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Verstehst Du die Lösung gesellschaftlicher Probleme aus Sicht des Islam?

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[...] Wer nur rummosert, Biddi, will nichts lernen.
😎

Das heist aber auch:
Terror, als Stellvertreterkrieg, nur weil man nix lernen will. Natürlich nur im Namen (s)eines Gottes.

Man kann nur hoffen das der Mensch endlich damit aufhört zu glauben das Gewalt ein/das Mittel ist um den eigenen Glauben/Maxime zu verteigen bzw. zu verbreiten oder was auch immer, nur um andere Menschen für sich zu unterdrücken.
Ich erschieße Dich, weil ich es gut mit Dir meine. Am besten mach es selber. So das ewig gleiche Muster.

Gewalt mit Gewalt rechtfertigen, dass ist der Mensch. Schon vergessen?
Wie in jedem Krieg, stirbt die Unschuld schon vor dem ersten Schuß. Und sie wissen was sie tun, wenn sie der Menschheit mit uralten Geschichten den Koüf vernebeln, so als wüßte nur sie es gäbe nach dem Tode das Paradis/das zweite Leben wo alles gut wird. Nur der Brave kommt dort hin. Alleine das zeigt den Un-Sinn.

Da möchte die eine Religion die Andere domestizieren, bis der Mensch ein folgsames Schaf seines eigenes Glaubens wird.
Und das alles soll gesellschaftliche Probleme lösen? Millionen flüchten vor der eigenen Religion! Ist DAS die Lösung?

Ach ja, ich sehe das völlig falsch. Sorry das ich/mein Verstand gemosert hat. :unschuldig:
 
Nein, das tun sie nicht! Du zählst furchtbare Dinge auf, die von furchtbaren Menschen im Denkmantel einer Religion begangen werden. Jedoch ist das NICHT die Religion an sich, die sie zu diesem Tun anstiftet, sondern die zutiefst widerwärtige Geisteshaltung, dieser Menschen. Solche Leute brauchen im Grunde keine Religion, um ihre Taten zu rechtfertigen: Gäbe es den Islam nicht, würden sie sich ein anderes "Schutzschild" suchen. Genauso, wie es Christen dereinst gemacht haben. Unsere Bibel hat sich seither nicht verändert- dennoch distanzeren wir uns von diversen Greultaten, die im Namen unserer Religion begangen wurden. Damals wurde das Christentum von widerlichen Schweinen ausgenützt und jetzt ist der der Islam. Das liegt aber nicht an der Religion, sondern an den Menschen: Man kann im Namen JEDER Religion der beste und der schlechteste Mensch auf Erden sein.
Das ist der Denkfehler. Religionen werden von Menschen gemacht und bestehen aus Menschen. Eine Religion ohne lebende Mitglieder ist ein Nichts, ein Es-war-einmal. Deshalb ist es absolut logisch, Verbrechen von Religiösen, die diese Verbrechen im Namen ihrer Religion begehen, der Religion insgesamt anzulasten, denn wenn die Religion nicht mit diesen Verbrechen in Verbindung gebracht werden will, steht es ihr jederzeit frei, die Verbrecher zu Abtrünnigen zu erklären und ihnen jede Mitgliedschaft zu verweigern. Und auf das warten wir Nichtreligiöse schon ziemlich lange. Daß jeder muslimische Terrorist einhellig von allen Imamen, Mullahs etc. der muslimischen Welt als Nicht-Muslim deklariert wird, und wegen seiner Untaten als vogelfrei für jeden wahren Gläubigen (googel mal was das heißt: vogelfrei!). Und daß alle derzeitigen oder historischen Christen, die sich nicht-christlich benehmen/benommen haben, von der jeweils zuständigen Kirche als Nicht-Mitglied betrachtet werden. Würde zwar an den Verbrechen selbst vermutlich nicht viel ändern, Verbrecher ist Verbrecher, aber es wäre ein guter Anfang, z. B. in Sachen Ehrlichkeit (die von Religionen zwar gern in den Mund genommen wird, aber viel seltener tatsächlich praktiziert).
 
