Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

wachsende Intoleranz und (Nicht-) Religion

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ja, oder auch die Junge-Erde-Theorie (die meines Wissens besagt, dass die Erde etwa 6000 Jahre alt sein soll). Es gibt wohl Geowissenschaftler, die allen Ernstes versuchen, anhand von geologischen Untersuchungen zu beweisen, dass dies zutreffend sein soll. In wieweit die Junge Erde mit der 7-Tage-Schöpfung korreliert, das weiß ich allerdings nicht.

Ich auch nicht.😀 Na dann sollen sie doch buddeln wenn's ihnen Spaß macht.😉🙄
 
Was wirkliche Verfolgung ist, wissen diese Typen doch gar nicht, wie in China oder anderen kommunistischen Ländern (Nordkorea...), wo ihre Ideologie eben der Staatsideologie widerspricht und deshalb sehr real verfolgt wird. Oder in islamischen Ländern, wo eine Krähe (muslimisch) jeder anderen, egal ob Christ oder Jude oder Atheist, sehr wohl alle Augen aushacken möchte.
 
Die heutige katholische Kirche profitiert aber bis heute von den Unrechtstaten der Vergangenheit, oder wurde das bei diversen Pogromen gegen Juden oder Hexenverfolgungen geraubte Gut jemals zurückerstattet? Wurde der Riesenbetrug genannt "Ablaßhandel" jemals finanziell kompensiert, oder die Vermögen, die die Kirche per gefälschten Urkunden an sich gezogen hat? Nein, stattdessen läßt sich die katholische Kirche bis heute fleißig für die Säkularisierung alimentieren. Für etwas, was inzwischen schon mehr als 200 Jahre zurückliegt.

Wer in einem Punkt so lange zurückdenken kann, sollte in den anderen Punkten genauso lange zurückdenken.
Ich meine, das in Zeiten des "Dritten Reiches" geraubte jüdische Gut hat auch, sofern möglich, zurückgegeben oder erstattet werden müssen. Von Staats wegen, obwohl die heutige Bundesrepublik mit der Nazizeit auch nichts mehr gemein hat. Warum soll man dann von der Kirche weniger verlangen ? 😕

Auch wenn ich Dir im Grund Recht gebe, dass zu Unrecht erhaltene Wertgegenstände zu erstatten sind, so sollten wir doch die Kirche im Dorf lassen. Wie soll denn das praktisch aussehen, diese Rückgabe z.B. im Fall des Ablasshandels? Selbst wenn er heute stattgefunden hätte, wäre Betrug rechtlich kaum nachzuweisen. Und wie soll die Betragshöhe ermittelt werden? Und wer soll der heutige Begünstigte einer Rückerstattung sein?

Sind Dir konkrete Fälle z.B. im Fall "geraubtes jüdisches Vermögen" bekannt, bei dem die kath. Kirche der Nutznießer immer noch ist?

Also auch wenn ich Dir moralisch Recht gebe, sehe ich doch in vielen Fällen rechtliche und praktische Probleme, dem Recht zum Recht zu verhelfen. Aber praktische und politische Probleme der Wiedergutmachung sowie der Rückerstattung sind auch in vielen heutigen Fällen bekannt, wenn ich z.B. an den Ukraine- oder Krimkonflikt denke oder an Serbien...
 
Konkretes Beispiel für jüdisches Vermögen: der Grund und Boden ehemaliger Judengettos, die in Rahmen von Pogromen zerstört und danach mit Erlaubnis des verantwortlichen "christlichen" Fürsten, der dem Pogrom "wohlwollend" zugeschaut hat, von Christen - oft als "Sühne" mit einer Kirche bepflastert - übernommen wurde. In Nürnberg beispielsweise der Hauptmarkt samt Standort der Frauenkirche. Vergleichbares gibt es in vielen Städten. Ist alles historisch belegt.
Heute gräbt man hier und da die Grundmauern zerstörter Synagogen wieder aus und überläßt die "gnadenhalber" jüdischen Verbänden (Regensburg?) als Bodendenkmäler. Aber das ist halt nur ein winziger Teil.
 
