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Mich kotzt alles an! (Schwangerschaft)

  • Starter*in Starter*in Elfenbeinchen
  • Datum Start Datum Start
Warum sollte er es sich mit dem Unterhalt mal anders überlegen? Der Mann möchte nicht, dass ich mich mit Unterhaltsforderungen an das Jugendamt wende, weil seine Frau von der Sache erfahren könnte. Warum sollte jemand, der ein Vermögen von mehreren Millionen besitzt, sich weigern monatlich 1000€ für das Kind zu zahlen, wenn er damit seine Ehe gefährdet? Es wird ja wohl einen Grund haben warum er seine Frau geheiratet hat und sich nicht scheiden lassen will. Ihm geht es ja offensichtlich nicht nur um den Unterhalt, warum sollte er sich im Falle einer Scheidung plötzlich nicht mehr um das Kind kümmern wollen? Ich denke, dass er dann sogar was mit seinem Kind unternehmen würde. Ich habe eine gute Menschenkenntnis und weiß ganz genau, dass er das Kind eigentlich haben möchte. Er hat keinen Grund dazu nicht zu zahlen.

Du hast eine bewundernswerte Argumentation, die ich von anderen 18 jährigen so nicht kenne. Zudem hast Du auch völlig Recht, Du solltest ihn auf keinen Fall als Vater angeben, ohne Dich vorher über die Konsequenzen beraten zu lassen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass spätere Unterhaltsansprüche davon abhängen, ob Du ihn jetzt als Vater angibst aber das lasse bitte einen fachkundigen Anwalt beurteilen, bevor Du irgendetwas machst. Wichtig für Dich ist, Dir eine abgesicherte Zukunft mit dem Kindsvater zu verschaffen und ihn nicht unüberlegt zu verärgern, wenn Dir diese keine Vorteile bringt.
 
Den Tipp, dich von einem Anwalt beraten zu lassen halte ich angesichts der Gesamtsituation für sehr sinnvoll.

Wie sehen denn deine persönlichen Zukunftspläne aus @Elfenbeinchen ?
Du hast geschrieben, dass du ein Studium anstrebst. Weißt du schon welches Fach und an welcher Uni?

Ich habe mir gedacht, dass ich erstmal zu Hause bleibe bis mein Kind 18 Monate alt ist. Danach werde ich es in eine Kita oder zu einer Tagesmutter geben und studieren.
Ich wollte ursprünglich Medizin studieren, allerdings wäre es mir dann nicht möglich in naher Zukunft schon gutes Geld zu verdienen. Das Studium ist nämlich sehr langwierig.
Ich habe aber noch ein bisschen Zeit um mir Gedanken darüber zu machen und mich über Hilfsangebote für Studenten mit Kindern zu informieren. Vielleicht würde auch ein Fernstudium in Frage kommen.
 
Rechtlich muss er so oder so bezahlen. Dabei ist es relativ egal, wenn er verärgert ist.
Nur kann man dem Kind nicht seine Rechtsansprüche von vornherein nehmen.
Dabei muss man auch ans Kind und dessen künftiges Leben denken.
Genau so ist es ich habe eher das Gefühl das du TE eher an dich denkst und nicht daran was für das Kind das beste ist.
Deine Tochter hat einen Erbanspruch und da ist es egal was du willst oder er.
 
