dass er eine Bindung zu seiner Tochter aufbaut. Das ist wirklich das A und O. Ich möchte ihn diesbezüglich nicht unter Druck setzen, sodass er sich gefühlsmäßig überhaupt öffnen kann (Wenn Männer sich unter Druck gesetzt fühlen, machen sie nämlich häufig dicht) Er muss die Chance dazu haben sich auf die Situation einstellen zu können. Einige hier verstehen nicht, dass ich ein gutes Verhältnis zwischen ihm und unserer Tochter anstrebe. Eine Bindung basiert zum Teil auf Gefühlen, diese Gefühle erzeugt aber kein Dokument, welches seine Vaterschaft offiziell bescheinigt.
Man sollte sich immer Gedanken darüber machen, was man konkret erreichen will und wie man diese Ziele erreicht. Glaubst du, dass er eine Bindung zu seiner Tochter aufbauen wird, wenn bei ihm zu Hause die Hölle los ist? Er wird sich zurückziehen, womöglich den Kontakt abbrechen. Mit diesem Verhalten kann ich mein Ziel nicht erreichen. Wenn ich es aber schaffe sein Vertrauen zu gewinnen und er eine Bindung zu seinem Kind aufbaut, stehen die Chancen nicht schlecht, dass er von sich aus reinen Tisch macht. Ein Mensch muss von sich aus bestimmte Dinge einsehen, Zwang ist einfach unangebracht. Er wird mit Sicherheit unter der Situation leiden, mit Gewissensbissen zu kämpfen haben. Der Mann hat sich damals dafür entschieden seine Frau zu heiraten, ich war zu diesem Zeitpunkt nicht mit dabei. Es ist seine Aufgabe Dinge die er eigenständig angefangen hat auch eigenständig zu beenden. Genauso sollte er auch derjenige sein, der seiner Frau die Wahrheit erzählt. Sie hat es verdient die Geschichte von ihm zu hören.
 
Ich habe als Vertrauenslehrerin in einer Schule mit 900 Schülern schon einige ähnliche Fälle gehabt und mehrere Schülerinnen haben ihr Kind auch bekommen.

Aus der Ex-Post-Perspektive erkennt man, dass es unglaublich wichtig ist, am Anfang nicht wie der Elefant im Porzellanladen herumzutrampeln und sehr genau zu überlegen, was richtig ist.

Sich in die Ehe des Vaters einzumischen, ist keine gute Idee und schafft viel Streit, was Du als Schwangere und auch später als Mutter nicht gebrauchen kannst. Zudem steht es Dir auch nicht an.

Ein guter Tipp ist, sich rechtlich von einem versierten Anwalt beraten zu lassen, wenn der Vater bereit ist, einer Vereinbarung zuzustimmen. Die Fälle, in denen die Schülerinnen den Vater von Anfang an kooperativ mit einbeziehen, laufen dann langfristig auch am besten für das Kind ab.

In der Realität geben viele Schülerinnen keinen Vater beim Jugendamt an, teilweise, um diesen vor Unterhaltszahlungen zu schützen, teilweise, weil sie keine Kontakt mehr möchten und dafür sogar bereit sind, auf Unterhalt zu verzichten. Dass hierbei Strafen wegen Unterschlagen des Vaters ausgesprochen worden wären, ist mir nicht bekannt.

Ich wünsche Dir viel Glück bei der richtigen Entscheidung. Langfristig ist es wichtiger, einen klugen Mann als Vater zu haben, der dich moralisch und finanziell unterstützt, als einen Mann zuhause zu haben, der sein Leben nicht auf die Reihe bekommt und nur Probleme macht. Wie Ihr Euch kennen gelernt habt, finde ich dabei zweitrangig.

Ich hoffe, dass Du in ein paar Jahren gar nicht mehr so negativ auf die Situation zurück schaust, denn Kinder sind etwas tolles, auch in jungen Jahren.
 
Den Tipp, dich von einem Anwalt beraten zu lassen halte ich angesichts der Gesamtsituation für sehr sinnvoll.

Wie sehen denn deine persönlichen Zukunftspläne aus @Elfenbeinchen ?
Du hast geschrieben, dass du ein Studium anstrebst. Weißt du schon welches Fach und an welcher Uni?
 
Du solltest den Kindsvater unbedingt als Vater eintragen lassen!!!!!!

Schon aus rechtlichen Gründen und falls er es sich mit dem Unterhalt mal anders überlegt und damit das Kind, das ja nichts selbst entscheiden kann, einen Erbanspruch hat.

Warum sollte er es sich mit dem Unterhalt mal anders überlegen? Der Mann möchte nicht, dass ich mich mit Unterhaltsforderungen an das Jugendamt wende, weil seine Frau von der Sache erfahren könnte. Warum sollte jemand, der ein Vermögen von mehreren Millionen besitzt, sich weigern monatlich 1000€ für das Kind zu zahlen, wenn er damit seine Ehe gefährdet? Es wird ja wohl einen Grund haben warum er seine Frau geheiratet hat und sich nicht scheiden lassen will. Ihm geht es ja offensichtlich nicht nur um den Unterhalt, warum sollte er sich im Falle einer Scheidung plötzlich nicht mehr um das Kind kümmern wollen? Ich denke, dass er dann sogar was mit seinem Kind unternehmen würde. Ich habe eine gute Menschenkenntnis und weiß ganz genau, dass er das Kind eigentlich haben möchte. Er hat keinen Grund dazu nicht zu zahlen.
 

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