Ich bin Beobachter. Egal, wo ich mich aufhalte. Ich kann nicht anders.
Liebe Kräuterhexe, ich erlaube es mir, dem zu widersprechen.
🙂
Auch wenn du so denkst, fühlst und dich so verhältst, kannst du nicht nur Beobachter sein, denn du bist (auch wenn du es nicht mehr wahrnehmen kannst und es vergessen hast) stets mit allem und mit uns verbunden und im Austausch, - du bist alo auch ein Telnehmer.
Ich vermute, dass du vielleicht irgendwann aus irgenwelchem (unbewussten?) Grund diese Teilnahme emotional abgelehnt hattest und sie bis heute (auch unbewusst) verweigerst. Dadaurch wirken auf dich die anderen zunehmend fremd und dadurch bedrohlich.
Ich glaube, dass die soziale Fobie damit zu tun hat, dass wir uns in den anderen Menschen nicht genügend erkennen können, weil wir die natürliche Verbundenheit mit ihnen aus irgendwelchen Gründen verdrängen/verleugnen/ablehnen ..
Als Jugendliche habe ich teilweise auch darunter gelitten, und weiß, dass man daran arbeiten und es üben kann, sich bewusst mit dem, was das typisch Menschliche ist, immer mehr zu identifizieren, wie z.B. die Fußball -Weltmeisterschaft gerade, - auch darin ist sicherlich etwas zu finden, was dir entspricht.
Es ist, wie ein Prozess des Widerfindens - Schritt für Schritt - zum eigenen und gleichzeitig unserem gemeinsamen Menschsein.
Liebe Grüße von deiner Mitmenschin!
🙂