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Aussöhnen unter verfahrenen Umständen (Eltern)

Schau mal, das hatte ich gleich am Anfang geschrieben🙁
Das habe ich gelesen. Doch trifft es bis jetzt gar nicht zu 😕 Mal abgesehen von der einen persönlichen Differenz mit einer Userin gestern Abend, aber da hat ja bereits die Moderation eingegriffen.

2. Wenn ich nützlichen Rat haben will, vermutlich nicht, bzw. machen sie das weniger wahrscheinlich
Was bringt es dir, die halbe Geschichte zu verschweigen? Letztendlich verschonst du dich nur davor, dich mit dem eigentlichen Problem auseinandersetzen zu müssen.

b) Du kennst dich mit der Rechtslage echt nicht so gut aus,

Doch, ein wenig schon.

4. Wieso muss das unbedingt Psychotherapie sein?
Die hilft nachweislich am effektivsten. Oder gibt es denn noch andere anerkannte Therapien, die helfen könnten?

Psychotherapie ist keine Magie.
Das behauptet auch keiner.

Zugenommen habe ich ja etwas, seitdem ich ausgezogen bin, was echt einiges an Mühe gefordert hat. Das habe ich meinen Eltern auch mitteilen lassen.
Und weil du ein paar Gramm zugenommen hast, bist du jetzt gesund? 😉
Zudem: Was sollen deine Eltern mit der Information, dass du etwas zugenommen hast anfangen? Die sind doch nicht blöd. Die wissen ganz genau, dass dein eigentliches Problem damit überhaupt nicht behoben ist.
 
Das habe ich gelesen. Doch trifft es bis jetzt gar nicht zu 😕
OK, dann ist ja gut🙂
Mal abgesehen von der einen persönlichen Differenz mit einer Userin gestern Abend, aber da hat ja bereits die Moderation eingegriffen.
Endlos dankbar dafür😉
Was bringt es dir, die halbe Geschichte zu verschweigen? Letztendlich verschonst du dich nur davor, dich mit dem eigentlichen Problem auseinandersetzen zu müssen.
Meinst du, ich tue in den letzten 12 Monaten groß was anderes? :-|
[/B]Doch, ein wenig schon.
Viellleeeeeiiicht, aber bei Erwachsenen reicht Magersucht auf keinen Fall für eine Zwangseinweisung. Es braucht...
1. Akute Lebensgefahr,
2. keinerlei Krankheitseinsicht, bzw. totale Verkennung der Realität, indem sie beispielsweise sagen, dass sie beliebig lange ohne Nahrungszufuhr überleben können, und
3. keine vorhandene Patientenverfügung dagegen,
sonst ist eine Zwangseinweisung vollkommen ausgeschlossen. Keiner, dieser 3 Punkte wird bei mir vorliegen, wenn ich 18 bin. Und selbst wenn, entscheidet kein Arzt, der kann das höchstens einer Richterin empfehlen.
Die hilft nachweislich am effektivsten. Oder gibt es denn noch andere anerkannte Therapien, die helfen könnten?
Willenskraft?😕 Vielleicht mag ich ja meine Psyche ein wenig verkorkst...
Und weil du ein paar Gramm zugenommen hast, bist du jetzt gesund? 😉
Naja, ich bin 1,65 groß. Ein Kilo macht schon den Unterschied zwischen "tendenziell eher ungesund" und "Mein Gott, warum hilft keiner dem Mädchen!!!"...😉
 
Viellleeeeeiiicht, aber bei Erwachsenen reicht Magersucht auf keinen Fall für eine Zwangseinweisung.
Das ist mir durchaus bewusst 😉

Und selbst wenn, entscheidet kein Arzt, der kann das höchstens einer Richterin empfehlen.
Da hast du recht. Da habe ich mich unglücklich ausgedrückt.

Willenskraft?😕

Willenskraft braucht man so oder so - also auch mit Therapie. Allerdings könnte eine Therapie einiges erleichtern. Du bekommst während einer Therapie das Werkzeug in die Hand, um gegen die Erkrankung anzukämpfen. Verzichtest du darauf, könnte der Weg, die Krankheit zu besiegen, sehr beschwerlich werden. Und wie lange willst du es mit purer Willenskraft versuchen? 1 Jahr? 2 Jahre? 10 Jahre?

mag ich ja meine Psyche ein wenig verkorkst...
Wirklich? Wenn das so ist, dann brauchst du ja nicht gegen die Erkrankung ankämpfen.
 
Hmmm....Ich beneide dich um Deine Eltern. Sie scheinen dich sehr zu Lieben und alles tun zu wollen, um dir zu helfen, immerhin lassen sie dich auch bei deinem Freund in Ruhe.
Das ist ein unvorstellbarer Schatz 🙂
Und um einen Schatz zu erhalten, ist manchmal Dankbarkeit und Demut notwendig.

Deine Erkrankung, nun ja...Du weißt doch eh, was passiert, wenn du das nicht angehst.
So wie jeder Raucher weiß, dass Rauchen die Lungen häufig schädigt.
So wie jeder Alkoholiker weiß, was das Bierchen mit der Leber macht.
Und trotzdem denkt sich jeder: "MIR passiert das nicht!".
Es gibt keinen Grund, warum du es nicht alleine schaffen solltest- klar geht das.
Aber mit Hilfe ist es einfacher.

