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Verstehst Du die Lösung gesellschaftlicher Probleme aus Sicht des Islam?

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Zitat Nordrheiner:

Das klingt so nach: "Wissen ist Macht - nichts Wissen macht nichts"

Nicht wenige Schüler wundern oder ärgern sich, wenn unter ihrem Aufsatz steht: "schön geschrieben - aber Thema verfehlt"
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Hier wird es deutlich was Dein ( Entschuldige:lächerliches ) Vorhaben ist.
Wenn Du auch nur halbwegs konsequent wärest, müßtest Du verlangen, daß alle Menschen über ALLE jemals vorhandenen Religionen Bescheid wüßten. Ein Ding der Unmöglichkeit.
Richtig ist, daß man gar nichts wissen muß - Religion ist nichts das einigen angeblich Kundigen vorbehalten ist. Jeder kann glauben was er will. Und ich füge hinzu: Traut nicht denen, die endlos schwafeln oder endlose Romane schreiben. Religion ist nichts kompliziertes. ( Und meistens sowieso dasselbe )
 
Könnte der Mensch doch nur erlernen,den Anderen einfach anders sein zu lassen...
Und friedlich miteinand`sie leben lassen, statt sie dafür zu hassen...

Könnte der Mensch doch nur erlernen,das nicht ein jeder genau so sein muss wie er selber ist....
Wie schön könnt`s sein dies an zu nehmen, wenn man es nicht immer so schnell vergisst...

Nicht ein Jeder denkt und fühlt genauso wie ich es tu...
Nicht ein Jeder glaubt wie ich, sieht so aus wie ich...
Na und, was macht`s? Wann geb`ich Ruh?

Nicht ein Jeder ist mir immer nah und nicht mit jedem komme ich gut klar...
Nicht ein Jeder versteht mich immer und ich nicht immer einen Jeden...
Was macht das schon, denk ich bei mir ich kann doch damit leben...

Und bei all unser Verschiedenheit da wird mir eines klar, auch wenn nicht jeder ist wie ich, so sind wir uns doch dennoch nah...

Am Ende unter allem Schein, bist du ein Mensch wie ich...
Hast du Gedanken, Gefühle, Erlebnisse, Sehnsüchte, ganz genau wie ich...

Ach hör doch auf, sag`ich zu mir, mir ein zu bilden ich müsst dich anderen formen,
In welches Bild will ich dich zwängen,worin dich mir an-normen?

Setz ich dich ins Unrecht, mich ins Recht, mein ich größer zu erschein`?
Mach ich mich dadurch in Wahrheit nicht, statt größer eher klein?

Ach wie schön die Welt sein könnt`wie viel Freude könnten wir geben,
Würden wir den Anderen anders sein lassen und einfach miteinander leben...-

@ Neverland
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob "Freier Wille", oder nicht, "Vorherbestimmung", Auserwählung, Verdammnis, (bla bla) oder nicht...

Werbezitat: "Wer hat`s erfunden?"

Im Grunde genommen könnte es so einfach sein.
Hat es doch immer mal wieder Menschen gegeben, die einfach nur dazu auf gerufen haben, sich einander gegenüber gut zu verhalten. Liebevoll zu sein. Mit allem was darunter fällt.
"Jesus" war einer davon...

Doch anstatt das die Menschen, sich an diese "Einfachheit", "einfach" bloß mal halten und das auch leben und tun....

Bauen sie lieber ganze "Lehren", Ideologien, Konzepte, Religionen ect.pp. drum herum.
Mit allem was ihnen dazu einfällt...-
Denn damit kann man andere viel besser in Schubladen stecken und Macht ausüben...

Doch das ist dann im Grunde genommen, genau das Gegenteil von dem geworden, wofür die Menschen die zu liebevollem, guten Verhalten aufriefen zu ihrer Zeit eingestanden haben...
 