Mir stößt hier gewaltig etwas auf in dieser Diskussion. Und mir schwant schon länger, dass wir so und auf diese Weise nicht zu einem Ergebnis kommen.
Das Thema ist endlos überfrachtet, der Formulierung fehlt es an der nötigen Präzision. Welche Gesellschaft ist überhaupt gemeint, von welchen Problemen ist die Rede? Die Gesellschaft, die ich erlebe, in der ich mich bewege, kennt diese Probleme nicht und wenn dann nur sehr marginal.
Seit Jahrzehnten leben Muslime in Deutschland. So mancher türkische Mitbürger, der genau so gewohnheitsmäßig in die Moschee geht wie die meisten Christen in die Kirche, unterscheidet sich von unsereins kaum oder nicht gravierend.
Wir gehen in türkische Restaurants, zum türkischen Lebensmittelhändler um die Ecke. Man kennt sich, grüßt sich. In solchen Begegnungen spielt unser Glaube eine sehr untergeordnete Rolle.
Für mich gehört der Mustafa, der Kasim, die Safiye zu meiner Umgebung. Ja, ich lernte auch eine Dumpfbacke kennen, einen jungen Moslem, der mit 30 aussah, als wäre er 50 und der seine junge Frau mit Abstand hinter sich herlaufen ließ. Das aber war nicht ein Problem, das in seiner Religion begründet war, sondern in seinem Intellekt.
Und der war mäßig. Genau so mäßig wie der Geist dessen, der in irgendeiner christlichen Sekte zu Hause war, und der seine einzige Überlegenheit dadurch zum Ausdruck brachte, dass er sich darauf berief, der Mann sei das Haupt der Familie und die Frau habe ihm untertänig zu sein.
Er passte genauso wenig in unsere Gesellschaft wie der junge Muslim. Beide kompensierten ihre Ego-Defizite, in dem sie sich über die vermeintlich Schwächeren erhoben. Paschas waren sie oder eingebildete Gockel, denen die Religion gerade recht kam. Mit Überzeugung hatte das nichts zu tun, schon mehr mit Dummheit. Gegen einen schwachen IQ aber richtet keine Bibel etwas aus, auch kein Koran.
Sehe ich heute die rechten Stiefelträger, die Glatzen, dann unterscheiden sie sich von den vorhin beschriebenen Exemplare menschlicher Spezies kaum. Ihre Einstellungen und Verhalten allein an ihrer religiösen Bindung festzumachen, passt nicht und greift einfach zu kurz.
Dummheit kann grenzenlos sein und daran ändert auch keine Religion etwas. Mit einem gebildeten Moslem kann ich mich weitaus besser verständigen als mit einem geistig minder bemittelten Christen und umgekehrt.
In der Gegend, in der ich lebe, sagt man, es gebe "sonne und sonne."
In der Tat.

Burbacher
 
Zuletzt bearbeitet:
denn wenn die Religion nicht mit diesen Verbrechen in Verbindung gebracht werden will, steht es ihr jederzeit frei, die Verbrecher zu Abtrünnigen zu erklären und ihnen jede Mitgliedschaft zu verweigern.

Und wie soll "DIE RELIGION" das machen? Du sagst ja selber:
Religionen werden von Menschen gemacht und bestehen aus Menschen. Eine Religion ohne lebende Mitglieder ist ein Nichts, ein Es-war-einmal.
Das wären ja wieder die Menschen, die andere zu Nichtgläubigen erklären.
Das Mit der Mitgliedschaft ist ja schön gemeint, aber praktisch nicht umsetzebar: Es gibt ja keine Mitgliedschaft für den Islam: Jeder kann theorietisch von sich behaupten, er wäre der einzig wahre Gläubige und sich darauf hin das Recht rausnehmen, andere zu verfolgen. Genau das passiert ja dauernd.
Und das ist ja genau das,was die Probleme erst hervorruft: ZB in Syrien: Da schlachten sich ja die Moslems ggenseitig ab, weil jeder vom anderen behauptet, er sei ein Ungläubiger. Man vergisst gern: Die meisten Opfer des IS sind selber Moslems!
Genau diese Frage: Wer ist ein ECHTER Gläubiger und wer nicht ruft doch all das Elend erst hervor. Diese Frage ist sozusagen die Wurzel allen Übels und man kann sie schlicht und einfach nicht lösen. Der MENSCH mss im Mittelpunkt stehen: Und zwar mit seinen Taten.
Es sollte nicht darum gehen, den rechten Gläubigen zu finden, sondern sich als Gesellschaft und Weltgemeinschaft gegen die Verbrecher zu stellen. Da fürht der Weg hin.
Ich würde es auch sehr begrüßen, wenn der Islam sich endlich nicht mehr mit der Frage aufhalten würde, wer nun ein rechter Gläubiger ist und wer nicht, sondern sich statdessen in irgendeiner Weise konstruktiv vorwärtsbewegen würde. Das das gerade nicht passiert, ist klar.
Wobei wir wirklich nicht vergessen dürfen:
Ein Großteil der Menschen, die gerade fliehen, fliehen, WEIL sie einen nicht gewaltbereiten Islam ausüben wollen, weil sie sich dem IS nicht anschließen wollen. Das sind eigentlich die Tendenzen des Islam, die gefördert werden sollten und solchen Leuten bringt es erstrecht nichts, wenn wir hier sagen: Aber der Islam ist von Grund auf böse.
Was soll ich einem normal zivilisierten Moslem erklären, dass der IS schlecht ist und dass der Islam schlecht ist? Was soll das? Der will ja auch einfach nur in Frieden leben, oder?
 
