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Mama braucht Hilfe
Gast
Hallo!
Ich bedanke mich erst mal sehr für eure Beiträge und dass die meisten wohlwollend geantwortet haben und auch, dass ihr wieder zum Thema zurückgekommen seid, nachdem sich einige auf Nordrheiner geworfen habe…
Mir ist es in so einem Moment wichtig, dass sich auch die zu Wort melden, die auch geschlagen haben und einen Weg aus diesem Kreislauf gefunden haben. Meine Erfahrung sagt mir, dass ich von Leuten, die keine Erfahrung mit solchen Gefühlen haben (egal ob selbst, oder aus Unterhaltungen mit anderen) nicht erwarten kann, dass sie mir Ratschläge geben, die .. „passen“.
Ich bin sehr froh, dass sevenofnine geantwortet hat. Danke dir! Ja. Anschreien ist auch Mist, aber wenn man geschlagen hat, ist man froh, wenn man „nur“ noch schreit. Natürlich ist anschreien Gewalt. Natürlich kann einem auch mal ein fieses Wort rausrutschen. Aber es ist doch reines Wunschdenken, wenn man von einem verlangt, sofort von 180 auf 0 runter zu kommen.
Was ihr nicht wisst, weil ich es nicht gesagt habe: Wir sind seit Mai 2010 fast ununterbrochen in Familientherapie. Es hat sich auf jeden Fall viel geändert. Es war von Anfang an klar, dass der Großteil der Therapie unsere Arbeit sein wird. Im Dezember 2013 haben wir dann wegen Wohnungswechsel die Therapeutin gewechselt. Ihre Strategie war etwas ausgewogener. Sie hat nicht nur uns einbezogen, sondern auch intensiv mit unserem Sohn gearbeitet. Bei ihr lernte unser Sohn das Aushalten von Neckereien. Sie hat uns aber auch nahe gelegt, ihn für ein paar Monate in eine Tagesklinik zu geben. Da ist er dann im Juli 2014 hingegangen und wurde in der ersten Januarwoche 2015 entlassen.
Hier fand eine intensive Elternarbeit statt. Wir haben da wirklich sehr viel mitgenommen. Wir haben keinen einzigen der Eltern-Kind-Nachmittage verpasst, die jede 2. Woche statt fanden. Mein Mann hat jedes Mal einen halben Urlaubstag dafür geopfert. Wir waren auch alle 2 Wochen zum Elterngespräch und ich habe nen Monat lang wöchentlich hospitiert. Und ja, da wurde auch ordentlich in meiner Psyche rumgebohrt. Das war manchmal schon sehr anstrengend.
Ich weiß für mich, dass ich noch mal eine Therapie machen muss. Aber es gibt im Moment noch andere Baustellen.
Eine Aussprache mit meiner Mutter gab es. Das war nicht schön. Ich frag mich, wie ein so intelligenter Mensch so furchtbar dumm daher reden kann…! Ich hoffe, ich werde mal nicht so.
Ich hätte es sehr gern, wenn ihr genauer auf meine eingangs gestellten Fragen eingehen würdet.
Was fühlt IHR, wenn ein Kind nicht mach, was es soll?
Was fühlt IHR, wenn euch ein Kind, oder euer Kind ignoriert?
Was fühlt IHR, wenn euch ein Kind provoziert?
Ich weiß, dass es vielen Leuten schwer fällt, dinge, die einfach laufen, zu verbalisieren und die Vorgänge dahinter zu beleuchten.
Ihr anderen schlagt einfach nicht. Wisst ihr wieso? Ich möchte gern wissen, was der Unterschied von euch zu mir ist. Warum schlagt ihr nicht, aber ich schon?
Klar, weil ich ein Psycho bin 😉… Nein. Im Ernst: ihr fühlt sicherlich anders als ich und ich wüsste so gern wieso.
Es ist ja nur eine Frage, WIE ich das Verhalten meines Sohnes wahrnehme. Ich hab beispielsweise einige Monate mit geistig behinderten Kindern gearbeitet. Während dieser Arbeit war unser Familienleben harmonisch wie nie, weil es mir wesentlich leichter fiel, meinem Sohn verständnis entgegen zu bringen.
Gestern war da auch so. Ich habe ihn dann nachmittags abgeholt und mich bei ihm entschuldigt und der Abend verlief harmonisch wie selten.
Ich hätte das, was in diesen Momenten funktionieren konnte, ganz gern mit im Alltag. Darum die Frage an euch: Wie geht es euch in Konfliktsituationen mit euren Kindern. Versucht das doch bitte mal zu verbalisieren.
Danke!
