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Geschäftsführer stellt mich vor versammelter Mannschaft bloß + meine Reaktion

Wie bitte? TE hat absolut richtig gehandelt, Resepekt! Ich hätte mich das niemals getraut. Der Typ ( Seniorchef) scheint von der alten Schule zu sein und hat sich einen bediensteten gesucht, nicht mit te 🙂..

Fand ich super, HUT AB!
 
Geh zu, hör mir auf, sie war sie doch schon vorher zu gut dazu, Akten von A nach B zu bringen. Völlig überraschend sind die Sachen schwer vom Gewicht her.
Das tut aber eine Bürokauffrau in einer Steuerkanzlei. Sie wurde eben nicht eingestellt als Steuerfachangestellte oder Buchhalterin, sondern als Bürokauffrau.
Ich habe inzwischen die restlichen Posts durchgelesen...oh Gott.

Die TE leidet ein bißchen an Selbstüberschätzung.

Was entsetzt dich denn so an den letzten Posts?

Die TE ist keine ungelernte Hilfskraft, sondern gelernte Bürokauffrau.

Wie der Beruf schon aussagt, gehören zu ihrem Job Bürotätigkeiten und keine Handlangerdienste, die jeder unerfahrene Trottel verrichten kann.

Schon gar nicht ist es ihre Pflicht, sich von ihrem abgehobenen Chef zur Küchenhilfe degradieren zu lassen und auch noch zur Krönung des Ganzen, vor versammelter Mannschaft, blamiert zu werden.

Irgendwann ist mal das Maß voll. Wenn sie weiter alles stillschweigend hinnimmt, kann sie demnächst noch die Kanzleiräume putzen, weil sie ja NUR Bürokauffrau ist.
 
Was entsetzt dich denn so an den letzten Posts?

Die TE ist keine ungelernte Hilfskraft, sondern gelernte Bürokauffrau.

Wie der Beruf schon aussagt, gehören zu ihrem Job Bürotätigkeiten und keine Handlangerdienste, die jeder unerfahrene Trottel verrichten kann.

Schon gar nicht ist es ihre Pflicht, sich von ihrem abgehobenen Chef zur Küchenhilfe degradieren zu lassen und auch noch zur Krönung des Ganzen, vor versammelter Mannschaft, blamiert zu werden.

Irgendwann ist mal das Maß voll. Wenn sie weiter alles stillschweigend hinnimmt, kann sie demnächst noch die Kanzleiräume putzen, weil sie ja NUR Bürokauffrau ist.
Ich frage umgekehrt: Welchen Status hat eine Bürokauffrau in einer Steuerkanzlei? Das Buchen der Unterlagen, die sie transportieren muß, fällt anscheinend nicht in ihren Leistungsbereich. Sie hat auch einen Schreibtisch, ansonsten könnten die Kollegen kein Geschirr darauf abstellen. Also nur und ausschließlich Hiwi-Dienste scheinen es nicht zu sein, die Husch da macht.
Aber daß sie so ziemlich von Anfang an sich nicht genug wertgeschätzt fühlte (ich habe das zuerst gar nicht realisiert, daß die TE schon öfter hier gepostet hat, ich wollte sogar darauf verweisen), war mir nicht so ganz klar. Was denkt sie denn, wer das macht? Es wird doch kein Busboy dafür eingestellt. Sie kann sich immer und jederzeit wegbewerben, falls ihr etwas nicht passt. Die paar Monate müssen nicht einmal im Lebenslauf auftauchen.

Aber das, was sie gemacht hat, war *ohne Worte*.
Das, was der Senior gemacht hat, war ebenfalls ohne Worte. Nur hat der sein Arbeitsleben hinter sich.
 
Geh zu, hör mir auf, sie war sie doch schon vorher zu gut dazu, Akten von A nach B zu bringen. Völlig überraschend sind die Sachen schwer vom Gewicht her.
Das tut aber eine Bürokauffrau in einer Steuerkanzlei. Sie wurde eben nicht eingestellt als Steuerfachangestellte oder Buchhalterin, sondern als Bürokauffrau.
Ich habe inzwischen die restlichen Posts durchgelesen...oh Gott.

Die TE leidet ein bißchen an Selbstüberschätzung.