Und wenn du aus dem Koran vorträgst, machen wir zwischen dir und denen, die nicht an das Jenseits glauben, eine unsichtbare Scheidewand (?) (w. eine verhüllte oder eine undurchdringliche Scheidewand). Und wir haben über ihr Herz eine Hülle und in ihre Ohren Schwerhörigkeit gelegt, so dass sie ihn (d.h. den Koran oder „es“, was Du ihnen sagst) nicht verstehen.

Weiß jemand, inwieweit eine gleiche oder eine abweichende Haltung dazu in der Bibel vermittelt wird?

Ich bezweifle, daß in der Bibel (AT) eine entsprechende Stelle zu finden ist, da das AT von Juden gemacht und für Juden bestimmt war, bei denen Gottgläubigkeit und Kenntnis der Thora grundsätzlich vorausgesetzt wurde. Das Konvertieren von Andersgläubigen war gar nicht vorgesehen, da ja (üblicherweise) nicht von jüdischer Abstammung, ergo war es völlig witzlos, Andersgläubigen der "Schwerhörigkeit" in Bezug auf jüdische Glaubensgrundsätze oder Gottesvorstellungen zu bezichtigen. Man hielt einfach Distanz zu den Andersgläubigen, und das war´s, das reichte völlig.

Das Christentum (frei) nach dem NT dagegen war auf Ausbreitung ohne Rücksicht auf Verluste, Missionierung und Konvertieren jedes Andersgläubigen "programmiert", wenn nicht freiwillig, dann mit Gewalt, und wer sich "schwerhörig" zeigte, wurde halt handgreiflich oder notfalls per Hinrichtung "eines Besseren belehrt", spätestens ab dem 3. Jahrhundert liefen da bekanntlich die Zwangsbekehrungen. Wie heißt dieser Christussatz "Ich bin nicht gekommen, um den Frieden zu bringen, sondern das Schwert"? Oder so ähnlich? Seine Anhänger haben sich daran recht fleißig gehalten.

Was sagt denn der Koran dazu, wie dann mit den "Schwerhörigen" zu verfahren ist?
 
Im Grunde genommen könnte es so einfach sein.
Hat es doch immer mal wieder Menschen gegeben, die einfach nur dazu auf gerufen haben, sich einander gegenüber gut zu verhalten. Liebevoll zu sein. Mit allem was darunter fällt.
"Jesus" war einer davon...

Liebe Neverland,

oftmals habe ich die Frage von Menschen "im Kopf", die sagen: Warum soll ich mich nach dem richten, was andere Menschen gut finden?

Es stellt sich mir die Frage, ob Jesus wirklich nur dazu aufrief, dass Menschen miteinander gut umgehen?
Zu Deinem Beitrag fällt mir die Stelle in Matthäus 19, 17 ein: "Jesus antwortete: Warum fragst Du mich, was gut ist? Es gibt nur Einen, der gut ist. Wenn Du bei Ihm leben willst, dann befolge Seine Gebote."

Wenn Botschafter auf lediglich eine Aussage ihrer Botschaft reduziert werden, blenden wir die Gesamtaussage aus, so schön die Einzelaussage auch sein mag.

LG, Nordrheiner
 
Hinzu kommt ja auch noch die Überlegung:

Das ein Buch wie bspw. die Bibel, über einen langen Zeitraum hinweg entstanden ist.
Einige Zeiten nachdem Erzählungen mündlich weiter gegeben worden sind, sind sie erst nieder geschrieben worden.
Nieder geschrieben von verschiedenen Verfassern. Zusammen getragen, teils ausgeschmückt worden.

Später dann, sind bspw. Textrollen wie die Qumranrollen gefunden worden. Und das sind zum Großteil nur Fragmentstücke, die interpretiert wurden. Die zusammengesetzt wurden. Die und das wurde auch bereits zugegeben, auch immer wieder nach bearbeitet werden. Und ebenfalls zugegeben wurde auch, das unvollständige "Texte- Textstücke" weiter, bzw. "zu ende" geschrieben worden sind! Was bedeutet, das ein ganz anderer Mensch viiieeele Jahre später ein Teilstück einer Erzählung vor sich liegen hat, dem er dann ein "Ende" der Erzählung hinzufügt....