PS: die Antowrt kommt jetzt so spät, wie es irgendwie schwierigkeiten beim Aufrufen der Seite gibt. Ich weiß nicht wieso. Bzw. ich hab gelesen, wieso es so ist, aber ich verstehe es nicht 😉
Ich bedanke mich erst mal sehr für eure Beiträge und dass die meisten wohlwollend geantwortet haben und auch, dass ihr wieder zum Thema zurückgekommen seid, nachdem sich einige auf Nordrheiner geworfen habe…
Mir ist es in so einem Moment wichtig, dass sich auch die zu Wort melden, die auch geschlagen haben und einen Weg aus diesem Kreislauf gefunden haben. Meine Erfahrung sagt mir, dass ich von Leuten, die keine Erfahrung mit solchen Gefühlen haben (egal ob selbst, oder aus Unterhaltungen mit anderen) nicht erwarten kann, dass sie mir Ratschläge geben, die .. „passen“.
Ich bin sehr froh, dass sevenofnine geantwortet hat. Danke dir! Ja. Anschreien ist auch Mist, aber wenn man geschlagen hat, ist man froh, wenn man „nur“ noch schreit. Natürlich ist anschreien Gewalt. Natürlich kann einem auch mal ein fieses Wort rausrutschen. Aber es ist doch reines Wunschdenken, wenn man von einem verlangt, sofort von 180 auf 0 runter zu kommen.
Was ihr nicht wisst, weil ich es nicht gesagt habe: Wir sind seit Mai 2010 fast ununterbrochen in Familientherapie. Es hat sich auf jeden Fall viel geändert. Es war von Anfang an klar, dass der Großteil der Therapie unsere Arbeit sein wird. Im Dezember 2013 haben wir dann wegen Wohnungswechsel die Therapeutin gewechselt. Ihre Strategie war etwas ausgewogener. Sie hat nicht nur uns einbezogen, sondern auch intensiv mit unserem Sohn gearbeitet. Bei ihr lernte unser Sohn das Aushalten von Neckereien. Sie hat uns aber auch nahe gelegt, ihn für ein paar Monate in eine Tagesklinik zu geben. Da ist er dann im Juli 2014 hingegangen und wurde in der ersten Januarwoche 2015 entlassen.
Hier fand eine intensive Elternarbeit statt. Wir haben da wirklich sehr viel mitgenommen. Wir haben keinen einzigen der Eltern-Kind-Nachmittage verpasst, die jede 2. Woche statt fanden. Mein Mann hat jedes Mal einen halben Urlaubstag dafür geopfert. Wir waren auch alle 2 Wochen zum Elterngespräch und ich habe nen Monat lang wöchentlich hospitiert. Und ja, da wurde auch ordentlich in meiner Psyche rumgebohrt. Das war manchmal schon sehr anstrengend.
Ich weiß für mich, dass ich noch mal eine Therapie machen muss. Aber es gibt im Moment noch andere Baustellen.
Eine Aussprache mit meiner Mutter gab es. Das war nicht schön. Ich frag mich, wie ein so intelligenter Mensch so furchtbar dumm daher reden kann…! Ich hoffe, ich werde mal nicht so.
Ich hätte es sehr gern, wenn ihr genauer auf meine eingangs gestellten Fragen eingehen würdet.
Was fühlt IHR, wenn ein Kind nicht mach, was es soll?
Was fühlt IHR, wenn euch ein Kind, oder euer Kind ignoriert?
Was fühlt IHR, wenn euch ein Kind provoziert?
Ich weiß, dass es vielen Leuten schwer fällt, dinge, die einfach laufen, zu verbalisieren und die Vorgänge dahinter zu beleuchten.
Ihr anderen schlagt einfach nicht. Wisst ihr wieso? Ich möchte gern wissen, was der Unterschied von euch zu mir ist. Warum schlagt ihr nicht, aber ich schon?
Klar, weil ich ein Psycho bin 😉… Nein. Im Ernst: ihr fühlt sicherlich anders als ich und ich wüsste so gern wieso.
Es ist ja nur eine Frage, WIE ich das Verhalten meines Sohnes wahrnehme. Ich hab beispielsweise einige Monate mit geistig behinderten Kindern gearbeitet. Während dieser Arbeit war unser Familienleben harmonisch wie nie, weil es mir wesentlich leichter fiel, meinem Sohn verständnis entgegen zu bringen.
Gestern war da auch so. Ich habe ihn dann nachmittags abgeholt und mich bei ihm entschuldigt und der Abend verlief harmonisch wie selten.
Ich hätte das, was in diesen Momenten funktionieren konnte, ganz gern mit im Alltag. Darum die Frage an euch: Wie geht es euch in Konfliktsituationen mit euren Kindern. Versucht das doch bitte mal zu verbalisieren.
Danke!
PS: die Antowrt kommt jetzt so spät, wie es irgendwie schwierigkeiten beim Aufrufen der Seite gibt. Ich weiß nicht wieso. Bzw. ich hab gelesen, wieso es so ist, aber ich verstehe es nicht 😉