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Geschäftsführer stellt mich vor versammelter Mannschaft bloß + meine Reaktion

Sie hat doch geschrieben, dass sie das auch noch machen musste, obwohl 5 Azubis dumm rumstanden. Also hat sie es nur unter Protest gemacht. Ich kann mich über jeden Pippifax aufregen oder ich kann Kleinigkeiten klaglos übernehmen, bei denen man sich nichts abbricht.

Richtig, wenn es denn Kleinigkeiten wären, hätte ich, wie vorher schon erwähnt, kein Problem damit. Ich bin bestimmt die Letzte, die "nein" sagt, wenn es darum geht, irgendwo auszuhelfen. Aber bei mir bestehen locker 80-90% meines Arbeitstags aus solchen Aufgaben - und das ist weder richtig noch fair.

Vor allem, wie ich in meinem anderen Thread geschrieben habe, wird sowas weder im Vorstellungsgespräch noch im Arbeitsvertrag erwähnt. Im Gespräch ist es immer die "superspannende, vielseitige Stelle" und im Arbeitsvertrag ist vermerkt, dass man auch zu anderen "zumutbaren Aufgaben" herangezogen werden kann - und schon ist der AG fein raus - denn was unter "zumutbar" fällt, sieht ja jeder anders.
 
Aber wahrscheinlich hätte der Geschäftsführer ohne große Mühen auch da das Haar in der Suppe gefunden...
Ja, scheint mir auch so, dass der Geschäftsführer ein penibler Meckerer ist, der immer eher das Haar in der Suppe sucht und findet, um jemanden bloßstellen zu können. Bei so jemandem arbeiten zu müssen, stelle ich mir als sehr problematisch vor.
 
Dann muss man sich eben weg bewerben. Hilft doch alles nichts. Du fühlst dich ausgenutzt und schlecht behandelt und dann kommt nach Monaten der Knall.

Und "zumutbar" ist offensichtlich ein extrem schwammiger Begriff. Dann musst du beim nächsten Mal im Vorfeld schon klären, was alles für Tätigkeiten darunter fallen könnten.
 
@ Husch

Nochmals die Frage:

Warum bewirbst Du Dich nicht einfach woanders?


Sorry, total überlesen. Ich bin schon dabei, mich neu zu bewerben. Aber da mir sowas ja nicht zum ersten Mal passiert ist, dass man Bürokauffrau wohl mit "Mädchen für alles" gleichsetzt, wird es mit häufigerem Stellenwechsel halt auch nicht leichter, was Neues zu finden. Auch wenn ich es plausibel erklären kann, dafür muss man es ja erstmal ins Bewerbungsgespräch schaffen.
 

Sorry, total überlesen. Ich bin schon dabei, mich neu zu bewerben. Aber da mir sowas ja nicht zum ersten Mal passiert ist, dass man Bürokauffrau wohl mit "Mädchen für alles" gleichsetzt, wird es mit häufigerem Stellenwechsel halt auch nicht leichter, was Neues zu finden. Auch wenn ich es plausibel erklären kann, dafür muss man es ja erstmal ins Bewerbungsgespräch schaffen.


Hast du eine Reaktion zu der Feier bekommen?
 

Sorry, total überlesen. Ich bin schon dabei, mich neu zu bewerben. Aber da mir sowas ja nicht zum ersten Mal passiert ist, dass man Bürokauffrau wohl mit "Mädchen für alles" gleichsetzt, wird es mit häufigerem Stellenwechsel halt auch nicht leichter, was Neues zu finden. Auch wenn ich es plausibel erklären kann, dafür muss man es ja erstmal ins Bewerbungsgespräch schaffen.
Aber wenn Dir sowas öfters passiert, dann stimmt ja was nicht.

Definierst Du nicht klar , was Du Dir vorstellst? Fragst Du nicht genau nach, was für Aufgabenfelder die Arbeitsstelle beinhaltet?
 
Ich kenne sowas aus einem ehemaligen Betrieb leider auch - zwar nicht von mir, aber wir hatten auch eine Empfangskraft, die ebenfalls alles machen musste, wofür der Rest keine Lust hatte. Das ging sogar so weit, dass sie die Toiletten saubermachen musste, als die Putzfrau mal krank war. Wahrscheinlich liegt das häufig daran, das ein Aufgabenbereich von gewöhnlichen Bürokaufleuten nicht so klar definiert ist. Ein Buchhalter beispielsweise macht halt Buchhaltung. Aber eine Bürokauffrau wird gerne als Allrounder gesehen, der überall einspringen muss wenns brennt.
 
@ Husch: Beim Lesen des Textes sind mir mehrere Stellen aufgefallen, wo du die Situation hättest entspannen können und allen zeigen können, dass du über die Kompetenz verfügst, Probleme zu lösen, unabhängig davon, wer jetzt Schuld hat.


- Wenn mir jemand sagt, dass ich mich um das Geschirr kümmern soll, dann ist es für mich auch klar, dass ich auch mal nach den Gläsern und dem Besteck schauen soll.
- Auch beim Hinstellen der Teller hätte ich kurz nachgeschaut, ob noch was fehlt bzw. ob alles in geforderter Menge verfügbar ist.
- Es hatte sich beim Rausschöpfen des Essens doch sicherlich abgezeichnet, dass das Besteck schneller ausgehen wird, als die Teller. Spätestens da hätte ich einen Kollegen/Azubi dazu gebeten entweder kurz in die Kantine (oder in die Küche) zu rennen um Besteck zu holen oder jemanden bitten, der das Essen weiter austeilt, während du Besteck holst.


Da du das nicht erwähnt hast, gehe ich davon aus, dass du auch nicht versucht hast, diese Situation zu retten. Als Arbeitgeber sehe ich nur die mangelnde Problemlösungskompetenz und ich würde auch nie auf die Idee kommen, die höherwertigere Aufgaben anzuvertrauen. Letztendlich ist das alles wahrscheinlich ein Teufelskreis. Du bekommst nur die "Drecksarbeit" und hast dadurch wenig motiviert mehr als das Nötige zu tun. Die Vorgesetzten sehen die mangelnde Bereitschaft und die Weitsicht und wollen keine anspruchsvolleren Aufgaben übergeben. Hier möchte ich niemandem die Schuld geben und ich kann auch nicht beurteilen, wer damit angefangen hat. Aber da du in der Nahrungskette in eurer Kanzlei ganz unten stehst, würde ich dir raten, diesen Teufelskreis zu durchbrechen. Sei es denn, indem du andere von dir überzeugst, dass du andere Aufgaben übernehmen kannst oder indem du dich anderweitig orientierst.


Dass das Verhalten des Geschäftsführer nicht angemessen war versteht sich meiner Meinung nach von selbst. So geht man als aktive oder passive Führungskraft einfach nicht mit Mitarbeitern um. Genauso fand ich aber dein Verhalten nicht angemessen gegenüber von einem Geschäftsführer, aber wie er in den Wald hinenschreit... 🙂
 

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