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Geschäftsführer stellt mich vor versammelter Mannschaft bloß + meine Reaktion

Hallo Husch, du bist meine Heldin!!!
Ich gratuliere dir zu deinem Mut! Egal was jetzt passiert.
 
Lalelu, ich finde deine Einstellung auch obrigkeitshörig. In meinem threar warst du auch immer auf der Seite der Aggressoren, hast ihr Verhalten verteidigt und meines bemängelt und meine Wahrnehmung angezweifelt. Wenn man hier eine Anfrage stellen, ist das alles andere als hilfreich, denn es hilft in keinster Weise, die Machtverhältnisse zu hinterfragen.
 
Ich habe mal in einer großen Fabrik gearbeitet. Deren Chef sah im weissen Schutzanzug wie jeder andere. Ihn kannte auch nicht jeder persönlich. Eines Tages umarmte ihn ein Arbeiter, und frage ihn, wer bast dau dann? Stunde später bekam ich einen Anruf, ab morgen kommt Herr X nicht mehr...
 
Ich kann nicht beurteilen, ob sie wegen dieser Sache gekündigt wird. Ich kann mir gut vorstellen, dass es ein unangenehmes Gespräch mit dem Vorgesetzten geben wird. Oder sogar eine Abmahnung. Ich glaube kaum, dass auf der Arbeit jemand Verständnis für ihre Reaktion hat. Ich hätte das auch nicht, weil es einfach völlig überzogen ist.

Übrigens hat der Geschäftsführer deeskalierend auf ihre Unverschämtheit reagiert, indem er nämlich ruhig geblieben ist und sie nur böse angstarrt hat. Wäre interessant zu hören, wie es denn weiter ging.
ICH hätte mir das auch auf keinen Fall gefallen lassen.

Es ist doch nicht so , dass man der Depp für alles im Betrieb ist.

Und es gibt Grenzen. Und diese wurden hier eindeutig überschritten.

Auch gesetzlich. Spätestens als man die TE für private Zwecke eingespannt hat.
 
Gut, dass du so gekontert und nicht nur stumm dagesessen hast.

Du hast ihn doch am Telefon bereits gefragt, ob er außer den Tellern noch etwas braucht.

Dann hätte der Halbgott auch mal den Mund wegen des Bestecks aufmachen können.

Außerdem hat er dich vor seiner flammenden Rede schon angeherrscht und muss nicht noch einen draufsetzen, indem er dich vor versammelter Mannschaft vorführt.

Sein ganzes Verhalten war unverschämt. Er kommandiert dich ungefragt ab, sein Essen hochzuschleppen und auch noch deine Kollegen zu bedienen. Vielleicht hättest du sie noch füttern sollen, damit der Herr zufrieden ist 🙄

Wenn alle anderen ihm in den Hintern kriechen, dann musst du es ihnen nicht gleichtun.

Er hat einen Denkzettel verdient.
 
Lalelu, ich finde deine Einstellung auch obrigkeitshörig. In meinem threar warst du auch immer auf der Seite der Aggressoren, hast ihr Verhalten verteidigt und meines bemängelt und meine Wahrnehmung angezweifelt. Wenn man hier eine Anfrage stellen, ist das alles andere als hilfreich, denn es hilft in keinster Weise, die Machtverhältnisse zu hinterfragen.

Ich nehme hier nicht alles für bare Münze, was die User schreiben, nenn mich ruhig kritisch. Wenn jemand erzählt, die Leute sind hinter mir her, klingt das einfach paranoid. Hinterfragen darf man das ja anscheinend nicht, dann fühlen sich die Leute angegriffen. Kein besonders erwachsenes Verhalten. Wenn du natürlich den Kopf gestreichelt bekommen willst oder Bestätigung, dann darfst du nicht öffentlich posten.

Es gibt eine große Spanne zwischen "obrigkeitshörig" und "unverschämt". Da wäre noch "angemessen" und "sachlich". Und das sollte man eigentlich auf der Arbeit wissen. Was bringt der TE hier jetzt ihr Verhalten? Das Zurückgekeife? Sie bekommt mit Sicherheit noch einen auf den Deckel. Und das nur, weil sie sich einmal hat gehen lassen und noch stolz auf das Verhalten ist.

Dein letzter Satz ist ziemlich unverständlich. Den kapiere ich in dieser Form nicht.
 
In mir melden sich da mehrere Stimmen zu Wort:


Die Vernünftige sagt "das gehört zu Sekretariatsaufgaben dazu, in kleiner Kanzlei vermutlich als Selbstverständlichkeit gesehen, ebenso wie Kaffeekochen und Spülen.
Beider Verhalten war nicht richtig.".

Die Feministin ruft da gleich "Sexismus!".

Die Aufsässige schreit " Ja, genau, lass dir das nicht gefallen!".

