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Wer arbeiten will, bekommt auch eine !

Wer sich zumindest eine finanzielle Notreserve schafft, hat doch schon allein deswegen weniger Stress weil er nicht bei jeder unregelmäßigen Ausgabe in Panik verfallen muss, weil er keinen Cent gespart hat.

Auch die muss man erst mal schaffen. Das ist aber schwer, wenn man quasi von der Hand in den Mund lebt.

Jobsuche genauso!

Ich habe berufstechnisch mit Bauarbeitern zu tun. Die können dann von Firma A zu Firma B wechseln. Das ist zumindest die Realität, mehr ist da nicht. Ich rede hier nicht von Theorie, sondern von dem, was passiert.

Aber wer auf dieser Stufe stehen bleibt, wird nie Erfolg haben.

Das ist natürlich wahr.
 
Ein Bekannter von mir geht nur arbeiten, weil ihn seine Frau das so möchte. Mit Hartz4 käme er fast auf die gleiche Summe. Da hätte ich auch keinen Bock auf Arbeit.



Arbeitgeber können aus vielen Gründen Verluste machen, aber bestimmt nicht aus dem Grund, weil sie ihre Angestellten zu gut bezahlen.

Regis, komm. Das stimmt doch so nicht. Du würdest Dich nicht in der sozialen Hängematte ausruhen. Du hast Ehre im Leib.

Was den zweiten Satz betrifft: Doch, das kann sehr gut sein. Die Krise in der Autobranche ist ja nicht neu. Bekannte von uns haben alle AN abgestoßen, bei denen es möglich war. Dank Mindestlohn verdienen Mitarbeiter mehr als sie selbst. Sie können nicht krank machen oder auf Arbeitszeiten beharren. Die Folge davon ist, daß diese Filiale im April geschlossen wird. Betroffen sind eine VZ und zwei TZ-Stellen sowie drei 450€-Jobs.
 
Ich bin mir fast sicher, dass das auch Maschinen übernehmen können.
Dann würde aber rauskommen, dass Maschinen höhere Kosten verursachen, also verschließt man dafür lieber Menschen.

Die Arbeiter werden bestimmt nicht die Scheiße mit den Händen aus den Klobehältern holen, wie es die "Unberührbaren" in Indien bis heute machen, sondern das ganze mit Schlauch und ggf. Hochdruckreiniger saubermachen. Gummihandschuhe und Schutzmaske kann sich bei uns auch jeder leisten, sofern nicht gleich vom AG als notwendiges Arbeitsmaterial gestellt, was der Fall sein dürfte. Stinkt halt, aber die Leute von der Müllabfuhr oder dem Klärwerk müssen das genauso abkönnen.

Ich hab übrigens auch mal in einem Häuschen gewohnt, das keinen Anschluß an die Kanalisation hatte, und wo zweimal im Jahr der Inhalt der Latrine mit so einem Eimer am langen Stiel herausgeholt wurde. Der ging dann als Dünger auf ein Feld irgendwo in der Nähe.
 
Regis, komm. Das stimmt doch so nicht. Du würdest Dich nicht in der sozialen Hängematte ausruhen. Du hast Ehre im Leib.

Es geht hier nicht um mich, liebe Angua. Ich sage nur, ich kann es verstehen und verurteile niemanden, der mit dieser bescheuerten Situation nicht einverstanden ist.

Bekannte von uns haben alle AN abgestoßen, bei denen es möglich war. Dank Mindestlohn verdienen Mitarbeiter mehr als sie selbst. Sie können nicht krank machen oder auf Arbeitszeiten beharren. Die Folge davon ist, daß diese Filiale im April geschlossen wird. Betroffen sind eine VZ und zwei TZ-Stellen sowie drei 450€-Jobs.

Bei allem Respekt, aber der Fehler liegt hier bei Deinen Bekannten bzw. an ihrem Geschäftssinn; nicht daran, weil sie den Mindestlohn gezahlt haben.
 
