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Bedingungsloses Grundeinkommen

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Zitat Andreas900:

Insofern kann ich dir bei der Umsatzsteuer Recht geben, die reicht der Unternehmer nur weiter an den Staat.
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Nein.
Der Betrag ist in aller Regel eben nicht derselbe. Es heißt ja deshalb Mwst, weil der Unternehmer seine Kosten und Gewinne aufschlägt und dann die sog. Zahllast ( die aber häher sein sollte, als nur die Mwst, die ihm der Verbraucher gezahlt hat ) an das FA zu zahlen hat.
Trotzdem zahlt alle Steuern incl. der Gewinne der Verbraucher. Alles ist in den Endverbraucher-Preisen drin. Dazu sollte man sich einfach mal eine Kalkulation ansehen.
Und letztendlich heißt das auch, daß ein BGE von allen - aber hauptsächlich wenn es die Mwst betrifft - von den "Ärmeren" der Gesellschaft bezahlt werden müßte. Profitieren würden diejenigen, die es gar nicht bräuchten und natürlich auch alle Wphlbegüterten die ja auch nciht mehr fressen können, als gut ist.
( plus die ganzen Neoliberalen, die es wieder geschafft hätten, den Staat zurückzudrängen und ihn von Aufgaben zu befreien )

Im Falle der MwSt stimme ich dir ja zu, aber nochmal: Die Gewerbesteuer ist was anderes. Die zahlt der Unternehmer auf seinen Gewinn.
Ja gut, klar kannst du sagen, dass alle Steuern, die ein Unternehmen zahlt, letztlich vom Endverbraucher bezahlt werden, aber mit der Argumentation kannst du die Gewerbesteuer auch gleich abschaffen.

Es kann nicht sein, dass jeder kleiner Bäcker in Deutschland eine Gewerbesteuer bezahlen muss, nur VW, Amazon und co nicht.
 
A

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Re: Bedingungsloses Grundeinkommen
Und seinen Gewinn plant er vorher in der Kalkulation nicht ein? Die Gewerbesteuer ist auch nichts anderes, als alles andere was er einplanen muß. Das passiert doch so, daß ein schlauer Mann im Betrieb ALLE anfallenden Kosten kalkuliert. Und dann seinen Einkaufspreis mit einem Kalkulationszuschlag ( in Prozent ) aufschlägt. Beispiel: Ich zahle für mein Material 1,50 bis 2 Euro incl. Versand zu mir. ( pro Stück ) Jetzt werden in einem bestimmten Prozentsatz aufgeschlagen: Arbeitszeit für die Bearbeitung, Hilfsmittel, Strom, Wasser, Miete, Steuern, Gewinn, Versandkosten zum Kunden, eventuelle Rabatte, Skonto. Und jetzt hat der Kunde für das Teil um die 35 Euro zu zahlen.
Das der Kunde alle Kosten bezahlt sagt einem die Logik. Wenn das nicht so wäre, gäbe es keine Betriebe - wenigstens nicht lange.
 
Und seinen Gewinn plant er vorher in der Kalkulation nicht ein? Die Gewerbesteuer ist auch nichts anderes, als alles andere was er einplanen muß. Das passiert doch so, daß ein schlauer Mann im Betrieb ALLE anfallenden Kosten kalkuliert. Und dann seinen Einkaufspreis mit einem Kalkulationszuschlag ( in Prozent ) aufschlägt. Beispiel: Ich zahle für mein Material 1,50 bis 2 Euro incl. Versand zu mir. ( pro Stück ) Jetzt werden in einem bestimmten Prozentsatz aufgeschlagen: Arbeitszeit für die Bearbeitung, Hilfsmittel, Strom, Wasser, Miete, Steuern, Gewinn, Versandkosten zum Kunden, eventuelle Rabatte, Skonto. Und jetzt hat der Kunde für das Teil um die 35 Euro zu zahlen.
Das der Kunde alle Kosten bezahlt sagt einem die Logik. Wenn das nicht so wäre, gäbe es keine Betriebe - wenigstens nicht lange.

Wie gesagt, ich widerspreche dir nicht, dass das Geld letztlich vom Kunden kommt (natürlich zaubert kein Unternehmer Geld herbei), aber du formulierst das so als wäre die Steuer für den Unternehmer eine Nullnummer.

Die Gewerbesteuer belastet aber Unternehmen. Sie sind. z.B. gezwungen höhere Preise zu verlangen.

Und was ich kritisiere ist, dass die Steuervermeidung der Gewerbesteuer bei manchen Unternehmen wie VW und Amazon, diesen Wettbewerbsvorteile verschafft.
 
