Nordrheiner
Sehr aktives Mitglied
Nun, Nordrheiner ist nach der Durchsicht seiner paar Beiträge als religiöser Fundamentalist einzustufen.
Wenn Du damit meinst, dass ich feste ethische Werte habe, so hast Du völlig Recht. Was meine ich damit? Zu meinen Wertvorstellungen gehört es nicht, andere als „blöd“, „Pack“ und „asozial“ zu beschimpfen, auch wenn mir ihre Meinung nicht gefällt.
Ist doch klar, dass Frauenrechte und die Entfaltung des Einzelnen solchen Leuten nicht in den Kram passen.
Er stellt Deutschland ausschließlich so hin, als ob hier nur die Leistungs-, Konsum- und Spaßgesellschaft vorherrschen würde. Was ist denn nach Deiner Meinung vorherrschend? Zerstörung der Kultur? Ja, ok, das sehe ich auch. Das können wir ergänzend hinzufügen. Wir unterscheiden uns da nur in der Wortwahl. Du verwendest den Begriff Struktur.
Das ist einfach nur arrogant und zeugt von Unwissenheit. Er stellt die Mehrheit als meines Erachtens asozial dar, damit man sich selbst abgrenzen und sich in einem Elfenbeinturm aus Glückseligkeit und Gottesfürchtigkeit einen darauf herunterholen kann, wie gut man selbst ist.
Der Begriff „asozial“ gehört eher zu Deinem Sprachstil. Du wertest Deine eigenen Beiträge ab, wenn Du nur Behauptungen aufstellst und im übrigen andere Menschen beschimpfst bzw. ihnen Absichten unterstellst, die nicht vorhanden sind.
Sein Interesse an den Flüchtlingen bspw. wird rein missionarischer Natur sein. Man kennt es doch, die Prediger gehen zu den Sozialschwachen, zu den vermeintlich (viele Flüchtlinge sind hochgebildet, obwohl sie anders als wir aussehen. Aber das begreifen einige Leute leider nicht) Ungebildeten.
Schaue nur auf die Zeugen Jehovas: Die gehen in bestimmte Stadtteile gar nicht mehr rein. Fazit: Die Leute sind zu klug. Sie sind nicht dumm und demütig genug.
Um zum Thema zurückzukommen:
Das Grundgesetz gehört zu Deutschland. Der Islam widerspricht dem Grundgesetz. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
Die Welt der religiösen Fundamentalisten möchte ich bei uns nicht haben:
Frauen/Kinder als vermeintliche Ehebrecher gesteinigt, Homosexuelle an Straßenlaternen aufgehängt, das Wahl- und Arbeitsverbot der Frauen, die zwingende Hinnahme von Vergewaltigungen in der Ehe ohne jedwede strafrechtliche Konsequenz.
Das ist nur ein Ausschnitt der Dinge, worum es den religiösen freiheitsfeindlichen Menschen geht. Wie kann man dafür sein?
Über Jahrhunderte hat die Religion uns zurückgeworfen und den Fortschritt aufgehalten. 99% der Bevölkerung ausgebeutet, ermordet und versklavt.
Es ist unbestritten, dass die Kirche große Fehler gemacht hat. Dass 99% der Menschen erst ausgebeutet wurden, dann getötet und dann versklavt, kann ich nicht nachvollziehen. Hast Du Dir diese Zahl ausgedacht?
Diese Strukturen von alter Dauer werden nach und nach zerstört werden und sie werden in unserem Land sicherlich niemals die Leitkultur sein.
Hallo brandonf.,
Dein Beitrag liest sich wie ein Versuch, Menschen mit einer festen ethisch-religiösen Haltung zu stigmatisieren.
Auch wenn Du von Gott nichts hältst, sondern nur von der Gesetzgebung, würde die Beachtung des Grundgesetzes gerade Dir als Juristen gut stehen:
Wenn Du auf dem Boden des Grundgesetzes stehen solltest, dann gilt auch für Dich: "Im Bewusstsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen". Wie gehst Du mit dieser Deiner Verantwortung um?
Art. 1: Beachtung der Würde des Menschen (also nicht Beschimpfung); Sich zum Frieden bekennen (also nicht stigmatisieren).
Gerade wir Deutschen sollten uns unserer Verantwortung auf Basis des Grundgesetzes bewusst sein und entsprechend handeln, gerade wenn und weil Menschen mit einer muslimischen Kultur uns "über die Schulter gucken." Was können Muslime von uns lernen? Zerstörung von Strukturen? Muslime brauchen sich nicht bemühen, unsere Strukturen aufzuweichen und zu zerstören. Wenn man Deinen Beitrag liest, könnte man davon ausgehen, dass wir das schon selbst tun.
LG, Nordrheiner