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Moderne versus Naturvölker

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Das wundert dich ernsthaft? Die Zivilisation wie wir sie derzeit leben zerstört ihren eigenen Lebensraum und am Ende sich selbst. Es ist viel Gehirnwäsche nötig und auch sehr viel psychologisches Geschick, dies als etwas Gewinnbringendes zu verkaufen, an dem der Mensch festhalten will.

Es ist nicht Gewinnbringend. Es ist aber weitaus besser als das Leben was Du Dir mit Deinem Mann vorstellst. Aus MEINER Sicht.
 
Warum ist es nötig auszuwandern, um sein Leben zu verändern?
Ich glaube, das wird nicht als nötig gesehen, sondern es war eine Reaktion auf meinen Vorschlag bzw. meine Idee, dass man sich abseits des dichtbesiedelten Europas vielleicht in anderen Regionen besser aufgehoben fühlen könnte. Und da war mir eben Südamerika als eine Region mit vielen dünnbesiedelten Gegenden eingefallen. Es ist also nicht nötig, sondern es ist eine von mehreren Ideen.
 
Ganz persönlich empfinde ich sogar alle Varianten als für mich/uns unpassend; meinem Mann geht es ebenso.

Wir empfinden uns als Mischform. Wir fühlen uns nomadisch, aber dennoch wollen wir gern die Möglichkeit haben, bei Bedarf länger an einem Ort zu sein und uns dann auch autark um unsere Verpflegung kümmern zu können. Wir leben vegan/Vegetarisch, d.h. Jagen kommt als Nomaden für uns nicht in Betracht.

Ein Land zu kaufen, zB sagen wir in Paraguay, könnte theoretisch eine Option sein. Dies dort zu bewirtschaften. Allerdings wissen wir beide ehrlicherweise nicht, ob wir so für den Rest unseres Lebens leben wollen und können, da wir beide gerne immer neue Dinge dazu lernen, und dies auch zT nomadisches Leben erfordert bzw viel Reisen, eine gewisse Unabhängigkeit.... ideal wäre es, sein Haus und seinen Garten im Rucksack dabei zu haben. Das klingt jetzt natürlich albern....


Nein, das klingt nicht albern.

Wäre statt ein Stück Land zu kaufen da nicht ein Wohnmobil sinnvoll?
Kombiniert mit einer soliden Ausbildung in handwerklichen Berufen?

So könnte ein nomadisches Leben im eigenen Heim ermöglicht werden, finanziert durch Herstellung und Verkauf von Gegenständen sowie kurzzeitigen Anstellungen.
Und Tauschgeschäfte.

Dazu sollte man idealerweise positiv eingestellt und kommunikativ sein, neugierig auf andere Menschen, dann scheint so ein Leben gut zu funktionieren.
 
Ist dir denn bewusst, dass die Bevölkerung nur deshalb so stark ansteigt, da wir in dieser Zivilisation leben, die mit schwarzem Blut (Öl) fließt?

Wären weiterhin nur Naturvölker und kleinere Popoluationen unterwegs, hätten wir doch dieses Problem gar nicht. Mir ist nicht bewusst, dass Naturvölker damals zB Fracking betrieben oder es riesige Fischsterben gab, Quecksilbervergiftungen etc pp.

Das ist doch wirklich deutlich, dass all diese krasseren Zerstörungen Zivilisationsprobleme sind.

Wir bereits jetzt mehrfach geschrieben bin ich nicht der Ansicht, dass man die 8 Milliarden Menschen jetzt nehmen und in die Wälder werfen sollte. 🙂


Das würde jedenfalls die Bevölkerungszahlen regulieren...kleiner Anflug von schwarzem Humor.
 
Es ist eben paradox: Auch wenn es in vielerlei Hinsicht so scheint, dass wir in einer der friedlichsten und sichersten Zeit leben, die es je gab, stehen auf unserem Gewissen ZIG Millarden unschuldige Lebewesen- von Tiere über Menschen ...von Pflanzen/Bäumen/Wäldern/Gewässern ganz zu schweigen....


Dazu passend wäre für dich der Film "Die Wiese".
 
Ich glaube, das wird nicht als nötig gesehen, sondern es war eine Reaktion auf meinen Vorschlag bzw. meine Idee, dass man sich abseits des dichtbesiedelten Europas vielleicht in anderen Regionen besser aufgehoben fühlen könnte. Und da war mir eben Südamerika als eine Region mit vielen dünnbesiedelten Gegenden eingefallen. Es ist also nicht nötig, sondern es ist eine von mehreren Ideen.


So wie ich Meila lese, wurde sie nicht erst durch dich zu diesem Gedanken inspiriert.
Mich würde ihre Ansicht interessieren.
 
Wie sieht Dein persönlicher Lebensstil aus, Meila? 🙂 Ich frage freundlich interessiert - vielleicht ist die ein oder andere umsetzbare Idee dabei, die unsere moderne Welt lebenswerter macht..? 🙂

Solange maßgebliche Dinge der modernen Welt nicht grundlegend verändert werden, bin ich nicht dafür, sie lebenswerter für die Allgemeinheit zu machen.

