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Aussöhnen unter verfahrenen Umständen (Eltern)

Hallo LeonieMarie,

war die ganze Zeit stille Mitleserin, möchte aber auch gerne meinen "Senf" dazu geben. 🙂

Ich finde es ganz mutig von Dir, dass du diesen Schritt, Ausziehen und dir einen Anwalt zu nehmen, gegangen bist.
Dass deine Eltern mit einer Zwangseinweisung gedroht haben, ist ein ziemlich massiver Eingriff in deine verfassungsmäßig geschützen Rechte und definitiv ein No-Go.

Auf der anderen Seite, es ist super, dass du mit deinen Eltern eine Ausöhnung anstrebst.

Die Drohung deiner Eltern, dich zwangseinzuweisen, ist Ausdruck ihrer kompletten Hilflosigkeit. Ihre Hilflosigkeit hätten sie definitiv auch anders zum Ausdruck bringen können.

Was ich aber total positiv finde und deswegen auch denke, dass einem positiven Verlauf der Aussöhnung nichts im Wege steht, ist diese Einstellung von Dir:

Deliverance schrieb:

Zitat von Deliverance Und ich finde deine Eltern sehr kulant, ja.
Meiner Mutter war alles egal, sie hat mein Kindergeld und das Geld vom Amt einbehalten, mir keine Unterschriften für Impfungen, etc. Gegeben....ihr war es egal, dass ich ohne Kohle für Essen und Kleidung da saß. Also ja, du hast tolle Eltern 😉

Deine Antwort darauf:

Du wirst lachen, was du beschreibst haben sie jetzt aber auch ganz eiskalt durchgezogen, seit ich ausgezogen bin. Hätte ich ihnen eigentlich gar nicht zugetraut 😉 (das regt mich aber, ganz im Gegensatz zur Drohung mit der Einweisung, nicht auf, das kann ich als Sanktion akzeptieren).

Diesen Satz/ diese Einstellung von Dir, meine ich:

das regt mich aber, ganz im Gegensatz zur Drohung mit der Einweisung, nicht auf, das kann ich als Sanktion akzeptieren

Du aktzeptierst es als Sanktion. Es ist zwar nicht toll, aber ok für dich. Irgendwo schriebst du auch, eine Ohrfeige im Gefecht, wäre annehmbar, aber halt nicht diese Drohung. Da hast du auch vollkommend Recht.
Du wirkst auf mich sehr intelligent und reif. Und weißt du auch warum?
Weil du deine Eltern für ihr Verhalten im Grunde nicht verurteilst. Du verstehst die Sanktion bzgl. Kindergeld etc., du weißt, dass deine Eltern zumindest glauben handeln zu müssen.
Dabei verkennen sie, dass du ganz alleine für dich verantwortlich bist und es ist Fakt, dass man keinen Menschen zu etwas zwingen darf.

Die Frage ist, ob man das alles unbedingt zum Thema bei einer Aussöhnung machen sollte. Ich persönlich finde Nein, weil der Schwerpunkt nicht in dieser Thematik liegen sollte.
Der Schwerpunkt sollte in der Aussöhnung selbst liegen. Sich aneinander wieder nähern und nicht in irgendwelchen Vorwürfe oder der gleichen enden.
Ich bin deutlich älter als du, aber ich finde es immer noch wunderschön, wenn ich meine Eltern treffe und wir über belangloses, sowie belangvolles reden können.

Was ich aber unterstütze ist, dass du durchaus in Erwägung ziehen könntest eine ambulante Therapie zu machen. Da fällt dir definitiv kein Bein ab. Entscheide, ob Therapeut oder Therapeutin und mache dich auf die Suche. Nicht jede/jeder ist der Richtige.
Ich habe vor 2 Jahren mit einer Therapie angefangen, u.a. wegen einer Esstörung (keine Magersucht). Ich schätze die ersten 10-15 Therapiesitzungen waren gekennzeichnet durch ein: "Ich habe keine Ahnung/ Ich weiß nicht". Nicht, weil ich die Therapeutin ärgern wollte, sondern weil es einfach nicht wusste. Ich wusste nicht, wieso und weshalb. Da bist deutlich weiter als ich war, zumindest was ich aus dem Threadverlauf schließen kann.

Ich kam selbst damals nicht auf den Gedanken eine Therapie zu machen, weil ich null Krankheitseinsicht hatte. Nicht, weil ich es nicht sehen wollte, sondern weil ich es nicht sehen konnte. Eine gute Freundin hat mich (ohne Druck) dahin verleitet, sozusagen.
Ich bereue es nicht mit der Therapie angefangen zu haben. Die Gespräche haben mir geholfen zu erkennen, was mit mir überhaupt los ist. Ursachen haben ihre Wirkung, welche sich z.B. in einer Esstörung wiedergeben.

