HalliGalliSuperstar
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ich glaub an Gott und Jesus Christus und ich verstehe nicht wie ich trotzdem diese Sinnlosigkeit finde. Was mache ich falsch ?
Gott ist auch nicht Schuld. Ich denke dass evtl ich schuld bin, vielleicht sollte ich Gott mehr vertrauen?
Wie schon gesagt, kann eine Depression rein körperliche Ursachen haben. Die Krankheit stattdessen mit mangelndem Gottvertrauen zu erklären, kannte ich bisher nur von weniger entwickelten (z.B. islamischen) Ländern. Wobei es bei uns bestimmt auch genug Esoteriker gibt, die dir sagen würden, dass du a) unbewusst depressiv sein WILLST b) dein Körper (oder das Universum) dir irgendwie sagen will, dass du was falsch machst, nicht auf dem richtigen Weg bist c) ähnlichen Schwachsinn. Begib dich nicht auf diesen abergläubischen Weg, denn sonst machst du dir noch unnötig Schuldgefühle.
Es gab vor kurzem einen Artikel auf Spiegel Online darüber, wie ein depressiver Anwalt gelernt hat, mit der Depression zu leben bzw. die Symptome zu lindern. Bausteine davon waren u.a. Lauftraining (er leitet eine Depressiven-Laufgruppe) und Achtsamkeitsmeditation. Vielleicht kannst du dir da was abkucken. Wenn Laufen nichts für dich ist, könnte es langes Wandern in der Natur sein. Probier es einfach mal aus.
@Zenny:
Es gibt nur zwei Arten von Depressionen. Psychisch oder körperlich.
Eine Körperliche Depression ist definitiv nicht auf Dauer heilbar, da hängt man ewig an den Pillen, wie soll es auch anders gehen? Ähnliches gilt bei psychischen Depressionen.
(...) bei aller Liebe, geht bitte nicht davon aus, dass Menschen mit einer richtigen Depression sie irgendwie bekämpfen könnten, erst recht nicht, wenn es physische Faktoren beinhaltet.
(...)
Davon denkt sich der Hormonspiegel auch nicht "Ach ich fang mal an richtig zu arbeiten." und Gene fangen auch nicht an sich neu zu codieren.
Über rein psychische Depressionen können wir uns nun streiten, erstens darüber ob sie immer behandelbar sind und zweitens ob man diese überhaupt noch als echte Depression beschreiben kann. Fachkräfte tun es zumindest nicht, bin keine Fachkraft, kostet aber auch keine 5 Minuten sich in das Thema "Echte Depression" mal hinein zu lesen.
Diese Aussagen wundern mich, meine Kenntnisse zu dem Thema sind allerdings begrenzt. Daher frage ich mal genauer nach: Wird denn bei einem konkreten Patienten von den Fachleuten (Ärzten) überhaupt unterschieden zwischen physischer und psychischer Depression? Das können die doch gar nicht, oder? Und in der Forschung können sie es auch nicht, oder? Wie will man da also unterscheiden?
Ich kenne niemanden der von einer physischen Depression dauerhaft befreit wurde, die Fachwelt im übrigen auch nicht.
Wie Violetta Valerie bereits sagte, können doch alle möglichen physischen Zusammenhänge zu einer Depression führen. Warum sollte es da keine Menschen geben, bei denen das wieder geheilt wurde? Okay, wenn es von der Schilddrüse kam und man hinterher sagt, das war keine Depression, sondern eine Schilddrüsenkrankheit, dann kann man natürlich sagen, hier wurde keine Depression geheilt, sondern eine Schilddrüsenkrankheit. Aber das sind doch Spitzfindigkeiten. Selbst wenn man unterteilt in primäre und sekundäre (also durch andere Krankheiten ausgelöste), bedeutet primär doch nur, dass man die Ursachen nicht kennt. Aber das bedeutet ja nicht, dass die Ursachen nicht wieder verschwinden könnten.
Ob die Fachwelt nun solche Fälle kennt oder ob die unter dem richtigen Label erscheinen, weiß ich natürlich nicht. Aber es würde mich wundern, wenn es solche Fälle nicht gäbe. Es gibt doch auch bei Krebs oder AIDS die Fälle von rätselhaften Genesungen.