Rechtlich muss er so oder so bezahlen. Dabei ist es relativ egal, wenn er verärgert ist.
Nur kann man dem Kind nicht seine Rechtsansprüche von vornherein nehmen.
Dabei muss man auch ans Kind und dessen künftiges Leben denken.
Woran machst du denn fest, dass das Kind nichts erben wird? Er legt ein Sparkonto für unsere Tochter an und wird sie mit Sicherheit im Erbe berücksichtigen. Ob man sich um sein Kind kümmert oder nicht hat mit der offiziellen Vaterschaftsanerkennung nichts zu tun. Zudem möchte er ja freiwillig mehr Unterhalt zahlen, der Höchstsatz an Unterhalt liegt laut Düsseldorfer Tabelle bei 600€. Warum sollte ich ihn verärgern und damit bewirken, dass er nur die 600€ zahlt, wenn er für seine Tochter wesentlich mehr zahlen und den Kontakt zu ihr pflegen würde? Warum sollte ich meiner Tochter also den Umgang mit ihrem Vater erschweren und mich mit den 600€ zufriedengeben, wenn ich wesentlich mehr rausholen könnte? Natürlich wird er seiner Tochter mehr vererben, wenn er ein gutes Verhältnis zu ihr hat, als wenn ich ihn gegen seinen Willen als Vater eintragen lasse und damit seine Familie zerstöre. Es ist meine Aufgabe mir und meiner Tochter ein Leben aufzubauen und nicht seine Familie zu zerstören. Seine Eheangelegenheiten gehen mich absolut nichts an.
Er scheint doch mir und meiner Tochter wohlwollend eingestellt zu sein, warum soll ich das zerstören? Sollte er nicht zahlen oder sich anderweitig inakzeptabel verhalten, werde ich ihn natürlich ordentlich in die Mängel nehmen. Aber solange er weder mir noch meiner Tochter irgendwas getan hat, muss ich ihm doch nicht das Leben zur Hölle machen. Er wird im Falle einer Scheidung die Hälfte seines Vermögens abgeben müssen, da er den Großteil seines Reichtums erst im Laufe seiner Ehe angehäuft hat. Wenn die Frau von seinem Betrug erfährt wird sie sich die besten Anwälte nehmen um finanziell alles rauszuholen was geht. Er kann seine Kinder dann evtl. nur noch alle 2 Wochen sehen. Wenn man seine Kinder sonst täglich ins Bett bringt ist das hart. Zudem wird die Frau das Ganze rumposaunen. Da die beiden einen gemeinsamen Freundeskreis haben, werden sich die Freunde von ihm abwenden. Seine Eltern werden enttäuscht von ihm sein und wie das leider häufig der Fall ist wird die Frau die Kinder definitiv gegen ihn aufhetzen.
Meint ihr wirklich, dass er dann überhaupt noch die Kraft dazu hat sich auf mein Kind einzulassen? Natürlich nicht!
 
Genau so ist es ich habe eher das Gefühl das du TE eher an dich denkst und nicht daran was für das Kind das beste ist.
Deine Tochter hat einen Erbanspruch und da ist es egal was du willst oder er.

Du verstehst mich falsch.
Angenommen ich gebe den Vater meines Kindes offiziell an. Dann stehen mir monatlich 600€ Unterhalt zu und das Kind hat einen Erbanspruch. Das war‘s dann aber auch.

Wenn ich ihn nicht angebe, also mit ihm kooperiere, zahlt er wesentlich mehr Unterhalt für sein Kind und besucht es regelmäßig. Dadurch entwickelt er eine Bindung zum Kind. Das wiederum hat zur Folge, dass er bereit ist mehr in sein Kind zu investieren (Vatergefühle) und mein Kind stärker im Erbe berücksichtigt wird usw. Wenn ich mich weiterhin mit dem Vater gut verstehe, wird er mir regelmäßig Tipps geben und mich beruflich unterstützen können.
Ich denke nicht egoistisch, sondern chancenorientiert.
Sollte sich der Kindsvater nicht um seine Tochter kümmern bzw. sich an keine Vereinbarungen halten, kann ich ihn jederzeit als Vater eintragen lassen. Ich habe absolut nichts zu verlieren, wenn ich ihm zunächst eine Chance gebe unabhängig von der nicht rechtlichen Vaterschaft ein guter Vater zu sein.
 