Es gibt Arbeiten, die müssen gemacht werden und die erscheinen den meisten wahrscheinlich als demütigend (weil sie mit Sch... zu tun haben). Bei uns in der Stadt läuft jeden Tag eine junge Frau rum, die reinigt die Straße, hebt Kippen auf und den Müll, den die Leute einfach auf die Straße schmeißen. Zu diesem Zweck zieht sie eine Mülltonne hinter sich her. Ich finde die Arbeit sinnvoll aber grundsätzlich trostlos. Vielleicht sieht sie das anders? Sie hat einen Job bei einem bekannten Reinigungsbetrieb, der hier auch die städtischen Mülltonnen leert usw. und ich gehe mal davon aus, sie hat nicht besonders viel Stress.
 
Wenn sich das lohnt, jeden Tag durch die Straße zu ziehen und den Müll aufzuheben, dann müssen da wohl recht viel Umweltschweine leben. Oder wo kommt der ganze Abfall her. 🙄 In der Stadt fahren auch regelmäßig die Kehrmaschinen, vor allem an den Montagen, weil sich über Sonntag jedesmal viel Müll im Rinnstein und an Glascontainern ansammelt. Allerdings haben die Reinigungsfahrzeuge Schwierigkeiten in den chronisch zugeparkten Straßen, wenn der Wind den Dreck unter die Autos befördert.
Ist übrigens nichts ehrenrühriges daran, sich auch mal selber nach einem Stück Abfall zu bücken und es in den nächsten Mülleimer zu befördern, wenn man gerade eine Hand frei hat. Gerade an den Stellen, wo die Straßenreinigung Probleme hat oder selten vorbeikommt. Oder plattgedrückte Dosen, die nehmen die Kehrmaschinen nämlich nicht auf.
 
Ich finde, es geht nicht darum irgendjemanden zu verurteilen, der Hartz 4 oder Grundsicherung bekommt oder arbeitslos ist. Absichtlich sind das die wenigsten.

Es geht aber auch nicht um Selbstbeweihräucherung "du armes Tucktuck, die Welt ist böse und du kannst nichts für dein Leben".

Arbeitslosigkeit ist oft ein Ergebnis einer Abfolge von Dingen:
Schlechte Qualifikation -> befristeter Vertrag -> Firma in wirtschaftlicher Schieflage -> Kündigung -> Hohes Alter -> gesundheitliche Probleme -> langfristige Arbeitslosigkeit

Das alles fällt nicht vom Himmel, sondern baut sich meist über viele Jahre auf mit aktiven oder passiven Zutun des Einzelnen.
Was hilft, ist dem einzelnen aufzuzeigen wo er etwas tun kann. Wo er vorsorgen kann. Den Spiegel vorhalten sozusagen. Am besten bevor "das Kind in den Brunnen fällt".

Am Ende ist es nicht unehrenhaft wenn alles scheitert, soziale Hilfen zu beanspruchen.
Es ist aber keine "Option". Optionen hat man im Leben viele. Arbeitslosigkeit ist das Ergebnis wenn alle Optionen scheitern.
 
Wenn sich das lohnt, jeden Tag durch die Straße zu ziehen und den Müll aufzuheben, dann müssen da wohl recht viel Umweltschweine leben. Oder wo kommt der ganze Abfall her. 🙄 In der Stadt fahren auch regelmäßig die Kehrmaschinen, vor allem an den Montagen, weil sich über Sonntag jedesmal viel Müll im Rinnstein und an Glascontainern ansammelt. Allerdings haben die Reinigungsfahrzeuge Schwierigkeiten in den chronisch zugeparkten Straßen, wenn der Wind den Dreck unter die Autos befördert.
Ist übrigens nichts ehrenrühriges daran, sich auch mal selber nach einem Stück Abfall zu bücken und es in den nächsten Mülleimer zu befördern, wenn man gerade eine Hand frei hat. Gerade an den Stellen, wo die Straßenreinigung Probleme hat oder selten vorbeikommt. Oder plattgedrückte Dosen, die nehmen die Kehrmaschinen nämlich nicht auf.


Eben, die junge Frau kommt auch dahin, wo es für die Kehrfahrzeuge zu eng ist. Es handelt sich um eine durchschnittliche Stadt mit dem durchschnittlichen Umweltschweinaufkommen😀
 
Eine schlecht bezahlte Arbeit kann sicher jeder bekommen... ich kann auch verstehen, wenn man das nicht will, aber manchmal muss man trotzdem für eine gewissen Zeit so eine Stelle annehmen bis man etwas besseres gefunden hat.
 

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