Es ist toll, dass du deinen (körperlichen) Arzt hast, mit dem du zusammen an deinem Gewicht arbeiten kannst. Es freut mich auch sehr, dass du bereits Erfolge verzeichnen konntest.

Es wäre wichtig, dass du auch an den Ursachen arbeitest.
Bei einem guten Therapeuten/Therapeutin findet die ganze Therapie auf Augenhöhe statt.
Was ich persönlich wichtig und gut finde, du entscheidest das Tempo, über was geredet wird und was du möchtest und was nicht. Denk mal darüber nach.

Zusatz an die anderen User: Alles was ich geschrieben habe, basiert auf meiner eigenen Meinung und ich werde über einzelne Punkte oder in der Gesamtheit nicht diskutieren, ausser mit LeonieMarie, falls sie die eine oder andere Anmerkung/Bemängelung haben sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Maya111


Vielen Dank dafür 🙂

Ich hätte eine Anmerkung, aber das habe ich falsch ausgedrückt, nicht du, das könnte man über meine Eltern missverstehen: Ich wollte natürlich nicht sagen, dass mir meine Eltern je eine Unterschrift für einen Arzt verweigern würden, wenn ich je nochmal eine brauchen sollte. Nur, dass sie eben jetzt das Kindergeld "disziplinarisch" einbehalten haben, als "Strafe" für das Ausreißen, obwohl sie es echt nicht selber brauchen. Aber dass ich nicht hungern oder in Lumpen leben muss, ist ihnen auch klar (obwohl ich in den letzten Monaten zum ersten Mal zu Nadel und Faden greifen musste - bin grauenhaft drin 😉).

@alle

Entschuldigung, für den langen und vermutlich für Außenstehende unverständlichen Austausch oben, aber Angua und ich hatten vor einem halben Jahr, wie sie richtig schreibt, einen "intensiven" und für mich wichtigen Austausch, der nicht so toll geendet hatte. Ich war froh, dass wir uns jetzt freundlich aussprechen konnten, und wenn sie das nur öffentlich machen wollte, dann mir auch recht.

An alle ganz vielen lieben Dank für den ganzen guten Rat.🙂 Ich melde mich natürlich am Wochenende oder kurz danach einmal, und berichte, wie das Gespräch am Samstag gelaufen ist. :-/
 
Ich hätte eine Anmerkung, aber das habe ich falsch ausgedrückt, nicht du, das könnte man über meine Eltern missverstehen: Ich wollte natürlich nicht sagen, dass mir meine Eltern je eine Unterschrift für einen Arzt verweigern würden, wenn ich je nochmal eine brauchen sollte. Nur, dass sie eben jetzt das Kindergeld "disziplinarisch" einbehalten haben, als "Strafe" für das Ausreißen, obwohl sie es echt nicht selber brauchen. Aber dass ich nicht hungern oder in Lumpen leben muss, ist ihnen auch klar (obwohl ich in den letzten Monaten zum ersten Mal zu Nadel und Faden greifen musste - bin grauenhaft drin 😉).

Hallo LeonieMarie,
ich glaube bzgl. deiner Eltern habe ich dich richtig verstanden. Höchstwahrscheinlich habe ich mich etwas ungeschickt ausgedrückt.

Ich finde, man kann aus deinen Worten rauslesen, dass dir deine Eltern sehr wichtig sind, dir viel bedeuten du aufgrund des momentanen Kontaktabruchs zusätzlich leidest.

Was wäre für dich der "perfekte" Gesprächverlauf mit deinen Eltern? Welches Ergebnis würdest du dir wünschen?
Ich schätze, dass dir eine Entschuldigung seitens deiner Eltern viel bedeuten würde, richtig?
Aber du wünscht dir sicherlich auch mehr.

lg, Maya
 
Was wäre für dich der "perfekte" Gesprächverlauf mit deinen Eltern? Welches Ergebnis würdest du dir wünschen?
Ich schätze, dass dir eine Entschuldigung seitens deiner Eltern viel bedeuten würde, richtig?
Aber du wünscht dir sicherlich auch mehr.
lg, Maya

Hi,
nein, mehr ganz sicher nicht. Eine Entschuldigung wäre schon der absolute best case, mit dem ich überhaupt nicht rechne.
Ich meine, meine Eltern haben jetzt ja auch schon geraume Zeit nur ihre eigene Perspektive, und nett gewesen sein kann die auch nicht. Mit ihrem üblichen Alarmismus, vermute ich mal stark, sie haben jetzt monatelang jeden Abend und jede Nacht auf einen Anruf vom Krankenhaus, ich wäre mit gotweißwas eingeliefert worden, gewartet. Das war zwar Unfug, aber für sie sicher real. Ich nehme an, ich werde für den ersten Teil des Gesprächs echt gute Nerven brauchen🙁. Ich wäre schon froh, wenn man das Thema für die vorhersehbare Zeit einfach ausklammern könnte.

