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Ich schlage mein Kind

  • Starter*in Starter*in Mama braucht Hilfe
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Hallo Mama braucht Hilfe,

eins vorweg: Ich habe keine Kinder, war aber selber mal eins, logisch.
Ich weiß noch, dass ich dann nicht auf meine Mutter gehört habe, wenn ich ihre Anweisungen in dem Moment sinnlos und bewusst als Störung meiner "persönlichen Entfaltung" betrachtet habe.

Bsp.: Wenn sie wollte, dass ich jetzt sofort mit Computerspielen aufhöre, einfach nur, weil sie meinte, dass es jetzt Zeit wäre, obwohl ich weder Hausaufgaben auf hatte, noch es Zeit zum Essen oder Schlafen war. Ich habe dann einfach nicht verstanden, warum sie mir den Spaß verderben muss. Wozu? Warum soll ich auf so eine bescheuerte Anweisung hören? Weigerung. Knatsch mit Mama bis hin zum Ziehen der Sicherung.

Auch habe ich es gehasst, wenn ich z.B. von meiner Oma gezwungen wurde, noch einmal vor dem Verlassen des Hauses aufs Klo zu gehen obwohl ich WIRKLICH nicht musste und auch alt genug war, das zu bemerken und zu artikulieren. Wenn ich mich geweigert hatte (und ich hatte Ausdauer...), wurde das Vorhaben häufig abgeblasen, ich angeschrieen und mir vorgeworfen, ich würde die ganze Familie mit meinem Starrsinn aufhalten und den schönen Nachmittag verderben. Ja, aber wenn mir auch niemand glaubt? Da fühlt man sich als Kind auch verarscht, kann ich dir sagen.

Oftmals hätte ich mir auch mehr Erklärung zu den Befehlen der Erwachsenen gewünscht. "Mach den Fernseher sofort aus.", kommt halt nicht so gut an wie "Mach bitte den Fernseher aus, wasch dir die Hände und komm dann gleich essen, sonst wird es kalt und schmeckt nicht mehr." ist etwas, womit ich etwas anfangen konnte. Auch waren Zeitvorgaben für mich sehr hilfreich. Z.B. konnte ich es gar nicht gut ab, wenn man mir von jetzt auf gleich das Licht ausknipste. Sagte meine Mutter allerdings "Du darfst noch eine Viertelstunde lesen, dann wird geschlafen, damit du morgen ausgeschlafen bist." konnte ich mich darauf vorbereiten und fühlte mich ernst genommen.

Ich weiß nicht, in wie weit dir das hilft, Mama, aber als ich das mit dem Handy las, fühlte ich ein gewisses Verständnis für den Jungen und musste einfach mal meine Gedanken dazu aufschreiben.

LG Rosie
 
lieber gast,

weil auch ich nur ein mensch bin und menschen sind nicht perfekt, in keiner Beziehung.
außerdem habe ich persönlich mehrfach die Erfahrung gemacht, das gerade die Eltern, die von sich behaupten, ihr kind noch nie geschlagen und /oder angebrüllt zu haben, hinter verschlossenen Türen und in scheinbar unbeobachteten Momenten die schlimmsten sind.

ich stehe immerhin dazu und arbeite daran.
erst gestern hatte ich mit meinem großen kind ein Gespräch genau darüber beim Abendessen und er meinte von sich aus ZITAT:" mama, wenn du uns mal anschreist, das kann ich schon verstehen, wir provozieren dich auch oft genug.andere Kinder aus meiner klasse bekommen eine runter gehauen oder müssen 20 mal fehlerfrei aufschreiben, das sie lieb zu mama sein müssen."
als ich ihm sagte, das das anschreien aber auch nicht o.k. ist und es mir jedes mal leid tut und es mir hinterher auch nicht gut geht, meinte er : " ja, toll ist das nicht, aber schreiben müssen will ich auch nicht, wie die lena aus meiner klasse und gehauen werden wäre ja noch schlimmer, wie bei dem Paul."

