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Depression komplett heilbar?

Bitte? Ich bin sehr wohl gläubig, wie meine ganze Familie. Bei uns wird jeden Tag gebetet, tut mir leid dich da enttäuschen zu müssen.

Und nur weil man glaubt, muss man nicht zum Gottes-Spießer werden und eine Paradoxon über selbigen in die Welt setzen.

Gläubig sein ist ein sehr dehnbarer Begriff. Was verstehst Du darunter? Versuchtest Du Gott auszutesten, durch einen kleinen Versuch oder Scherz, wie von Dir nachfolgend geschrieben?


Nur keinen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn selbst nicht mehr hochheben kann, gelle? 😉

Wenn wir Wissenschaft nun mit Religion bekämpfen wollen bin ich raus, tut mir leid.

Aber es ist trotzdem sehr interessant, dass Du auch negativ kritisch mitschreibst. Bitte bleibe...
 
An Gott zu glauben bedeutet nicht, sich über selbigen nicht mal einen Scherz zu erlauben. Der Gott an den ich glaube, kann das schon gut wegstecken und wird mich dafür nicht ins Fegefeuer werfen. 😉

Was ich im Grunde darunter verstehe? Gutes zu tun und jeden Tag dafür dankbar zu sein was ich im Leben habe. Der Rest ist eine Sachen zwischen mir Gott.
 
@burbacher: Gott ist auch nicht Schuld. Ich denke dass evtl ich schuld bin, vielleicht sollte ich Gott mehr vertrauen?

Angst und Schuld sind ein Wortpaar, die gut zueinander passen. Schuld bewirkt Angst und Angst ist eine gute Ausgangssituation für Schuldgefühle. Ich möchte Dir versichern, dass aus meiner aktuellen Sicht derzeit kein Grund besteht, Schuldgefühle auf eine reale Schuld zurückzuführen.

Wir tasten uns doch erst langsam an eine mögliche Ursache ran.... (ohne einer ärztlichen Diagnose, die weiterführende Erkenntnisse bringen kann, vorwegzugreifen)
 
An Gott zu glauben bedeutet nicht, sich über selbigen nicht mal einen Scherz zu erlauben. Der Gott an den ich glaube, kann das schon gut wegstecken und wird mich dafür nicht ins Fegefeuer werfen. 😉

Für mich klingt dieser Scherz nach Unwissenheit, verbunden mit Respektlosigkeit.


Was ich im Grunde darunter verstehe? Gutes zu tun und jeden Tag dafür dankbar zu sein was ich im Leben habe. Der Rest ist eine Sachen zwischen mir Gott.

Natürlich musst Du hier nicht Dein Inneres ausbreiten. Auch verstehe ich sehr gut, wenn auch Christen unsicher sind und daher nicht mehr sagen. Ich denke nur, dass - wenn jemand viel Gutes mit Gott erlebt hat - schreibt er auch gerne darüber bzw. erzählt es gerne weiter. Wo es aber nichts zu erzählen gibt, bleibt man stumm. Das ist kein Vorwurf....
 
Für mich klingt dieser Scherz nach Unwissenheit, verbunden mit Respektlosigkeit.

Na wie gut das du nicht Gott bist und keine Ahnung haben kannst was er nun gut oder schlecht findet, genau so wenig wie ich. 😉

Natürlich musst Du hier nicht Dein Inneres ausbreiten. Auch verstehe ich sehr gut, wenn auch Christen unsicher sind und daher nicht mehr sagen. Ich denke nur, dass - wenn jemand viel Gutes mit Gott erlebt hat - schreibt er auch gerne darüber bzw. erzählt es gerne weiter. Wo es aber nichts zu erzählen gibt, bleibt man stumm. Das ist kein Vorwurf....
Ich bin kein Christ und nette Erlebnisse mit Gott sind hier nicht das Thema, an einer anderen Stelle würde ich dazu mehr schreiben, für meinen Geschmack ist hier aber schon genug OT.
 
Liebe TE;

Je Früher die Depression behandelt wird,desto besser..Oft hilft auch Therapie,je nach dem was man erlebt hat und was es ausgelöst hat.Da muss/sollte man in zusammen Arbeit mit den Ärzten beginnen,je früher desto besser.

..nicht jede Depression ist Hoffnungslos ,denn es gibt verschiedene Stadien und Möglichkeiten ,heute,..zur Heilung.