Zu deiner Antwort: Ich habe deine Überlegung mit Therapie etwas übergangen, aber ich habe wirklich einfach ernsthaft etwas dagegen. 😉
 
Hi,
Ich wäre schon froh, wenn man das Thema für die vorhersehbare Zeit einfach ausklammern könnte.

Das glaube ich dir. Es ist mühselig und anstrengend.
Ich glaube aber, dass es schwierig wird es auszuklammern, da es erst durch dieses Thema zum Kontaktabruch gekommen ist.
Dennoch wäre es schön, wenn ihr euch einfach nur in die Arme schliessen könntet, ohne irgendein Wort verlieren zu müssen.
Ich wünsche es mir für dich, dass es so sein wird.

Ich an Stelle deiner Eltern könnte mir durchaus vorstellen, dass ich mich für so eine Drohung entschuldigen würde, ohne wenn und aber.
(Am meisten hasse ich Entschuldigungen, welche von einem "aber" gefolgt sind)
Dass einzige "Aber" was ich noch in Ordnung finden würde, wäre... "Entschuldigung für die Drohung mit der Einweisung, aber ich habe mich so hilflos gefühlt und sah in diesem Augenblick keinen anderen Ausweg.
Da wäre das "aber" noch ok.

Ansonsten kenne ich das gut von meiner Mutter bzgl. des "Alarmismus".
Meine Mutter ist die Panikerin schlecht hin. Richtig schlimm.
"Jeder Schritt" ist eine Gefahr für Leib und Leben. Ziemlich anstrengend, aber ich liebe sie trotzdem. 🙂

[Zu deiner Antwort: Ich habe deine Überlegung mit Therapie etwas übergangen, aber ich habe wirklich einfach ernsthaft etwas dagegen.

Hey, immerhin, du hast es übergangen. 🙂

Mit 17 hätte ich auch nie im Leben eine Therapie gemacht, da verstehe ich dich total.
Wobei ich in dem Alter, im Gegensatz zu dir, total unreif war.
Heute hätte ich es anders gemacht und mir sehr viel Leid dadurch erspart. Leid was danach kam, möchte aber hier im Thread nicht näher darauf eingehen.


Aber, um nochmal auf deine Eltern und das bevorstehende Gespräch zurückzukommen, ich denke nicht, dass du dir nur das "best case" erhoffst. Es ist ja mehr.
Das best case und einfach deine Eltern wieder haben, die keinen "Alarmismus" betreiben, sondern die Sache so sehen wie sie ist.
Du nimmst dich und deine Gesundheit ernst. Wäre schön, wenn sie das auch so sehen würden.
Ich habe das jetzt so verstanden, dass du am zunehmen bist, aber dein Körper noch nicht so möchte wie du es willst (was normal ist), oder?
Was ist denn dein angestrebtes Gewicht?

Ich hatte im dem Alter einen BMI von knapp unter 18. Muss zugeben, ich sah ständig irgendwo "Fettpölsterchen". Total schräg. 😀
Hatte dieses Gewicht ehrlich gesagt ziemlich lange. Ich habe mich pudelwohl gefühlt, aber so toll war es dann auch nicht. Es war ursächlich für ziemlich viele Fehlgeburten.

Ich wünsche dir, auf jeden Fall, ganz viele starke Nerven und viel Erfolg für das Versöhnungsgespräch.
Denke aber bitte daran, dass deine Eltern nur Menschen sind und vieles einfach falsch machen, ohne es böse zu meinen. (Wobei die Drohung eine Sache für sich ist).

Ehrlich gesagt überlege ich gerade selbst, wie würde ich ein so wichtiges Gespräch führen, um an das angestrebte Ziel zu kommen?
Ein "falsches Wort" und alles geht den Bach unter. Auch nicht schön.

Ganz liebe Grüße, Maya.
 