Ich wüsste nicht, was das mit Selbstüberschätzung zu tun hat, wenn man hinterfragt, wieso man als gelernte Kraft mit Zusatzqualifikationen ständig nur Hiwijobs aufgebrummt bekommt, weil die Geschäftsführung meint, man hätte mal wieder einen Dummen gefunden, der dafür zuständig zu sein hat. Ich habe weder schlechte Abschluss- noch Arbeitszeugnisse und kenne es eher so, dass für unliebsame Aufgaben Azubis herangezogen werden, die dann beispielsweise das Catering abholen oder die Post wegbringen.

Ich kenne auch niemanden aus meinem Freundes- oder Bekanntenkreis, dessen Aufgabengebiet bei der Arbeit so wenig abgesteckt ist, dass man sie für jeden Mist heranziehen kann - und da sind einige Bürokaufleute dabei. Klar kann man sagen "Das liegt an dir", ist vermutlich auch so. Ich bin zu gutmütig und erwecke bei jedem sofort den Eindruck "Mit DER kann man das machen, die wehrt sich nicht."

Ich muss aber auch dazusagen, dass ich nach meiner Einstellung, oft mitbekommen habe, dass die Fluktuation bei meiner aktuellen Stelle in der Vergangenheit schon enorm hoch war und man im Schnitt nach 1-2 Jahren eine neue Besetzung brauchte, weil die alte keinen Bock mehr auf diesen Job hatte. 😀

Tja und dann war das Maß eben in dem Moment voll, als der Seniorchef meine Hilfe herabgewürdigt und so getan hat, als hätte ich die ganze Feier versaut. War mit Sicherheit ein ungünstiger Zeitpunkt, aber je länger ich drüber nachdenke, desto weniger bereue ich es.

Es kommt im Übrigen auch drauf an, wie oft man für derlei Aufgaben herhalten muss. Wenn man "mal" schwere Kartons mit dem eigenen Auto zur Post bringt - ok. Wenn man "mal" die Spülmaschine ausräumt, auch ok. Aber nicht jeden Tag und das gleich mehrfach, während der Rest der elitären Belegschaft mir noch ihr schmutziges Geschirr mit Kaugummiresten auf der Untertasse auf den Schreibtisch knallt, als wäre ich eine billige Küchenhilfe. Dafür hätte ich keine Ausbildung gebraucht, sondern hätte mich direkt als Hilfskraft irgendwo bewerben können. Natürlich ist eine normale Bürokauffrau nicht mit einem Buchhalter oder einer Steuerfachangestellten gleichzusetzen - was m.E. aber nicht heißt, dass man deswegen automatisch der A*sch vom Dienst ist.

Und ja, Kartons mit Akten / vollgestopften Buchhaltungsordnern SIND schwer. So schwer, dass sich selbst der DHL-Mensch geweigert hat, das Zeug zu uns in den 3. Stock zu schleifen, sondern mich gebeten hat, es unten abzuholen. Die Dinger wiegen zwischen 20 und 40 Kilo und in der Kanzlei gab es tatsächlich mal einen Hiwi, den Sohn einer Angestellten, der zu dem Zeitpunkt arbeitslos war, der mehrfach die Woche vorbeikam, um die Akten zu verteilen, eben weil das keine Arbeit für eine Frau ist. 😉

 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn dich das so stört und einige Punkte sind ja wirklich nicht besonders toll, vor allem die schweren Kartons, warum sprichst du das nicht an, dass du das nicht kannst? Dann bitte darum, dass das anders geregelt wird, weil du als schwache Frau das nicht kannst.

Das gleiche gilt für die Spülmaschine. Mach eine Ansage, dass das Geschirr woanders abgelegt werden soll. Aber du lässt dir das monatelang gefallen, bis es dann zum Knall kommt bei einer Feier!

Du hast bei der Feier, weil du keinen Bock hattest, wegen dem Besteck nicht mitgedacht und es hat dich nicht gekümmert. Du warst dir zu fein, das Baguette zu schneiden, was nun wirklich kein Drama ist. Also von wegen Hilfe hast du da echt nur das Nötigste getan und selbstständig gedacht hast du auch wenig. Der Seniorchef hat es vor versammelter Mannschaft auf den Punkt gebracht, was nicht zum guten Ton gehört, denn für ihn hast du seine Feier versaut. Kein Pluspunkt für dich. Und dein Zurückgekeife war unprofessionell.

