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wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

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Ich stelle mich gegen jeden, der einen Sündenbock sucht. Sündenbock ist jemand, der für Sünden anderer bestraft werden soll. So kann ich eine Kritik an Atheisten etc. feststellen, nicht jedoch Sündenbocksuche.

Atheisten werden dafür kritisiert, daß sie Religionen konsequent und mit reichlich Sachkenntnis garniert kritisieren. Und ihnen damit das Geschäft vermiesen. Da man gegen Tatsachen aber dummerweise nicht anspucken kann, sobald sie erst mal veröffentlicht sind und sich nicht mehr verheimlichen lassen (Mißbrauch, oder der ganze Aberglaube der mit den jeweiligen Religionen kommt...) macht man Rundumschläge, wo dann die Atheisten angeblich am Leid der ganzen Welt schuld und obendrein Terroristen (Saudi-Arabien!) sind. Nur, auch das glauben immer mehr Leute nicht mehr. Es sind halt nicht die Atheisten, die mit einem "Preist Darwin" Flugzeuge in Hochhäuser fliegen, oder jahrzehntelang in "christlichen" Heimen Kinder gequält haben. Alles kommt irgendwann ans Licht, und je mehr jahrhundertelang unter diverse Teppiche gekehrt wurde, um so mehr Dreck kommt zum Vorschein.
 
Na, dann beruht dies ja auf Gegenseitigkeit. Von daher müsste man jetzt nur noch klären, weshalb du für eine Seite in die presche springst, und für die andere Seite nicht?

Und Daoga hatte "Schwule" erwähnt. Da wird es dir dann doch zu heikel? Das lässt du dann lieber unter den Tisch fallen.

So weit hat sich die Kirchendenke vom Mittelalter dann doch nicht entfernt. 😛

Ich bin gegen jede Art von Ungerechtigkeit oder Sündenbocksuche, egal um welche Gruppe oder Menschen es sich handelt. Dies betrifft auch Schwule. Bitte keine Unterstellung.
 
Ich stelle mich gegen jeden, der einen Sündenbock sucht. Sündenbock ist jemand, der für Sünden anderer bestraft werden soll. So kann ich eine Kritik an Atheisten etc. feststellen, nicht jedoch Sündenbocksuche.

Genau darin liegt für mich das Problem. Wessen Messlatte dazu man auch immer benutzt, es ist am Ende die Eigene.

Wenn man die Welt von Sündenbocksuchern befreien möchte, ist man doch nicht besser wie sie, oder?
 
Zuletzt bearbeitet:
Kurz zum Mitschreiben: Nordrheiner stellt sich gern auf die "christliche" Seite, weil das eben sein Glauben ist, auch wenn er keiner Kirche angehört, sondern seinen Glauben für sich selber lebt (was ihm gerne vergönnt sein möge). Nur ist die "christliche" Seite eben keineswegs immer die "richtige" oder die "moralische". Zu viel Verbrechen sind einfach im Namen und von Anhängern dieser Religion begangen worden. Und jede Religion besteht zuerst mal aus ihren Anhängern, und erst dann aus der Lehre die sie verbindet. Eine Religion ohne Anhänger ist ein Nichts, nur ein frommer Text in irgendwelchen Büchern, die niemanden scheren.
 
Die Menschen werden von Generation zu Generation Intelligenter. Natürlich entledigt man sich in diesem Zusammenhang von Religion und Kirche zunehmend. Das ist doch ganz normal.
Nicht intelligenter, sondern gebildeter, aufgeklärter, und mit mehr und mehr Möglichkeiten zur freien Gestaltung des eigenen Lebens ausgestattet. Man ist nicht mehr unbeweglich eingesperrt in Kasten, Gesellschaftsschichten, Bildungsebenen oder eben in Religionen, aus denen man ohne Risiken für Leib und Leben und große persönliche Opfer nicht herauskommt. In anderen Ländern ist das noch nicht so. Man denke an die "Unberührbaren" in Indien, oder an die muslimischen Länder, wo jeder Atheist heute mehr denn je damit rechnen muß, ohne viel Federlesen hingerichtet zu werden. :mad:
 
Wenn man diese "Christen" heute noch machen ließe, wären sie auch wieder mit Mord und Totschlag der "Heiden" dabei. Na ja, sie würden es wie einst Milosevic eben nur "ethnische Säuberung" nennen.
 
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