und wir beide sind traumatisiert durch unser bisheriges Leben. Durften also die Auswüchse der "Zivilisation" deutlich spüren, arbeiten auch gerade sehr an uns in Form von Therapie.
Vielmehr interessiert mich sehr, was die Menschen tatsächlich dazu veranlasst, dem Gott "Fortschritt" zu huldigen, wo so viele spüren, dass es ein falscher Gott ist....
Ich persönliche glaube nicht an übergroße Ängste sondern an Mangel an Vertrauen in das Leben.... dass man selbst es schaffen könnte, auch anders zu leben....denn dieses Vertrauen wurde den meisten von uns gar nicht mitgegeben.
Ich persönliche glaube, dass viele viele viele Menschen von der Zivilisation und all den Folgen für den Charakter des Menschen (geistige Werte zählen nicht- was zählt ist das Materielle und so wird auch ein Kind bereits erzogen- das erzeugt sehr tiefe und auch gefährliche Spaltungen...) traumatisiert sind.
Diese Traumatisierung macht die Menschen schwach und entscheidungsarm. Sie denken nicht nach, weil sie stattdessen mit der Regulierung ihrer Gefühle, ihres Alltags beschäftigt sind. Sie werden immer abhängig gehalten und finden in sich nicht die Stärke, radikal andere Wege zu gehen.
Zivilisationskrankheiten sind ja sowohl körperliche als auch geistige Krankheiten.
Es ist so markaber, dass dennoch so viele Menschen die "fortschrittliche" Medizin so huldigen.... kaum jemand sieht, dass diese nichtmal die Krankheiten heilen kann, die sie (über Umweg) selbst erschafft!
Ich mache mir auch ehrlich gesagt Sorgen.
Ich würde gern mehr verstehen, warum die jetzige Entwicklung unabdingbar sein soll...viele sagen, die stattfindende Digitalisierung und Entfremdung vom Natürlichen sei ein nur logischer Schritt in der Evolution. Nur, ich fühle das nicht...
deswegen frage ich auch hier- wie verteidigt ihr diese Welt, in der wir leben und die so offensichtlich so krank und kalt ist? Wie rechtfertigt ihr das?
Negative Erlebnisse, Traumatisierung, würde ich bei einer anderen Art zu leben nicht ausschließen. Mit der "Zivilisation" hat das nicht zwingend zu tun. Schlimmes gibt es in jeder Kultur, die Art unterscheidet sich manchmal.
Gründe, weshalb Menschen dem Fortschritt huldigen, gibt es viele.
Einflüsse der Gesellschaft, der Erziehung, Scheuklappendenken, Ängste (Mangel an ...), Bequemlichkeit, Bedürfnisbefriedigung...
Was ist der Mangel an Vertrauen anderes als Angst?
Angst, es nicht zu schaffen?
Schwach, entscheidungsarm und abhängig ist der Mensch leicht führbar, nutzbar. Das zu forcieren macht slso durchaus Sinn.
Wenn ich diesen Beitrag lese, fällt mir der Dalai Lama ein. Du könntest viel aus seinen Büchern ziehen bzw. tust das vielleicht bereits.
Warum die Entwicklung ist, wie sie ist?
Macht.
Letztlich geht es immer darum.
Blackrock mal gelesen? Empfehlenswert.
Warum sollte jemand das Bedürfnis haben, diese Lebensform zu verteidigen? Etwas zu rechtfertigen?
Ich habe nicht das Bedürfnis, jeden Irrsinn zu verstehen.
Nur mein Leben für mich so zu gestalten, dass ich damit einigermaßen im Reinen sein kann.
Um andere Menschen mache ich mir da auch keine Sorgen. Die leben ihr Leben auf ihre Weise. Was nutzt es, wenn du dir Sorgen machst über Dinge, die du nicht beeinflussen kannst?