Nicht desto Trotz ist es kein einfacher Weg und das eigene zutun ist das aller Wichtigste.
Mann muss wirklich auch da Raus wollen und nach jeden Strohhalm greifen,und sein eigenes Muster/Problem erkennen,wenn die Phasen wieder so schlimm sind.
Denn nicht die Ärzte heilen uns ,sondern wir selber. Die Ärzte können einen nur Unterstützen dabei,sowie andere Menschen,sofern man Sie wieder an sich heran lässt.Eine kleine Tür dafür öffnen,ist Wichtig.

In sofern lieber TE hast du noch durch aus Chancen wieder Heil zu werden.Noch ist gar nix gesagt.Das Bedarf Zeit und Beobachtung.

Zumindest hast du alle Möglichkeiten dafür,diese Wege dafür durch zu Denken und durch zu Arbeiten,damit das Gefühl der Sinn-los-igkeit wieder Werte im Leben findet,die du jetzt Übersiehst und nicht mehr nach Fühlen kannst.

Rufe deine Krankenkasse an und rede mit deinem Hausarzt,frage um Rat und Informiere Dich ,..erstmal muss man doch schauen,in welche Richtung deine Depression geht.

Ich wünsche dir Gute Besserung.

Lieben Gruß
Schokoschnutte

 
@kasiopaja: ja aber das bringt irgendwie nichts also die Behandlung also zumindest nicht viel.

An alle: ja aber wenn man Depressionen hat scheint auch die Liebe sinnlos zu sein. Es munter einen nicht viel auf. Und was soll man machen wenn man die Welt subjektiv negativ wahrnimmt ? Man kann ja nicht seine Wahrnehmung ändern oder? Ich meine das wäre so wie wenn ich zu einem sagen würde guck mal eine Hose ist schön obwohl ich ich sie nicht schön finde mir das sozusagen nur einreden würde aber selbst wissen würde dass es nicht so ist .

Ja, man kann seine Wahrnehmung ändern. Vieles, was wir erleben, wird von uns unbewußt mit alten, nicht mehr passenden Erinnerungen bewertet und missfällt uns, weil wir eben nur diese eine bestimmte Sichtweise haben.

Um beim Beispiel der Hose zu bleiben: Schön ist immer vom geistigen Auge des Betrachters anhängig. Vielleicht wurde dieser Typ Hose in der Vergangenheit von jemand getragen, mit dem Du nicht gut klar kommst? Oder die Farbe gefällt nicht? Gehe auf einen großen, belebten Platz und schaue Dir die Menschen an. Die meisten werden Dir nicht sonderlich aufallen, aber einige eben doch. Du empfindest sie postiv oder eher negativ. Warum? Weil Du sie unbewußt mit Menschen vergleichst, die Dir in der Vergangenheit begegnet sind und einen Eindruck hinterlassen haben, der Deine aktuellen Wahrnehmungen bestimmt.

Sich einreden zu wollen, dass die Hose schön oder ein Mensch, der Dir zufällig begegnet, sympatisch scheint, funktioniert nicht. Was Du brauchst, ist eine postive Erfahrung, jemand der Dir begegnet und Deine Meinung ändert. Ändern bedeutet aber auch loslassen. Du kannst keinen neuen Lebenssinn finden, wenn Du Dich abschirmst und mit Deinen alten Gedanken alleine bleibst. Es ist wie eine lange Reise, auf der Du nur dass mitnimmst, was Du brauchst und was Dir gut tut.

Ich habe diese Reise leider zweimal machen müssen, weil ich beim ersten Mal zuviele Erinnerungen und Menschen mitgenommen habe. Inzwischen bin ich in meinem neuen Leben angekommen und habe meinen Frieden mir der Vergangenheit gefunden.

Laß die Vergangenheit los und lebe, was Dich glücklich macht.
 
ich denke, man muss sich einfach klar machen: DIE Depression gibt es nicht: es gibt so viele unterschiedliche Formen, manche sind heilbar, manche verschwinden sogar von alleine, manche bleiben ewig. Bei den allermeisten ist aber auf jeden Fall eine Verbesserung des Zustandes zu erreichen: Die Hoffnung auf Besserung oder Heilung darf man keinesfalls aufgeben, auch wenn gerade dieses Hoffnung-Aufgeben einem von der Krankheit so nahegelegt wird: Selbst bei einer körperlichen Depression weiß man nicht, ob sich zB der Stoffwechsel durch Umwälzende Ereignisse (ZB Schwangerschaft oder Wechseljahre) plötzlich ändert.
Man weiß es einfach nicht- man weiß viel zu wenig über diese krankheit und gerade deswegen ist es gut und wichtig, an allen Fronten zu kämpfen: Therapie, Medikamente, Bewegeung und frische Luft, Überprüfen, ob irgendeine Hormostörung (Schilddrüse usw) dahintersteckt: Einfach ALLES in bewegung setzen: So erhöht man die Wahrscheinlichkeit, dass ein Treffer dabei ist!
Depression kann sowohl Ursache als auch Folge sein, sie kann körperlich und seelisch sein. Genau deswegen heißt es: Dranbleiben und kämpfen!

