P
Peaceberg
Gast
So und jetzt will ich zum Threadthema der Intoleranz schreiben...
Ich stelle es mal als Frage in den Raum: Ist es nicht wichtig, das man neben gesunder Toleranz auch Intoleranz ausübt (?) - doch lasst mich erstmal dazu schreiben!
Was bedeutet Intoleranz? Wenn ich intolerant bin, dann lasse ich andere Meinungen und Lebensweisen nicht gelten. Was bedeutet das nun wieder? Das heißt - ich werde dagegen vorgehen, z.B. in dem ich kritisiere, mich davon distanziere, etc..
Wenn ich darüber nachdenke, dann muss das allgemein doch nötig sein, denn stellt euch vor wie unterschiedlich die Lebensweisen sein können, so bis in den Bereich der Straftaten, worin ja eine rechtlich definierte, gültige Intoleranz aufgezeigt und eingefordert wird. Zum Beispiel die mögliche Intoleranz gegenüber einem Kriminellen, der mich beklaut oder an anderen Schlimmeres tut.
Es ergibt sich weitergedacht ganz schnell die Klarheit, das Intoleranz, neben Toleranz allgemein auch wichtig ist. Ich stelle mir gerade vor, wie falsch Kinder erzogen würden, bei denen quasi Alles (oder eben nahezu alles) toleriert würde - das kann doch nicht gut gehen!
Und an diesem Punkt gebe ich Graybear recht, wenn ich ihn da überhaupt richtig verstanden habe, das wenn man heute die Intoleranz z.B. gegenüber der einen Kirche an vergangenen geschichtl. Verläufen aufbauscht und vage Behauptungen aufstellt, das diese wieder in alte "Verhaltensmuster" verfällt, dann ist die Intoleranz aufgrund dieser Anhaltspunkte aus Vernunftsgründen nicht genügend haltbar.
Als Nebeninfo: ihr werdet staunen, wenn ihr möglichst viel Geschichtliches über die Hexenverfolgung/Inqusitionen und Kreuzzüge, etc. lest oder schaut, denn da habe ich schon Vieles erfahren, was man so in den kurzen Anhaltspunkten/Meinungen/Aussagen/auch Links von uns Usern oberflächlich nie vermutet hätte. Dabei sehe ich es wie beihempelsuntermsofa, Objektivität ist da sehr wichtig, soll heißen das Konzentrieren auf allen Facetten und deren Umstände/Zusammenhänge.
Denn dazu alternativ, um dem Verstehen ein Beispiel zu nennen - könnte man ja auch dem deutschen Volk, das Volk sein, Armee besitzen oder eigene Geführtwerden verbieten - nur um sicher zu gehen, das es nicht wieder in solche Verhaltensmuster verfällt und einen Weltkrieg anzettelt, denn schließlich haben wir in unserem Volk diese Triebe noch nach bald 100 Jahren nicht vollends im Griff!
Was nat. nicht unverwunderlich ist, denn Ideologien sowie Weltanschauungen sind nahezu unauslöschlich, das wurde ja schon von einigen hier angedeutet oder direkt näher beschrieben. Warum gibt es im weitesten Sinne überhaupt Ideologien und Weltanschauungen? Es sind u.a. auch Lösungsansätze für das mehr oder weniger einige Zusammenleben. Also, die Ideologie, die Weltanschauung ansich ist nicht das Problem, sondern der Mensch, der auch böse sein will, böses tun will!
Und diesen definierungsplichtigen Willen können wir nicht ausrotten, weder hier noch dort, denn selbst wenn, er wird nachwachsen, es ist ein Teil von uns, dem Mensch allgemein! Und das hat nicht unbedingt mit einem Mangel an etwas zu tun, obgleich der Mangel vieler Dinge Probleme schürt, sondern es ist die Möglichkeit des Menschen sich für das Böse entscheiden zu können, quasi seine geistige Freiheit ist schuld, welche uns zu dem macht, nicht >was< wir sind, sondern zu dem >wie< wir sind.
Gibt es dafür eine Lösung? Aus meiner Sicht: Ja, doch diese kann nicht in Menschenhand liegen, denn Gutes wie Böses ist uns allgemein übergeordnet, so wie die Himmelsrichtungen der freien Bewegung - und wenn wir meinen, das wir bestimmen können, was gut und was böse ist, dann ist das der Punkt an dem wir uns täuschen, uns zuviel zu schreiben. Dafür reichts eben nicht, davon bin ich überzeugt...
...genauso könnte man fragen: was ist gesund und was ungesund - und allein schon beim Salz merkt man es, man braucht es zum (diesem) Leben und ebenso kann es uns recht schnell töten.
Das Maß der Dinge ist die Waage, so könnte man sagen: man braucht nur die Waage passend definieren, dann die Gesetze danach schüren, dann wird alles gut. Das nennt man dann Gerechtigkeit. Doch wem spielen die Gesetze in den Hut? Dafür verlangt es Einigkeit. In allen menschl. Dimensionen, also schon z.B. abhängig vom Territorium, wird Einigkeit jedoch eine Frage der Einsichtigkeit. Einsichtigkeit verlangt wiederum Verstand und gute Bestrebung, wobei der "Teufelskreis" sich schließt und man auf den unbehebaren "Stein der Weisen" trifft.
