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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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Oder ist das wieder so ein Ding von ossischen Schulen? 😀

Nein, Ethik hat es auch bei uns an der bayrischen Schule gegeben. Allerdings war ich aufgrund meiner katholischen Einstufung in den katholischen Religionsunterricht einsortiert worden. Ich kann mich nicht mehr erinnern, ob ich eine Wahl gehabt hätte, jedenfalls stand das damals in meiner Familie nicht zur Diskussion (vermutlich aus Konformitätsgründen, damit die Nachbarn nichts zum Tuscheln hatten).
 
Ich kann mich echt nicht erinnern, dass es als Wahlfach Ethik gab. Aufgezwungen wurde es auch nicht, weil, dass ich dieses Fach nie hatte, weiß ich bestimmt. In meiner Erinnerung ist es so, dass ich von dem Fach einfach nix gehört hab. Oder ist das wieder so ein Ding von ossischen Schulen? 😀

Mit aufzwingen meinte ich die Weltanschauung und Bräuche religiöser Menschen. Das bekam man ja förmlich aufgezwungen wenn es kein Ethik Fach gab.
 
Bei uns wurde auf dem Gymansium Ethik angeboten,

und die Kriterien wo man hinging, waren, wo man weniger lernen musste, das wurde genommen.
 
Was hab ich bloß gemacht, wenn andere Reli hatten, wenn nicht Ethik? 😕 Und ich kann mich echt nicht entsinnen, dass es je zur Debatte stand als Schulfach. Verwirrung 😀
 
Bei uns gab es nur eine evangelische und eine katholische Klasse, Ethik gab es damals da draußen auf der Pampa (Gesamtschule) noch nicht. Später Realschule dito, höhere Weihen waren mir leider verwehrt.
Bin halt ein Dummerle, ganz besonders heute wo jede zweite Topfpflanze Abitur hat *duckundweg* 😛
 
... und man darf nie vergessen, daß es fast 2000 Jahre lang das Christentum war, das äußerst fleißig andere Religionen sprich deren Anhänger verfolgt hat. Die Ausrottung der unzähligen antiken Religionen ... der jahrhundertelange mörderische Antisemitismus ... die Ausrottung zahlreicher Religionen in anderen Teilen der Welt (insbes. Amerika) ...

Und das rechtfertigt jetzt...was?
(Im Kontext in dem es geschrieben wurde, nämlich der Verfolgung verschiedener Menschengruppen weltweit)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Christentum ganz besonders zu hinterfragen und wachsam im Auge zu behalten, solange es noch irgendwo Macht über Menschen ausüben kann?
Denn, wie ein altes afrikanisches Sprichwort sagt, der Leopard wechselt seine Flecken nicht.
Und Gelegenheit macht Diebe.
 
Ich würde mein Kind taufen lassen- warum auch nicht? Mir persönlich wäre es wichtig, mein Baby segnen zu lassen und es sozusagen "geschützt" zu wissen.
Sollte das Kind aber später nicht glauben, oder mit der Kirche nichts anfangen können, kann es ja austreten: Da würde ich niemals reinreden.
Wer nicht an die Taufe glaubt, und Atheist ist, dem kann es doch Wurst sein, ob ein Typ im schwarzen Kittel ihm als Baby Wasser über die Rübe gegossen hat. Dann ist und bleibt das halt eine kultische handlung ohne Bedeutung, aber eben auch ohne Schaden (tut ja nicht weh).
Wenn das Kind aber später mal gläubig wird, so hat die Taufe sicher eine große Beddeutung für das Kind- die würde ich ihm nicht vorenthalten wollen.
Ich bin der Meinung, ein Kind und ein Jugendlicher kann sich seine Meinung sehr wohl selber bilden und er wird sie sich auch bilden, wenn man ihn freiheitlich erzieht.
Ich persönlich bin zB nicht kirchlich erzogen worden dh wir haben nicht gebetet oder sind nicht in die Kirche gegangen: ich wurde kirchenfern erzogen, aber nicht kirchenfeindlich. ich wurde getauft, aber das wars dann auch schon.
Erst später habe ich mich sozusagen aus eigenem Antrieb dazu entschieden, mich konfirmieren zu lassen: Das wurde mir in meiner Familie völlig offen gelassen. Ich finde, so ist es richtig!
 
Wer nicht an die Taufe glaubt, und Atheist ist, dem kann es doch Wurst sein, ob ein Typ im schwarzen Kittel ihm als Baby Wasser über die Rübe gegossen hat. Dann ist und bleibt das halt eine kultische handlung ohne Bedeutung, aber eben auch ohne Schaden (tut ja nicht weh).

Aber wie genau kommt man dann eigentlich zu seiner Mitgliedschaft in der jeweiligen Kirche, wenn die Taufe keine weitergehende Bedeutung hat? Ich dachte bisher, es wäre der Vorgang der Taufe, der einen zum Kirchenmitglied macht. Müssen da die Eltern noch einen weiteren Aufnahmeantrag für das Kind stellen? (sorry für die blöde Frage, aber ich weiß es tatsächlich nicht, da ich keine Kinder habe).
 
Standesamtliche Eintragung der Geburt. Da wird entschieden, Religion ja oder nein. Ich weiß nicht, ob Kirchen taufen, ohne daß derjenige auch standesamtlich als Kirchenmitglied erfaßt ist, das hängt evtl. vom jeweiligen Pfarrer ab, ob der sagt ja oder nein. Bekanntlich gibt es auch bei Ehen die zwei Versionen kirchlich und standesamtlich, wobei die standesamtliche die rechtlich gültige ist. Kirchliche Hochzeit ohne Standesamt mag für die Kirchen gelten, aber für den Staat nicht.
 
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