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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Re: Bedingungsloses Grundeinkommen
Ich denke Arbeitslosigkeit ist mit oder ohne BGE ein Problem an sich.

Es mag ja gut klingen, dass jeder BGE bekommt und so jeder versorgt ist. Die meisten Menschen wollen aber nicht nur BGE bekommen.

Macron will neue Stellen schaffen indem er den Arbeitsmarkt flexibilisiert. "Flexibilisierung" klingt nach neoliberal und viele schreien sofort.
Man muss aber auch klar sagen: Wenn ich nur noch "unbefristete Stellen nach Tariflohn in Vollzeit" erlaube, dann werden viele Stellen nicht geschaffen. Das kleine Restaurant um die Ecke braucht vielleicht nur in der Feriensaison eine Vollzeit Bedienung, braucht also Flexibilität.

Es geht darum Flexibilität dort zu erlauben, wo sie notwendig ist. Aber zu vermeiden, dass Unternehmen reguläre Arbeitsplätze durch Zeitarbeitsfirmen ersetzen.

Ein mögliches BGE ist keine Lösung für schwindende Arbeitsplätze. Arbeit und BGE müssen Hand in Hand gehen. Z.B. könnte ich von einem BGE UND einem Teilzeitjob leben. Den Teilzeitjob muss ich aber kriegen können.
 
Ja, denke ich auch. Macron wird sich an Schröders Agenda orientieren. Aber sowas nicht komplett umsetzen können. Dazu sind die Franzosen zu rebellisch.
 
Gott sei Dank sind die Franzosen anders als wir. Wir müssen auch bedenken, das Macron nur aus Not gewählt wurde. Er ist und war nicht der größte Favorit der Franzosen. Deshalb sollte er ganz genau aufpassen.
 
Der wird das durchsetzen, keine Frage. Und noch mehr, wenn Merkel wieder aus der Versenkung auftaucht. Die Franzosen allgemein, sehen das deutsche Jobwunder nur mal oberflächig - was sie ja der Merkel zuuschieben -und werden dafür ähnliches tun. Plus gemeinsames Europa.
 
Der wird das durchsetzen, keine Frage. Und noch mehr, wenn Merkel wieder aus der Versenkung auftaucht. Die Franzosen allgemein, sehen das deutsche Jobwunder nur mal oberflächig - was sie ja der Merkel zuuschieben -und werden dafür ähnliches tun. Plus gemeinsames Europa.

Was ja schon ein wenig paradox ist.
Einerseits wird die Agenda 2010 verteufelt, andererseits wählen die Franzosen mit Macron etwas in der Richtung Agenda.

Ein echter Spagat: Die Linken wollen soziale Absicherung, die Rechten Arbeit für alle, der Bürger will beides.

BGE als Alternative zur Arbeit? Will keiner.
 
Ich denke das die meisten Franzosen sich da nicht tief einlesen - die sehen Merkels Erfolge auf dem Arbeitsmarkt und daher hat die deutsche Kanzlerin großen Vorbild-Charakter.
Der Punkt beim BGE ist eben auch, daß es eine Globalisierung gibt, die andere auf der Erde bestimmen. Der Chinese wird sicherlich kein BGE einführen, sondern so preiswert wie möglich produzieren und verkaufen. Und darauf wird die Antwort sein, es ebenso zu tun.

Ich war gestern Abend total begeistert: Hatte einen Film der ( englischen ) Gebrauchwagenprofis gesehen, in dem Mike Brewer die Firma
Morgan besucht hat. Und die machen das, was ich mir immer vorstelle: Nämlich Wertarbeit, langlebig, bei der sich Reparaturen wieder lohnen und dafür echte Menschen gebraucht werden. Deutsches Beispiel Miele.
Jedenfalls laufen die alten Morgans fast alle noch und sie halten Ersatzteile selbst für 50 Jahre alte Autos vorrätig.
 
Was ja schon ein wenig paradox ist.
Einerseits wird die Agenda 2010 verteufelt, andererseits wählen die Franzosen mit Macron etwas in der Richtung Agenda.

Ein echter Spagat: Die Linken wollen soziale Absicherung, die Rechten Arbeit für alle, der Bürger will beides.

BGE als Alternative zur Arbeit? Will keiner.

Weil die deutschen Politiker die Arbeitslosenstatistik fälschen und sie versuchen die Agenda 2010 als Hilfsmittel zu benutzen um die Arbeitslosenzahl zu verringern. Dennoch ist es ein Trugschluss sie zu loben. Man versucht eher zu schummeln, als das Problem wirklich anzugehen.
 
Weil die deutschen Politiker die Arbeitslosenstatistik fälschen und sie versuchen die Agenda 2010 als Hilfsmittel zu benutzen um die Arbeitslosenzahl zu verringern. Dennoch ist es ein Trugschluss sie zu loben. Man versucht eher zu schummeln, als das Problem wirklich anzugehen.

Stimmt das denn?
Es ist zwar bekannt, dass Arbeitslose in Maßnahmen des Jobcenters aus der Arbeitslosenstatistik gestrichen wurden, aber abzüglich dieser Schummelei, ist die Arbeitslosigkeit nicht trotzdem gesunken?

Streiten kann man nur warum die Arbeitslosigkeit gesunken ist. Kritiker behaupten, die Hartz 3 Reformen seien der Grund:
Die Einrichtung von Jobcentern, die Einführung einer einzigen Kontaktperson für einen Arbeitslosen, die Reduktion der Anzahl der Arbeitslosen pro Arbeitsvermittler in den Jobcentern und weitere Maßnahmen von Hartz III führten, sagen einige, zu einer Reduktion der Arbeitslosigkeit um 1,3-2 Prozentpunkte.

Die Reform der Vermittlungsbehörde wäre also viel effektiver als die Reduktion der Lohnersatzleistungen durch Hartz 4.

Heute scheint es dagegen ein steigendes Problem zu sein, dass Jobcenter gar keine passenden Arbeiten vermitteln und die Maßnahmen auch oft unpassend sind.
 
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