Kinder können also ab einem gewissen alter schon ganz klar abschätzen, warum andere so reagieren, wie sie es tun und ziehen daraus ihre Schlüsse, das es eben nicht o.k. ist.
wir reden nach sowas IMMER hinterher und arbeiten gemeinsam an den verschiedenen Situationen und sogar ein kleines kind kann solche Gespräche schon verstehen und begreifen, das an solchen Situationen immer alle beteiligten schuld sind und man nur gemeinsam die gesamtsituation ändern kann.
 
Hallo auch Mama,
in diesem Forum sind Schreiber, die als Kind misshandelt wurden und nur das Wort "schlagen" löst größte Aversion aus, was ich verstehe. Das geht soweit, dass Eltern, denen die Hand ausrutscht, als Abschaum bezeichnet werden. Es tut mir für Dich sehr leid, solche Entgleisungen lesen zu müssen.
Dann gibt es viele Singles, die theoretisch alles wissen.... und am liebsten besser.

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ich wurde nicht mißhandelt. trotzdem löst das wort schlagen bei mir aversionen aus. vor allem wenn wehrlose kinder davon betroffen sind. warum wird nun die mutter so bedauert? was ist mit dem geschlagenen kind?

Die Mutter wurde bedauert, weil sie als Abschaum bezeichnet wurde. Ich denke, dass die Userin, die diesen Ausdruck benutzte, ein ungeheuer großes Gewaltpotenzial hat.... was hier wörtlich zum Ausdruck kommt.

Aber natürlich hast Du, Gast, Recht. Ganz klar ist das Kind, ist jedes Kind zu bedauern, welches ungerecht behandelt wird, sei es durch handgreifliches Schlagen oder durch Worte und andere Handlungen, die lieblos sind.
Aber wie sevenofnine nach meiner Meinung gut ausgedrückt hat: Es gilt die Gesamtsituation zu verbessern. Die einseitige Konzentration auf das Kind oder die Mutter ist einfach unzureichend.
LG, Nordrheiner
 
ich habe heute eine interessante Begegnung gehabt, von der ich euch erzählen möchte.

ich war heute mit den Kindern auf einer Veranstaltung und wir waren spät dran.
während ich mir noch schnell die haare fönte, kam mein 4 jähriges kind auf die Idee, einen polsterhocker umzudrehen und darauf rumzutrommeln, wobei die Unterseite völlig und unwiederherstellbar einriß.
ich war gestresst und wurde laut, was das bitte sollte, warum er das gemacht hatte, was überhaupt er sich bei sowas denkt, er weiß doch, das er das nicht darf, eben weil die Sachen kaputt gehen und teuer sind.
er sah mich an, fragte:" mama, machst du heile?" und als ich ihm sagte, das man das nicht wieder heile machen kann und ich jetzt nicht nur sauer, sondern auch traurig bin, fing er an zu weinen und entschuldigte sich, sagte, das er das doch nicht wollte und nahm mich in den arm.
wir vertrugen uns und gingen zu der Veranstaltung.

ich hatte unsere streit schon längst vergessen, als ich eine Mutter mit ihrem kind schimpfen hörte.
ich weiß nicht, worum es ging, aber ich hörte dinge wie :" wie blöd bist du eigentlich, das kann doch nicht war sein und das mit 10 Jahren, glaubst du, geld wächst auf den bäumen?, jedes stück Brot ist intelligenter und fähiger wie du,was hab ich da bloß groß gezogen, etc."
die Mutter war nicht gerade leise und als ich nachsehen wollte, wer und warum denn da so mit einem kind geschimpft wird, war der spuck schon vorbei und keiner mehr auszumachen.
ich habe dann lange nachgedacht.

ich glaube, es gibt wirklich einen unterschied, zwischen anschreien und anschreien.
mir tat das andere kind leid, ich hätte ihm gerne geholfen, obwohl ich ja auch hier und da mit meinen Kindern rumschreie.
aber bei uns bleibt es eigentlich meist sachlich, ich werde halt "nur" laut, was auch schon schlimm genug ist.
aber solche art der Beschimpfungen...... , was richtet das in einem kind an?
wieviel macht man da kaputt?