Die Angepasste meint "Er sitzt am längeren Hebel, unüberlegt gehandelt. Zudem entstammt er einer Generation, der völlig selbstverständlich von ihren Sekretärinnen der A... hinterhergetragen wurde und vermutlich hielt ihm zuhause die Frau den Rücken frei. Er ist es nicht gewohnt sich selbst um solche Banalitäten kümmern zu sollen.".


Insgesamt scheint es mir unterschiedliche Vorstellungen zu geben, was zu deinem Aufgabenfeld gehört. Du empfindest viele deiner Tätigkeiten als "Drecksarbeit".
Für die Kanzlei wiederum scheint die Übernahme dieser Tätigkeiten selbstverständlich, sonst hätte es dazu im Vorfeld Klärungsbedarf gegeben, also wäre dies beschrieben und nachgefragt worden.

Was ist denn die "Drecksarbeit"?
Druckerpapier, Büromaterial, besorgen und verstauen?
Kaffee kochen und spülen?

Das wird bei Sekretärinnen, Steuerfachangestellten sehr häufig vorausgesetzt.
Wer sollte diese Tätigkeiten deiner Meinung nach ausführen?

Ein Unternehmen denkt wirtschaftlich.
Die Zeit eines Anwalts ist teurer als deine Zeit.
So betrachtet erscheint das nur logisch.

Betrachtest du es aus feministischer Sicht, wirst du argumentieren, dass in der Regel jeder 2 Hände hat und sich seinen Kaffee selbst kochen kann.

Bei zu schweren Lasten könntest du um Hilfe bitten.

Wenn dieser Geschäftsführer das Bedürfnis hat, dich vor versammelter Mannschaft abzukanzeln, sagt das etwas über ihn aus.
Eine ruhige Antwort, dass du ein klärendes Gespräch unter 4 Augen begrüßt hättest statt es auf diese Weise hier einfließen zu lassen, wäre auch für ihn auch ein Affront gewesen, doch besser als sich auf der gleichen emotionalen Ebene wie er zu bewegen.
Da sind wohl zwei Hitzköpfe aufeinandergetroffen.

Wenn die Aufgabenstellung für dich so gar nicht passt, solltest nach etwas anderem suchen. Vorfall hin oder her. Bist du noch in der Probezeit? Dann wird dir die Entscheidung vielleicht abgenommen
 
Was ist denn die "Drecksarbeit"?
Druckerpapier, Büromaterial, besorgen und verstauen?
Kaffee kochen und spülen?

Das wird bei Sekretärinnen, Steuerfachangestellten sehr häufig vorausgesetzt.
Wer sollte diese Tätigkeiten deiner Meinung nach ausführen?

Also ich bin als Buchhalterin bzw. als alleinige kaufmännische Verwaltung tätig.

Ich bestelle natürlich auch fehlendes Material, koche Kaffee, wenn ich Zeit dazu habe. Spülen müssen wir nicht, wir haben eine Spülmaschine. Hätten wir keine würde ich mich auch weigern ständig den Spüldienst zu übernehmen.

Aber es gibt durchaus Dinge, die ich nicht tun würde und werde. Ich werde nicht putzen beispielsweise.

Und es gibt auch durchaus die eine oder andere Aufgabe, bei der ich gefragt wurde, ob ich die auch noch übernehmen könnte und bei denen ich erklärt habe , dass ich das nicht tun werde. Jetzt nicht, morgen nicht gleich und im nächsten Leben auch nicht.

Zuerst ist meine Hauptaufgabe die Verwaltung , dann kommt alles andere und dann gibt es eben auch Dinge, die ich aus Prinzip nicht machen will und auch nicht tue.

Aber nur den Dreck zu machen und sich dann auch noch anmeckern zu lassen, dass würde ich nicht tun und mir auch nicht gefallen lassen.
 
TE, ist das die Steuerkanzlei, bei der du seit Januar bist, oder habe ich da was falsch gelesen?

Ich verstehe dich so, dass du von Anfang an Arbeiten machen solltest, die du nicht machen wolltest, weil eher Hiwi-Tätigkeiten oder "Depp vom Dienst"-Sachen. Für die Geschäftsleitung oder Vorgesetzten gehörte das aber zu deinen Aufgabengebieten, wenn ich das richtig verstehe.

Diese Situation ist nun mal eskaliert, weil der Geschäftsführer dir eine Aufgabe gegeben hat (Geschirr), für die du dich nicht zuständig fühlst und die du eigentlich nicht machen wolltest, außer Klärung, es sind 50 Teller vorhanden.

Wenn du insgesamt so unzufrieden mit der Stelle bist, dann solltest du dich wegbewerben. Oder du kommunizierst klar, was du als deinen Aufgabenbereich ansiehst und welche Tätigkeiten du auf keine Fall mehr machen willst. Natürlich kannst du das auch weiterhin schlucken, was du als Ungerechtigkeit ansiehst und dann hoffen, dass es beim nächsten Mal eben nicht eskaliert.
 

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