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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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suchen wissenschaftler nicht genau nach dem gleichen ding wie menschen in ihrem glauben? der frage nach dem wie funktioniert das alles? dabei orientieren sich wissenschaftler an der materialistischen welt. gläubige eher an der spirituellen welt.

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Ich würde sagen, Wissenschaftler orientieren sich an Beobachtungen, objektivierten Messmethoden und so weiter, und sie versuchen, nachprüfbare Ergebnisse zu finden. Wissenschaftler sind (hoffentlich) auch dazu in der Lage, frühere Erkenntnisse auch wieder über Bord zu werfen, wenn sich durch verbesserte Untersuchungsmethoden andere Resultate ergeben als zuvor.
 
Ich fände es viel sinnvoller Kindern Ethik Unterricht zu geben als Religionsunterricht.

Letzterer darf natürlich auch gerne zusätzlich angeboten werden, am Ende des Tages. So dass konfessionslose Kinder auch nach Hause dürfen 😀

Im Ethik Unterricht könnte man Kindern (neutral) erklären welche Glaubensrichtungen es gibt, deren Grundsätze, aber vor allem ein deutsches Wertesystem vermitteln. Mir würde in der Schule nicht wirklich das Grundgesetz beigebracht. Erst in der Oberstufe gab es Politikwissenschaften aber auch nur als Wahlfach.

Warum soll ich nicht töten? Weil Gott das sagt...... danke, tolle Antwort

Persönlich habe ich aus gefühlt 10 Jahren Religionsunterricht wenig mitgenommen.
Später kam ich in den Genuss eines Nebenstudiums in Ethik. Hat mich zum Nachdenken gebracht.
 
dahinter stehen allerdings die menschen. in muslimischen familien erfährt man so oft eine herzlichkeit, gastfreundschaft, hilfsbereitschaft, große, starke familienwerte. das alles hat sich aus dem islam entwickelt. da ist also durchaus jede menge platz für das herz. es ist wichtig, das nicht zu vergessen.

ebenso gilt das auch für die katholische kirche. es gibt menschen, die nach außen ein eher hartes bild vermitteln. das muss allerdings nicht an der religion liegen. es gibt auch im christentum so viel raum für das herz. ich kenne das jedenfalls von irland. herzlichkeit, freundlichkeit, hilfsbereitschaft, das sind ganz wichtige werte. allerdings irland ist auch eine insel. da war es immer sehr klar wo die grenze nach außen ist. und es gab einen gemeinsamen feind. das saugt man so mit der muttermilch auf. es ist klein, es ist überschaubar und ich weiß, taucht ein engländer auf, dann darf ich schießen. jedenfalls mit worten 😀

Näh, den Zahn muß ich Dir ziehen, die Gesetze der Gastfreundschaft und so weiter haben sich nicht erst aus den Buchreligionen entwickelt, sondern das ist uralt, common sense unter einigermaßen zivilisierten Menschen quasi. Gastfreundschaft gab es bei Wüstenvölkern schon lange vor dem Islam, und auch auf Irland galten schon ungeschriebene Gesetze des Miteinanderlebens, lange bevor das Christentum dort anlandete. Schon uralte Texte und Überlieferungen sprechen von Gastfreundschaft und Familienleben, ägyptische Texte genauso wie die Odyssee, das Gilgamesch-Epos und andere erhalten gebliebene Ur-Geschichten der Menschheit.
 
Wir hatten Reli direkt nach dem Sport gehabt. Genau das richtige zum abschalten und regenerieren. 😉

Wir hatten total unterschiedlichen Religionsunterricht mit ganz unterschiedlichen Lehrern. Das Spektrum reichte vom alternativ orientierten Laissez-faire-Lehrer mit Strickpulli und Vollbart bis zum strengen Diakon im grauen Anzug, der bereits auf geringe Abweichungen vom rechten Glauben zumindest pikiert reagiert hatte. Der Unterrichtsstil reichte vom "jeder darf sagen und machen, was er will, alles ist gut" bis zum Üben der korrekten Gebetshaltung.
 
Hast Du da auch gelernt, daß die "christliche" Gebetshaltung mit den gefalteten Händen eigentlich falsch ist? 😀

Schau Dir zum Vergleich mal alte ägyptische Gemälde an, wie die Leute auf diesen Bildern ihre Götter anbeten, nämlich die offenen Handflächen dem Gott zugewandt. Zum einen gilt das Zeigen der offenen Handflächen bis heute als ein (unbewußtes) Signal von Ehrlichkeit - weiß jeder, der schon mal ein Buch über Körpersprache gelesen hat - und zum anderen ist das eine verkappte Bitte um eine milde Gabe. Hat sich aus dem äffischen Bittgestus entwickelt, wenn ein Schimpanse einen anderen um etwas bittet, streckt er ihm die offene Hand, Fläche nach oben, entgegen, das gilt übrigens auch unter Affen als Demutsgeste, denn nur der Unterlegene bittet.
 
Der Relilehrer meines Sohnes hat ihm die übertrittsnote mit einer 5 versaut. Da bin ich in der Sprechstunde auch etwas ausgeflippt, was er sich auf sein sch... Reli einbildet, meinem Sohn eine 5 zu geben.

Ich kann mich auch an nichts erinnern, ausser dass unser Pfarrer seinen Schlüsselbund nach uns geworfen hat, wenn wir es gewagt hatten, zu flüstern oder gar kichern.
 
Wir hatten total unterschiedlichen Religionsunterricht mit ganz unterschiedlichen Lehrern. Das Spektrum reichte vom alternativ orientierten Laissez-faire-Lehrer mit Strickpulli und Vollbart bis zum strengen Diakon im grauen Anzug, der bereits auf geringe Abweichungen vom rechten Glauben zumindest pikiert reagiert hatte. Der Unterrichtsstil reichte vom "jeder darf sagen und machen, was er will, alles ist gut" bis zum Üben der korrekten Gebetshaltung.

War eigentlich eine Frechheit, das damals so aufgezwungen zu bekommen.
Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir in der Grundschule Ethik nicht als Wahlfach für nicht Gläubige.
 
Ich kann mich echt nicht erinnern, dass es als Wahlfach Ethik gab. Aufgezwungen wurde es auch nicht, weil, dass ich dieses Fach nie hatte, weiß ich bestimmt. In meiner Erinnerung ist es so, dass ich von dem Fach einfach nix gehört hab. Oder ist das wieder so ein Ding von ossischen Schulen? 😀
 
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