Das versuchen all die Esoteriker, Spirituellen, Selbsthilfebücherautoren schon und ich mag es nicht. Denn es lenkt ab, sorgt wieder nur (!) für die persönliche Zufriedenheit statt sich den globaleren Problemen zu stellen.

Meine Devise ist, lösen wir die globalen Probleme, und dann werden wir automatisch zufriedener.

Eines dieser maßgeblichen Dinge ist, dass wir aufhören müssen (!!!) Raubbau an der Natur vorzunehmen und zwar um jeden Preis. Kein Fracking. Kein Abholzen der Regenwälder. Kein Abroden der Wälder nur um Massentierhaltung zu betreiben usw. Sind die Folgen, dass die Zivilisation sich halbiert, langfristig gesehen, dann ist es so. Nur ist das gemein zu sagen und politisch nicht haltbar, wäre aber das einzig richtige, was langfristig gesehen etwas ändern würde.

Jedes Mal, wenn ich bspw etwas kaufe, dann denke ich darüber nach, wie es hergestellt wurde. Was wurde benötigt, um dieses Teil herzustellen? Wieviele Menschenleben und evtl sogar Tierleben geopfert oder benutzt?
Das Problem ist, dass das sehr weh tut. Und das zweite Problem ist, dass wir nicht mehr genau wissen wo unsere Produkte herkommen. Wir oft nichtmal den Labeln trauen können, sogar "Bio"Sachen oft nicht bio sind sondern genauso zerstörerisch und korrupt sind wie andere Firmen.
Wir wissen also buchstäblich nicht was wir tun. Was eins der großen Gründe für die Entfremdung ist, und auch die anhaltende Abhängigkeit ans System.

Wie schön ist es für diejenigen, die ein Gefühl für die Dinge, mit denen sie sich umgeben, behalten können. Sei es Kleidung, Nahrung, Wohnung, Häuser, Einrichtung.
Ich fühle mich wie in einer Kunstwelt, auch wenn ich mich selbst bemühe möglichst ökologisch zu leben.


Es gibt da das Wort Energiesklave. Um Energie für einen Menschen in unserer westlichen Zivilisation am Leben zu halten, werden so und so viele (habe leider die genaue Zahl vergessen) Menschen benutzt auf der anderen Seite der Welt. Ich finde, wir sind nicht weit von der Sklaverei entfernt, vielleicht sogar mittendrin.

Diese Welt schöner zu machen ist daher nicht wirklich mein Anliegen.

Schöner geht mmE nur durch radikale Veränderung. Und dazu finde ich keine Bereitschaft im Außen.
 
Meine Devise ist, lösen wir die globalen Probleme, und dann werden wir automatisch zufriedener.

Eines dieser maßgeblichen Dinge ist, dass wir aufhören müssen (!!!) Raubbau an der Natur vorzunehmen und zwar um jeden Preis. Kein Fracking. Kein Abholzen der Regenwälder. Kein Abroden der Wälder nur um Massentierhaltung zu betreiben usw. Sind die Folgen, dass die Zivilisation sich halbiert, langfristig gesehen, dann ist es so. Nur ist das gemein zu sagen und politisch nicht haltbar, wäre aber das einzig richtige, was langfristig gesehen etwas ändern würde.





Schöner geht mmE nur durch radikale Veränderung. Und dazu finde ich keine Bereitschaft im Außen.


Mit diesen Gedanken stehst du ja nicht alleine da, nur liegt es außerhalb deines und deren Einflusses, die globalen Probleme zu lösen.

Den einschneidenden Veränderungen stehen andere Interessen im Weg, im Großen wie im Kleinen.

Um nur wieder den einen Faktor aufzugreifen:

Veränderung macht Angst. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Hält lieber am schlechten Vertrauten fest als ins ungewisse Neue zu springen, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit einer Verbesserung groß ist. Nicht umsonst gibt es in Deutschland so wenige Unternehmensgründer. German Angst.


Diese Bereitschaft zu radikalen Veränderungen wird im Außen auch weiterhin fehlen.

Also bleibt nur im Kleinen aktiv zu werden. Dein Leben entsprechend umzuorganisieren.
Wo wäre das sinnvoller als in einer Industrienation? Und dadurch andere zu inspirieren?
 
Veränderung macht Angst. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Hält lieber am schlechten Vertrauten fest als ins ungewisse Neue zu springen, selbst wenn die Wahrscheinlichkeit einer Verbesserung groß ist. Nicht umsonst gibt es in Deutschland so wenige Unternehmensgründer. German Angst.

Genau so ist es. Leider. Ich musste in meiner Nachbarschaft feststellen das die Leute lieber unendlich leiden oder sogar sterben als ihre Gewohnheiten zu ändern. Ich kann das was ich da sehe für mich nur als schlechtes Beispiel sehen wie ich es nicht haben möchte.
 
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