mein großer bekam das leider mit, sah mich verstört an und fragte mich, was da los ist und ob das kind böse war, das die mama so gemeine Sachen sagt.
ich konnte ihm seine fragen nicht beantworten, ihn nur ihn den arm nehmen und ihm sagen, das das ganz gemein von der mama war, das sie sich wohl sehr geärgert hat, das man sowas aber niemals einem kind sagen darf und auch keinem anderen menschen, weil es die Gefühle verletzt.
da sah mein großer mich an und sagte sehr ernst:"Mama, du hast mir immer gesagt, das die schlimmste und schärfste Waffe, die ich benutzen kann, Worte sind.was die mama gesagt hat, ist wie ein laserschwert von star wars, das von darth wader, das hat dem kind bestimmt genauso weh getan.jetzt verstehe ich, was du gemeint hast."
diese Worte von dem eigenen kind zu hören, welches so eine situation ja nur aus der ferne mit anhören muß, das tut schon echt weh.


ich arbeite weiter daran, gelassener zu werden, ruhiger zu werden, keine frage, weil ich nicht mehr schreien will.
aber solche ausdrücke, solche Beschimpfungen, ich glaube, ich habe mein älteres kind mal etwas unpassend "tituliert" als er mir einen 500,- euro teuren Fotoapparat in Eigeninitiative vom obersten Regal mit kletteraktion geholt und kaputt gemacht hat, weil er beim Einschalten die Finger vor dem ausfahrenden objektiv hatte und es zu einem objektivbruch kam und eine Reparatur nicht lohnte.
da wurde ich glaube ich etwas ausfällig, in art und weise, wie dumm denn diese gesamte Aktion gewesen ist und was in 3 Teufels namen er sich dabei gedacht hat.
das ist jetzt aber auch schon 2 Jahre her.

aber genauso, wie ich mir nur unzureichend über die heute selbst erlebte situation ein bild machen kann, weil ich eben nicht weiß, was genau vorgefallen ist - selbst wenn die Wortwahl der Mutter echt unterste Schublade war - , so können sich wohl die wenigsten hier ein vild von der gesamtsituation einiger user machen, weil eben wichtige Informationen untergehen oder sogar fehlen.
darum sollte man echt vorsichtig mit einem urteil hier sein und wirklich versuchen, objektiv zu bleiben, selbst dann, wenn es schwer fällt.
denn nur, wenn man die gesamtsituation kennt, kann man sich auch ein umfassendes vild machen und ist ggf in der lage, sich ein urteil zu bilden.
alles anderes ist nur subjektiv und deswegen auch nur wenig hilfreich für alle.
 
Hallo

Sorry, dass ich mich so lange nicht gemeldet habe - hatte den Rest der Woche zu viel zu tun.

Ich danke euch sehr dafür,d ass ihr auf meine Fragen eingegangen seid. Mir ist aufgefallen, dass es Eltern gibt, die in einer ungünstigen Grundstimmung auf ihr Kind reagieren und Verhalten, was vom Kind eher ungerichtet war (über Hindernisse springen, weil es Spaß macht) als Provokation empfinden.
Und dann gibt es Eltern, die sowas mit mehr Abstand und wesentlich sachlicher betrachten können.

Ich bin jemand, der viel liest. Durch meine Mutter konnte ich viele Dinge, die man eigentlich intuitiv lernt und anwendet, nciht lernen. Ich muss so sachen wie Perspektivübernahme, Emotionen runterregulieren, etc. lernen wie Vokabeln einer Fremdsprache. Und dann liest man halt viel in Psychologie-büchern....
Mir ist schon früher aufgefallen, dass eine gewisse Grundhaltung bei der Erziehung der Kinder eine Rolle spielt.

Empfinde ich Konfliktsituationen eher als persönlichen Angriff, oder kann ich den Konflikt sachlich betrachten.

Ich war als Kind immer schuld. Alles, was meiner Mutter nciht gefallen hat, habe ich aus Egoismus, aus Rücksichtslosigkeit oder aus Faulheit gemacht. Da hab ich wohl übernommen.