(Nun, selbst dazu fällt mir tatsächlich sogar eine "biblische Warnung" ein, die besagt: Das wir alles prüfen sollen und nicht jedem und allem glauben sollen. UND, ein "Wehe-Ruf". Wehe, es wird etwas weggelassen oder hinzugefügt!) Aber genau das ist ja der Fall...-

Zudem kommen noch diverse Übersetzungen. Und wie wir heute auch Kenntnis darüber haben, gibt es so einige, Übersetzungsfehler...die in ihrer Folge einen Text auf ein Mal GANZ anders aussehen lassen. Dadurch wird der Text dann komplett anders verstanden. Manchmal unterstelle ich...weil die Vermutung nun mal so nahe liegt, das das sogar irgendwo, irgendwer so wollte/bzw. will. Und nein, ich meine keinen "Teufel" damit, sondern ganz einfache Menschen, denen das aber gut zu Pass kommt. Und das bis heute.
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Wie sieht es im Quràn eigentlich mit so etwas aus?
Urschriften?
Wer, wie viele Leute schrieben sie wann?
Wie sieht es mit Übersetzungen und evtl. Übersetzungsfehlern aus?
Wurde da evtl. auch etwas hinzu gefügt oder weggelassen?
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Damit habe ich mich indes noch nicht beschäftigt bezogen auf den Quràn.
Mal schauen...erste Suche ergibt:

Allgemein wird angenommen, dass Mohammed weder lesen noch schreiben konnte, weshalb die Muslime glauben, dass der Erzengel Gabriel ihm den Befehl gab, das zu rezitieren/vorzutragen, was vorher in sein Herz geschrieben wurde. Daher hat der Koran auch seinen Namen: „Lesung/Rezitation“.

Der Koran entstand in einem Zeitraum von knapp zwei Jahrzehnten. Nach dem Ort der Offenbarung wird zwischen mekkanischen und medinensischen Suren unterschieden. Die mekkanischen Suren werden noch einmal in früh-, mittel- und spätmekkanische Suren unterteilt.

Vor dem Tod des Propheten Mohammed waren bereits verschiedene Teile des Korans schriftlich niedergeschrieben worden, und nach Abstimmung mit allen, die den Koran sowohl mündlich (Hafiz) als auch schriftlich bewahrt hatten, entstand nach dem Tode des Propheten Mohammed im Jahre 11 n. H. (632 n. Chr.) zu Zeiten des ersten Kalifen Abū Bakr der erste Koran-Kodex (
مصحف muṣḥaf), um ihn vor dem Verlorengehen oder Verwechseln mit anderen Aussagen des Propheten Mohammed zu bewahren.Der dritte Kalif, Uthman ibn Affan (644–656), ließ diese ersten Koran-Kodizes, die auch z. T. in anderen Dialekten als demquraischitischen Dialekt – dem Dialekt des Propheten Mohammed – abgefasst waren, einsammeln und verbrennen, um dann einen offiziell gültigen Koran herzustellen. Dabei mussten mindestens zwei Männer bei jedem Vers bezeugen, dass sie diesen direkt aus dem Munde des Propheten Mohammed gehört hatten. Sechs Verse im Koran sind aber nur von einem Zeugen, nämlich Zaid ibn Thabit, dem ehemaligen Diener des Propheten Mohammed, auf diese Weise bezeugt worden. Dass diese Verse heute doch im Koran stehen, hängt damit zusammen, dass der Kalif ausnahmsweise die Zeugschaft von Zaid alleine akzeptierte, obwohl eigentlich mindestens zwei Männer bezeugen mussten.
Nach der islamischen Überlieferung wurden fünf Abschriften des uthmanischen Kodex in die verschiedenen Städte versandt, und zwar nach Medina, Mekka, Kufa,Basra und Damaskus. Gleichzeitig erging die Anordnung, alle privaten Koranaufzeichnungen zur Vorbeugung falscher Überlieferungen zu verbrennen. Man nahm früher an, dass die Abschrift, die nach Medina gesandt wurde, sich heute in Taschkent befindet und ein zweites Exemplar im Topkapi-Museum in İstanbul verwahrt wird. Beide Exemplare sind aber in kufischer Schrift, die sich in das 9. Jahrhundert n. Chr. datieren lässt, aufgeschrieben worden und somit wohl frühestens 200 Jahre nach Mohammed entstanden. In einer Bibliothek in Birmingham, der Cadbury Research Library, entdeckte man 2015 zwei Pergamentblätter, die sich in einer Koranausgabe des späten 7. Jahrhunderts befanden, und die sich auf die Zeit zwischen 568 und 645 mittels Radiocarbonmethode datieren ließen. Die Blätter enthalten Teile von Sure 18 bis 20, geschrieben mit Tinte in einer frühen Schriftform des Arabischen, des Hijazi. Damit zählen sie zu den ältesten Koranstücken der Welt