Grüße,
Peace
Ich stelle es mal als Frage in den Raum: Ist es nicht wichtig, das man neben gesunder Toleranz auch Intoleranz ausübt (?) - doch lasst mich erstmal dazu schreiben!
Was bedeutet Intoleranz? Wenn ich intolerant bin, dann lasse ich andere Meinungen und Lebensweisen nicht gelten. Was bedeutet das nun wieder? Das heißt - ich werde dagegen vorgehen, z.B. in dem ich kritisiere, mich davon distanziere, etc..
Wenn ich darüber nachdenke, dann muss das allgemein doch nötig sein, denn stellt euch vor wie unterschiedlich die Lebensweisen sein können, so bis in den Bereich der Straftaten, worin ja eine rechtlich definierte, gültige Intoleranz aufgezeigt und eingefordert wird. Zum Beispiel die mögliche Intoleranz gegenüber einem Kriminellen, der mich beklaut oder an anderen Schlimmeres tut.
Es ergibt sich weitergedacht ganz schnell die Klarheit, das Intoleranz, neben Toleranz allgemein auch wichtig ist. Ich stelle mir gerade vor, wie falsch Kinder erzogen würden, bei denen quasi Alles (oder eben nahezu alles) toleriert würde - das kann doch nicht gut gehen!
Und an diesem Punkt gebe ich Graybear recht, wenn ich ihn da überhaupt richtig verstanden habe, das wenn man heute die Intoleranz z.B. gegenüber der einen Kirche an vergangenen geschichtl. Verläufen aufbauscht und vage Behauptungen aufstellt, das diese wieder in alte "Verhaltensmuster" verfällt, dann ist die Intoleranz aufgrund dieser Anhaltspunkte aus Vernunftsgründen nicht genügend haltbar.
Als Nebeninfo: ihr werdet staunen, wenn ihr möglichst viel Geschichtliches über die Hexenverfolgung/Inqusitionen und Kreuzzüge, etc. lest oder schaut, denn da habe ich schon Vieles erfahren, was man so in den kurzen Anhaltspunkten/Meinungen/Aussagen/auch Links von uns Usern oberflächlich nie vermutet hätte. Dabei sehe ich es wie beihempelsuntermsofa, Objektivität ist da sehr wichtig, soll heißen das Konzentrieren auf allen Facetten und deren Umstände/Zusammenhänge.
Denn dazu alternativ, um dem Verstehen ein Beispiel zu nennen - könnte man ja auch dem deutschen Volk, das Volk sein, Armee besitzen oder eigene Geführtwerden verbieten - nur um sicher zu gehen, das es nicht wieder in solche Verhaltensmuster verfällt und einen Weltkrieg anzettelt, denn schließlich haben wir in unserem Volk diese Triebe noch nach bald 100 Jahren nicht vollends im Griff!
Was nat. nicht unverwunderlich ist, denn Ideologien sowie Weltanschauungen sind nahezu unauslöschlich, das wurde ja schon von einigen hier angedeutet oder direkt näher beschrieben. Warum gibt es im weitesten Sinne überhaupt Ideologien und Weltanschauungen? Es sind u.a. auch Lösungsansätze für das mehr oder weniger einige Zusammenleben. Also, die Ideologie, die Weltanschauung ansich ist nicht das Problem, sondern der Mensch, der auch böse sein will, böses tun will!
Und diesen definierungsplichtigen Willen können wir nicht ausrotten, weder hier noch dort, denn selbst wenn, er wird nachwachsen, es ist ein Teil von uns, dem Mensch allgemein! Und das hat nicht unbedingt mit einem Mangel an etwas zu tun, obgleich der Mangel vieler Dinge Probleme schürt, sondern es ist die Möglichkeit des Menschen sich für das Böse entscheiden zu können, quasi seine geistige Freiheit ist schuld, welche uns zu dem macht, nicht >was< wir sind, sondern zu dem >wie< wir sind.
Gibt es dafür eine Lösung? Aus meiner Sicht: Ja, doch diese kann nicht in Menschenhand liegen, denn Gutes wie Böses ist uns allgemein übergeordnet, so wie die Himmelsrichtungen der freien Bewegung - und wenn wir meinen, das wir bestimmen können, was gut und was böse ist, dann ist das der Punkt an dem wir uns täuschen, uns zuviel zu schreiben. Dafür reichts eben nicht, davon bin ich überzeugt...
...genauso könnte man fragen: was ist gesund und was ungesund - und allein schon beim Salz merkt man es, man braucht es zum (diesem) Leben und ebenso kann es uns recht schnell töten.
Das Maß der Dinge ist die Waage, so könnte man sagen: man braucht nur die Waage passend definieren, dann die Gesetze danach schüren, dann wird alles gut. Das nennt man dann Gerechtigkeit. Doch wem spielen die Gesetze in den Hut? Dafür verlangt es Einigkeit. In allen menschl. Dimensionen, also schon z.B. abhängig vom Territorium, wird Einigkeit jedoch eine Frage der Einsichtigkeit. Einsichtigkeit verlangt wiederum Verstand und gute Bestrebung, wobei der "Teufelskreis" sich schließt und man auf den unbehebaren "Stein der Weisen" trifft.
Grüße,
Peace
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