In deinem Alter hatte ich eine Esstörung, PTBS, schwere Depressionen und eine generalisierte Angststörung.
Ich habe erst mit 18 Hilfe gesucht und Mann, war das sinnlos.
Ich musste lange Jahre suchen, bis ich die passende Hilfe bekommen habe....
Ich wünschte, ich hätte viele Dinge früher gewusst. Das hätte mir einige Jahre an Elend erspart.
Jetzt habe ich "nur" noch die PTBS und ab und an mal depressive Episoden, es war schwer und ist es auch heute noch.

Leonie, Psychotherapie ist wirklich keine Magie - aber sie kann dir weiter helfen und dein Leben retten. Wenn es dir passt, kannst du die Hilfe immer noch beenden....
 
Wirklich? Wenn das so ist, dann brauchst du ja nicht gegen die Erkrankung ankämpfen.
Leonie, Psychotherapie ist wirklich keine Magie - aber sie kann dir weiter helfen und dein Leben retten. Wenn es dir passt, kannst du die Hilfe immer noch beenden....
Schaut mal, das ist alles total lieb und nett, es geht nur einfach total an meinem Leidensdruck vorbei.🙂


Bis auf die Lage mit meiner Familie habe ich mein Leben gerade ganz genau so, wie ich es haben möchte. Gut, ohne das Ganze wäre ich sicher nicht so früh ausgezogen, aber unter dem Strich finde ich das auch so eigentlich gar nicht schlecht.


Das mit meinen Eltern war vor ein paar Monaten ganz furchtbar, dann habe ich das Problem - aus meiner Perspektive - gelöst.
Ich hatte nur nicht gedacht, dass das in der Form der absolute Endzustand in der Beziehung sein würde. Ich habe Bange, dass das nicht irgendwie im nächsten Jahr geklärt werden kann und danach finde ich es irgendwie nicht mehr dasselbe.
 
Das mit meinen Eltern war vor ein paar Monaten ganz furchtbar, dann habe ich das Problem - aus meiner Perspektive - gelöst.
Ich hatte nur nicht gedacht, dass das in der Form der absolute Endzustand in der Beziehung sein würde. Ich habe Bange, dass das nicht irgendwie im nächsten Jahr geklärt werden kann und danach finde ich es irgendwie nicht mehr dasselbe.

Du kannst Dir sicher sein, dass dieser Zustand Deine Eltern sogar noch mehr belastet als Dich. Also kann ich Dir nur erneut raten, Dich so schnell wie möglich mit ihnen zu versöhnen. Manchmal muss man in solchen Dingen auch seinen Stolz für einen Moment vergessen.

Wie Du mit Deiner gesundheitlichen Situation umgehst ist Deine Sache. Dass Du das Problem als solches wahrnimmst ist ja schon mal ganz gut. Da ich mich selber mit dem Thema Ernährung beschäftige (allerdings nicht aus medizinischer, sondern sportlicher Sicht), kann ich Dir raten, Dir kleine Ziele zu setzen, die Du dann Monat für Monat "abarbeiten" kannst. Führe auch eine Art Logbuch, wo Du Deine Fortschritte aufzeichnen kannst.

Ich wünsche Dir viel Erfolg.
 
Also kann ich Dir nur erneut raten, Dich so schnell wie möglich mit ihnen zu versöhnen. Manchmal muss man in solchen Dingen auch seinen Stolz für einen Moment vergessen.
Danke dir nochmal.🙂
Und ich weiß. Aber wie? Von meiner Seite aus ist es zugegeben auch nicht unproblematisch, aber Stolz trifft es eigentlich nicht so ganz. Mehr übelste Wut und absoluter Horror 😱
 
Du bist wütend, weil Du zutiefst gekränkt wurdest, das hat zwar auch etwas mit Stolz zu tun, tut hier aber weiter nichts zur Sache...

Ich kann Dich nur auf meinen ersten Post in diesem Thread erinnern, einen besseren Tipp habe ich leider auch nicht...

Aber ich denke Du solltest zuerst mit Deiner Mutter sprechen, Mütter sind in der Regel etwas nachgiebiger.
 
Die TE hat hier geschrieben, dass sie das Problem im Griff hat und auch schon etwas zugenommen hätte.
Da ich das nicht nachprüfen kann und es mich auch nichts angeht, muss ich ihr das nunmal glauben...
 
Ich kann Dich nur auf meinen ersten Post in diesem Thread erinnern, einen besseren Tipp habe ich leider auch nicht...

Ja, danke dir. Habe jetzt erstmal eine sehr lange Email geschrieben. Bin gespannt, aber pessimistisch :-/

@Schroti:

Du, ich verstehe echt, dass das für dich ein Reizthema ist, nach dem, was du erzählt hast🙁.
Deine Geschichte passt halt eben gar nicht. Wenn der Junkie 4 Monate später bei der Freundin immer noch junkt, dann stand er ja 4 Monate vorher noch nicht kurz vor dem Tod. Eine Bedrohung mit so etwas Extremen wie einer Zwangseinweisung wäre dann nicht einfach nur "unverschämt", sondern sogar hart an der Grenze zur Kriminalität.
Und ruhig sein erwarte ich wirklich von niemand in meinem Umfeld (ich habe ein ziemlich dickes Fell🙂), aber Gewaltfreiheit schon, von jedem und immer eigentlich.😉
 

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