Auch die heutige Anzahl und Anordnung der Suren gehen auf die Redaktion von Uthman zurück. Der Koran-Kodex des ʿAbdallāh ibn Masʿūd, der nach der Einführung des uthmanischen Kodexes noch eine Zeit weiter benutzt wurde, hatte nur 110 oder 112 Suren, die anders angeordnet waren.[SUP][20][/SUP] CharidschitischeGruppen im Iran bestritten, dass Sure 12 und Sure 42 Bestandteil des ursprünglichen Korans gewesen seien.[SUP][21][/SUP] Handschriftenfunde in der Großen Moschee vonSan'a deuten an, dass Korankodices aus dem ersten muslimischen Jahrhundert (7. Jahrhundert n. Chr.) bedeutende Unterschiede in der Orthographie, in den Lesarten (d. h. im Inhalt) und den Anordnungen der Suren aufweisen.
Die arabische Schrift des Uthman'schen Kodex kannte noch keine diakritischen Punkte, wie sie in der heutigen arabischen Schrift verwendet werden, um gleich aussehende Konsonanten zu unterscheiden. Deshalb war das mündliche Beherrschen des Textes wichtig, und die Schriftform diente vor allem als Gedächtnishilfe.
In den Orten mit Abschriften des uthmanischen Kodexes entwickelten sich verschiedene Lesarten des Korans. Die islamische Tradition hat später sieben solcher Lesetraditionen als „kanonisch“ anerkannt.[SUP][22][/SUP] Erst Anfang des 8. Jahrhunderts wurden die Buchstaben im Korantext mit diakritischen Zeichen versehen. Die Initiative dazu ging auf al-Haddschādsch ibn Yūsuf zurück, den Statthalter des umayyadischen Kalifen Abd al-Malik im Irak, der auf diese Weise alle Uneindeutigkeiten in der Überlieferung des Korans ausräumen wollte. Aus dieser Zeit stammen auch die ersten Belege für die Bedeutung des Korans im öffentlichen Leben der Muslime, denn Abd al-Malik ließ die von ihm geprägten Münzen sowie die Inschriften des von ihm errichteten Felsendoms mit Koranzitaten (insbesondere Sure 112) versehen.

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Naja......
Meine persönliche Meinung, es lief dabei auch nicht besser als bei der Bibel....-
Welchen Text auch immer ich mir nehme..
Ich kann heute nicht mehr sagen, wie viel "Stille Post" er aus welchem wie auch immer gearteten Grunde enthält.
Und darum bleibe ich weiterhin auch der Auffassung, das ich mir einfach nur "die gute Essenz" eines guten, rechtschaffenden, liebevoll, mitfühlenden, vergebenden, annehmenden, hilfsbereiten usw. Verhalten meinen Mitmenschen gegenüber herausnehme. Und genau DAS versuche, so gut ich immer gerade kann, mich zu bemühen das zu leben. DAS kann dann doch nun nicht so verkehrt sein.
 
