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28 und ohne Zukunft?

Gibt es nicht irgendwelche Kurse, in denen man Bewerbungsschreiben lernt und genau diese Problematiken diskutiert werden? Es gibt sicherlich Tricks oder nenne ich es mal Methoden, um positive Aufmerksamkeit zu bekommen.

Frage mal beim Jobcenter nach, ob die nicht irgendwie solche Kurse haben.

Lücken im Lebenslauf: 8 Tricks dagegen | karrierebibel.de

So etwa in der Richtung.

In Deiner Situation würde ich mir Hilfe, Hilfe und nochmals Hilfe holen...professioneller Rat ist angesagt.

Die Lücken müssen geschlossen werden, plausibel.

Das können wir hier nicht leisten. Das mußt Du mit einem Profi machen. Lücken füllen und Bewerbung muß wie geleckt aussehen!

Es gibt noch die Option der schulischen Ausbildung.

Oder:

Wie wäre es mit der höheren Handelsschule?

Viell. solltest Du das mit einem Fachmenschen mal abklären.

(Übrigens arbeitest Du, sehe es als Vorteil an!).

Woher weißt Du eigentlich, daß Du in Dir eine käufm. Ausbildung liegt? Solche Fragen solltest Du im Vorfeld abklären. Es kommt automatisch die Frage, wieso Du nicht gleich darauf gekommen bist.

"Spaß haben" drückt zwar Motivation aus, aber die Gegenfrage ist: Ja, und wenn Sie Aufgaben zu erledigen haben, die Ihnen kein Spaß machen....brechen Sie dann wieder die Ausbildung ab?

Diese Frage sind im Vorfeld mit einer Fachkraft zu klären und durch zu spielen!

Alleine wirst du das nicht schaffen.

Liebe Grüße

Kolya


Na, das sind doch alles keine schlechten Ideen für dich, Gast. 🙂

Trotzdem bin ich immer noch der Meinung, dass das alles viel zu überzogen ist, wenn er nur einen Ausbildungsplatz sucht. Nicht direkt 'nen Spitzen-Job.

Ich hoffe du kannst selbst noch differenzieren und weißt das ein bisschen zu schätzen, dass ich mir hier ins Zeug lege, um dich auch deinem Tief rauszuholen.

Es ist echt noch nichts verloren, aber du solltest dich jetzt schon mal langsam entscheiden. Irgendwann gibt es dann nämlich nach dem Studium oder der Ausbildung Probleme, das Ganze zu erklären.

Wenn sich da Leute mit denselben Qualifikationen bewerben und gleichzeitig weniger Lücken im Lebenslauf haben als du, dann kann es wirklich problematisch werden.

Es sei denn du kannst das alles gut erklären. Was ich ja auch meinte. Und da hat Kolya doch eben auch schon mal 'nen guten Link geschickt.


Werd aktiv, aber lass dir nicht einreden, dass du nicht mehr das machen könntest, was du machen möchtest oder dass dein Lebenslauf eine absolut abzulehnende Katastrophe ist.

Wenn deine Ausbildung oder dein Studium jetzt passen, ist alles im Lot.


Nochmals LG
 
Weltfremd bin ich sicher nicht, bin 22 Jahre alt und Jura-Studentin, mit Verlaub. 😉

Entschuldige, aber das erklärt alles. Und ja, es IST weltfremd.

Du hast von der Arbeitswelt keine Ahnung. Kannst Du in Deinem Alter und mit dem Studentenstatus auch nicht haben. Aber Du solltest die Backen nicht so weit aufblasen. Hier schreiben nämlich Menschen, die seit Jahren im Berufsleben stehen. Manche sogar länger, als Du alt bist.

Ich arbeite seit mehr als 20 Jahren, ich habe eine Ausbildung gemacht (mit Abitur), ich habe in Personalabteilungen gearbeitet und habe mittlerweile eine eigene Firma. So rosig, wie Du es schilderst, ist es ganz definitiv nicht. Ich kenne Menschen, die einen ähnlichen Lebenslauf wie der TE haben und immer mal befristete Jobs als Lagerhiwi finden, weil sie einfach nicht in "normale" Jobs reinkommen. Wenn es so einfach ist, wie Du schreibst, warum gibt es dann Akademiker, die Hartz IV beziehen? Und warum HAT der TE dann nicht schon lange einen Job? Auch "nur eine Ausbildung", stell Dir das nicht so einfach vor. Das ist für die Firma ein Kostenfaktor, und der soll sich langfristig lohnen. Du scheinst da falsche Vorstellungen (ziemlich wertlose nämlich) von dem zu haben, was eine Ausbildung bedeutet, vor allem für den Betrieb.
 
Für alles andere als Bürojobs bin ich nicht wirklich geeignet. Die Berufsberatung hatte in der Auswertung so krasse Fehler drin das ich ehrlich
gesagt die eh nicht ernstnehmen konnte, so hab ich ZB immer gesagt wenns in Frage stand NIX aber auch gar nichts mit Informatik oder elektronik zu tun haben will, und was kam raus genau.... Gut der Markt sucht solche Azubis, aber dann so sehr ignorieren was jemand möchte...

Es ist nicht so das sich jetzt auf gesuche (Azubiplattformen z.B. Azubiyo oder auch sogar (ja sogar..) die Jobbörse) Unternehmen melden, aber immer Ausbildungsberufe die ich nicht erlernen möchte, Tätigkeiten oder Berufsfeldbeschreibungen die nicht interessant für mich sind bringen ja beiden Seiten NICHTS...

Doch ich denke mein lebenslauf ist fürn A****, da braucht ihr mir auch keinen Mut zu machen, der ist Mist, fertig aus.
Ich hab nichts ausser dem Studium was ich für die Zeiten immer hinschreiben kann.

Also ich kann mich im Grunde nur wiederholen: Verlass dich nicht auf`s Arbeitsamt.
Ich verstehe aber, dass es gerade wenn man vom platten Land kommt, schwierig ist in der Berufswelt Fuss zu fassen. Ich möchte dir nicht unterstellen, aber ich komme selbst aus einer eher ländlichen Region, man ist irgendwie weiter weg von der Welt. Und der vermeintlich logische und einfache Weg über Jobcenter und Internetplattformen ist nach meiner Erfahrung wenig erfolgreich. Ehrt dich ja, dass du es versuchst, aber soweit du es nicht schon getan hast, würde ich auch initiativ Bewerbungen schreiben, regionale Zeitungen durchforschen, auf Internetseiten der Firmen schauen etc.

Was mir auffällt ist, dass du sehr resigniert hast. Wenn du das so rüberbringst oder auch nur unterbewusst einen Arbeitgeber zeigst, hast du schlechte Karten. Klar, dein Lebenslauf könnte besser sein, aber auch schlechter. Du hast mehrfach was versucht und das war nix, aber andere studieren bis über 30 ohne festes Ziel. Du musst dich ja nicht immer mit dem Idealfall eines Abiturienten, der studiert und mit 25 den Akademikerjob bekommt, vergleichen.

Ich glaube dein Hauptproblem ist, dass du immer noch nicht weißt, was du willst. Bürojob? Und welchen? Du wirst dich nie für die Arbeitssuche begeistern können oder glücklich werden wenn du dich nur in einen Job zum Brot verdienen retten willst. Du musst ein Ziel haben. Du hast an vielem Desinteresse, ok, woran hast du Interesse? ^^
 
Entschuldige, aber das erklärt alles. Und ja, es IST weltfremd.

Du hast von der Arbeitswelt keine Ahnung. Kannst Du in Deinem Alter und mit dem Studentenstatus auch nicht haben. Aber Du solltest die Backen nicht so weit aufblasen. Hier schreiben nämlich Menschen, die seit Jahren im Berufsleben stehen. Manche sogar länger, als Du alt bist.

Ich arbeite seit mehr als 20 Jahren, ich habe eine Ausbildung gemacht (mit Abitur), ich habe in Personalabteilungen gearbeitet und habe mittlerweile eine eigene Firma. So rosig, wie Du es schilderst, ist es ganz definitiv nicht. Ich kenne Menschen, die einen ähnlichen Lebenslauf wie der TE haben und immer mal befristete Jobs als Lagerhiwi finden, weil sie einfach nicht in "normale" Jobs reinkommen. Wenn es so einfach ist, wie Du schreibst, warum gibt es dann Akademiker, die Hartz IV beziehen? Und warum HAT der TE dann nicht schon lange einen Job? Auch "nur eine Ausbildung", stell Dir das nicht so einfach vor. Das ist für die Firma ein Kostenfaktor, und der soll sich langfristig lohnen. Du scheinst da falsche Vorstellungen (ziemlich wertlose nämlich) von dem zu haben, was eine Ausbildung bedeutet, vor allem für den Betrieb.


Ich soll die Backen nicht so aufblasen?! Ganz ruhig, Kleiner. Das finde ich ziemlich drüber.

Fragt sich halt, in welchen Bereichen die Leute dann so Berufserfahrung haben.^^

Alles, was ich geschrieben habe, sind Fakten. DU weißt doch gar nicht, ob der Threadersteller ein "Lagerhiwi" ist, weil er in "normale" Jobs nicht reinkommt. Wtf. Er war bisher doch auch nur Student. Also blas' mal deine Backen nicht so auf.
28 ist nicht so wahnsinnig alt, wie ihr hier alle tut.

Wie gesagt, ich habe einen Bekannten, der mit 28 nun das Medizinstudium BEGONNEN hat. Wenn du den als unfähigen Lagerhiwi hinstellen wolltest, würde ich dich aber mal minimal auslachen.

Mit 28 hat der Threadersteller AUF JEDEN FALL noch die Möglichkeit, seinen Traumberuf zu finden und zu realisieren.

Bist du unzufrieden mit deiner beruflichen Lage? Blöd, aber trotzdem kann der Threadersteller ja noch sein Ding machen.

Wieso es Akademiker gibt, die Hartz 4 beziehen? Wieso gibt es denn Menschen, die ursprünglich nur einen Hauptschulabschluss hatten und nun Geschäftsführer sind?
Es kommt natürlich immer drauf an, was man dann macht. Und Akademiker, also Menschen mit abgeschlossenem Hochschulstudium, beziehen vielleicht deshalb Hartz 4, weil ihre Abschlussnoten miserabel waren und sie deshalb nicht gegen die Konkurrenz in einem ohnehin überfüllten Berufszweig ankommen. Ich weiß es um ehrlich zu sein nicht, vielleicht haben sie auch andere Probleme, die sie arbeitsunfähig machen, keine Ahnung.

Aber noch mal: Hier geht es nicht um einen Job, sondern erstmal nur um einen Ausbildungsplatz!!
Kann ja auch sein, dass eine Putzfrau leichter einen Job findet, als ein Lehrer für Deutsch und Geschichte, wenn es blöd läuft, weil die Fächer überfüllt ohne Ende sind und man vielleicht einfach nicht das beste Staatsexamen hat. Würdest du jetzt allen, die Deutsch und Geschichte auf Lehramt studieren wollen, davon abraten, und stattdessen anraten, zu putzen? ... Das kann man nicht wirklich als Argument heranziehen, was du da gesagt hast. Merkste selbst, oder?

Um die Lücken im Lebenslauf muss er sich dann natürlich kümmern, aber das kann man alles schon so drehen, dass es nicht zum Ausschlusskriterium wird. Je nachdem, wie das, was er jetzt tun wird, läuft, muss das keinesfalls zum Beinbruch werden. Es kommt immer drauf an, wie man sich verkauft.

(Ich wollte den Beruf der Putzfrau auf keinen Fall schlecht machen, bitte nicht falsch verstehen, aber ich würde trotzdem behaupten, dass man sich im Idealfall mit einem Lehramtsstudium in Deutsch und Geschichte wirtschaftlich besser stellt, als würde man es sein lassen und einfach putzen gehen.)


Und jetzt mal gaaaaaanz ruhig. Alle tief einatmen, ausatmen und einatmen und ausatmen.
 
... Ich wollte hier aber auch niemandem seine berufliche Erfahrung absprechen. Falls sich jemand provoziert fühlt.

Ich wollte dem Threadersteller nur aufzeigen, dass es doch tatsächlich nicht so aussichtslos ist, wie hier geschrieben wurde.

28 ist einfach nicht so wahnsinnig alt, erst recht nicht, wenn er, um bis zum Abitur zu gelangen, nicht den Weg über das Gymnasium gegangen ist und somit länger gebraucht hat, um diesen Abschluss zu bekommen.

Wenn er dann jeweils ein paar Semester mit dem jeweiligen Studienfach beschäftigt war, dann kommt man irgendwann eben auf die 28.

Ist bei dem Bekannten ja so ähnlich gewesen. Und der hatte das Abitur am Gymnasium gemacht.

Ihr motiviert ihn dazu, aufzugeben, und animiert ihn dann dazu, etwas zu tun, das seine Situation eher festigt. Er soll etwas tun, das er eigentlich scheiße findet, um überhaupt noch was zu finden. Na, da steigt die Motivation für ihn ja.^^ Dann wird er es im Berufsleben vielleicht echt nicht "schaffen", aber weil er einfach das falsche für ihn tut.

Und jetzt alle bitte 'nen Gang runterschalten. Vielleicht habt ihr ja auch recht und der Threadersteller ist so ein Heinz, wie ihr ihn beschreibt. Ich kenne ihn nicht. Sollte er selbst ja dann aber bereits über sich wissen und dann sollte ihm auch egal sein, was er tut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich glaube dein Hauptproblem ist, dass du immer noch nicht weißt, was du willst. Bürojob? Und welchen? Du wirst dich nie für die Arbeitssuche begeistern können oder glücklich werden wenn du dich nur in einen Job zum Brot verdienen retten willst. Du musst ein Ziel haben. Du hast an vielem Desinteresse, ok, woran hast du Interesse? ^^

Mein Interesse liegt halt so in Richtung
Handel- Großhandel, Außenhandel. Ich mag es wenns größer und komplexer ist und verwaltungskram anfällt
Buchhaltung - Zahlen und Rechnen liegen mir, Höhere Mathematik allerdings nicht so wirklich
Dokumentation - Ich kann sehr gut dokumentieren und es macht mir spaß

Was ich halt wie gesagt gar nicht will:
Programmieren oder IT-Tätigkeiten
Handwerkliche Tätigkeiten

Und was ich gar nicht kann:
- Feinmechanische Tätigkeiten (Optiker, Hörgeräteakustik,usw..)
- Mit Menschen arbeiten (Pflege, Soziales)

Ja ich denke halt das ich arbeite und durch Umfragen im Internet einkommen beziehe ist schon ein Glücksfall, so kann ich mich von H4 entziehen, es ist wirklich knapp manchmal, daher auch kein Dauerzustand und auch nichts auf Dauer für mich.

das die Berufe die passen sehr überlaufen sind ist ja im Grund das Hauptproblem. Und als Studienabbrecher wollen dich ja am liebsten Firmen die dein Wissen zum Sonderpreis bekommen. Habs auch schon erlebt das man sauer war das ich ein angebot ausgeschlagen habe wegen falschem Beruf (Beschimpfung u.a.), da denke ich mir dann aber auch, wer sauer auf eine absage reagiert passt eh nicht
 
Ich könnte mir vorstellen, dass sich der Schwierigkeitsgrad beim Finden von etwas Neuem mit zunehmendem Alter tatsächlich steigert. Vor allem, wenn es um eine Ausbildung und nicht um ein Studium geht.
Ich bin kein Personaler, aber wenn ich einer wäre, und eine Ausbildungsstelle hätte, bekäme die eher jemand Jüngeres. Je nach Berufszweig, wäre mir dann sogar ein 16-jähriger mit Realschulabschluss lieber als ein 23-jähriger mit Abitur. Wenn sonst alle anderen Rahmenbedingungen sehr ähnlich sind.
Denn als Personaler ginge ich ja erst einmal davon aus, dass der Kandidat seine Ausbildung in meinem Betrieb auch besteht. Wenn ich dann auch noch so ausbilde, dass ich meinen eigenen Bedarf decke, wird die Sache noch klarer.
Denn ich fange als Unternehmen ja erst nach der Ausbildung an, mit meinem Azubi Geld zu verdienen. Ich mache das ja nicht, weil ich ein Menschenfreund bin. Und der Arbeiter bekommt die Stelle ja nicht, weil ich vorrangig möchte, dass er Geld bekommt. ICH als Unternehmen will Geld verdienen.
Da suche ich mir dann eben den aus, der mir rein rechnerisch auf dem Papier, mehr Geld in die Kasse spült. Und das wäre nun mal der Jüngere, der theoretisch länger im Betrieb ist.
Je länger er für mich arbeitet, desto weniger habe ich effektiv in seine Ausbildung investiert.
Aber wie gesagt ich bin kein Personaler, versuche lediglich laienhaft, wie einer zu denken.

Einer Universität ist das Alter daher ziemlich egal. Die verdienen nach dem abgeschlossenen Studium nur in den selteneren Fällen (der Student wird eventuell Professor oder so) an dem Menschen an sich. Denen ist nur wichtig, dass Zahlen erfüllt sind.

Von daher könnte ich mir schon vorstellen, dass es um Welten einfacher sein kann (Achtung konjunktiv) mit 28 einen Studienplatz zu bekommen, als mit 28 eine Ausbildung.
 
Ich könnte mir vorstellen, dass sich der Schwierigkeitsgrad beim Finden von etwas Neuem mit zunehmendem Alter tatsächlich steigert. Vor allem, wenn es um eine Ausbildung und nicht um ein Studium geht.
Ich bin kein Personaler, aber wenn ich einer wäre, und eine Ausbildungsstelle hätte, bekäme die eher jemand Jüngeres. Je nach Berufszweig, wäre mir dann sogar ein 16-jähriger mit Realschulabschluss lieber als ein 23-jähriger mit Abitur. Wenn sonst alle anderen Rahmenbedingungen sehr ähnlich sind.
Denn als Personaler ginge ich ja erst einmal davon aus, dass der Kandidat seine Ausbildung in meinem Betrieb auch besteht. Wenn ich dann auch noch so ausbilde, dass ich meinen eigenen Bedarf decke, wird die Sache noch klarer.
Denn ich fange als Unternehmen ja erst nach der Ausbildung an, mit meinem Azubi Geld zu verdienen. Ich mache das ja nicht, weil ich ein Menschenfreund bin. Und der Arbeiter bekommt die Stelle ja nicht, weil ich vorrangig möchte, dass er Geld bekommt. ICH als Unternehmen will Geld verdienen.
Da suche ich mir dann eben den aus, der mir rein rechnerisch auf dem Papier, mehr Geld in die Kasse spült. Und das wäre nun mal der Jüngere, der theoretisch länger im Betrieb ist.
Je länger er für mich arbeitet, desto weniger habe ich effektiv in seine Ausbildung investiert.
Aber wie gesagt ich bin kein Personaler, versuche lediglich laienhaft, wie einer zu denken.

Einer Universität ist das Alter daher ziemlich egal. Die verdienen nach dem abgeschlossenen Studium nur in den selteneren Fällen (der Student wird eventuell Professor oder so) an dem Menschen an sich. Denen ist nur wichtig, dass Zahlen erfüllt sind.

Von daher könnte ich mir schon vorstellen, dass es um Welten einfacher sein kann (Achtung konjunktiv) mit 28 einen Studienplatz zu bekommen, als mit 28 eine Ausbildung.

Ja, da könntest du auf jeden Fall recht haben. Muss halt der Threadersteller selbst auch wissen, was er machen möchte und wie. Er sagt ja ihm liegt ein Bürojob... eher nicht so 'ne Führungsposition? Keine Ahnung, aber er will ja vermutlich auch nicht überall arbeiten. Wenn er dann Angestellter in solch einem Unternehmen sein möchte, muss er das Spielchen eben mitspielen, ja. 😉

Unmöglich ist es aber dennoch nicht, in einem Unternehmen, das so denkt wie du sagtest, einen Ausbildungsplatz zu bekommen, und bei vielen Unternehmen ist es ja auch so, dass sie zwar Azubis nehmen - danach aber nicht fest bei sich beschäftigen. Das ist doch sogar recht häufig der Fall. Das ist keine Selbstverständlichkeit, dass der Azubi danach auch (fest) übernommen wird.

Also weiß ich nicht, ob deine Gedanken wirklich die sind, die auch die Personaler haben.

Immerhin ist ein Azubi auch eine günstigere Arbeitskraft, als ein "Ausgelernter". Ich glaube, das ist eher die Überlegung.
 
Immerhin ist ein Azubi auch eine günstigere Arbeitskraft, als ein "Ausgelernter". Ich glaube, das ist eher die Überlegung.

Ich glaube, ein Azubi ist eine vielfach teurere Arbeitskraft als ein Ausgelernter.
Der Azubi "lernt" ja noch. Ist halt normal als Azubi.
Aber er braucht eigentlich immer einen Ausgelernten an seiner Seite, der erklärt und unterstützt.
Er lernt ja noch und kann noch nicht alles.
In vielen Bereichen darf ein Azubi noch nicht einmal alleine arbeiten.
Das heißt der Azubi kostet den Betrieb nicht nur das Ausbildungsgehalt.
Der Betrieb muss ja so gesehen eineinhalb Leute für die Tätigkeit einsetzen, die sonst eine ausgelernte Kraft alleine macht.
Dann ist der Azubi meistens auch noch langsamer, als ein Ausgelernter. Auch normal; weniger Erfahrung etc.
Das würde dann bedeuten, dass mich als Personaler eine Aufgabe nicht nur mehr Personalaufwand kostet, sondern auch ein Mehr an Zeit. Und Zeit ist dann wieder (Stundenlohn des Ausgelernten, Verschiebung von Terminen bzw. eine weitere Kraft um Termine ein zu halten) Geld.

Und wenn der Azubi jetzt sogar noch etwas macht und sich kurz vor Ende ein Fehler bemerkbar macht, kostet das nochmal doppelt soviel mehr. Das passiert ja auch, denn der Azubi kann ja nur lernen, wenn er auch das ausführt, was ihm gezeigt wird. Fehler gehören da halt auch dazu.

Wie gesagt glaube ich zumindest, dass ein Azubi während der Lehrzeit den Betrieb viel mehr Geld kostet, als er durch seine vermeintlich günstige Arbeitskraft einspart.
Vielleicht liege ich ja doch falsch. Hier haben sich doch schon mehrere geoutet, dass sie sich damit auskennen. Die können das ja bestätigen oder widerlegen.
 
Ich glaube, ein Azubi ist eine vielfach teurere Arbeitskraft als ein Ausgelernter.
Der Azubi "lernt" ja noch. Ist halt normal als Azubi.
Aber er braucht eigentlich immer einen Ausgelernten an seiner Seite, der erklärt und unterstützt.
Er lernt ja noch und kann noch nicht alles.
In vielen Bereichen darf ein Azubi noch nicht einmal alleine arbeiten.
Das heißt der Azubi kostet den Betrieb nicht nur das Ausbildungsgehalt.
Der Betrieb muss ja so gesehen eineinhalb Leute für die Tätigkeit einsetzen, die sonst eine ausgelernte Kraft alleine macht.
Dann ist der Azubi meistens auch noch langsamer, als ein Ausgelernter. Auch normal; weniger Erfahrung etc.
Das würde dann bedeuten, dass mich als Personaler eine Aufgabe nicht nur mehr Personalaufwand kostet, sondern auch ein Mehr an Zeit. Und Zeit ist dann wieder (Stundenlohn des Ausgelernten, Verschiebung von Terminen bzw. eine weitere Kraft um Termine ein zu halten) Geld.

Und wenn der Azubi jetzt sogar noch etwas macht und sich kurz vor Ende ein Fehler bemerkbar macht, kostet das nochmal doppelt soviel mehr. Das passiert ja auch, denn der Azubi kann ja nur lernen, wenn er auch das ausführt, was ihm gezeigt wird. Fehler gehören da halt auch dazu.

Wie gesagt glaube ich zumindest, dass ein Azubi während der Lehrzeit den Betrieb viel mehr Geld kostet, als er durch seine vermeintlich günstige Arbeitskraft einspart.
Vielleicht liege ich ja doch falsch. Hier haben sich doch schon mehrere geoutet, dass sie sich damit auskennen. Die können das ja bestätigen oder widerlegen.


^^ Um ehrlich zu sein - ich weiß es nicht. Aber die meisten Auszubildenden lernen ja nicht jeden Tag etwas Neues und deshalb stellt man vermutlich auch die mit dem höheren Bildungsabschluss ein, weil man denen unterstellt, dass sie Dinge schneller verstehen und umsetzen können und dann eben nicht so sehr einen Mehraufwand bedeuten.

Wie erklärst du dir denn, dass Unternehmen Azubis einstellen, ohne Aussicht auf eine (Fest-)Anstellung danach?

Ich kann deine Überlegungen, dass ein Azubi ja viel mehr Arbeit bedeutet, auf jeden Fall nachvollziehen. Aber ich glaube es ist nicht so. Da gibt es 'ne Menge Aufgaben, die dann kontinuierlich der Azubi übernehmen kann, ungeliebte Aufgaben, er kann auch mal wie eine Aushilfe einspringen (müssen), wenn gerade benötigt, usw.
 

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