Was soll ich einem normal zivilisierten Moslem erklären, dass der IS schlecht ist und dass der Islam schlecht ist? Was soll das? Der will ja auch einfach nur in Frieden leben, oder?
Dann soll er halt einfach und ehrlich sagen, daß IS-Anhänger keine Muslime sind. Und sein Imam oder wer sein jeweiliger Hirte ist, soll das gleiche sagen, in aller Öffentlichkeit. Das wäre... ehrlich. Aber hört man derartige Aussagen? Kaum. Und warum nicht? Weil dann die IS und all ihre Sympathisanten (und das scheinen nicht wenige zu sein) diese ehrlichen Muslime als Ungläubige betrachten und sie ebenso als rechtmäßige Angriffsziele betrachten.
 
Dann soll er halt einfach und ehrlich sagen, daß IS-Anhänger keine Muslime sind. Und sein Imam oder wer sein jeweiliger Hirte ist, soll das gleiche sagen, in aller Öffentlichkeit. Das wäre... ehrlich. Aber hört man derartige Aussagen? Kaum. Und warum nicht? Weil dann die IS und all ihre Sympathisanten (und das scheinen nicht wenige zu sein) diese ehrlichen Muslime als Ungläubige betrachten und sie ebenso als rechtmäßige Angriffsziele betrachten.


Man hört ununterbrochen von Gelehrten und Imamen die deutlich sagen, dass die Taten der IS-Anhänger unislamisch sind und die dies auch anhand der Quellen der islamischen Gesetzgebung belegen. Dennoch hört man immer wieder den Vorwurf, die Muslime würden es sich "zu einfach machen" indem sie behaupten die Taten des IS entsprechen nicht dem Islam. Würde es also wirklich etwas ändern zu sagen, diese Menschen sind keine Muslime? Und es gibt unter den Gelehrten des Islam durchaus eine Meinungsverschiedenheit dazu, ob diese Menschen als "abgeirrte Muslime," oder als "vom Islam Abgefallene" zu betrachten sind. Es sind sich jedoch alle einig, dass sie militärisch bekämpft werden sollten.

Noch dazu ist es doch gerade ein "Merkmal" des IS andere Muslime als Ungläubige zu bezeichnen und zu töten. Sie nun im Gegenzug ebenfalls als Ungläubige zu betiteln ändert absolut nichts an der Situation.
 
Warum sollten sich diejenigen, die zufällig denselben Glauben haben, wie die Mörder von etwas distanzieren? Mach ich doch auch nicht , wenn irgendwo ein Christ ( oder ein Amerikaner... ) eine muslimische Hochzeitsgesellschaft wegbombt. Von daher ist das Unsinn.
 
Ich gebe ja gerne zu, Biddi, dass ich mich nicht nur mit dem Koran und Auslegungen beschäftigt habe, sondern auch mit Geschichte und mit zeitgenössischen Berichten und auch mit Muslimen das Gespräch suchte. Niemand muss sein Wissen aus meiner Quelle beziehen.

Das würde ich auch niemandem raten, denn ich weiß zwar nicht bei wem du die Auslegung des Koran studiert hast, aber zuverlässig scheint diese Quelle nicht zu sein. Es ist nicht das erste mal, dass du den Koran in völlig falschen Zusammenhängen zitierst und deine "Auslegung" weit entfernt von der Auslegung der Koranexegesen ist.

Beispiel aus deinem Beitrag 278:

Selbst wenn der Islam den Handel mit Drogen verbietet, so ist eine Übertretung dieses Verbotes im Islam nicht wirklich gravierend. Es gilt immer noch: Sure 6; 160: Wenn einer mit einer guten Tat (vor den Richter) kommt, wird ihm zehnmal so viel (als Lohn zuteil). Und wenn einer mit einer schlechten Tat kommt, wird ihm nur mit gleichviel vergolten.
Aber auch: Sure 16; 97: gute Taten werden belohnt, ohne dass schlechte Taten angerechnet werden.