"Jesus antwortete: Warum fragst Du mich, was gut ist? Es gibt nur Einen, der gut ist. Wenn Du bei Ihm leben willst, dann befolge Seine Gebote."

Ja genau...das soll er gesagt haben..

Und? Was umfassen die Gebote?
Letztlich ist das "Zehnwort" (wie es hebräisch heisst)
eine Art Einleitung zu einer Reihe von Anweisungen, die im Grunde nur ein Verhaltenskonzept dar stellt.

Also etwa eine Art "Anleitung zu einem guten und rechtschaffenden Leben".

Und wenn ich mir die Bergpredigt dazu noch ansehe, wiederholt Rabbi Yeshua ha Maschiach (Jesus Christus) genau diese. Und gibt noch zusätzlich einige Anweisungen, bzw. Erklärungen ab. Wie bspw. das man nicht nur nicht töten sollte, sondern auch keinen "Rufmord" begehen, andere nicht beschimpfen, verunglimpfen ect. sollte.

Und so weiter...
Und was ist es anderes, als Ansätze dazu, das wir "gut" miteinander umgehen sollen?

Natürlich kann jeder glauben was er/sie will oder auch nicht. Man kann es sich kompliziert machen, oder auch einfach...-
Gute Werte zu leben, sehe ich persönlich allerdings nicht als verkehrt an.
Und es ist mir lieber, als irgendwelchen "Menschen" blindlings zu vertrauen, das alles was hier und dort steht, auch so stimmt und original sein soll.
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Ein Gedanke noch:

Es wird erzählt, auch und vor allem in der Bibel, und Jesu (Yeshu) selbst sagt es darinnen,
das die "Geringsten" und auch die (man könnte in "" Zeichen sagen: Ungebildetsten) Leute seine Botschaft verstanden haben. Während sie den "ach so klugen, gebildeten" und auch den meisten ich nenne sie mal schlicht: "Theologen" jener Zeit verborgen blieb.
Die, die auch immer alles so kompliziert machten, schwafelten, Gebote weg ließen, und dafür ihre "Menschengebote" hinzufügten. Die schwere Lasten auf das Volk luden, während sie sich selbst nicht daran hielten. Ebenso die Hochmütigen, die "ach so frommen"...

Ich erinnere an das Gleichnis von einem "Ach so Frommen", der betet wie gut es sei das ER ja sooo toll heilig ist. Wie oft er fastete und an was er sich alles hielt,...(wie gut das er nicht so war wie die anderen usw.)
Während ein Zöllner (nicht gerade der Beliebteste Mensch seiner Zeit) kam und sich bloß gegen die Brust haute und sagte: "HERR, sei mir armen Sünder gnädig". Und Yeshu (Jesu) sagt dem Volk daraufhin, das eben jener Zöllner es war, der gerechtfertigt Heim ging und nicht der "ach so Fromme Mann".

Hieran schliesse ich meinen Gedankengang, das die Genialität manchmal in der Einfachheit steckt, wo man sie nicht vermutet. Das ist wie mit einer Gabe, die keiner annehmen will, weil wir Menschen immer meinen, das das was gut ist ja teuer sein müsste.

Wenn die Botschaft also soo umfassend ist und nicht einfach...
Wieso haben es die Geringen dann wohl verstehen können...?
 
Zuletzt bearbeitet:
Verstehst Du die Lösung gesellschaftlicher Probleme aus Sicht des Islam?
Nein. Nur das der islam massive Problem schaft, nicht daran interessiert scheint nur ansatzweise unser abendländischen Porobleme zu lösen. Warum auch. Wir tun doch alles dafür das sich nichts bessert. Schauen lieber weg. Bisher war alles weit weg. War.
Ob wir in 200 Jahren deutsch in der Schule brauchen, weiß kein Mensch. Dank Globalisierung ist alles möglich. Vielleich reden wir dann pol-isch. 😀

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Da möchte jemand den Koran erklären usw. siehe Thread, dass allein muß doch (weitere) Spannungen beim Gegenüber erzeugen. Das ist doch ungefähr so, als wüde ich, als Atheist, dem Christen die Bibel dokmatisch erklären. Im Leben würde ich mir das nicht im geringsten anmasen.


Der Islam, genau wie jeder andere x beliebige Glaube/Religion ist nicht das Problem, sonder Teil der Lösung. Der Mensch ist DAS Problem. Allen voran die radikalen Fanatiker. Diese sind austauschbar. Siehe Geschichtsbücher.
 
Heute sind eher die (nach außen) gelebten Religionen das Problem, wenn jeder Gläubige behauptet, ´mein Schwanz/Gott ist größer als der deinige, und wenn du nicht meiner Meinung sein willst, schlag ich dir den Schädel ein´, vor allem bei den monotheistischen Religionen, während die polytheistischen da in der Regel etwas toleranter sind (außer sie werden bis zur Weißglut aufgestachelt, wie die Hindus, die inzwischen die Nase gründlich voll haben von allem, was nach Monotheismus aussieht, nach Jahrhunderten Bohrarbeit von Seiten der Moslems, an die sich die Christen zeitweise fleißig anschließen wollten, um ihre eigenen Schafherden zu vermehren).
 
Ich lege auch nur lediglich meine eigenen Gedankengänge dar.

Aber mir fällt eines doch sehr auf:

Ich könnte die gesamte Schrift, ja alle Lehrbücher, Religionen, Lehren, usw. der Welt hinterfragen.
Ich könnte alles bezweifeln. Ob das alles so stimmt. Wer was tatsächlich und ob überhaupt gesagt hat.
Was ich für mich selbst, aber bisher nicht bezweifeln kann, ist eine ganz klare und wie ich finde sehr deutliche, feine Wahrheit. Das es gut ist, andere und sich selbst gut zu behandeln.

Ich habe Leute erlebt, die sich auf verschiedenste Weise selbst schlecht behandeln.
Doch aber noch nie irgendwen, der oder die das so gerne tut. Noch nie jemanden, der es gut findet, schlecht behandelt zu werden.

Oder der sagen würde: Oh bitte bestiehl mich, beschimpfe mich, (und ich meine hier jetzt keine wie auch immer geartete „Lust“), behandle mich schlecht, betrüge mich, belüge mich, töte mich...- (und auch hier meine ich keinen Todeswunsch aus Verzweiflung, Not oder Märtyrerschaft). Sondern weil`s jemand so toll fände so behandelt zu werden.

Bisher hat es sich für mich so dargestellt, das es jeder gut finden würde, sich und andere gut zu behandeln. Was ja auch die Sehnsucht der Welt nach Frieden und Liebe irgendwie bestätigt finde ich.

Folglich ist für mich in aller Schrift und Lehre diese simple Wahrheit zu finden.
Eine, die von jedem verstanden und von jedem versucht werden könnte (wenn man möchte) diese zu leben.

Insofern schließe ich mich dem Gedanken an:

Die Religion an sich, ist nicht das Problem.
Und auch Gott, wie auch immer wir ihn/sie/es sehen wollten, ist nicht das Problem.
Sondern der Mensch und „sein“Verhalten..-

Darum denke ich eben, das es nicht unbedingt zu mehr Verständnis füreinander führt, wenn wir hergehen und uns gegenseitig unsere Religionen, Glauben oder Unglauben und Sichtweisen erklären.

Sondern sich erst dann etwas ändert in Bezug auf mehr Verständnis, wenn „der Mensch“ anfängt, sein Verhalten zu verändern.

Liege ich mit dieser Vermutung denn so sehr daneben?
 
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