Ich hab die Nicht-Reaktion meines Sohne auf meine Aufforderung, das Video zu beenden als Ignoranz gewertet und mich nciht ernst genommen gefühlt. Ich bin gar nicht auf die Idee gekommen, dass er nur neugierig war, was in dem Video läuft und er es deswegen nicht beendet hat. Sein Handeln war vermutlich gar keine absichtliche Ignoranz. Er hatte nur Schwierigkeiten, das Video zu beenden.
Hätte ich das so gesehen, wäre ich nicht wütend geworden.

Ich möchte ein paar Worte an Nordrheiner richten: Mir ist aufgefallen, dass dich das schon ordentlich kratzt, wie andere über deine Erziehungsmethoden urteilen. Mich hat das anfangs auch erschreckt, wie routiniert du davon gesprochen hast, deinem Kind die Lust zum Aufräumen einzuprügeln. Da gab es halt kein Wort der Reuhe hinterher.
Ich hab aber durch deine Erzählung nicht das Bild vom routiniert dreinschlagenden Tyrannenpapa bekommen. Dafür hast du zu detailliert-reflektiert geschrieben.
Ich finde, dass es nicht nötig ist, deine Handlung in dem Fall zu rechtfertigen. Man hätte es sicher irgendwie besser machen können - aber wie sevenofnine schrieb: man braucht da mehr Hintergrundwissen dazu, als einen 5jährigen, der nicht aufräumen will.

Jedenfalls habe ich auch in meinen vielen, vielen Büchern gelesen, dass ein geplantes Schlagen mit kühlem Kopf und im Rahmen einer bewussten Bestrafung wesentlich weniger Schaden anrichtet, als ein Schlagen aus dem Affekt heraus.

Schlagen aus dem Affekt heraus resultiert aus der oben beschriebenen ungünstigen Grundeinstellung. Ich empfinde das Handeln meines Kindes als böswilligen Akt, lasse mir das nicht gefallen, und schlage zu.
Diese Grundeinstellung gibt man seinen Kindern mit.

Kann ich dagegen eine Situation sachlich betrachten und erwäge dann den Kochlöffel als geeignetes Mittel zur Erziehung, mache ich das erstens nicht ständig und zweitens habe ich dann immer noch die chance, meinem Kind die "bessere" Grundeinstellung mitzugeben.

Ich nehme jetzt für mcih aus der Diskussion mit, dass ich noch ein bisschen daran arbeiten muss, wie ich meine Mitmenschen betrachte. Das ist nun leider ncihts, was gut greifbar ist, aber es gibt sicherlich ein gutes Buch drüber 😉
 
Hallo, Mama,

Deine Einstellung, die jeweilige Situation sachlich zu sehen, finde ich richtig. 10 Kinder in der gleichen Situation, die sich alle gleich verhalten, sind nicht gleich, haben oft ganz verschiedene Gründe, warum sie nicht gehorchen. Ich habe von meinen 5 Kindern gelernt, daß eine Erziehungsmethode bei dem einen Kind nicht gedankenlos und schematisch auf andere Kinder übertragen werden darf.
Kinder sind gleichwertig – aber verschieden.

Heute habe ich schon einen Enkel. Ich bin inzwischen viel gelassener und würde mich heute in so mancher Situation anders verhalten, als früher. Das Beispiel von Sevenofnine gefällt mir echt gut: Immer im Gespräch mit den Kindern bleiben und egal, ob Du Dich aus Deiner Sicht richtig oder falsch verhalten hast, darüber reden und auch sich ggf. entschuldigen und so Vorbild sein, für das Verhalten Deines Kindes. Was mir früher bis heute wichtig ist, ist das Erklären von Regeln und das gemeinsame Darüberreden, warum es „diesmal“ nicht geklappt hat und dann das gemeinsame Darübernachdenken, wie es das nächste Mal besser klappen könnte.

Und die Liebe, die dein Kind von Dir spürt und Dir das mitteilt, ist der Beweis, dass Du trotz Fehler auf dem richtigen Weg bist.