An dem Tag, an dem Religion "nur" noch das ist, was sie eigentlich sein sollte, nämlich reine Privatsache, entfällt (in meinen Augen) auch die Notwendigkeit von Kritik.

Religion ist doch bereits lange in Deutschland reine Privatsache. Eine staatliche Verordnung gibt es nicht.
Oder was meinst Du?

Genau das sollten sich Religiöse, die Homosexualität kritisieren, mal verinnerlichen. Wenn jemand nämlich meint, selbige verstoße gegen die Natur, dann zeigt das nur eines...nämlich dass er von dem Thema gar keine Ahnung hat.

Ich stimmte Dir zu. Deswegen brauchen wir Diskussion, Austausch von Informationen, damit wir eben herausfinden können, was eine Meinung ist und was Fakt ist. Deswegen finde ich es nicht schlimm, wenn jemand keine Ahnung hat. Wenn der Ahnungslose seine Meinung äussert, kann der Wissende aushelfen.

Einen Irrtum (oder Ahnungslosigkeit) sehe ich oft in religiösen Fragen. Der Mensch, auch der zu unrecht "ungläubig" genannte, ist nun mal religiös, lebt in einem Glauben. Und weil der Glaube themenübergreifend ist, wie eben auch Sexualität, Glück oder Angst etc., könnten wir z.B. eine Diskussion über das Fahrradfahren starten und bei einem der übergreifenden Themen landen.
 
Konkretes Beispiel für jüdisches Vermögen: der Grund und Boden ehemaliger Judengettos, die in Rahmen von Pogromen zerstört und danach mit Erlaubnis des verantwortlichen "christlichen" Fürsten, der dem Pogrom "wohlwollend" zugeschaut hat, von Christen - oft als "Sühne" mit einer Kirche bepflastert - übernommen wurde. In Nürnberg beispielsweise der Hauptmarkt samt Standort der Frauenkirche. Vergleichbares gibt es in vielen Städten. Ist alles historisch belegt.
Heute gräbt man hier und da die Grundmauern zerstörter Synagogen wieder aus und überläßt die "gnadenhalber" jüdischen Verbänden (Regensburg?) als Bodendenkmäler. Aber das ist halt nur ein winziger Teil.

Sind denn genaue frühere Eigentumsverhältnisse (Hauptmarkt samt Platz der Frauenkirche) bekannt?
 
Religion ist doch bereits lange in Deutschland reine Privatsache. Eine staatliche Verordnung gibt es nicht.
Oder was meinst Du?

Solange in Schulen die Schüler immer noch nach Konfessionen sortiert Religionsunterricht erhalten, sofern sie nicht Ethik wählen oder ein generelles Ethikfach den Religionsunterricht ersetzt, kann man von Privatsache nicht reden.
Solange in vielen Berufszweigen religiöse Tendenzbetriebe existieren, kann man von Privatsache nicht reden.
Und so weiter.
 
Solange in Schulen die Schüler immer noch nach Konfessionen sortiert Religionsunterricht erhalten, sofern sie nicht Ethik wählen oder ein generelles Ethikfach den Religionsunterricht ersetzt, kann man von Privatsache nicht reden.
Solange in vielen Berufszweigen religiöse Tendenzbetriebe existieren, kann man von Privatsache nicht reden.
Und so weiter.

Entweder Religion oder Ethik

Muss man mal drüber nachdenken oder? 😀
 
Solange in Schulen die Schüler immer noch nach Konfessionen sortiert Religionsunterricht erhalten, sofern sie nicht Ethik wählen oder ein generelles Ethikfach den Religionsunterricht ersetzt, kann man von Privatsache nicht reden.
Solange in vielen Berufszweigen religiöse Tendenzbetriebe existieren, kann man von Privatsache nicht reden.
Und so weiter.

In Sachen Schule gebe ich Dir Recht, sofern der Religionsunterricht verpflichtend ist. Aber das trifft meiner Meinung nicht zu. Wenn ich mich nicht irre, besteht kein Zwang, in öffentlichen Schulen am Religionsunterricht teilzunehmen.

Und solange es sich bei den Betrieben um Privatbetriebe handelt, handelt es sich um Privatsache.
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben