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Kopftuchverbot für kleine Kinder bis zur Pubertät!

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Und worin bestanden die Probleme, also wozu muss es ein Sarg sein und warum
erst nach 48 Stunden,
wenn keine Feuerbestattung statfindet wäre doch jeder
zeit eine exhumierung möglich.

Hat das nicht damit zu tun, dass man früher sichergehen wollte, dass jemand auch wirklich tot ist? Heutzutage kann man wohl den Tod zweifelsfrei mit medizinischen Mitteln feststellen, aber früher konnte man z.T. ein Koma nicht vom Tod unterscheiden, und es war zur Bestattung noch Lebender gekommen.
 
Ich bin bass erstaunt über die Vergleiche teilweise hier.

Was hat ein Neoprenanzug oder ein Käppi mit einer Verschleierung zu tun, einem religiösen Symbol, aus welchem Männer dieser Religion teilweise ableiten, es sei ok, eine unverschleierte Frau zu VERGEWALTIGEN? Das Kopftuch, Niqab oder Burka sind keine modischen Accessoires oder Sportbekleidung.

Man muss doch mal bei den Problemen bleiben statt immer zu relativieren. Was soll das denn? Hier wurde jahrzehntelang hart gekämpft für die Gleichberechtigung und plötzlich ist es ok, wenn manche Leute ihren Töchtern, Schwestern oder Frauen ihre Kleidung, Lebensweise und Wert aufzwingen?

Nein, nicht jede Frau wird gezwungen und nicht jede Frau schlecht behandelt. Aber verdammt nochmal, die Beratungsstellen sind voll mit den Frauen, die es werden und das auf dieser religiösen Basis. Darüber muss man reden dürfen. Ohne das über Baseballkappen referiert wird.

Nochmal: ich bin bei einem Verbot selbst kritisch ob der Effizienz und Durchführbarkeit. Das Problem fängt schon viel früher an.

Eben, das Problem ist nicht das Stückche Stoff, sondern die Geisteshaltung, die sich mitunter dahinter verbirgt. Die Unterdrückung der Frau wird nicht dadurch beendet, indem man das Symbol der Unterdrückung verbietet. Die Unterdrückung ist ja an sich in unserem Land sowieso schon verboten: Ziel müsste es also sein, unsere gesetzeslage so wie sie bereits ist endlich durchzusetzen. Ein Kopftuchverbot hilft dabei nicht. Wohl aber Maßnahmen zur Integration, Bildung, aufklärung und notfalls auch zum Schutz dieser Frauen. DAS wären die nötigen Maßnahmen: Sobald die durchgesetzt sind, wäre es im Grunde völlig egal, ob eine Frau ein Kopftuch trägt oder nicht.

Es geht eben nicht um das Stückche Stoff. Jedoch: Rein rechtlich gesehen: Wie sollte ein Kopftuchverbot denn aussehen, das auch WIRKLICH dafür sorgt, dass der Unterdrückung der Frauen ein Riegel vorgeschoben wird? Das klappt nicht- der Weg muss ein anderer sein!
 
Eben, das Problem ist nicht das Stückche Stoff, sondern die Geisteshaltung, die sich mitunter dahinter verbirgt. Die Unterdrückung der Frau wird nicht dadurch beendet, indem man das Symbol der Unterdrückung verbietet. Die Unterdrückung ist ja an sich in unserem Land sowieso schon verboten: Ziel müsste es also sein, unsere gesetzeslage so wie sie bereits ist endlich durchzusetzen. Ein Kopftuchverbot hilft dabei nicht. Wohl aber Maßnahmen zur Integration, Bildung, aufklärung und notfalls auch zum Schutz dieser Frauen. DAS wären die nötigen Maßnahmen: Sobald die durchgesetzt sind, wäre es im Grunde völlig egal, ob eine Frau ein Kopftuch trägt oder nicht.

Es geht eben nicht um das Stückche Stoff. Jedoch: Rein rechtlich gesehen: Wie sollte ein Kopftuchverbot denn aussehen, das auch WIRKLICH dafür sorgt, dass der Unterdrückung der Frauen ein Riegel vorgeschoben wird? Das klappt nicht- der Weg muss ein anderer sein!

Wenn - wie du schreibst - die unterdrückung (der frau) in unserem land eh schon verboten ist, sollte dann das symbol der Unterdrückung nicht erst recht auch verboten werden?
Ist ja unlogisch sonst...
 
Bildung und Integration wird aber von unserer Seite aus gewährleistet. Das nützt aber doch nichts wenn Familienclans dies trotzdem unter sich ausmachen.

Wie mit dem lustigen Messerverbot. Eine entsprechende Gesetzeslage fällt immer nur den braven Bürgern auf den Wecker weil es dann wieder neue Regelungen gibt an die sie sich halten müssen. Den kriminellen juckt das nicht weil er sowieso macht was er will.
 
Das wäre der beste weg und vor allem einer der auch
funktioniert, dauert aber leider sehr lange und würde
auch bedeuten das wir jetzt erstmal damit leben müssen,
was viele aber nicht wollen.

Wenn wir nicht wollen , wollen die auch nicht usw. das
kann lange gehen.🙁

Ich weiß garnicht, ob es so lange dauern würde: Gerde Kinder und Jugendliche entwickeln sich ja bei der richtigen Förderung sehr schnell zu eigenständigen Persönlichkeiten und wenn man sie dazu anhält und sie unterstüzt, ihren Weg zu gehen und sich notfalls auch gegen einengende Traditionen zu stellen, bzw diese zu hinterfragen, kann das mitunter sehr schnell gehen.
Bei einer normalen Sozialisation ohne Zwang und ohne Isolierungsmöglichkeit, lernen die jungen Leute doch sehr schnell. Schlimm ist halt die Bildung von Paralellwelten, in denen sich dann eigene Regeln bilden und in denen unsere Gesetze garnicht ankommen: Dagegen kann man aber etwas tun: Es kostet halt geld und klingt nicht so reißerisch: DH es zieht beim Volk nicht so.
 
Und ich mag es auch total, wenn bei allem mit dem GG gewedelt wird und das dies oder jenes angeblich dagegen verstoßen würde. Welcher Paragraph ist das, Kasio? Kannst du uns da bitte mal mit ein paar Einzelheiten amüsieren?

Mir ist nämlich kein Passus bekannt der verhindern soll, dass kleine Mädchen geschützt werden vor familiärer Diskriminierung in Form von Indoktrination in Bezug auf Kultur, Tradition- sowie Religionszwänge im Rahmen einer Kleiderordnung.

Vielleicht verwechselst du das GG aber mit der Scharia? Das könnte natürlich sein.😉

Es ist die Religionsfreiheit.

Wie ich bereits ausgeführt wurde, wurde das Gesetz wonach Lehrerinnen im Amt kein Kopftuch tragen dürfen ja auch aufgrund des GG gekippt. Warum sollte das bei Kindern und Jugendlichen dann anders sein?

Du scheinst Deinerseits das GG mit der Scharia zu verwechseln und im übrigen ist es ja meine Sache wie lange ich mich wo im Internet unterhalte.
 
Ich weiß nicht, ob es meiner einseitigen Wahrnehmung geschuldet ist, aber meinem Eindruck nach funktioniert die Integration bei der zweiten Generation schwarzafrikanischer Jugendlicher besser. Jedenfalls beobachte ich hier in München relativ häufig schwarze Kinder und Jugendliche, die perfekt Deutsch ohne Akzent sprechen, mit gleichaltrigen Deutschen zusammen unterwegs sind, um z.B. gemeinsam zum Sport zu gehen oder Schulstoff durchzugehen. Würde ich nicht hinsehen, sondern nur hinhören, würde ich die unterschiedliche Herkunft gar nicht bemerken.
 
Dazu kommt, es ist nicht mit perfekt deutsch sprechen getan. Die Einstellung ist das Problem und die erkennt man nicht am Akzent.

Das wollte ich auch nicht bestreiten, aber mir war halt aufgefallen, wie muttersprachlich die Kinder meistens deutsch sprechen.

Bei dem Thema bewegt man sich irgendwie ständig auf dünnem Eis, merke ich grade...
 
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