Komm doch wieder, wenn Du in einer Situation steckst, bei der Dir Bücher nicht mehr helfen.

Alles Gute,
LG, Nordrheiner
 
Jedenfalls habe ich auch in meinen vielen, vielen Büchern gelesen, dass ein geplantes Schlagen mit kühlem Kopf und im Rahmen einer bewussten Bestrafung wesentlich weniger Schaden anrichtet, als ein Schlagen aus dem Affekt heraus.
QUOTE]

Ähm - bin ich die einzige, die sich gerade gruselt? Im übrigen ist, das was Du beschreibst eine STRAFTAT! Aus sehr gutem Grund!
Schlagen mit kühlem Kopf? Schlagen solange die Würde nicht verletzt wird...Rennen wir jetzt mit Schwung zurück ins Mittelalter?
Kinder schlagen ist FALSCH! Demütigend und eine Absage an die Fähigkeit der Eltern!
Ich kann nicht glauben, dass wir hierüber im Jahre 2015 tatsächlich noch diskutieren müssen!
 
Kinder müssen ihre Eltern lieben. Solange sie klein sind, bleibt ihnen garnichts anderes übrig.

Jeder Schlag und egal ob auf dem Po oder ins Gesicht, ist einer zu viel!


Fühlt ihr schlagenden Eltern denn nicht, wie Eure Kinder leiden?
Oder wenn ihr früher selber geschlagen wurdet, könnt Ihr Euch nicht daran erinnern, wie verletzend das ist?

Bitte tut Euren Kindern das nie wieder an! Nehmt Erziehungsberatung in Anspruch oder holt Euch anders Hilfe, aber bitte, hört auf!




LG
Landkaffee
 
......

Kann ich dagegen eine Situation sachlich betrachten und erwäge dann den Kochlöffel als geeignetes Mittel zur Erziehung, mache ich das erstens nicht ständig und zweitens habe ich dann immer noch die chance, meinem Kind die "bessere" Grundeinstellung mitzugeben.

Wenn ich mein Kind zur Seite nehme, es hinsetzte und dann in die Küche gehe um einen Kochlöffel zu holen, vergehen einige Minuten.

Und in diesen Minuten, MUSS !!! mir als Erwachsene einfach klar werden, dass meine Idee der Bestrafung absolut übertrieben und hirnrissig ist.

Wenn eine Mutter / Vater, dann sachlich die Situation betrachtet und trotzdem mit dem Kochlöffel zurückkommt
hat er/sie für mich versagt. Auf ganzer Linie.

Wir Erwachsenen sind einem Kind in jeder Hinsicht überlegen. Körperlich sowieso.

Warum einen Schwächeren prügeln?

Findet ihr es auch in Ordnung, wenn der Mann die Frau schlägt, weil das Essen angebrannt ist?
Eine Frau geschlagen wird, weil das Essen nicht pünktlich auf dem Tisch steht?
Ich denke, da würdet ihr auch aufgebracht sein, würde eine Frau sich darüber hier beklagen.
Oh nein, das geht ja gar nicht.

Aber bei Kindern, sehen es einige als gerechtfertigt an.

Wer von euch schlägt seine Frau/Mann, seine alten Eltern, weil sie nicht so funktionieren, wie ihr es wollt?
Weil sie zu kleinen Kindern im Alter wurden?

Ich kann nur hoffen, die Betroffenen stellen sich die Schläge, die sie austeilen, mal als Schläge vor die sie selbst bekommen.
Lasst euch mal eine ordentliche Ohrfeig verpassen und schaut, wie ihr euch mit dem Schlag ins Gesicht fühlt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dass ich festgestellt habe, dass ein bewusstes bestrafen durch schläge weniger schlimm ist als schlagen aus dem Affekt heraus, meine ich klar gesagt zu haben.

Etwas weniger schlimm zu finden heißt nicht, dass man es gut findet. Ich finde beispielsweise brechdurchfall weniger schlimm als darmkrebs, aber das heißt nicht, dass ich brechdurchfall gut finde.

Ich denke, meinen Standpunkt bezüglich schlagen habe ich klar gemacht.
 
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