Sure 6🤐60 : Dem, der eine gute Tat vollbringt, soll (sie) zehnfach vergolten werden; derjenige aber, der eine böse Tat verübt, soll nur das Gleiche als Lohn empfangen; und sie sollen kein Unrecht erleiden.

bezieht sich einzig auf die Barmherzigkeit Gottes am Jüngsten Tag, dass Er aus seiner Gnade heraus die gute Tat vielfach anrechnet, dem Sünder aber kein Unrecht tut, indem Er eine schlechte Tat nur als einzige schlechte Tat anrechnet. Wir Muslime glauben, dass die Taten von jedem Menschen in einem Buch aufgeschrieben werden, welches er am Jüngsten Tag ausgehändigt bekommt. So wird die gute Tat vielfach gezählt, die schlechte Tat nur einfach. Das hat nichts mit den Gerichten im Diesseits zu tun, und dass Straftäter so davonkommen, so wie du es ausgelegt hast.

Das gleiche trifft auch auf den zweiten von dir zitierten Vers 16:97 zu: Dem, der recht handelt - ob Mann oder Frau - und gläubig ist, werden Wir gewiß ein gutes Leben gewähren; und Wir werden gewiß solchen (Leuten) ihren Lohn nach der besten ihrer Taten bemessen.

Wo bitte liest du denn in diesen Versen, dass Muslime für ihre Straftaten nicht belangt werden sollen? Eine seltsame Auslegung die du da hast!

Hierzu trifft die von Dir zitierte Sure 5,5 auch zu. Hier ist erlaubt, auch christliche Frauen zu heiraten „….wenn ihr ihnen ihren Lohn gebt.“ Also Unzucht „nein“, aber Umgehung des Verbotes durch Zeitehe „ja“.

In dem Vers heißt es: Und ehrbare gläubige Frauen und ehrbare Frauen unter den Leuten, denen vor euch die Schrift gegeben wurde, wenn ihr ihnen die Brautgabe gebt, und nur für eine Ehe und nicht für Unzucht und heimliche Liebschaften. [Qur'an, 5:5]

"Wenn ihr ihnen ihren Lohn gebt," so wie du es nanntest bezieht sich darauf, dass auch christliche oder jüdische Ehefrauen ein Recht auf eine Brautgabe durch den muslimischen Ehemann haben, sowie die muslimischen Frauen ein Recht auf eine Brautgabe haben. Das hat nichts mit Zeitehe zu tun und ist wieder mal eine falsche Auslegung deinerseits.

Du nanntest den Thread "Lösung gesellschaftlicher Problem AUS SICHT DES ISLAM," aber das was du hier in vielen Fällen von dir gibst ist nicht die Sicht des Islam, sondern deine eigene Sicht.
 
Du nanntest den Thread "Lösung gesellschaftlicher Problem AUS SICHT DES ISLAM," aber das was du hier in vielen Fällen von dir gibst ist nicht die Sicht des Islam, sondern deine eigene Sicht.

Genau da liegt das Problem dieses Threads.
Außerdem ist jede Religion immer so schlecht oder Gut, wie der einzelne Mensch.

Genauso wie jeder Christ seine eigene Richtung hat, wird es doch bei Moslems nicht anders sein
Stellt euch mal vor eine Christliche Glaubensgemeinschaft, sagen wir mal die Evangelische Kirche- ruft plötzlich zu Mord und Totschlag auf. Vernichtet ganze Landstriche und killt dabei auch Katholiken, sowie Moslems und Juden.
Wäre es dann sinnvoll, zu den Katholiken zu sagen: Euer christlicher Glaube ist schuld daran! Die Bibel gibt ja die Legetimation für das Töten, also seid ihr ein Teil dieser Machenschaften. Das Christentum ist böse.
Müsste sich dann der Katholik auch von seinem Glauben distanzieren? Würdet ihr das erwarten und wenn er sich nicht vom Glauben als ganzes ditanziert, würdet ihr ihn quasi mitschuldig sprechen?
Genug Moslem distanzieren sich vom Terror: Wohl die meisten...aber warum reicht das offenbar nicht? Wenn wir von ihnen erwarten ihre Religion aufzugeben, damit sie endgültig beweisen ,dass sie keine Terroristen sind...
Wäre das richtig? Wäre das sinnvoll? Wäre es nicht besser, die Verbrecher (nichts anders sind sie doch) zu bekämpfen und nicht den Glauben. ...und schon garnicht den Glauben als Ganzes
 
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