Hatte dieses Gewicht ehrlich gesagt ziemlich lange. Ich habe mich pudelwohl gefühlt, aber so toll war es dann auch nicht. Es war ursächlich für ziemlich viele Fehlgeburten.
Oh Gott, mein Beileid :wein::wein:
Ehrlich gesagt überlege ich gerade selbst, wie würde ich ein so wichtiges Gespräch führen, um an das angestrebte Ziel zu kommen?
Ein "falsches Wort" und alles geht den Bach unter. Auch nicht schön.
Ja, genau. Und diplomatisch bin ich leider echt nicht. :-/
Das war ja genau, weswegen ich eigentlich geschrieben habe, dann ist es hier ein wenig in alles Mögliche abgedriftet.
Stück Holz zum draufbeißen mitnehmen? Schon angesäuselt zum Gespräch kommen?🙄
Ernsthaft, deine Idee mit wortlos und begeistert in den Arm nehmen, ist vielleicht gar nicht das Schlechteste.🙂

Und deine Fragen:
Ich habe das jetzt so verstanden, dass du am zunehmen bist, aber dein Körper noch nicht so möchte wie du es willst (was normal ist), oder?
Ja. Ich weiß echt nicht, was davon körperlich und was psychisch ist, Hausarzt meinte, eigentlich sollte sich der Magen rein körperlich wieder an festes Essen gewöhnt haben, nachdem ich es mir schon etliche Wochen jeden Tag zumindest etwas reinzwinge, aber Experte ist der auch nicht. Ist fürs Zunehmen jetzt nicht allentscheidend, aber wäre schon nett.
Was ist denn dein angestrebtes Gewicht?
Ich möchte erstmal mich auf einen BMI von 17 zurückkämpfen und dann weiter sehen. Ist vielleicht noch kein optimaler Endpunkt, aber mehr anzuvisieren macht mich jetzt im Moment noch fertig.
 
Ja. Ich weiß echt nicht, was davon körperlich und was psychisch ist, Hausarzt meinte, eigentlich sollte sich der Magen rein körperlich wieder an festes Essen gewöhnt haben, nachdem ich es mir schon etliche Wochen jeden Tag zumindest etwas reinzwinge,

Und genau das ist das Problem: Was du betreibst ist reine Symptombehandlung, und du weißt noch nicht mal genau, was und ob du das Richtige tust. Das kann eine Weile gut gehen, aber das wirst du auf Dauer nicht durchhalten. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche.
Wichtig ist die Ursachen anzugehen und wichtig ist auch, dich an (feste) Nahrung heranzuführen, ohne dass es für dich in Zwang und Ekel ausartet.

aber Experte ist der auch nicht.

Dein Arzt ist, nach seiner Aussage, kein Experte und du im Grunde auch nicht. Daher wäre es wichtig, sich jemanden zu suchen, der von der Thematik Ahnung hat. Wärst du wenigstens offen für eine Ernährungsberatung? Da gibts durchaus auch Fachpersonal, welche sich auf Essstörungen spezialisiert haben.
 
Ich möchte erstmal mich auf einen BMI von 17 zurückkämpfen und dann weiter sehen. Ist vielleicht noch kein optimaler Endpunkt, aber mehr anzuvisieren macht mich jetzt im Moment noch fertig.

Mehr anvisieren solltest du auch jetzt noch nicht. Beim Laufen setzt man ja auch einen Schritt nach dem anderen.

Ja. Ich weiß echt nicht, was davon körperlich und was psychisch ist, Hausarzt meinte, eigentlich sollte sich der Magen rein körperlich wieder an festes Essen gewöhnt haben, nachdem ich es mir schon etliche Wochen jeden Tag zumindest etwas reinzwinge, aber Experte ist der auch nicht. Ist fürs Zunehmen jetzt nicht allentscheidend, aber wäre schon nett.

Natürlich, essen macht mehr Spass, wenn man sich nicht dazu zwingen muss.
Nicht, dass du denkst ich möchte dich zur Therapie bewegen, aber 🙂 ..
meine Therapeutin ist die komplette Spezialistin was Essstörungen angeht. Hat in diesem V
Bereich richtig viel gemacht. Ihr Wissen bezieht sich nicht nur auf die Psyche, sondern auch auf den Körper. Sie würde dir z.B. sofort sagen können, an was es liegen könnte, dass das mit dem Essen noch nicht so rund läuft.
(Das mal nur so nebenbei erwähnt 🙂 )

Jetzt aber zum wichtigsten Teil, deine Eltern. Das Gespräch steht ja bevor.
Also, auf keinen Fall ein Stück Holz mitnehmen und ja nicht angesäuselt erscheinen. 🙂

Du und deine Eltern habt ganz bestimmt das gleiche Ziel vor Augen. Du möchtest deine Eltern wieder und deine Eltern möchten Dich. Ich denke, sich einfach in den Arm nehmen, weinen... steht nichts im Wege.