Dann ist eben die Fluktuation auf deiner jetzigen Stelle hoch. Die Frage ist doch, willst du die behalten oder willst du da weg? Und was sagt dein Vorgesetzter zu deinem Verhalten?
 
@Husch

Die Frage ist ja tatsächlich, warum Du Dich nicht einfach auf eine andere Stelle bewirbst.
 
Du warst dir zu fein, das Baguette zu schneiden, was nun wirklich kein Drama ist.
Solche Aussagen wiederum würden mich nerven. Was heißt "zu fein" im beruflichen Kontext? Es gibt nun mal Aufgaben, für die man zuständig ist, und Aufgaben, für die man nicht zuständig ist. Mit "zu fein" kann man im Prinzip jeden diskreditieren, der eine Aufgabe nicht übernehmen möchte, für die er eigentlich gar nicht zuständig ist. Es gibt viele Tätigkeiten, die an sich kein großes Drama sind, aber letztlich ist halt doch nicht jeder Mitarbeiter für alle Aufgaben zuständig, auch wenn sie kein großes Drama sind.

Ich bin nicht dabei gewesen und kann die genauen Umstände nicht beurteilen, würde aber nicht der Threaderstellerin unterstellen, für irgendwas "zu fein" gewesen zu sein.

Wie gesagt: bei uns würde die Vorbereitung einer solchen Veranstaltung entweder unter der Rubrik "freiwillige Mithilfe" laufen. Dann würde man aber sicher bei einem Fehler nicht heruntergeputzt werden, sondern alle würden sich freuen, dass jemand mithilft. Oder sie wäre professionell organisiert, aber dann würde es von Leuten erledigt, die offiziell dafür zuständig sind. Die könnte man natürlich auch dafür belangen, wenn etwas schief läuft.
 
Solche Aussagen wiederum würden mich nerven. Was heißt "zu fein" im beruflichen Kontext? Es gibt nun mal Aufgaben, für die man zuständig ist, und Aufgaben, für die man nicht zuständig ist. Mit "zu fein" kann man im Prinzip jeden diskreditieren, der eine Aufgabe nicht übernehmen möchte, für die er eigentlich gar nicht zuständig ist. Es gibt viele Tätigkeiten, die an sich kein großes Drama sind, aber letztlich ist halt doch nicht jeder Mitarbeiter für alle Aufgaben zuständig, auch wenn sie kein großes Drama sind.

Ich bin nicht dabei gewesen und kann die genauen Umstände nicht beurteilen, würde aber nicht der Threaderstellerin unterstellen, für irgendwas "zu fein" gewesen zu sein.


Sie hat doch geschrieben, dass sie das auch noch machen musste, obwohl 5 Azubis dumm rumstanden. Also hat sie es nur unter Protest gemacht. Ich kann mich über jeden Pippifax aufregen oder ich kann Kleinigkeiten klaglos übernehmen, bei denen man sich nichts abbricht.
 
Ich kann mich über jeden Pippifax aufregen oder ich kann Kleinigkeiten klaglos übernehmen, bei denen man sich nichts abbricht.
Ich kann auch tausend Kleinigkeiten übernehmen, bei denen mir nichts abbricht (normalerweise bricht einem nichts ab, keine Sorge). Aber es würde gar nicht verlangt werden, höchstens darum gebeten. Und dann läuft es unter "freiwilliger Mithilfe". Da wird niemand vor versammelter Mannschaft heruntergeputzt, wenn dabei etwas schief läuft.

Ich muss zugeben, beim Lesen dieses Threads lerne ich meinen Arbeitsplatz erst richtig zu schätzen....
 
Ich kann auch tausend Kleinigkeiten übernehmen, bei denen mir nichts abbricht (normalerweise bricht einem nichts ab, keine Sorge). Aber es würde gar nicht verlangt werden, höchstens darum gebeten. Und dann läuft es unter "freiwilliger Mithilfe". Da wird niemand vor versammelter Mannschaft heruntergeputzt, wenn dabei etwas schief läuft.

Ich muss zugeben, beim Lesen dieses Threads lerne ich meinen Arbeitsplatz erst richtig zu schätzen....


Richtig. Es ging beim Runterputzen auch nicht darum, dass sie das Baguette falsch aufgeschnitten hat. Aber wahrscheinlich hätte der Geschäftsführer ohne große Mühen auch da das Haar in der Suppe gefunden...
 

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