Ich möchte diesen Mann auch nicht in den Himmel loben oder sonstiges. Aber er hat mich trotz seiner Familiensituation weder zur Abtreibung gedrängt noch versucht sich aus der Sache freizukaufen. Bei seinem Vermögen wäre das nämlich überhaupt kein Problem. Ich zwinge ihn nicht einmal dazu meine Tochter regelmäßig zu sehen, er hat von sich aus geäußert dass er sie gerne regelmäßig sehen will. Ich kann wirklich froh darüber sein, dass er Interesse an seinem Kind zeigt. Das ist in der Situation alles andere als selbstverständlich.
 
Das wiederum hat zur Folge, dass er bereit ist mehr in sein Kind zu investieren (Vatergefühle) und mein Kind stärker im Erbe berücksichtigt wird usw.
Mit anderen Worten du willst das er seine eigenen Kinder hinter geht damit deine Tochter mehr bekommt.
Ganz ehrlich ich denke du hast von Anfang an geplant die Verhütung weg zu lassen und dem Mann ein Kind unter zu jubeln damit du mit seinem Geld nichts mehr machen muss.
 
Wenn Dein Kind nicht eingetragen ist, wird es sehr schwer werden , seinen Erbteil zu bekommen.

Du bist sehr, sehr kurzsichtig. Tut mir leid.

Eure Argumentation macht so gar keinen Sinn. Ich möchte mit dem Vater kooperieren, damit mein Kind eine Bindung zu ihm aufbauen kann. Das Geld steht dabei gar nicht im Vordergrund. Ihr behauptet, dass es mir ja nur um die Kohle gehen würde, weil ich mehr an die Vater-Kind Bindung denke als an das Erbe. Tut mir leid, dass ich in Gedanken mein Kind mit seinem Vater zusammen spielen sehe und ihn mir nicht vorstelle wie er schön im Grab liegt, damit meine Tochter viel Kohle erben kann.
Ich rede von einem Vater-Tochter Verhältnis. Ihr spricht ständig über das Erbe. Wer denkt hier also an Geld?
 
Er hat Dich aber trotz seiner Familiensituation regelmäßig gepimpert und jetzt muss er eben auch rechtlich für die entstandenen Folgen einstehen.

Und zu einer Abtreibung hätte er Dich gar nicht drängen können! Wie denn auch? Das ist ja Deine alleinige Entscheidung, bei der er gar kein Mitspracherecht hat.
Ob es beim Interesse bleibt, weißt Du nicht.
Ob er bei den Zahlungen bleibt, weißt Du nicht.

Letztlich kannst Du ihn nur als Vater eintragen lassen, um Dich und das Kind, vor allem das Kind, abzusichern.

Es geht hier nicht in erster Linie um Dich!!!!! Es geht ums Kind und seine Rechte.

Das hast Du irgendwie nicht begriffen oder willst es nicht begreifen.
Ich kann ihn doch jederzeit eintragen lassen, wenn er für sein Kind nicht zahlen sollte! Wo ist das Problem? Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass er als Multimillionär nicht bereit ist mir den Unterhalt zu geben, wenn er damit seine Familie gefährdet, die er über alles liebt? Bei manchen Leuten frage ich mich ob sie überhaupt so etwas wie eine Menschenkenntnis besitzen. Der Typ ist ein erfolgreicher Unternehmer, du glaubst doch nicht ernsthaft, dass er so doof ist und nicht zahlt oder? Für ihn ist das doch nur Kleingeld!
 
Dein Kind braucht aber Geld. Vom guten Willen und Luft- und Liebe kann es nicht leben.

Du versaust ihm die Zukunft.

Wo steht denn bitte, dass der Typ nicht zahlt? Der Typ will seine Familie nicht verlieren, das ist alles. Es geht nicht darum, dass er sich um das Kind nicht kümmern will! Ich gebe Obdachlosen auf der Straße auch immer Geld, dafür brauche ich keinen Vertrag. Es gibt Menschen, die zahlen freiwillig. Aus Solidarität! Sowas kennt ihr vielleicht nicht. Das ist absolut traurig
 

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