ich habe schon so viele Leute mit unterschiedlichen Formen von Depression erlebt: ZB einen mann mittleren Alters: Er war am Ende und ihn quälten Selbstmordgedanken: Die Ärzte in der Klinik gaben ihm die Diagnose Depression und die passenden Tabletten: Der arme Kerl fühlte sich aber nicht besser. ich fragte ihn, was ER glaubte, woher die Depression kommt er sagte: Er habe vor kurzem seine Eltern verloren und seine Frau wäre mit den Kindern abgehauen, er hat seinen Job verloren und das haus verkaufen müssen. Aber die Ärzte sind überzeugt, dass seine Krankheit organische Ursachen hat: Ernsthaft? Wenn man so viele Schicksalsschläge durch hat, ist es doch völlig normal, dass man depressiv und völlig am Ende ist: Was sollen da medis helfen: Ihm hätte wohl eine Therapie und Trauerbewältigung und ein neuer Job besser genützt.

ein anderer Fall. Ein Freund von mir hat eine körperliche Depression: Keine Therapie hilft: Die Schübe kommen ohne Ursache: Auch wenn er während der Schübe fest überzeugt ist, man könnte ihm nie helfen: Sobald er die Tabletten nimmt, geht es wieder bergauf.

Zwischen diesen Polen gibt es auch noch allerhand zwischentöne: Keiner kann behaupten, es gäbe darauf eine einfache Lösung: Die beste Lösung ist die, niemals aufzugeben und ALLES zu versuchen.
Wenn einem der Glaube hilft, so ist das gut: Wer heilt hat recht!
jedoch darf man nicht davon ausgehen, das müsste bei ALLEN so sein!

man sollte auch nicht blind irgendwelche Ärzten vertrauen: Was sie sagen kann helfen, MUSS aber nicht (es kann dann auch immer mal sinnvollsein, menschen, die einen gut kennen, um Rat zu fragen, ob sie glauben, dass die Therpie anschlägt: Selbst merkt man es vielleicht nicht): wichtig ist, dass man in sich reinhört, nichts unversucht lässt und niemals aufgibt: Dann hat man wohl die besten Chancen auf Heilung.
 
Na wie gut das du nicht Gott bist und keine Ahnung haben kannst was er nun gut oder schlecht findet, genau so wenig wie ich. 😉

Du bist ganz schön anmaßend, was Deine Beurteilung meines Wissens betrifft.

Ich bin kein Christ und nette Erlebnisse mit Gott sind hier nicht das Thema, an einer anderen Stelle würde ich dazu mehr schreiben, für meinen Geschmack ist hier aber schon genug OT.

Stimmt. Gläubig sein heisst nicht, an Gott zu glauben bzw. Jesus nachzufolgen. Gläubig sind auch Muslime... und Hinduisten haben wieder ein anderes Gottesbild und auch Pantheisten sind gläubig. Es ist eben ein dehnbarer Begriff.
Es gibt eben auch Depressionen, die im Zusammenhang mit dem stehen, was man glaubt.
 
Du bist ganz schön anmaßend, was Deine Beurteilung meines Wissens betrifft.

Da du mit Gott noch keinen Kaffee getrunken hast, ist das nicht anmaßend sondern die Realität.

Stimmt. Gläubig sein heisst nicht, an Gott zu glauben bzw. Jesus nachzufolgen. Gläubig sind auch Muslime... und Hinduisten haben wieder ein anderes Gottesbild und auch Pantheisten sind gläubig. Es ist eben ein dehnbarer Begriff.
Es gibt eben auch Depressionen, die im Zusammenhang mit dem stehen, was man glaubt.

Aso? Also der deutsche Teil meiner Familie leidet unter den Depressionen und die sind alle Christen, heißt das nun das Christentum macht depressiv?
Auf den Gedanken bin ich noch gar nicht gekommen, danke für den Hinweis. 😉

Aber macht schon Sinn, so ein zorniger und allbestrafender Gott kann schon depressiv machen. Vllt sollten sie konvertieren, danke für den Tipp. Ich werde es mal ansprechen.
 
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