Für den Unternehmer ist es tatsächlich eine Nullnummer - denn der Kunde bezahlt es ja. Das schreibst Du übrigens selbst.
Wenn man z.B. die Gewerbesteuer "anprangern" wollte, müßte man zuerst mal diejenigen schelten die das möglich machen!
Und das sind eben nicht diejenigen, die das letztendlich ausnützen.
 
Für den Unternehmer ist es tatsächlich eine Nullnummer - denn der Kunde bezahlt es ja. Das schreibst Du übrigens selbst.
Wenn man z.B. die Gewerbesteuer "anprangern" wollte, müßte man zuerst mal diejenigen schelten die das möglich machen!
Und das sind eben nicht diejenigen, die das letztendlich ausnützen.

Stimmt! Meine Schelte gilt auch primär unserer Politik bzw internationalem Recht, welches Steuervermeidung möglich macht.

Wobei ich trotzdem AUCH Firmen wie VW anprangere. VW wird vom Staat protegiert, spielt sich als soziales, ökologisches und tolles Unternehmen auf. Und am Ende besche*ßen die, verpesten die Umwelt und zahlen kaum Steuern. Ja natürlich, wo der Gesetzgeber eine Lücke lässt, ist er selbst Schuld. Aber die kreative Energie, die ein Konzern besitzt, Steuern zu vermeiden, ist schon erstaunlich. So viel Einfallsreichtum hätten die Firmen mal in ihre Produkte stecken sollen...

Der kleine Bäcker zahlt pflichtbewusst seine Steuer, muss diese bei seiner Kalkulation veranschlagen und entsprechend höhere Preise nehmen. Und Amazon liefert Aufbackbrötchen für 5 cent, unversteuert versteht sich. Und dann wundern wir uns über Arbeitslosigkeit, wenn kaum noch ein Kleinbetrieb mit steuervermeidenden Riesenkonzernen mithalten kann.
 
Es gibt einen europaweiten Steuerwettlauf - und es sind natürlich auch viele deutsche Gemeinden, Städte, Länder beteiligt. Man kann nur Firmen in die Gegend locken, wenn man etwas anbietet. ( immer solange bis das der Gesetzgeber nicht regelt ) Über den Nutzen kann man allerdings streiten. Viele Firmen ( gemeint sind diejenigen die noch mit Menschen arbeiten ) Immerhin bekommen dadurch Leute Brot - und zahlen auch Steuern. Das kann dann für alle ein Erfolg werden. Beispiel hier: Hambach - Smart-Werk. Vor 25 Jahren erbaut und garantiert mit niedrigsten Steuern und Subventionen angelockt. Heute ein Ort in dem viele Mitarbeiter leben und arbeiten. Das ehemalige kleine Werk, heute ein großer Industriekomplex mit X Zulieferfirmen in derselebn Ecke. Die Ortschaft selbst ein Schmuckstück.
Breite Straße, riesige Bogenlampen, geplättelte Gehwege.
 
Nicht Frankreich, sondern einige wenige vielleicht. Glaube nicht, daß der Präsident und seine Partei da mitspielen werden. Die wollen Arbeit für alle. Sicher ist bisher nur, daß höchstens Tempo 80 ab 1.Jui auf allen zweispurigen Landstarßen gilt. Da werden sie garantiert mehr Radarfahrzeuge anschaffen, damit Frau Macron ihre teure Kosmetik bezahlen kann - würde meine Nachbarin sicher sagen.
 
Natürlich nicht. Auch nur aus dem Fernsehen, aber Frau Macron wird bei jedem meiner Besuche älter....Meine Nahcbarin ist eine resolute etwa 80jährige, die richtig Haare auf den Zähnen hat. Normalerweise sollte ich nach dem Kaffee bei ihr, eine Woche Urlaub buchen.
Imemrhin scheine ich ihr Vertrauen zu haben, Sie gibt mir ihren Hausschlüssel und ich darf ihren Hund ausführen. Dafür erfahre ich alles was im Dorf passiert, wer gestorben ist und warum.
 
Nicht Frankreich, sondern einige wenige vielleicht. Glaube nicht, daß der Präsident und seine Partei da mitspielen werden. Die wollen Arbeit für alle. Sicher ist bisher nur, daß höchstens Tempo 80 ab 1.Jui auf allen zweispurigen Landstarßen gilt. Da werden sie garantiert mehr Radarfahrzeuge anschaffen, damit Frau Macron ihre teure Kosmetik bezahlen kann - würde meine Nachbarin sicher sagen.

und was will Macron machen wenn Arbeit für alle nicht funktioniert?
 
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