Wobei, dies würde bei meinen Eltern nicht funktionieren. (Ich stelle mich in deiner Situation mit meinen Eltern vor)
Meine Mutter und ich würden uns weinend in den Armen liegen und nach einer Zeit würde mein Vater "mit dem Zeigefinger" seine Rede halten. Das würde mich unendlich traurig machen.
Aber, meine Mutter würde in sofort unterbrechen und sagen, dass das, was er sagt, jetzt alles keine Bedeutung hat und würde mich weiterhin in den Arm nehmen.
So in etwa wäre es mit meinen Eltern.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass deine Eltern dich dazu bewegen werden wollen, wieder nach Hause zu kommen. Optimal wäre es, wenn sie sagen, dass du jederzeit wieder nach Hause kommen kannst, egal wann und warum.
Ich wünsche es mir für dich.

Dennoch, du kennst deine Eltern am besten. Was denkst du was passieren könnte, also was deine Eltern sagen oder machen könnten, dass du ein Stück Holz zum draufbeißen brauchst?
Wäre wichtig, um sich auf das Gespräch besser vorbereiten zu können. Nicht im Sinne, diplomatisch zu sein, sondern dass du dich emotional darauf vorbereiten kannst. Sehr oft stehen uns Menschen, unsere Emotionen (die mit uns durchgehen) im Weg.
Dass ist z.B. auch ein Punkt, den du bei deinen Eltern mitberücksichtigen solltest.

Oh Gott, mein Beileid.

Danke Leonie, dass ist lieb von dir.

Heute habe ich einen BMI von 20 und es passt für mich. Ich fühle mich fit und beweglich. Was mir total wichtig ist.
Zusätzlich sieht es gut aus.

Ganz viele liebe Grüße an Dich, Maya.
 
Wärst du wenigstens offen für eine Ernährungsberatung? Da gibts durchaus auch Fachpersonal, welche sich auf Essstörungen spezialisiert haben.
Danke dir für die Anteilnahme. Aber schau mal, das kommt jetzt wieder entsetzlich arrogant rüber vermute ich, aber: Ich mache doch grundsätzlich nichts, wenn nicht total durchorganisiert. Ich habe Magersucht, je nachdem wie man zählt, aller-, allermindestens ein Jahr. Ich habe mich doch längst ausführlichst über alle Themen zu Ernährung mit Informationen vollgesaugt. Wenn ich jetzt wieder zu irgendeiner dusseligen Sozialpädagogin gehe, um mich über so was zu "informieren", hänge ich mich eh wieder nur an dem einen Tatsachen-Fehler auf, den sie ganz sicher machen wird, usw. Die Beratungsstelle für Essstörungen war damals schon ein Totalreinfall...
Danke Leonie, dass ist lieb von dir.
Äh, um ganz ehrlich zu sein, ist es massiv verkürzt, aber ich muss gestehen, ich habe keine Ahnung, wie man auf so eine Enthüllung angemessen reagiert. :-/ Dieses Forum ist großartig, aber genau dieses Problem habe ich hier öfter...😕
Dennoch, du kennst deine Eltern am besten. Was denkst du was passieren könnte, also was deine Eltern sagen oder machen könnten, dass du ein Stück Holz zum draufbeißen brauchst?
Mein Vater wird super lieb und nett sein, aber eigentlich etwas anderes denken, bis meine Mutter (Fr. Prof. S.....) sich kurz danach zur Stimme der unbequemen Vernunft erheben wird, um die Konversation sachlich(tm) auf das eigentliche Thema(tm ) zu bringen...:mad:

Dir auch ganz liebe Grüße!🙂
 
Danke dir für die Anteilnahme. Aber schau mal, das kommt jetzt wieder entsetzlich arrogant rüber vermute ich, aber: Ich mache doch grundsätzlich nichts, wenn nicht total durchorganisiert. Ich habe Magersucht, je nachdem wie man zählt, aller-, allermindestens ein Jahr. Ich habe mich doch längst ausführlichst über alle Themen zu Ernährung mit Informationen vollgesaugt.
Sich mit Theorie vollsaugen ist das eine und in der Lage sein, es auch praktisch umzusetzen das andere.

Wenn ich jetzt wieder zu irgendeiner dusseligen Sozialpädagogin gehe, um mich über so was zu "informieren", hänge ich mich eh wieder nur an dem einen Tatsachen-Fehler auf, den sie ganz sicher machen wird, usw.
Ernährungsberater sind keine Sozialpädagogen.

Die Beratungsstelle für Essstörungen war damals schon ein Totalreinfall...
Und weil du einmal schlechte Erfahrung gemacht hast, wirfst du gleich die Flinte ins Korn?
 

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